Verwendungszweck
Spezielle Siliconharz-Fassadenfarbe einsetzbar auf mineralischen und dispersionsgebundenen Putzen, sowie für Renovierungsanstriche auf festhaftenden Silikatfarben- und matten Dispersionsfarben-Anstrichen.
Einsetzbar auf intakten Wärmedämm-Verbundsystemen und auf denkmalgeschützten Objekten, sowie kalkreichen Putzen.
Die mikroporöse und robuste Oberfläche sorgt für wetterbeständige, wasserabweisende, hoch wasserdampfdurchlässige Fassadenanstriche mit schneller Rücktrocknung nach Niederschlag und Taufeuchte.
Eigenschaften
Geschützt vor Algen- und Pilzbefall
Schnelle Rücktrocknung nach Feuchtebelastung für geringe Verschmutzungsneigung
Robuste, wetterbeständige Oberfläche
Sehr gutes Deckvermögen
Alkaliresistent, daher unverseifbar
CO²-durchlässig
Materialbasis
Bindemittelkombination aus Siliconharz-Emulsion und Polymerdispersion
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware: 12,5 l
ColorExpress: 2,5 l, 7,5 l, 12,5 l
Farbtöne
Weiß.
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar. Werkseitig abgetönt lieferbar bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Bei Auffälligkeiten bzw. Abweichungen zum Liefersoll (z.B. Farbtonabweichungen) oder zur Üblichkeit der Beschaffenheit bitte auch den Leitfaden zu Prüfpflichten bei Anlieferung von Tönware des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. beachten: Broschüren und Merkblätter – VDPM
Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. AmphiSilan ist zudem mit geeigneten AmphiColor-Volltonfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: B
Gruppe: 1
Glanzgrad
Matt, Klasse: G3
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 1062:
Maximale Korngröße
< 100 µm, Klasse: S1
Dichte
ca. 1,5 g/cm³
Trockenschichtdicke
100–200 µm, Klasse: E3
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< 0,14 m, Klasse V1 (hoch)
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): ≤ 0,1 [kg/(m2 · h0,5 )] Klasse: W3 (niedrig)
Ergänzungsprodukte
Capatect AmphiSilan Fassadenputz
OptiSilan TiefGrund
Dupa-Putzfestiger
CapaGrund Universal /-W
Minera Universal
AmphiColor Vollton- und Abtönfarbe
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Universell einsetzbarer Kalkspachtel zum Abglätten von Wandflächen in Alt- und Neubauten. Ideal auch für historische Gebäude. Wegen der bauphysiklisch und baubiologisch vorteilhaften Eigenschaften auch sehr gut im ökologischen Wohnungsbau geeignet.
Eigenschaften
hoch wasserdampfdurchlässig, sd-Wert = ,1 m bei 1 mm Schichtdicke
sorptionsfähig, begünstigt ein angenehmes Raumklima
hoch alkalisch, ph-Wert = 13 (nach dem Anmischen)
nicht brennbar, Klasse A1
behindert das Wachstum von Schimmelpilzen aufgrund der natürlichen Alkalität
ohne Konservierungsstoffe
für Allergiker geeignet
geschmeidig aufzuziehen und abzuglätten
Materialbasis
Mineralische Bindemittel und ausgesuchte hochwertige mineralische Füllstoffe.
Verpackung/Gebindegrößen
2 kg Sack
Farbtöne
Naturweiß.
Selbstabtönung mit Histolith Volltonfarben SI sowie mit kalkbeständigen Abtönfarben und Trockenpigmenten möglich. Die Pigmentverträglichkeit ist anhand einer Probe zu prüfen.
Lagerung
Trocken mind. 9 Monate ab Herstelldatum, 9 Monate chromatarm.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
–
–
Geeignete Untergründe
Geeignet als Glättspachtel für Mineralputze sowie für Histolith® Trass-Sanierputz. Weiterhin für Beton, Plansteinmauerwerk, Porenbeton, Gipsplatten (Gipskartonplatten), Gipsbauplatten, Kunstharzputze, tragfähige Altbeschichtungen.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muß fest, tragfähig und frei von haftmindernden Substanzen sein. Unterputze müssen gut abgebunden und aufgeraut sein. Untergrund gründlich reinigen.
An der Oberfläche absandende Putze mit Histolith Silikat-Fixativ grundieren.
Gipsputze, Gipsplatten (Gipskartonplatten) und Gipsbauplatten sowie tragfähige Altbeschichtungen und Kunstharzputze mit Histolith Strukturgrund vorstreichen.
Materialzubereitung
Material mit einem Rührquirl in verarbeitungsgerechter Konsistenz knollenfrei anrühren. Wasserbedarf: ca. 9,-9,5 l/SackVerarbeitungszeit: ca. 8 Stunden bei 2°C
Auftragsverfahren
Material gleichmäßig und ansatzfrei auftragen und die Oberfläche gratfrei abglätten. Nach Erhärtung der Oberfläche den Untergrund anfeuchten und eine zweite Schicht dünn aufziehen. Oberfläche nach kurzer Wartezeit mit einer Venezianerkelle abglätten, alternativ nass filzen oder nach Trocknung schleifen.Gewebeeinbettung: Material mit einer Zahnkelle 6x6 mm aufziehen. Histolith Armierungsgewebe 1 cm überlappend einlegen und fest andrücken. Nachfolgend nass in nass überspachteln, so dass eine vollflächige Abdeckung des Gewebes sichergestellt ist. Nach Erhärtung der Oberfläche den Untergrund anfeuchten und eine zweite Schicht dünn aufziehen. Oberfläche nach kurzer Wartezeit mit einer Venezianerkelle abglätten, alternativ nass filzen oder nach Trocknung schleifen.Auftragsdicke: ,5-1 mm
Beschichtungsaufbau
Beschichtung mit Histolith-Kalkfarben und Histolith-Silikatfarben. Eine vorherige Grundierung mit Histolith Silikat-Fixativ, verdünnt 2:1 in Wasser, ist zu empfehlen.
Verbrauch
Ca. 1,2 kg/m2 bei 1 mm Schichtdicke. Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Verarbeitungstemperatur: Temperatur bei der Verarbeitung für Umluft und Untergrund ≥ + 5 °C
Trocknung/Trockenzeit
Vor nachfolgenden Beschichtungen eine Trockenzeit von mind. 3 Tagen einhalten.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Hinweis
Nicht geeignet für Flächen mit sehr hoher Feuchtebeanspruchung wie direkter Wasser- bzw. Spritzwasserbelastung.
Durch die Verwendung von natürlichen Füllstoffen sind geringe Farbtonunterschiede möglich. Daher auf zusammenhängenden Flächen, die keinen zusätzlichen Anstrich erhalten, nur Material gleicher Produktionsnummer verwenden.
Auf wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen. Diese können nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernt werden.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nach Gebrauch Hände gründlich waschen. Schutzhandschuhe/Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Enthält:Calciumdihydroxid, Zement, Portland-, Chemikalien. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Wäsrige Zementaufschlammungen wirken alkalisch.
Entsorgung
Kann nach Verfestigung unter Beachtung der örtlichen behördlichen Vorschriften abgelagert werden.
Giscode
ZP1
Kontakt
SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310
Hydrophobierende Imprägnierung für mineralische, silikathaltige Fassadenflächen.
Eigenschaften
niedrigviskos, eindringfähig und wasserabweisend
wirkt Staubablagerungen, Algen- und Moosbewuchs, unansehnlichen Feuchtigkeitsflecken sowie Ausblühungen auf Fassadenflächen entgegen
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Saugfähige, trockene mineralische, silikathaltige Untergründe, wie Klinkermauerwerk, Kalksandstein, Beton, Betonwerkstein, Zement und Kalkputz.
Auf hellen Untergründen ist eine Farbtonvertiefung möglich.
Der Untergrund muss sauber, frostbeständig und frei von Fremdeinschlüssen sein. Eine Hinterfeuchtung durch Risse, Fugen, grobe Poren u.a.m. ist auszuschließen.
Untergrundvorbereitung: Den Untergrund durch geeignete Verfahren so vorbereiten, dass keine losen Teile und trennenden Substanzen mehr vorhanden sind. Das Material ist nicht filmbildend.
Eine Verfestigung mürber und angewitterter Oberflächen wird nicht erreicht. Bei nachfolgenden Anstrichen auf eine ausreichende Tragfähigkeit des Untergrundes achten.
Materialzubereitung: Das Material ist gebrauchsfertig
Verbrauch
ca. 200 - 400 ml/m2 je Auftrag. Abhängig vom Saugverhalten des Untergrundes
SicherheitshinweiseH226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/… anrufen P303+P361+P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen [oder duschen] P331 KEIN Erbrechen herbeiführen
Verwendungszweck
Für die farbige Gestaltung und den Schutz von begrenzt- und nicht maßhaltigen Holzbauteilen (wie Zäune, Balkonbrüstungen, Fassadenbekleidungen, Carport, Pergolen usw.) geeignet. Anwendbar nur im Außenbereich.Vor der Beschichtung von plattenförmigen Holzwerkstoffen (wie z. B. Massivholzplatten, Furnierschicht-Sperrholz) bitte die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr. 18 Abs. 2.2.3 ff. beachten.
Mit Filmkonservierung zum Schutz der Beschichtungsoberfläche gegen Pilzbefall. Die Filmkonservierung bietet in den meisten Fällen einen jahrelang wirksamen Schutz gegen Schimmelpilzbefall der Beschichtungsoberfläche. Der Einsatz von Filmkonservierungsmitteln ist aber auf ein ökologisch vertretbares Maß begrenzt. Abhängig von der biologischen Belastung kann es daher im Einzelfall, trotz Filmkonservierung, zu einem frühzeitigen Befall kommen. Auf Holzwerkstoffplatten (z. B. Sperrholz, Bau-Furniersperrholz, Furnierschichtholz u. a.) muss grundsätzlich auch vor Ablauf der üblichen Gewährleistungsfristen mit einem Befall gerechnet werden. Dachuntersichten sind, je nach Konstruktion und Ausführung, aufgrund erhöhter Kondensatbelastung ebenfalls sehr anfällig für Pilzbefall, so dass auch hier keine Befallsfreiheit gewährleistet werden kann. Abgesehen von konstruktiven d. h. baulichen Maßnahmen, ist die Verwendung von Filmschutzmitteln aber der einzig mögliche Schutz gegen Pilzbefall der Beschichtungsoberfläche.
Eigenschaften
Sehr gut feuchtigkeitsregulierend
Filmschutz
Wasserabweisend
Tropfgehemmt
Hoher UV-Schutz
Leichte und angenehme Verarbeitung
Ideal für die Renovierung
Blättert nicht ab
Materialbasis
Alkydharz mit aromatenfreien Lösemitteln
Glanzgrad
Matt bis SeidenmattDer Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche variieren.
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ,9 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Saugfähige begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile. Der Untergrund muss sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf im Außenbereich bei Laubhözern im Mittel 12 % und bei Nadelhölzern im Mittel 15 % nicht überschreiten. Die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes sind zu beachten. Diese sind Voraussetzung für einen dauerhaften Holzschutz mit Beschichtungsstoffen.
Untergrundvorbereitung
Neue Holzbauteile:Glatte und gehobelte Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen. Austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen.Altes Holz unbehandelt:Vergraute, verwitterte Holzoberflächen bis auf das gesunde, tragfähige Holz abschleifen, gründlich reinigen.Beschichtetes Holz:Altbeschichtungen wie Lacke und Dickschichtlasuren bis auf die saugfähige Holzoberfläche entfernen. Festhaftende Dünnschichtlasuren anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit Capadur ClassicLasur prüfen.
Auftragsverfahren
Verarbeitung:Capadur ClassicLasur kann in der Regel sofort verarbeitet werden. Nach längerer Standzeit aufrühren. Capadur ClassicLasur wird bevorzugt im Streichauftrag verarbeitet. Beim Auftragen mit der Rolle mit dem Pinsel oder einer Streichbürste nacharbeiten. Capadur ClassicLasur wird unverdünnt verarbeitetDa Capadur ClassicLasur mit einem Filmschutz gegen Pilzbefall ausgerüstet ist, nur in geschlossenen Anlagen unter Beachtung der Arbeitsschutzvorschriften spritzen
Beschichtungsaufbau
Untergrund
Imprägnierung auf bläuegefährdeten Holzbauteilen
Grund- / Zwischenbeschichtung
Schlussbeschichtung
Begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile
Capalac Holz-Imprägniergrund
1 – 2x Capadur ClassicLasur 1)
Capadur ClassicLasur
1)
Für einen optimalen UV-Schutz ist bei hellen Farbtönen eine zweifache Zwischenbeschichtung erforderlich. Bei dunklen Beschichtungen (Farbton Nussbaum und dunkler) genügt eine Zwischenbeschichtung. Das farblose Produkt ist kein UV-Schutz und dient vorrangig als Basismaterial für das Tönen.
Verbrauch
Streichauftrag auf glatten Holzoberflächen:Ca. 8 – 1 ml/m2 je nach Saugfähigkeit des UntergrundesStreichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen:Ca. 2 – 25 ml/m2 je nach Saugfähigkeit des UntergrundesDie Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 5 °C (günstiger Bereich: 1 bis 25 °C)
Relative Luftfeuchte: ≤ 8 %
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit:Nach 12 Std. trocken und überstreichbar. Das Saugvermögen des Holzuntergrundes beeinflußt Trocknung und Glanz. Auf Hölzern mit Holzinhaltsstoffen (z. B. Eiche) können sich Trocknungsverzögerungen einstellen.
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharzverdünnung oder Universalverdünnung reinigen.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden.Enthält Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)sebacat, Propiconazol, 3-Iod-2-propinylbutylcarbamat, Methyl-1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidylsebacat, Fettsäuren, C18-unges., Dimere, Verbindungen mit Kokosalkylamin. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Beratung für Allergiker: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).Dieses Produkt ist eine „behandelte Ware" nach EU-Verordnung 528/212 (kein Biozid-Produkt) und enthält folgende biozide Wirkstoffe: Propiconazol (CAS-Nr. 627-9-1), 3-Iod-2-propinylbutylcarbamat (CAS-Nr. 5546-53-6).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/f): 7 g/l (21). Dieses Produkt enthält < 4 g/l VOC.
Giscode
BSL4
Produkt-Code Farben und Lacke
(veraltet: M-KH2 F)
Deklaration der Inhaltsstoffe
Alkydharz, Silikate, Titandioxid, anorganische Buntpigmente, Aliphaten, Esteralkohol, Glykolether, Aromaten, Ester, Glykole, Additive, Filmschutzmittel
SicherheitshinweiseH412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden
Eigenschaften
wetterbeständig
lichtechte Pigmentierung
vergütet mit Leinöl
nicht hydrophobiert
spannungsarm
Verbrauch
Ca. 150–200 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr.
Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
Konzentration
ca. 1,5 g/cm³
Glanzgrad
Stumpfmatt
Farbtöne
Weiß
Werksabtönung in vielen Farbtönen auf Anfrage.
Bei der Schlußbeschichtung auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummer verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern miteinander vermischen.
Selbstabtönung mit kalkbeständigen Abtönfarben und Trockenpigmenten möglich. Die Pigmentverträglichkeit ist anhand einer Probe zu prüfen.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: C
Gruppe: 1
Sicherheitshinweise
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P301+P330+P331 BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen P303+P361+P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen [oder duschen] P305+P351+P338+P310 P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Capaver VB Gewebe mit wasseraktivierbarer Kleberrückseite zur rationellen Verarbeitung im Wasserbadgerät.Durch die Variation von Design, Type, Farbton, Glanzgrad und Technik der Beschichtung können mit Capaver Glasgeweben hoch attraktive, wertvolle und individuelle Wandoberflächen erzielt werden. Bei Änderungswunsch von optischem Erscheinungsbild oder neuen Nutzungsanforderungen an Oberflächen können diese einfach, schnell und wirtschaftlich durch bedarfsgerechte Beschichtung realisiert werden.
Eigenschaften
Geeignet für alle gängigen Benetzungsgeräte mit aufliegendem Wasserabstreifer
Homogene ausgeprägte Strukturoptik
Hoch nassbeständig
Kleberbett gut korrigierbar
Verrottungsfest, dimensionsstabil
Rissüberbrückend
Materialbasis
AquaAktiv Glasgewebe (AA) sind aus rein mineralischen Glasfasergarnen hergestellt.
Lieferbare Typen
Bezeichnung
Gewebestruktur
Gewicht pro m2
Rollenmaß
Rapport
1100 AA
fein
ca. 170 g
50 x ca. 1 m
1132 AA
fein-mittel
ca. 185 g
50 x ca. 1 m
2165 AA
Fischgrät mittel
ca. 245 g
25 x ca. 1 m
>l 1,6 cm
2180 AA
Doppelkette grob
ca. 250 g
25 x ca. 1 m
2410 AA
mittel
ca. 240 g
25 x ca. 1 m
Verpackung/Gebindegrößen
Liefereinheit: Einzelkarton
Lagerung
Capaver Wandbeläge trocken lagern.
Hinweis
AquaAktiv Glasgewebe (AA) sind aus Glasfasern mit einem Durchmesser > 5 µm hergestellt und dadurch nicht lungengängig. Trotz höchster Einbindung der Glaspartikel können diese durch Zuschneiden der Gewebe in sehr begrenztem Umfang freigesetzt werden und bei hautsensiblen Personen Juckreiz hervorrufen, der nach Beendigung der Klebearbeiten abklingt. Grundsätzlich werden nach der Beschichtung keine Glasfasern mehr freigesetzt. Personen, welche sensibel auf Glasfasern reagieren, empfehlen wir während der Tapezierarbeiten entsprechende Schutzvorkehrungen zu treffen.
Die innere Struktur der Garne führt in Verbindung mit einer umweltfreundlichen Appretur zu hoher Nassbeständigkeit, einer geschlossenen Gewebeoberfläche und hoher Geschmeidigkeit während der Verarbeitung.AquaAktiv Glasgewebe (AA) sind weiß vorbeschichtet und benötigen bei der Verwendung von matten/seidenmatten Anstrichen sowie weißen oder hellen Farbtönen in der Regel nur eine Schlußbeschichtung.
Untergründe
Innenflächen aus mineralischen Putzen der Mörtelgruppe PI, PII und PIII, Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV, Gipskarton, Gipsbauplatten, Betonflächen.Kontrastreiche Untergrnde mit Capadecor DecoGrund oder Caparol Haftgrund EG beschichten.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig, sauber, eben und frei von trennenden Substanzen sein. Dabei VOB, Teil C, DIN 18366, Abs. 3 sowie unsere Technische Information Nr. 860 beachten. Die untere Temperaturgrenze für die Verarbeitung beträgt +5 °C für Luft und Untergrund.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < 0,5mm
Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/2020 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Bei den AquaAktiv Glasgeweben wird kein Kleber auf den Untergrund aufgetragen! Die Verarbeitung erfolgt in einem Wasserbadgerät oder geeigneten Kleistergerät mit Umrüstsatz:
Füllen Sie das Gerät bis zur Markierung mit sauberem Leitungswasser.
Legen Sie dann die Rolle entsprechend der Gerätbeschreibung ein und stellen Sie, so weit vorhanden, das Zählwerk auf 0.
Das Gewebe wird durch das Gerät gezogen und anschließend im 2/3-1/3-Verfahren je Bahn zusammengelegt.
Der am Gerät befindliche Wasserabstreifer muss aufliegen und darf nicht zurückgebunden oder mit Stellschrauben angehoben werden!
Die Abstreiflippen (Vlies) müssen intakt sein und auf voller Länge funktionieren.
Der Kleber aktiviert sich in kurzer Zeit und entwickelt die optimale Klebkraft je nach Struktur nach ca. 1-3 Minuten. Je nach Objektbegebenheiten (Temperatur und Luftfeuchte) kann sich dieser Zeitwert verschieben.
Für Arbeiten im Deckenbereich empfehlen wir eine Einwirkzeit von mind. 2–3 Minuten.
Überschrittene Einwirkzeiten können dazu führen, dass das Öffnen der Bahnen schwerfällt und die Nahtbereiche verkleben.
Achtung: Wandbeläge deren Einweichzeit > 5 Min. beträgt, dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Solange der Kleber nicht mit dem Untergrund in Verbindung kommt, kann dieser auch nach Trocknung wieder mit Wasser aktiviert werden.
Einbettung/Verklebung von Glasgeweben und Vliesen:
Achten Sie darauf, dass die Rückseitenmarkierung beim Verkleben zur Wand hin zeigt. Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals gestürzt oder seitenverkehrt verkleben.
Wir empfehlen Glasgewebe auf Stoß zu verkleben.
Die Bahnen müssen im Nahtbereich dicht gestoßen sein. Dies darf aber nicht dazu führen, dass es im Stoßbereich zu einer Aufwölbung und damit einem schlechten Nahtbild kommt.
Wichtig! Auf Augenhöhe ist zwingend darauf zu achten, dass der horizontale Garnverlauf (Schussgarn) benachbarter Bahnen aufeinander abgestimmt ist, sonst entsteht ein ungewollter Reißverschlusseffekt.
Einige Gewebetypen besitzen einen Rapport, auf den bei der Verklebung besonders zu achten ist.
Die verklebten Bahnen werden dann mit einem Tapezierspachtel oder einer Andrückwalze unter ausreichendem Druck vollflächig und blasenfrei an den Untergrund angedrückt. Überstände werden unter Fixierung der Kanten mit dem Tapezierspachtel abgeschnitten.
Bei der Verklebung um lotrechte Außenecken ist darauf zu achten, dass die Bahn mindestens 10 cm um diese Ecke herumgeführt wird. Um bei sehr stabilen Glasgeweben/-vliesen ein Anschmiegen an die Kante zu begünstigen, können mit einen Nassschleifpad vom Typ P320 die Fasern auf der Kante leicht angeschliffen (nicht durchschleifen!) und festgedrückt werden.
Bei nicht lotrechten Außenecken ist das Gewebe an der Ecke zu trennen.
Beschichtungsaufbau
Zwischenbeschichtung:Die Zwischenbeschichtung bildet die Basis für eine einwandfreie Schlußbeschichtung. Nach Trocknung des Wandbelages wird die Zwischenbeschichtung passend zur Schlußbeschichtung ausgeführt. Dies ist vorab durch eine Probebeschichtung zu prüfen.
Schlußbeschichtung: Die Auswahl der geeigneten Schlußbeschichtung richtet sich nach dem geforderten Beanspruchungs- und Glanzgrad. Beschichtungen grundsätzlich nass in nass ausführen. Dies gilt auch für Beschneidebereiche.
Detaillierte Informationen zu den oben genannten Beschichtungsstoffen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Technischen Informationen der einzelnen Produkte.
Verarbeitungsbedingungen
Bei der Verwendung von Wasserbadgeräten ist auf die ordnungsgemäße Verwendung des Wasserabstreifers zu achten. Zu viel Wasser auf der Gewebebahn kann zu übermäßigem Anquillen des Klebstoffes führen und setzt die Klebkraft herab. Wandbeläge deren Einweichzeit länger 5 Min. beträgt, dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Trocknung/Trockenzeit
Verklebte Bahnen vor Beschichtung durchtrocknen lassen.
Hinweis
Capaver-Wandbeläge werden stets vor Verlassen des Werks sorgfältig geprüft. Vereinzelte produktionsbedingte Fehler können vorkommen. Diese sind an den Schnittkanten gekennzeichnet und durch entsprechende Zugaben ausgeglichen. Solche Fehler berechtigen nicht zu einer Reklamation. Gundsätzlich ist während des Zuschneidens/Tapezierens der Bahnen auf Fehlerfreiheit des Wandbelages zu achten. Im Falle von möglichen Reklamationen müssen die Chargen-/Kontrollnummer und Artikelnummer/-bezeichnung bereitgehalten werden. Diese befinden sich auf dem Originalkarton des Wandbelages. Beanstandungen nach erfolgter Verklebung von mehr als 10 Bahnen können nicht anerkannt werden.
Gutachten
Prüfzeugnisse und Gutachten
Schwerentflammbarkeit nach DIN 4102, B1
Nichtbrennbarkeit nach DIN 4102, A2
Dekontaminierbarkeit im Verbund mit Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
Übersicht der Brennbarkeitsklassen in Verbindung mit Capaver Glasgewebe AA
Beschichtung
Brennbarkeitsklasse
CapaTrend
A2
Malerit E.L.F.
A2
CapaMaXX
A2
Indeko-plus
A2
CapaSilan
A2
Sylitol Bio-Innenfarbe
A2
Latex Samt 10
A2
Latex Satin 20
A2
Latex Gloss 60
A2
Nespri®Silan
B1
SeidenLatex
B1
Premium Clean
B1
Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
B1
Alle Prüfzeugnisse und Gutachten können unter www.caparol.de im Downloadbereich des jeweiligen Produktes heruntergeladen werden.
Entsorgung
Capaver Glasgewebe und Vliese können als Baustellenabfall entsorgt werden.
Verwendungszweck
Volltonfarben für farbkräftige, wetterbeständige Fassaden- und scheuerbeständige Innenanstriche sowie zum Abtönen von Dispersionsfarben und Putze oder Latex-Farben. Hervorragend geeignet für brillante, farbkonstante Werbe-Beschriftungen und Malereien. Anorganisch formulierte Farbtöne sind auch für den Einsatz von Silikonharzprodukten geeignet.
Eigenschaften
lösemittelfrei
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
wetterbeständig
Naßabrieb nach DIN EN 133, Klasse 2, entspricht „scheuerbeständig" nach DIN 53778
wasserabweisend nach DIN 418
hoher Regenschutz, entspricht der Klasse „niedrige Wasserdurchlässigkeit" der DIN EN 162: ≤ ,1 [kg/(m2•h,5)], W3
gut wasserdampfdurchlässig, entspricht der Klasse „mittlere Wasserdampfdurchlässigkeit" nach DIN EN 162: ≥ ,14 - < 1,4, V2
bestmöglich lichtecht, färbekräftig, leicht einzurühren
beständig gegen wäßrige Desinfektions- und Haushaltsreinigungsmittel
alkalisresistent, daher unverseifbar
Schutz gegen aggressive Abgase
leicht zu verarbeiten
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Verpackung/Gebindegrößen
75 ml
Farbtöne
Für Dispersionsfarben und -putze:Magenta, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett.Für Dispersions- und Silikonharzfarben sowie Putze:Grüngelb, Schwarz, Rotbraun, Ocker, Umbra, Dunkelbraun, Weiß, Oxydgrün, Kobaltblau,Untereinander beliebig vermischbar.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:Klasse: BDie jeweilige Gruppe ist der Tabellenzuordnungzu entnehmen.
Anorganisch
Gruppe
Organisch
Gruppe
Grüngelb
1
Magenta
3
Schwarz
1
Rot
3
Rotbraun
1
Orange
3
Ocker
1
Gelb
3
Umbra
1
Grün
2
Dunkelbraun
1
Blau
2
Weiß
1
Violett
3
Oxydgrün
1
Kobaltblau
1
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei. Anbruchgebinde fest verschlossen lagern.
Dichte
ca. 1,2–1,3 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Untergrundvorbereitung
AußenflächenPutze der Mörtelgruppen PII und PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2: Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 2 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.B. beeinflußt durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen bei alkalischen Oberputzen der Putzgruppen PII bzw. PIII, so daß bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen beschichtet werden kann. Alte Putze: Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Mineralische Leichtputze der MG PII mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten.
Beton: Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Zementgebundene Holzspanplatten: Aufgrund der hohen Alkalität zementgebundener Holzspanplatten muß zur Vermeidung von Kalkausblühungen eine Grundierung mit Disbon 481 EP-Uniprimer ausgeführt werden.
Ziegelsichtmauerwerk: Nur frostbeständige Vormauersteine oder Klinker ohne Fremdeinschlüsse für Anstriche geeignet. Das Mauerwerk muß rissefrei verfugt, trocken und salzfrei sein. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Zeigen sich im Zwischenanstrich Braunverfärbungen, ist mit der wasserfreien Fassadenfarbe Duparol weiterzuarbeiten.
Tragfähige Lack- oder Dispersionsfarben-Beschichtungen: Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauhen. Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Bei anderer Reinigungsart (abwaschen, abbürsten, abspritzen) ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Tragfähige Kunstharzputz-Beschichtungen: Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Naßreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Neue Putze ohne Vorbehandlung beschichten.
Alte, tragfähige Silikat-Farben und -Putze: Mit Histolith Volltonfarbe SI beschichten.
Nicht tragfähige, mineralische Anstriche: Restlos entfernen durch Abschleifen, Abbürsten, Abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Naßreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen: Restlos entfernen mit geeigneter Methode z.B. mechanisch oder durch Abbeizen und Nachreinigen durch Hochdruckheißwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Auf mehlenden, sandenden, saugenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen: Mit der wasserfreien Fassadenfarbe Duparol beschichten.
Pilz- und algenbefallene Flächen: Mit der fungiziden und algiziden Spezial-Fassadenfarbe Amphibolin-W beschichten.
Rissige Putz- oder Betonflächen: Mit Cap-elast-System, FibroSil oder PermaSilan beschichten.
Ungestrichenes Kalksandstein-Mauerwerk: Mit Histolith Volltonfarbe SI beschichten.
Flächen mit Salzausblühungen: Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.
Fehlstellen: Kleine Fehlstellen mit Caparol Fassaden-Feinspachtel ausbessern. Große Fehlstellen bis 2 mm sind vorzugsweise mit Histolith Renovierspachtel zu reparieren. Spachtelstellen nachgrundieren.
InnenflächenPutze der Mörtelgruppen PII u. PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2: Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund bzw. CapaSol RapidGrund.
Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 13279 S2 mit mind. 2 N/mm2: Ein Grundanstrich mit Caparol-HaftGrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger
Gipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund, Dupa-Putzfestiger. Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit Caparol-HaftGrund EG.
Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Caparol-TiefGrund TB festigen. Ein Grundanstrich mit Caparol-HaftGrund EG, OptiSilan TiefGrund oder CapaSol RapidGrund. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.
Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.
Kalksandstein- und Ziegelsichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauhen. Ein Grundanstrich mit Caparol-HaftGrund EG.
Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit Caparol-HaftGrund EG. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund bzw. CapaSol RapidGrund. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger..
Ungestrichene Rauhfaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger..
Schimmelbefallene Flächen: Schimmelbelag durch Naßreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen Schlußbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlußbeschichtung mit Caparol IsoDeck vornehmen.
Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Zu verarbeiten mit Pinsel und Rolle
Beschichtungsaufbau
Bei Volltonanstrichen:Grund- bzw. ZwischenanstrichAmphiColor Vollton- und Abtönfarbe, mit max. 1 % Wasser verdünnt.SchlußanstrichAmphiColor Vollton- und Abtönfarbe, mit max. 5 % Wasser verdünnt.Beachten:Die Farbtöne Grüngelb, Orange, Gelb, Magenta und Rot enthalten organische Pigmente, die von Natur aus ein geringes Deckvermögen besitzen. Deshalb ist bei Vollton-Anstrichen mit diesen Tönen dem Grundanstrich ca. 5–1 % weiße Dispersions- oder Latex-Fassaden- bzw. Innenfarbe zuzusetzen. Evtl. kann ein zweiter Schlußanstrich erforderlich werden.Ab einer Dosiermenge von mehr als 1% kann die Zugabe der AVA zu einer Veränderung der technischen Kenndaten, im abzutönenden Produkt, führen.
Verbrauch
Ca. 15 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:+5 °C für Untergrund und Umluft
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar, nach 24 Stunden regenfest. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Werkzeugreinigung
Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweis
Beim Abtönen von Dispersions- oder Latex-Farben Probebeschichtung machen, da stark gebundene Farben tonstärker auftrocknen können. Beim Abtönen weißer Beschichtungsstoffe gelten die Verarbeitungsvorschriften des abgetönten Produktes. Der AVA-Farbton Gelb ist bei starkem Verschnitt mit Weiß außen nur bedingt lichtecht. Deshalb reine, gelbe Pastelltöne nicht im Außenbereich einsetzen oder aus anderen Farbtönen (z.B. Ocker) mischen. Acryllacke und Silikatfarben nicht mit AVA, sondern mit den hierfür verfügbaren Spezial-Volltonfarben, die auf die Eigenschaften und den Glanzgrad dieser Produkte abgestimmt sind, abtönen. Zur Vermeidung von Ansätzen naß-in-naß in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung. Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, Regen, extrem hoher Luftfeuchtigkeit (Nebelnässe) verarbeiten. Gegebenenfalls Netzplane am Gerüst anbringen.
Bei Fassadenflächen, die unter speziellen Objektbedingungen oder durch natürliche Witterungseinflüsse stärker als üblich feuchtebelastet werden, besteht ein erhöhtes Risiko der Pilz und Algenbildung. Wir empfehlen deshalb für gefährdete Flächen unsere Spezialprodukte, z.B. ThermoSan NQG, Amphibolin-W oder Duparol-W, einzusetzen. Diese Produkte enthalten Wirkstoffe, die das Wachstum von Pilzen und Algen zeitlich verzögern.
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Schreibeffekt) führen. Dieses ist eine produktspezifische Eigenschaft aller matten bis seidenmatten Fassadenfarben.
Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingten Trocknungsverzögerungen können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbstständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachteilig beeinflußt. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung mit CapaGrund Universal ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf.
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidlich (BFS-Merkblatt Nr. 25).Verträglichkeit mit anderen Anstrichstoffen:Mit allen Caparol Dispersions,-Silikonharzfarben und Putzen oder Latex-Farben und Plastiken verträglich.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on, Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1), . Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen.. Hotline für Allergieanfragen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz). Nähere Angaben: Siehe Sicherheitsdatenblatt.
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/a): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. < 1 g/l VOC.
Produkt-Code Farben und Lacke
GISCODE BSW2 (veraltet: M-DF1)
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyarylatharz, Titandioxid, Buntpigmente, mineralische Füllstoffe, Wasser, Additive, Konservierungsmittel (Gemisch aus Chloromthylisothiazolinon / Methylisothiazolinon (3:1), Benzisothiazolinon, Methyl-isothiazolinon).
Kontakt
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Universelle Fassadenfarbe mit außergewöhnlich guter Haftfähigkeit auf mineralischen Putzen ab der Klasse CS II, Beton, Ziegelsichtmauerwerk, Faserzementplatten, tragfähigen Altanstrichen, verzinkten Flächen, Hart-PVC, nicht maßhaltigem Holzbauteilen im Außenbereich.Für wetterbeständige Beschichtungen auf glatten und feinstrukturierten Untergründen mit hoher Schutzwirkung gegen aggressive Luftschadstoffe.Wegen der hohen Lichtreflexion in schwach beleuchteten Werkshallen und Tiefgaragen geeignet. Amphibolin-W ist mit einer Konservierung der Beschichtung gegen Befall und Schädigung durch Pilze und Algen ausgestattet. Nur für die Außenanwendung geeignet.
Eigenschaften
Geschütz vor Algen- und Pilzbefall
Starke Haftung auf vielen Untergründen
Hoher Lichtindex
Verminderter Schreibeffekt
Schlagregendicht, wasserabweisend
Materialbasis
1 % Reinacrylat-Kunststoffdispersion nach DIN 55945 mit Nassadhäsionspromotor zur Erreichung optimaler Haftfestigkeit.
Verpackung/Gebindegrößen
12,5 l
Farbtöne
Weiß. Amphibolin-W ist selbstabtönbar mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben.Bei Anwendung auf nicht saugfähigen Untergründen wie Hart-PVC oder verzinkten Flächen max. 1 % AmphiColor oder CaparolColor zusetzen. Bei Bezug von >1 Litern in einem Farbton & Auftrag ist eine werkseitige Abtönung lieferbar.Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Grundierfarbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Bei Auffälligkeiten bzw. Abweichungen zum Liefersoll (z.B. Farbtonabweichungen) oder zur Üblichkeit der Beschaffenheit bitte auch den Leitfaden zu Prüfpflichten bei Anlieferung von Tönware des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. beachten: Broschüren und Merkblätter – VDPM.Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr.26:Klasse: AGruppe: 1-3, je nach Farbton
Glanzgrad
Seidenmatt, Klasse: G2
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 162:
Maximale Korngröße
fein (< 1 µm)
Dichte
ca. 1,4 g/cm³
Trockenschichtdicke
5–1 µm, Klasse: E2
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
> 5 m, Klasse: C1
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdCO2
≥ ,14 m–≤ 1,4, Klasse V2 (mittel) Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Wasserdurchlässigkeitsrate
≤ ,1 [kg/(m2 · h,5 )], Klasse: W3 (niedrig)
Ergänzungsprodukte
Capatox, FungiGrund, CapaGrund Universal-W
Hinweis
Der eingebaute „Nass-Adhäsions-Promotor" verhindert, wie in unserem Labortest auf Glasplatten dargestellt, selbst bei extremer Nassbelastung ein Aufquellen des Bindemittels und bewahrt den Anstrich somit dauerhaft vor Blasenbildung und Abblätterung.
Linke Glasplatte: Herkömmliche Dispersions-Fassadenfarbe, rechte Glasplatte: Amphibolin-W.
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten. Für die Untergrundvorbehandlung bitte auch unsere Technische Information Nr. 65 "Untergründe und deren Vorbehandlung" beachten.
Untergrundvorbereitung
Oberputze nach DIN EN 998-1 Klasse: CS II ab 2,5 N/mm2:Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen bei ca. 2 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.B. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen bei alkalischen Oberputzen, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen beschichtet werden kann.Alte mineralische Putze:Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund bzw. CapaSol RapidGrund. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Mineralische Leichtputze mit einer Druckfestigkeit bis 2,5 N/mm2 mit Sylitol® - oder Siliconharz Werkstoffen beschichten.Beton:Für Auschreibungen nach EN 154-2 „Oberflächenschutzsysteme für Beton" empfehlen wir unsere Produkte aus dem Disbon Sortiment "Oberflächenschutz-Anstriche".Keine Anforderungen nach EN 154-2 erforderlich:Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen: Ein Grundanstrich mit Amphibolin, max. 5 % mit Wasser verdünnt. Auf stark saugenden Flächen: Ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund bzw. CapaSol RapidGrund. Auf mehlenden Flächen: Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.Faserzementplatten mit und ohne Asbestfasern:BFS-Merkblatt Nr. 14 beachten. Bei asbestfaserhaltigen Platten TRGS 519 einhalten. Grundbeschichtung entsprechend unserer Technischen Information Nr. 65 "Untergründe und deren Vorbehandlung". Freiverbaute Platten einschließlich der Rückseite und der Kanten behandeln. Bei neuen, stark alkalischen Faserzementplatten zur Vermeidung von Kalkausblühungen ein Grundanstrich mit Disbon 481 EP-Uniprimer auszuführen.Tragfähige Dispersions,-Dispersions-Silikat oder Siliconharzfarben-Beschichtungen:Altbeschichtungen durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Untergrundprüfung nach BFS-Merkblatt Nr. 2 beachten. Altbeschichtung mit folgenden Eigenschaften:Schwach saugend, fest, trocken, tragfähig:siehe Beschichtungsaufbau. Mittelmäßig saugend:CapaGrund Universal bis max.3% Wasser verdünnt.Stark saugend:Eine Grundbeschichtung mit OptiSilan TiefGrund unverdünnt.Kreidend oder mehlend (auch unter Wasserbelastung in Anlehnung an BFS Nr. 2, B.13 „Oberflächenfestigkeit, Kreidung"): Grundbeschichtung mit Dupa-Putzfestiger.Glänzende und wasserabperlende (hydrophob) Oberflächen:Mechanisch anrauen. Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal. Sollte nach dem mechanischen Anrauen noch immer ein Wasserabperlen vorhanden sein, empfehlen wir eine Grundbeschichtung mit Dupa-HaftGrund.Tragfähige, alte plasto-elastische Dispersionsfarben-Beschichtungen, z.B. alte Cap-elast-Flächen:Verschmutzte, kreidende Altbeschichtungen durch Druckwasserstrahlen, manuelles Abwaschen oder andere geeignete Methode unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Den Untergrund gut trocknen lassen. Bei Beschichtung solcher Untergründe sollte Amphibolin-W ausschließlich in Weiß oder hellen bis mittleren Farbtönen mit Hellbezugswerten >6 ausgeführt werden. Tragfähige Dispersionsputz-Beschichtungen:Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Nassreinigung unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Ein Grundanstrich mit Amphibolin-W, bis max. 5 % mit Wasser verdünnt. Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben oder Dispersionsputz-Beschichtungen:Restlos entfernen mit geeigneter Methode z.B. mechanisch oder durch abbeizen und nachreinigen durch Hochdruckheißwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Ein Grundanstrich mit Amphibolin-W, mit max. 5 % Wasser verdünnt. Auf stark saugenden, sandenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Nicht tragfähige, mineralische Anstriche:Restlos entfernen durch abschleifen, abbürsten, abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Holz, nicht maßhaltig, ungestrichen:Bei neuem Holz Harzaustritte und Harzgallen entfernen. Fettreiche tropische Hölzer mit Nitroverdünnung abwaschen. Bei alten Hölzern sind angewitterte Schichten bis zum gesunden Holz zu entfernen. Die Holzfeuchte darf bei Laubhölzern max. 12 %, bei Nadelhölzern max. 15 % betragen. Grundanstrich mit Capalac Holz-Imprägniergrund. Bei Hölzern, die zur Verfärbung neigen, ist ein Zwischenanstrich mit Capacryl Holz-IsoGrund erforderlich. Verzinkte Flächen: Reinigung der Zinkoberfläche entsprechend BFS-Merkblatt Nr. 5. Grundanstrich mit Amphibolin-W, mit max. 5 % Wasser verdünnt. Bei farbigen Anstrichen auf verzinkten Flächen kann es bei hoher Feuchteeinwirkung zu weißen Ausblühungen kommen. Diese sind trocken abzuwischen und mit einem zusätzlichen Anstrich mit Amphibolin-W zu versehen. Hart-PVC: Reinigen und anschleifen. Grundanstrich mit Amphibolin/Amphibolin-W mit max. 5 % Wasser verdünnt. BFS-Merkblatt Nr. 22 beachten.Coil-Coating-Beschichtungen:Mit ammoniakalischer Netzmittelwäsche reinigen. Grundanstrich mit Amphibolin-WBeachten: Silikonhaltige Coil-Coating-Beschichtungen sind nicht überstreichbar. Da diese auf der Baustelle nicht feststellbar sind, muss immer ein Probeanstrich mit nachfolgender Haftprüfung vorgenommen werden.Zementgebundene Holzspanplatten:Aufgrund der hohen Alkalität zementgebundener Holzspanplatten, muss zur Vermeidung von Kalkausblühungen eine Grundierung mit Disbon 481 EP-Uniprimer ausgeführt werden.Ziegelsichtmauerwerk:Nur frostbeständige Vormauersteine oder Klinker ohne Fremdeinschlüsse für Anstriche geeignet. Das Mauerwerk muß rissefrei verfugt, trocken und salzfrei sein.Ein Grundanstrich mit Amphibolin-W, bis max. 5 % mit Wasser verdünnt. Zeigen sich im Grundanstrich Braunverfärbungen, ist mit der wasserfreien Fassadenfarbe Duparol weiterzuarbeiten.
Auftragsverfahren
Im Streich und Rollverfahren geeignet.
Beschichtungsaufbau
Grund- bzw. Zwischenanstrich:Amphibolin-W unverdünnt oder mit max. 5 % Wasser verdünnt. Schlussanstrich:Amphibolin-W unverdünnt bzw. mit max. 5 % Wasser verdünnt. Auf rauen Untergründen wird die Grund- bzw. Zwischen- und Schlussbeschichtung 5 % mit Wasser verdünnt und gut ausgestrichen.
Verbrauch
Ca. 12 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauen Flächen ist der exakte Verbrauch durch Probebeschichtung zu ermitteln.Um einen bestmöglichen Schutz vor Algen- und Pilzbefall mit Amphibolin-W zu erzielen, ist es notwendig einen zweimaligen Anstrich mit insgesamt mind. 24 ml/m2 auszuführen, um auf eine Schichtdicke im Mittel von mind. 15 µm zu kommen. Jeder weitere Anstrich erhöht, bei einem Verbrauch von mind. 12 ml/m2 pro Anstrich, die Schichtdicke um weitere ca. 75 µm. Auf rauen Flächen sind die Verbräuche entsprechend höher.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: Mind. + 5° C bis max. + 3°C.
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Std. oberflächentrocken und überstreichbar, nach 24 Std. regenfest. Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Werkzeugreinigung
Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweis
Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung. Bei Amphibolin-W handelt es sich um ein Produkt, das mit speziellen Wirkstoffen gegen Pilz- und Algenbildung auf der Beschichtung ausgestattet ist. Dieses Depot an Wirkstoffen bietet einen langanhaltenden, zeitlich begrenzten Schutz, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z.B. der Stärke des Befalls und der Feuchtebelastung, abhängt. Deshalb ist ein dauerhaftes Verhindern von Pilz- und Algenbewuchs nicht möglich. Zur Untergrundvorbehandlung bei Algen- und Pilzbefallenen Flächen kann nach erfolgter Reinigung und desinfektion mit Capatox, FungiGrund zur Einstellung des Saugverhaltens eingesetzt werden.Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Schreibeffekt) führen. Dieses ist eine produktspezifische Eigenschaft aller matten bis seidenmatten Fassadenfarben. Bei dichten, kühlen Untergründenoder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/ transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachteilig beeinflusst. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung mit CapaGrund Universal ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf. Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt 25).
Gutachten
Amphibolin-W Wirksamkeit gegen Algenbefall
Amphibolin-W Wirksamkeit gegen Pilzbefall
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on, Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Dieses Produkt ist eine „behandelte Ware" nach EU-Verordnung 528/212 (kein Biozid-Produkt) und enthält folgende biozide Wirkstoffe: Pyrithionzink (CAS-Nr. 13463-41-7), Terbutryn (CAS-Nr. 886-5-), 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on (CAS-Nr. 2653-2-1). Hotline für Allergieanfragen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
(Kat. A/c): 4 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. 1 g/l VOC.
Produkt-Code Farben und Lacke
GISCODE: BSW5
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Polysiloxane, Titandioxid, Silikate, Calciumcarbonat, mineralische Pigmente / Füllstoffe, Wasser, Additive, Filmschutzmittel, Konservierungsmittel.
SicherheitshinweiseH412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden
Verwendungszweck
Verarbeitungsfertige, strukturierbare, organisch gebundene Strukturputze mit Nano-Quarzgitter-Technologie für mineralische und organische Wand- und Deckenflächen im Außenbereich. Einsetzbar in Verbindung mit den Capatect Fassadensystemen.
Eigenschaften
Geringer Verbrauch
Hoch wasserdampfdurchlässig
Hohe Farbtonbeständigkeit
Wasserabweisend
Wasserverdünnbar
Ausgestattet gegen den Befall durch Algen und Pilze
Verpackung/Gebindegrößen
2 kg Eimer (R2, R3, K15, K2, K3)18 kg Eimer (K4)
Farbtöne
Weiß
Werkseitige Einfärbung ist möglich. Für maschinelle Einfärbung mit Dosieranlagen von ColorExpress geeignet.
Weitere Sondertöne mit Hellbezugswert > 2 auf Anfrage. Werden aus gestalterischen Gründen Farbtöne mit einem Hellbezugswert < 2 gewünscht, sind diese durch zweimaliges Überstreichen mit Muresko CoolProtect zu erstelllen.
Die Ausführung bis Hellbezugswert ≥ 5 mit bestimmten Systemaufbau möglich.
Bei dunklen Farbtönen im WDV-System kann, aufgrund vom Kontrastverhältnis zwischen Armierungsschicht und Oberputz, ggf. ein zusätzlicher Egalisationsanstrich mit ThermoSan-Fassadenfarbe NQG notwendig werden.
Abtönung von Kleinmengen ist durch Zugabe von CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder Amphibolin Vollton- und Abtönfarben möglich. Dabei keinesfalls mehr als 2 % Farbe zusetzen, da sonst die Konsistenz zu dünnflüssig wird.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.In original geschlossenem Gebinde ca. 12 Monate lagerstabil.
Dichte
ca. 1,3 g/cm³
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< ,14 m nach DIN EN ISO 7783Klasse V1 (hoch) nach DIN EN 15824
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1 (nichtbrennbar)
Konsistenz
Pastös
Bindemittelbasis
Silikat-Organo-Hybrid-Dispersion und Siliconharz-Emulsion
Wasserdurchlässigkeit (w-Wert)
≤ ,1 kg/(m2• h,5) nach DIN EN 162-3Klasse W3 (niedrig) nach DIN EN 1582
Produkt-Nr.
628
Hinweis
Angegebene Daten stellen Durchschnittswerte dar, die bedingt durch den Einsatz natürlicher Rohstoffe, von Lieferung zu Lieferung geringfügig abweichen können.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.
Nicht tragfähige Lack- Dispersionsfarben- oder Kunstharzputzbeschichtungen sowie nicht tragfähige mineralische Anstriche sind restlos zu entfernen. Festhaftende Anstriche trocken oder nass reinigen.
Schimmel-, moos- oder algenbefallene Flächen mittels Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Mit Capatox durchwaschen und die Flächen gut trocknen lassen. Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen mittels Druckwasserstrahlen mit Zusatz geeigneter Reinigungsmittel und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen.Bei Korngrößen < 2, mm kann eine zusätzliche Vorbehandlung des Unterputzes notwendig sein.
Auftragsverfahren
Den Putz mit einer Edelstahlkelle oder mit einer geeigneten Feinputz-Spritzmaschine vollflächig auftragen und auf Körnung abziehen. Unmittelbar danach mit einer Kunststofftraufel (PU-Reibebrett) oder mit einem Styropor-Reibebrett die Kratzputze gleichmäßig rund abscheiben, die Reibeputze wahlweise waagrecht, senkrecht oder rund strukturieren. Die Wahl des Werkzeuges beeinflusst das Rauhigkeitsprofil der Oberfläche, deshalb stets mit gleichen Strukturscheiben arbeiten.
Beim Spritzauftrag ist die zu wählende Düse abhängig von der Korngröße.(Düsengröße = Korngröße x 4). Der Arbeitsdruck sollte ,3–,4 MPa (3–4 bar) betragen.Beim Spritzauftrag ist besonders sorgfältig darauf zu achten, dass ein gleichmäßiger Materialauftrag erfolgt und Überlappungen an den Gerüstlagen vermieden werden.
Zur Erzielung einer gleichmäßigen Struktur sollten zusammenhängende Flächen stets vom gleichen Handwerker ausgeführt werden, um Struktur-Abweichungen durch unterschiedliche „Handschriften" zu vermeiden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass in nass zügig durchzuarbeiten.
Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummern verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern vorher untereinander mischen. Capatect ThermoSan Fassadenputz NQG ist nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Beschichtungsaufbau
Der als Grund- oder Zwischenbeschichtung einzusetzende PutzGrund 61 ist bei nachfolgender Verarbeitung von eingefärbtem Putz im Putzfarbton abzutönen. Grund- bzw. Zwischenanstriche müssen vor der weiteren Überarbeitung trocken sein.
Capatect WDVS:Neue mineralische Unterputze (Armierungsmassen): Mit PutzGrund 61 grundieren. Neue zementfreie Armierungsmasse: Keine Grundierung erforderlich. Durch längere Standzeit (z. B. Überwinterung) angewitterte Unterputze mit PutzGrund 61 grundieren.
Putze der Mörtelgruppen PII u. PIII:Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 2 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z. B. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen der Oberputz beschichtet werden kann. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Alte Putze:Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Beton:Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen erfolgt ein Grundanstrich mit OptiGrund TiefGrund. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Tragfähige, matte Dispersionsfarben-Beschichtungen:Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Bei anderer Reinigungsart (abwaschen, abbürsten, abspritzen), ein Grundanstrich mit Dupa-Putzbefestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Tragfähige Silikat-Farben:Mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten.
Verbrauch
Bei den Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte ohne Schütt- und Schwundverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Produkt
Struktur
Körnung(mm)
ca. Verbrauch(kg/m2)
Capatect ThermoSan Fassadenputz NQG
R2, Reibeputz-Struktur
2,
1,9 - 2,1
R3, Reibeputz-Struktur
3,
2,6 - 2,8
K15, Kratzputz-Struktur
1,5
1,7 - 1,9
K2, Kratzputz-Struktur
2,
2,2 - 2,4
K3, Kratzputz-Struktur
3,
2,9 - 3,1
K4, Kratzputz-Struktur
4,
3, - 3,3
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei starkem Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. Bei starker Luftbewegung auf der Bauteiloberfläche zum Zeitpunkt der Ausführung und Trocknung besteht das Risiko von Schwundriss- und Porenbildung im Oberputz. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen, Wärmedämmen, Spachteln, Beschichten bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Bundesverband Ausbau und Fassade.
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist der Putz nach 24 Stunden oberflächentrocken. Durchgetrocknet, belastbar und überstreichbar nach 2-3 Tagen. Der Putz trocknet physikalisch, d.h. durch Filmbildung der Dispersion und durch Verdunstung der Feuchtigkeit. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben. Falls erforderlich, ist die fertig gestellte Oberfläche des Oberputzes bis zum Erreichen einer ausreichenden Witterungsbeständigkeit zu schützen.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Vorbereiten des Materials
Gebindeinhalt mit einem langsam laufenden Rührwerk gründlich aufrühren. Erforderlichenfalls zur Konsistenzregulierung mit max. 2 % Wasser verdünnen.
Hinweis
Beim Capatect ThermoSan Fassadenputz NQG handelt es sich um ein Produkt, das mit speziellen Wirkstoffen gegen Pilz- und Algenbildung auf der Beschichtung ausgestattet ist. Dieses Depot an Wirkstoffen bietet einen langanhaltenden, zeitlich begrenzten Schutz, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z. B. der Stärke des Befalls und der Feuchtebelastung, abhängt. Deshalb ist ein dauerhaftes Verhindern von Pilz- und Algenbewuchs nicht möglich.Zum Schutz vor Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Achtung. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on, Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 247-5-7] und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 22-239-6] (3:1). Dieses Produkt ist eine „behandelte Ware" nach EU-Verordnung 528/212 (kein Biozid-Produkt) und enthält folgende biozide Wirkstoffe: 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on (CAS-Nr. 2653-2-1), Pyrithionzink (CAS-Nr. 13463-41-7), Terbutryn (CAS-Nr. 886-5-). Hotline für Allergieanfragen und technische Beratungen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz). Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1) < 15 ppm.Siliconharzputz, wässrig, mit Filmschutz. VOC-Gehalt nach RL 24/42/EG < 2 g/l.Die Technischen Informationen sind zu beachten. Deklaration der Inhaltsstoffe nach VdL-Richtlinie 1: Polyvinylacetatharz, Hybrid-Bindemittel (Organo-Silikat / Acrylat), Calciumcarbonat, Silikate, Titandioxid, Wasser, Aliphaten, Additive, Konservierungsmittel, Filmschutzmittel.
Entsorgung
Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.EAK 8112
Giscode
BSW5
Zulassung
Z-33.41-13Z-33.43-132Z-33.44-133Z-33.47-859Z-33.43-1523
CE-Kennzeichung
Hinweis zur CE-Kennzeichnung Die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen nach DIN EN 15824 erfolgt auf dem Gebinde sowie dem Datenblatt zur CE-Kennzeichnung, das im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden kann. SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Universell einsetzbarer Kalkspachtel zum Abglätten von Putzoberflächen, als Glätt- und Modellierputz und als Renovier- und Sanierspachtel. Wegen der bauphysiklisch und baubiologisch vorteilhaften Eigenschaften auch sehr gut geeignet im ökologischen Wohnungsbau.
Eigenschaften
edelweiße tuchmatte Kalkoberfläche
hoch wasserdampfdurchlässig, sd-Wert = 0,01 m bei 1 mm Schichtdicke
sorptionsfähig, begünstigt ein angenehmes Raumklima
hoch alkalisch, ph-Wert = 13 (nach dem Anmischen)
behindert das Wachstum von Schimmelpilzen aufgrund der natürlichen Alkalität
ohne Konservierungsstoffe
für Allergiker geeignet
geschmeidig aufzuziehen und abzuglätten
modellierbar
Materialbasis
Mineralische Bindemittel und ausgesuchte hochwertige mineralische Füllstoffe.
Verpackung/Gebindegrößen
20 kg Sack
Farbtöne
Weiß.
Selbstabtönung mit Histolith Volltonfarben SI sowie mit kalkbeständigen Abtönfarben und Trockenpigmenten möglich. Die Pigmentverträglichkeit ist anhand einer Probe zu prüfen.
Lagerung
Trocken mind. 9 Monate ab Herstelldatum.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310
VorbemerkungDie Rezeptur-Variante SPRINTER-Einstellung ist nicht dafür konzeptiert, einen Putzauftrag bei ungeeigneten Witterungsverhältnissen zu ermöglichen. Es wird lediglich erreicht, dass der Putz recht kurzfristig eine Haut bildet und die Oberfläche somit schneller belastbar ist ("frühregenfest"). Die endgültige Durchhärtung und Trocknung erfolgt wie bei der Normalrezeptur in Abhängigkeit der jeweiligen Witterungsbedingungen.Alkalische Untergründe z. B. zementgebundene Armierungsschichten beeinflussen den Effekt der beschleunigten Hautbildung nachteilig.
Nicht mit Normalware mischen.
Bitte beachten Sie auch die Zusatzinformation im Merkblatt SPRINTER-Einstellung.
Verwendungszweck
Verarbeitungsfertige, strukturierbare Siliconharzputze nach DIN EN 15824 für mineralische und organische Wand- und Deckenflächen im Außenbereich.Einsetzbar als Endbeschichtung in den Capatect Fassadensystemen in Abhängigkeit der gewählten Systemvariante.
Eigenschaften
Beschleunigte Hautbildung
Verarbeitung bis ≥ 1 °C möglich
Wasserverdünnbar
Wasserabweisend
Hoch wasserdampfdurchlässig
Erhöhter Schutz gegen Befall durch Pilze und Algen
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Eimer
Farbtöne
Weiß
Werkseitige Einfärbung ist möglich. Für maschinelle Einfärbung mit Dosieranlagen von ColorExpress geeignet.
Weitere Sondertöne mit Hellbezugswert > 2 auf Anfrage. Werden aus gestalterischen Gründen Farbtöne mit einem Hellbezugswert < 2 gewünscht, sind diese durch zweimaliges Überstreichen mit Muresko CoolProtect zu erstelllen.
Abtönung von Kleinmengen ist durch Zugabe von CaparolColor Vollton- und Abtönfarben (ehem. Alpinacolor) oder Amphibolin Vollton- und Abtönfarben möglich. Dabei keinesfalls mehr als 2 % Farbe zusetzen, da sonst die Konsistenz zu dünnflüssig wird.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Trocken, kühl und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.Haltbarkeit in original verschlossenem Gebinde max. 2 Monate.
Dichte
ca. 1,8 g/cm³
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< ,14 m nach DIN EN ISO 7783 Klasse V1 (hoch) nach DIN EN 15824
Haftzugfestigkeit
≥ ,8 N/mm2 nach DIN EN 15824
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1 (nichtbrennbar)
Wasseraufnahmekoeffizient
w < ,5 kg/(m2 · h,5) nach DIN EN 162-3Klasse W2 (mittel) nach DIN EN 15824
Konsistenz
Pastös
Bindemittelbasis
Siliconharz
Produkt-Nr.
Prod.-Nr.
Struktur
Körnung(mm)
ca. Verbrauch(kg/m2)
Capatect AmphiSilan Fassadenputz SPRINTER
K2, Kratzputz-Struktur
2,
3,2 kg/m2
K3, Kratzputz-Struktur
3,
4,1 kg/m2
Bei den Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte ohne Schütt- und Schwundverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sowie reif- und eisfrei sein. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.Nicht tragfähige Dispersionsfarben- oder Kunstharzputzbeschichtungen sowie nicht tragfähige mineralische Anstriche sind restlos zu entfernen. Festhaftende Anstriche trocken oder nass reinigen.
Schimmel-, moos- oder algenbefallene Flächen mittels Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Mit Capatox durchwaschen und die Flächen gut trocknen lassen. Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen mittels Druckwasserstrahlen mit Zusatz geeigneter Reinigungsmittel und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen.
Auftragsverfahren
Den Putz mit einer Edelstahlkelle, nicht mit der Maschine, vollflächig auftragen und auf Körnung abziehen. Unmittelbar danach mit einer Kunststofftraufel oder mit einem PU-Brett die Kratzputze gleichmäßig rund abscheiben. Die Wahl des Werkzeuges beeinflusst das Rauhigkeitsprofil der Oberfläche, deshalb stets mit gleichen Strukturscheiben arbeiten.
Zur Erzielung einer gleichmäßigen Struktur sollten zusammenhängende Flächen stets vom gleichen Handwerker ausgeführt werden, um Strukturabweichungen durch unterschiedliche "Handschriften" zu vermeiden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass in nass zügig durchzuarbeiten.
Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummern verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern vorher untereinander mischen. Capatect Amphisilan Fassadenputz SPRINTER ist nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Beschichtungsaufbau
Mineralische Armierungsmassen müssen grundsätzlich mit PutzGrund 61 SPRINTER grundiert werden, da der alkalische Untergrund ansonsten die beschleunigte Filmbildung des Oberputzes verhindert. Der als Grund- oder Zwischenbeschichtung einzusetzende PutzGrund 61 in SPRINTER-Einstellung ist bei nachfolgender Verarbeitung von eingefärbtem Putz im Putzfarbton abzutönen. Grund- bzw. Zwischenanstriche müssen vor der weiteren Überarbeitung trocken sein.
Capatect WDVS:Neue mineralische Armierungsmassen: mit PutzGrund 61 SPRINTER grundieren. Neue zementfreie Armierungsmasse: keine Grundierung erforderlich.
Unterputze der Mörtelgruppe PII und PIII:Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 3-4 Wochen beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z. B. beeinflusst durch Wind oder Regen, niedrige Temperaturen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Grundanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER.
Alte Putze: Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzbefestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER. Beton: Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER.Tragfähige, matte Dispersionsfarben-Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Bei anderer Reinigungsart (abwaschen, abbürsten, abspritzen), ein Grundanstrich mit Dupa-Putzbefestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER. Tragfähige Silikat-Farben: Mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten
Trocknung/Trockenzeit
Verarbeitungstemperatur: Ideal +2 °C bis zu +8 °C, maximal +15 °CUnterste Verarbeitungstemperatur: Oberhalb 1 °C Die relative Luftfeuchtigkeit darf nicht mehr als 9 % betragen. Diese Grenzwerte müssen in der Trocknungsphase mindestens 6 Stunden gegeben sein. Erst danach ist der Putz in der Regel mit seiner Hautbildung gegen kurze, leichte und mittlere Regenschauer frühregenfest und unempfindlich gegen Nachtfrost bis -5 °C. Auch der beschleunigte Putz trocknet physikalisch, d.h. durch Filmbildung der Dispersion und durch Verdunstung der Feuchtigkeit. Für einen ausreichenden Trocknungsfortschritt muss eine hinreichende Luftbewegung vorhanden sein. Je kühler die Temperatur und je höher die Luftfeuchtigkeit, desto länger dauert dieser Prozess.Eine Überarbeitung darf erst nach vollständiger Durchtrocknung erfolgen.Nicht bei Temperaturen über +15 °C bzw. bei direkter Sonneneinstrahlung arbeiten, da das Material hierbei zu schnell eine Haut bildet und dadurch eine Strukturierung unmöglich wird. Die Offenzeit kann weiterhin verkürzt werden durch einen aufgeheizten Untergrund oder Raumtemperatur des Materials. Die Durchtrocknung ist witterungsabhängig. Daher kann keine genaue Aussage über den Zeitraum bis zur Durchtrocknung getroffen werden.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Vorbereiten des Materials
Gebindeinhalt mit einem langsam laufenden Rührwerk gründlich aufrühren. Erforderlichenfalls zur Konsistenzregulierung mit max. ,5 % Wasser verdünnen.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sowie reif- und eisfrei sein. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.Nicht tragfähige Dispersionsfarben- oder Kunstharzputzbeschichtungen sowie nicht tragfähige mineralische Anstriche sind restlos zu entfernen. Festhaftende Anstriche trocken oder nass reinigen.
Schimmel-, moos- oder algenbefallene Flächen mittels Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Mit Capatox durchwaschen und die Flächen gut trocknen lassen. Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen mittels Druckwasserstrahlen mit Zusatz geeigneter Reinigungsmittel und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen.
Auftragsverfahren
Den Putz mit einer Edelstahlkelle, nicht mit der Maschine, vollflächig auftragen und auf Körnung abziehen. Unmittelbar danach mit einer Kunststofftraufel oder mit einem PU-Brett die Kratzputze gleichmäßig rund abscheiben. Die Wahl des Werkzeuges beeinflusst das Rauhigkeitsprofil der Oberfläche, deshalb stets mit gleichen Strukturscheiben arbeiten.
Zur Erzielung einer gleichmäßigen Struktur sollten zusammenhängende Flächen stets vom gleichen Handwerker ausgeführt werden, um Strukturabweichungen durch unterschiedliche "Handschriften" zu vermeiden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass in nass zügig durchzuarbeiten.
Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummern verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern vorher untereinander mischen. Capatect Amphisilan Fassadenputz SPRINTER ist nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Beschichtungsaufbau
Mineralische Armierungsmassen müssen grundsätzlich mit PutzGrund 61 SPRINTER grundiert werden, da der alkalische Untergrund ansonsten die beschleunigte Filmbildung des Oberputzes verhindert. Der als Grund- oder Zwischenbeschichtung einzusetzende PutzGrund 61 in SPRINTER-Einstellung ist bei nachfolgender Verarbeitung von eingefärbtem Putz im Putzfarbton abzutönen. Grund- bzw. Zwischenanstriche müssen vor der weiteren Überarbeitung trocken sein.
Capatect WDVS:Neue mineralische Armierungsmassen: mit PutzGrund 61 SPRINTER grundieren. Neue zementfreie Armierungsmasse: keine Grundierung erforderlich.
Unterputze der Mörtelgruppe PII und PIII:Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 3-4 Wochen beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z. B. beeinflusst durch Wind oder Regen, niedrige Temperaturen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Grundanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER.
Alte Putze: Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzbefestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER. Beton: Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER.Tragfähige, matte Dispersionsfarben-Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Bei anderer Reinigungsart (abwaschen, abbürsten, abspritzen), ein Grundanstrich mit Dupa-Putzbefestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61 SPRINTER. Tragfähige Silikat-Farben: Mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten
Trocknung/Trockenzeit
Verarbeitungstemperatur: Ideal +2 °C bis zu +8 °C, maximal +15 °CUnterste Verarbeitungstemperatur: Oberhalb 1 °C Die relative Luftfeuchtigkeit darf nicht mehr als 9 % betragen. Diese Grenzwerte müssen in der Trocknungsphase mindestens 6 Stunden gegeben sein. Erst danach ist der Putz in der Regel mit seiner Hautbildung gegen kurze, leichte und mittlere Regenschauer frühregenfest und unempfindlich gegen Nachtfrost bis -5 °C. Auch der beschleunigte Putz trocknet physikalisch, d.h. durch Filmbildung der Dispersion und durch Verdunstung der Feuchtigkeit. Für einen ausreichenden Trocknungsfortschritt muss eine hinreichende Luftbewegung vorhanden sein. Je kühler die Temperatur und je höher die Luftfeuchtigkeit, desto länger dauert dieser Prozess.Eine Überarbeitung darf erst nach vollständiger Durchtrocknung erfolgen.Nicht bei Temperaturen über +15 °C bzw. bei direkter Sonneneinstrahlung arbeiten, da das Material hierbei zu schnell eine Haut bildet und dadurch eine Strukturierung unmöglich wird. Die Offenzeit kann weiterhin verkürzt werden durch einen aufgeheizten Untergrund oder Raumtemperatur des Materials. Die Durchtrocknung ist witterungsabhängig. Daher kann keine genaue Aussage über den Zeitraum bis zur Durchtrocknung getroffen werden.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Für farbige Fassaden- und Innenanstriche nach dem CaparolColor-System, zum Abtönen wäßriger Fassaden- und Innenfarben, Plastiken und Kunstharzputzen sowie für farbkräftige Anstriche, Malereien und Beschriftungen.
Eigenschaften
lösemittelfrei, wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
wetterbeständig
Naßabrieb nach DIN EN 13300 Klasse 2, entspricht „scheuerbeständig" nach DIN 53778
wasserabweisend nach DIN 4108
hoher Regenschutz, Klasse „niedrige Wasserdurchlässigkeit" nach DIN EN 1062
gut wasserdampfdurchlässig, Klasse „mittlere Wasserdampfdiffusion" nach DIN EN 1062
bestmöglich lichtecht, färbekräftig, leicht einzurühren
beständig gegen wäßrige Desinfektions- und Haushaltsreinigungsmittel
alkalisresistent, daher unverseifbar
Schutz gegen aggressive Abgase
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Verpackung/Gebindegrößen
750 ml
Farbtöne
Die Farbtöne sind untereinander in jedem Verhältnis mischbar und mit allen Caparol Dispersions-Werkstoffen verträglich. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Farbtonübersicht und Beständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: B; Gruppe: siehe Tabelle
Amazonas
2
Gobi
3
Mandarin
3
Parma
1
Aprikose
3
Graphit
1
Marone
1
Sanddorn
3
Ara
3
Havanna
1
Meteor
1
Sardinien
2
Basalt
1
Ingwer
1
Mocca
1
Savanne
1
Canari
3
Kiesel
1
Muskat
1
Schiefer
1
Cognac
3
Limette
3
Niagara
2
Terra
1
Donau
2
Madeira
1
Nutria
1
Umbrien
3
Elsass
3
Mais
3
Odenwald
2
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Anbruchgebinde fest verschlossen lagern.
Dichte
ca. 1,25 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Zusatzarmierung für Capatect-WDVS A und B bei mechanisch besonders beanspruchten Fassadenbereichen.
Eigenschaften
schiebefest
alkalibeständig
weichmacherfrei
Kante geschnitten
lichte Maschenweite: 5,5 x 5,0 mm
Verpackung/Gebindegrößen
25 m-Rolle, 1 m breit
Farbtöne
Orange
Lagerung
Trocken
Flächenbezogene Masse
340 g/m2 ± 5 % nach DIN 53854
Produkt-Nr.
652
Verbrauch
1,0 m2/m2
Applikation
Die systemzugehörige Armierungsmasse in Bahnenbreite des Panzergewebes mit einer Glättkelle in ca. 2 mm Schichtdicke auf die Dämmplatten auftragen (ca. 2,0 kg/m2). Das Capatect-Panzergewebe 652 stumpf gestoßen (nicht überlappend!) in die Armierungsmasse einbetten und die Armierungsmasse über dem Gewebe scharf abziehen. Nachfolgend naß in naß die vollflächige Armierung mit Capatect-Gewebe 650/110 zusätzlich darüber aufbringen.
Entsorgung
Materialreste nach EAK 101103 (alte Glasfaser-Materialien) oder nach EAK 170904 (gemischte Bau- und Abbruchabfälle) entsorgen.
Verwendungszweck
Klebe- und Armierungsmörtel für die Systeme Capatect DESIGN KERAMIK, FEINSTEIN und GLASMOSAIK.
Eigenschaften
Normalputzmörtel nach DIN EN 998-1
Mörtelkategorie Klasse CS IV nach DIN EN 998-1
Ausblühreduziert
Hoch wasserabweisend
Leichte Verarbeitung
Gute Haftung
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Sack, 1, t Big-Bag, Silo ab 5, t
Farbtöne
Grau
Lagerung
Kühl, trocken, frostgeschützt, haltbar in original verschlossener Verpackung mind. 12 Monate.
Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)
≤ 25 nach DIN EN 115-19
Wasserdurchlässigkeitsrate
w ≤ ,1 kg/(m2h1/2) nach ETAG 4
Druckfestigkeit
Klasse CS IV nach DIN EN 998-1
Festmörtelrohdichte
ca. 1,4 g/cm³ nach DIN EN 115-1
Haftzugfestigkeit
≥ ,3 N/mm2 nach DIN EN 115-12
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1
Bindemittelbasis
Mineralische Bindemittel nach DIN EN 197-1Kunstharzdispersionspulver
Kapillare Wasseraufnahme
c ≤ ,2 kg/(m2min,5) nach DIN EN 115-18Klasse Wc2 nach DIN EN 998-1
Produkt-Nr.
UNI 19
Untergrundvorbereitung
Mauerwerk, Beton oder festhaftende Anstriche müssen sauber, trocken und tragfähig sein. Verunreinigungen und trennend wirkende Substanzen (z. B. Schalöl) sowie vorstehende Mörtelgrate sind zu entfernen. Schadhafte, blätternde Altanstriche und Strukturputze sind weitmöglichst zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und flächenbündig beizuputzen. Stark saugende, sandende oder mehlende Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit Sylitol® RapidGrund 111 zu grundieren.
Fensterbänke und Anbauteile abkleben. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, lackierte, lasierte und eloxierte Flächen sorgfältig abdecken.
Materialzubereitung
25 kg Material (ein Sack) in ca. 6, - 6,5 l Wasser.Anmischung mit Elektrorührwerk oder Zwangsmischer.Nach ca. 2 Minuten nochmals durcharbeiten.Nicht mehr Material anmischen, als innerhalb von 2 h verarbeitet werden kann.
Verbrauch
Verklebung: ca. 4,5 - 8 kg/m2Armierung: 1,4 kg/m2 und mm Schichtdicke
Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen, Wärmedämmen, Spachteln, Beschichten bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Bundesverband Ausbau und Fassade.
Trocknung/Trockenzeit
ca. 3 - 5 TageAbhängig von Temperatur, Schichtdicke und relativer Luftfeuchtigkeit.
Verklebung: Je nach Witterung überarbeitbar nach frühestens 24 h. Befestigung und Überarbeiten der Dämmplatten erst im Anschluss.
Armierung: Je nach Witterung eine Wartezeit zur Überarbeitung von 1 Tag je mm Schichtdicke einhalten.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Beispiel für Maschinenausrüstung
Bitte Sonderinformationen zur maschinellen Verarbeitung anfordern.
Armierungsschicht
Minimum: 4 mmMaximum: 8 mm
Applikation
Kleben der Dämmplatten:Den Klebemörtel in der Wulst-Punkt-Methode (umlaufende Wulst am Plattenrand > 5 cm auftragen und plattenmittig 3-6 Klebepunkte) auf die Plattenrückseite auftragen. Die Kleberauftragsmenge und die Steghöhe ist nach den Untergrundtoleranzen so zu variieren, dass ≥ 6 % Klebekontaktfläche gewährleistet ist. Beim Auftrag des Klebemörtels auf den Untergrund werden die Dämmplatten nach dem Kleberauftrag am Untergrund angesetzt und angeschlagen.Vollflächen-Klebetechnik (nur bei ebenen Untergrund und geeigneten Dämmstoffplatten anwendbar): Den Klebemörtel maschinell auf den Untergrund aufspritzen. Unmittelbar vor dem Ansetzen der Dämplatten ist der Klebemötel mit der Zahntraufel (die Zahnbreite und -tiefe richtet sich nach der Beschaffenheit des Untergrundes) aufzukämen. Die Dämplatten sind unverzüglich in das frische Klebemötelbett einzudrücken, einzuschwimmen und anzupressen. Um Hautbildung zu vermeiden, darf nur soviel Kleber vorgelegt werden, wie unmittelbar belegt werden kann. Die Dämmplatten im Verband von unten nach oben pressgestoßen verkleben und gut andrücken. Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten. Armierungsschicht:Eventuell vorhandene Versätze an den Polystyrol-Plattenstößen abschleifen und anhaftenden Schleifstaub entfernen. Bei unbeschichteten Mineralwolle-Dämmplatten ist die Armierungsmasse in die Oberfläche der Dämmplatte einzuarbeiten (Pressspachtelung). Nach dem Anbringen des Eckschutzes an Fensterlaibungen und Kanten, sowie der Diagonalarmierung an den Ecken von Fassadenöffnungen, ist die Armierungsmasse jeweils in Bahnenbreite des Gewebes auf die Dämmplatten aufzutragen und das Capatect Gewebe 65 mit mindestens 1 cm Überlappung einzudrücken. Nachfolgend nass in nass überspachteln, so dass eine vollflächige Abdeckung des Gewebes sichergestellt ist. Die Gesamtschichtdicke muss mind. 4 mm betragen. Die max. Schichtdicke beträgt 8 mm. Gewebeeinbettung bei Armierungsschichtdicken bis 4 mm mittig und bei Armierungsschichtdicken über 4 mm in die äußere Hälfte der Armierungsmasse einarbeiten. Bei höheren Anforderungen an die Ebenheit der Armierungsschicht z. B. resultierend aus den Kantenlängen der keramischen Beläge, empfiehlt sich die Ausführung einer zweiten vollflächigen Lage der Armierungsmasse.Befestigung:Bei der Befestigung durch das Bewehrungsgewebe ist die Armierungsschicht in zwei Schichten aufzubringen. In die erste Schicht wird das Bewehrungsgewebe eingearbeitet. Danach werden die Dübel gesetzt und die zweite Schicht aufgebracht.
Zum Schutz vor Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei der Anwendung und Ausführung die DIN 1855-1 sowie DIN 1835, VOB, Teil C beachten. Bei Container- oder Silo-Ware bitte auch die beigegebenen Anleitungen beachten.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Unter Verschluss aufbewahren. Enthält: Zement, Portland-, Chemikalien. Wäßrige Zementaufschlämmungen wirken alkalisch. Die Technischen Informationen sind zu beachten.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
VOC-Gehalt nach RL 24/42/EG < 1 g/l.
Giscode
ZP1 Zementhaltige Produkte, chromatarm
Zulassung
Z-33.46-191Z-33.46-1732
CE-Kennzeichung
Die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen erfolgt auf dem Gebinde. Die Leistungserklärung kann im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden. SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310 P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Histolith® Silikatin eignet sich für strukturgebende Putzbeschichtungen im Innenbereich mit vorteilhaften bauphysikalischen und baubiologischen Eigenschaften. Auftrag im Kellen- oder Spritzauftrag.
Eigenschaften
lösemittel- und weichmacherfrei
enthält keine Konservierungsstoffe
hoch wasserdampfdurchlässig
robuste, strapazierfähige Oberfläche
nicht thermoplastisch
alkalisch, behindert das Wachstum von Schimmelpilzen
Materialbasis
Kaliwasserglas, lichtechte mineralische Pigmente, mineralische Füllstoffe, organische Zusätze
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg
Farbtöne
Weiß
Im ColorExpress-System maschinell in hellen Farbtönen abtönbar.
Werksabtönung auf Anfrage.
Selbstabtönung mit Histolith Volltonfarben SI bis max. 3 % Zugabe möglich.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei.
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Maximale Korngröße
Lieferbare Korngrößen:
Histolith® Silikatin K10: 1,0 mm
Histolith® Silikatin K20: 2,0 mm
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
–
–
–
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Hydrophobierende Imprägnierung für mineralische, silikathaltige Fassadenflächen.
Eigenschaften
niedrig-viskos, eindringfähig und wasserabweisend
wirkt Staubablagerungen, Algen- und Moosbewuchs, unansehnlichen Feuchtigkeitsflecken und Ausblühungen auf Fassadenflächen entgegen
feuert die Oberfläche an (wirkt farbtonvertiefend)
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Saugfähige und trockene mineralische, silikathaltige Untergründe, wie Klinkermauerwerk, Kalksandsteine, Beton, Betonwerksteine, Zement- und Kalkputze.
Der Untergrund muss sauber, frostbeständig und frei von Fremdeinschlüssen sein.
Eine Hinterfeuchtung durch Risse, Fugen, grobe Poren u.a. ist auszuschließen.
Untergrundvorbereitung: Durch geeignete Verfahren vorbereiten, so dass keine losen Teile und trennend wirkenden Substanzen vorhanden sind. Das Material ist leicht filmbildend.
Eine Verfestigung mürber oder angewitterter Oberfläche wird nur begrenzt erreicht. Bei nachfolgenden Anstrichen ist auf eine ausreichende Tragfähigkeit des Untergrundes zu achten.
Materialzubereitung: Das Material ist gebrauchsfertig.
Verbrauch
Ca. 200–400 ml/m2 je Auftrag, abhängig vom Saugverhalten des Untergrundes.
SicherheitshinweiseH226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen H372 Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/… anrufen P331 KEIN Erbrechen herbeiführen
Verwendungszweck
Das Histolith® Trass-Sanierputzsystem ist geeignet zum Verputz von feuchte- und salzbelastetem Mauerwerk, für außen und innen. Aufgrund des großen Porenvolumens werden bauschädliche Salze eingelagert. Auf diese Weise lässt sich auf feuchtem Mauerwerk eine ausblühfreie und trockene Oberfläche erzielen, wenn das Klima der Umgebung eine Austrocknung zulässt.
Systembestandteile:
Histolith® Trass-Vorspritzputz:
Vorspritzputz als Haftbrücke auf Mauerwerk
Histolith® Trass-Porengrundputz:
Grund-/Salzspeicherputz, Ausgleichsputz bei stark unebenem Mauerwerk
Histolith® Trass-Sanierputz:
Sanierputz zur Erzeugung trockener Oberflächen
Systemaufbau:
Aufbau und Schichtdicke des Histolith® Trass-Sanierputzsystems richten sich nach der im Mauerwerk vorhandenen Salzbelastung gemäß WTA-Merkblatt 2-9-20/D.
Salzbelastung
Systemaufbau
Schichtdicken/mm
gering bis mittel
1. Histolith® Trass-Vorspritzputz
2. Histolith® Trass-Sanierputz
3. Histolith® Trass-Sanierputz
< 5
> 10
> 10
hoch
1. Histolith® Trass-Vorspritzputz
2. Histolith® Trass-Porengrundputz
3. Histolith® Trass-Sanierputz
< 5
> 10
> 15
Bei einer Gesamtputzdicke von mehr als 30 mm ist als Grundputz zum Ausgleich des Mauerwerks stets Histolith® Trass-Porengrundputz zu verwenden.
Eigenschaften
Das Histolith® Trass-Sanierputzsystem enthält mineralische Bindemittel nach DIN EN 197-1 (Zement, Trass) und DIN EN 459-1 (Baukalk) sowie mineralische Zuschläge nach DIN EN 13139. Die Anforderungen des WTA-Merkblattes 2-9-20/D werden erfüllt.
Verpackung/Gebindegrößen
30 kg Sack
Lagerung
Lagerstabilität ab Herstelldatum, original verschlossene Gebinde:
Histolith Trass-Sanierputz: ca. 6 Monate
Histolith Trass-Vorspritzputz, Histolith Trass-Porengrundputz: ca. 9 Monate
Technische Daten
Histolith® Trass-Vorspritzputz
Histolith® Trass-Porengrundputz
Histolith® Trass-Sanierputz
Druckfestigkeit/N/mm2
ca. 10,0
ca. 3,5
ca. 2,5
Wasserdampf-Diffusions-widerstandszahl µ
✱
7,8
8,9
Wassereindringung/mm
> 5
> 5
< 5
Maximale Korngröße/mm
2,0
1,3
1,3
Farbton
Grau
Grau
Grau
✱ Angabe nicht möglich wegen halbdeckender Verarbeitung.
Ergänzungsprodukte
Histolith® Feinputz: Als Oberputz mit Filzputzstruktur. Für Außensockelputze mit Filzputzstruktur Histolith® Renovierspachtel verwenden.
Histolith® Kalkspachtel Natur: Als Glättspachtel im Innenbereich.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310 P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Für vielseitige Wand- und Deckenbeschichtungen im Innenbereich. Durch die leichte Verarbeitung ist CapaDIN insbesondere für den Objektbereich geeignet, da hohe Flächenleistungen erzielt werden.
Eigenschaften
emissionsminimiert, lösemittelfrei, geruchsarm
frei von foggingaktiven Substanzen
wasserverdünnbar und umweltschonend
diffusionsfähig
sd-Wert < ,1 m
leichte Verarbeitung
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 3)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 3:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 3, entspricht waschbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 2, bei einer Ergiebigkeit von 6 m2/l bzw. 16 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 1 µm)
Dichte
ca. 1,6 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
-
-
-
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.
VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3. beachten.
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 2 N/mm2:
Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat.
Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:
Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Gipsbauplatten:
Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder . Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Gipsplatten (Gipskartonplatten):
Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Dupa Putzfestiger festigen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG, CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12, beachten.
Beton:
Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Porenbeton:
Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.
Kalksandstein- und Ziegelsichtmauerwerk:
Ohne Vorbehandlung beschichten.
Tragfähige Beschichtungen:
Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Nicht tragfähige Beschichtungen:
Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit HaftGrund EG. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Ungestrichene Rauhfaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier:
Ohne Vorbehandlung beschichten.
Nicht festhaftende Tapeten:
Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Schimmelbefallene Flächen:
Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen Schlussbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken:
Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Aqua-inn Nº1 vornehmen.
Holz- und Holzwerkstoffe:
Mit den wasserverdünnbaren, umweltschonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.
Kleine Fehlstellen:
Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.
Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm: Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Beschichtungsaufbau
Ein satter, gleichmäßiger Anstrich mit CapaDIN, mit max. 5 % Wasser verdünnt. Auf kontrastreichen Flächen kann ein vorheriger Grundanstrich, mit max. 1 % Wasser verdünnt, erforderlich sein. Auf unterschiedlich saugenden Untergründen ein Grundanstrich mit Haftgrund EG.
Verbrauch
Ca. 15 - 16 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauen Flächen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:
+5 °C für Umluft und Untergrund
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Hinweis
Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Bei Airless-Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben. Bei Flächen mit ungünstigen Lichtverhältnissen (Streiflicht), empfehlen wir das Produkt CapaSilan zu verwenden. Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt 25).
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Der hochwertige Bautenlack ist für seidenmatte, farbige Decklackierungen auf maßhaltigen Holzbauteilen, Metall und Hart-PVC geeignet. Auch geeignet für Warmwasserheizkörper (mit Ausnahme der Weißtöne). Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Aufgrund der materialtypischen Geruchsentwicklung von Alkydharzlacken empfehlen wir für großflächige Beschichtungen im Innenbereich Capacryl PU-Satin.
Eigenschaften
Hohe Kantenabdeckung
Sehr gute Farbstabilität
Hervorragendes Deckvermögen
Lange Offenzeit
Sehr gutes Standvermögen
Hohe Schlag- und Stoßfestigkeit
Leichte Verarbeitbarkeit
Schnelle Trocknung
Hervorragender Verlauf
Beständig gegen haushaltsübliche Reinigungsmittel und kurzzeitig gegen schwache Säuren und Laugen
Materialbasis
PU-Alkydharz mit aromatenfreien Lösemitteln
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware:
125 ml, 375 ml, 750 ml, 2,5 Ltr., 10 Ltr.
ColorExpress:
375 ml, 750 ml, 2,5 Ltr., 10 Ltr.
Farbtöne
RAL 6005 Moosgrün, RAL 7001 Silbergrau, RAL 7016 Anthrazitgrau, RAL 7035 Lichtgrau, RAL 8017 Schokladenbraun, RAL 9001 Cremeweiß, RAL 9005 Tiefschwarz, ca. RAL 9006 Weißaluminium, ca. RAL 9007 Graualuminium, Weiß
(Nicht alle Standardfarbtöne in jeder Gebindegröße verfügbar - siehe GH-Preisliste)
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen (z. B. Rot, Orange, Gelb) empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Capalac Seidenmatt-Buntlack ist in Grundiersystemfarbtönen über ColorExpress erhältlich.
Bei intensiven und dunklen Farbtönen kann an der Beschichtungsoberfläche ein temporärer Pigmentabrieb entstehen – ggf. ist eine transparente Versiegelung mit Capalac Kunstharz-Klarlack erforderlich.
Bei hellen Farbtönen und Weiß kann es durch mangelnden Lichteinfluss (UV Strahlung), Wärme und chemische Einflüsse, wie z. B. Ammoniakdämpfe aus Reinigungsmitteln, Kleb-, Anstrich- oder Dichtstoffen, zu einer Vergilbung der Lackoberfläche kommen. Diese Vergilbung ist materialtypisch und stellt keinen Produktmangel dar.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Bindemittel: Klasse B
Pigmentierung: Gruppe 1 bis 3 je nach Farbton
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,0 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
○
○
○
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Vielseitig einsetzbare Innenfarbe mit anwenderfreundlichen Verarbeitungseigenschaften. Perfekt geeignet für zügige Oberflächenbehandlung sowohl in großdimensionalen Objektbereichen als auch in herkömmlichen Wohn- und Aufenthaltsräumen.
Eigenschaften
emissionsminimiert, lösemittelfrei, geruchsarm
frei von foggingaktiven Substanzen
wasserverdünnbar und umweltschonend
hoch wasserdampfdurchlässig
leichtgängig in der Anwendung
ergibt besonders tuchmatte Oberfläche
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Farbtöne
Weiß
Altweiß 10 (entspricht RAL 9010)
Mit AmphiColor® oder CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 70 Farbtönen abtönbar. Bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 300)
Lagerung
Kühl aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 300:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 3, entspricht waschbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 2, bei einer Ergiebigkeit von 6 m2/l bzw. 150 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 100 µm)
Dichte
ca. 1,55 g/cm3
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.
VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3. beachten.
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2:
Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen und saugenden Putzen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat.
Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:
Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger
Gipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Dupa-Putzfestiger festigen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG, CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.
Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.
Kalksandstein- und Ziegelsichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit Haftgrund EG. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Ungestrichene Raufaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger
Schimmelbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen eine Schlussbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Aqua-inn Nº1 vornehmen.
Holz- und Holzwerkstoffe: Mit den wasserverdünnbaren, umweltschonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.
Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.
Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm: Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Beschichtungsaufbau
Ein satter, gleichmäßiger Anstrich mit CapaFiXX, mit max. 5 % Wasser verdünnt. Auf kontrastreichen Flächen kann ein vorheriger Grundanstrich, mit max. 1 % Wasser verdünnt, erforderlich sein. Auf unterschiedlich saugenden Untergründen ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund.
Verbrauch
Ca. 15 - 16 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:
+5 °C für Umluft und Untergrund
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Hinweis
Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Bei Flächen mit ungünstigen Lichtverhältnissen (Streiflicht) empfehlen wir das Produkt CapaSilan zu verwenden. Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt 25).
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Verwendungszweck
Durch die Variation von Design, Type, Farbton, Glanzgrad und Technik der Beschichtung können mit Capaver Glasgeweben hoch attraktive, wertvolle und individuelle Wandoberflächen erzielt werden. Bei Änderungswunsch von optischem Erscheinungsbild oder neuen Nutzungsanforderungen an Oberflächen können diese einfach, schnell und wirtschaftlich durch bedarfsgerechte Beschichtung realisiert werden.
Eigenschaften
Pigmentierte Vorbeschichtung
Homogene ausgeprägte Strukturoptik
Hoch nassbeständig und verarbeitungssicher
Verrottungsfest, dimensionsstabil
Rissüberbrückend
Materialbasis
Vorbeschichtete Glasgewebe (VB) sind aus rein mineralischen und Glasfasergarnen hergestellt.
Lieferbare Typen
Bezeichnung
Gewebestruktur
Gewicht pro m2
Rollenmaß
Musteransatz
1100 VB
fein
ca. 140 g
50 x ca. 1 m
1132 VB
fein-mittel
ca. 160 g
50 x ca. 1 m
2120 VB
Streifen mittel
ca. 185 g
25 x ca. 1 m
2165 VB
Fischgrät mittel
ca. 200 g
25 x ca. 1 m
>l 1,6
2170 VB
grob
ca. 185 g
25 x ca. 1 m
2180 VB
Doppelkette grob
ca. 205 g
25 x ca. 1 m
2410 VB
mittel
ca. 200 g
25 x ca. 1 m
2440 VB
Diagonale mittel
ca. 180 g
25 x ca. 1 m
>l 1,5
2460 VB
Raute mittel
ca. 195 g
25 x ca. 1 m
>l 8,5
3185 VB
Doppelkette super-grob
ca. 245 g
25 x ca. 1 m
Verpackung/Gebindegrößen
Liefereinheit: Einzelkarton
Lagerung
Capaver Wandbeläge trocken lagern.
Ergänzungsprodukte
Capaver CapaColl GK
Anstriche aus dem Caparol-Sortiment
Hinweis
Vorbeschichtete Glasgewebe (VB) sind aus Glasfasern mit einem Durchmesser > 5 µm hergestellt und dadurch nicht lungengängig. Trotz höchster Einbindung der Glaspartikel können diese durch Zuschneiden der Gewebe in sehr begrenztem Umfang freigesetzt werden und bei hautsensiblen Personen Juckreiz hervorrufen, der nach Beendigung der Klebearbeiten abklingt. Grundsätzlich werden nach der Beschichtung keine Glasfasern mehr freigesetzt. Personen, welche sensibel auf Glasfasern reagieren, empfehlen wir während der Tapezierarbeiten entsprechende Schutzvorkehrungen zu treffen.
Die innere Struktur der Garne führt in Verbindung mit einer umweltfreundlichen Appretur zu hoher Nassbeständigkeit, einer geschlossenen Gewebeoberfläche, hoher Geschmeidigkeit und Hautverträglichkeit während der Verarbeitung.
Untergründe
Innenflächen aus mineralischen Putzen der Mörtelgruppe PI, PII und PIII, Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV, Gipskarton, Gipsbauplatten, Betonflächen.Kontrastreiche Untergründe mit Capadecor DecoGrund oder Caparol HaftGrund EG beschichten.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig, sauber, eben und frei von trennenden Substanzen sein. Dabei VOB, Teil C, DIN 18366, Abs. 3. sowie unsere Technische Information Nr. 650 beachten. Die untere Temperaturgrenze für die Verarbeitung beträgt +5 °C für Objekt- und Umgebungstemperatur.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < 0,5mm
Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/2020 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Klebstoff im Rollenauftrag:
CapaColl GK oder CapaColl VK (bis Flächengewicht 150g/m2) gleichmäßig mit einer 18 mm Florrolle auftragen und je nach örtlichen Temperaturverhältnissen 1–2 Bahnen vorlegen.
Achtung! Achten Sie besonders darauf, dass der Kleber möglichst gleichmäßig verteilt ist, da Anhäufungen von Kleber unter dem Gewebe das abschließende Oberflächenbild negativ beeinflussen können.
Klebstoffauftrag in Spritzverarbeitung:
Das Spritzverfahren eignet sich nur beim Einsatz von mindestens 3 Personen.
CapaColl VK kann mit Airlessgeräten auf die Wand gebracht werden.
CapaColl GK sollte hierzu je nach örtlicher Gegebenheit mit 20 % Wasser verdünnt werden.
Wichtig! Beim Spritzverfahren ist besonders auf den empfohlenen Materialverbrauch und die gleichmäßige Verteilung zu achten, so dass nicht zuviel Kleber auf den Untergrund gebracht wird.
Tipp! Für detaillierte Informationen zum Spritzen von CapaColl beachten Sie das entsprechende Spritzdatenblatt im Downloadbereich oder in unserem Handbuch der Spritztechnologie.
Einbettung/Verklebung:
Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals gestürzt oder seitenverkehrt verkleben.
Für die Glasgewebe empfehlen wir die Verklebung auf Stoß.
Achtung! Die Bahnen müssen im Nahtbereich dicht gestoßen sein. Dies darf aber nicht dazu führen, dass es im Stoßbereich zu einer Aufwölbung und damit einem schlechten Nahtbild kommt.
Die verklebten Bahnen werden mit einem Tapezierspachtel vollflächig und blasenfrei an den Untergrund angedrückt. Überstände werden unter Fixierung der Kanten mit dem Tapezierspachtel abgeschnitten.
Bei der Verklebung im Bereich von lotrechten Außenecken ist das Gewebe mindestens 10 cm um die Ecke herumzuführen.
Bei nicht lotrechten Außenecken ist das Gewebe an der Ecke zu trennen.
Beschichtungsaufbau
Zwischenbeschichtung:Die Zwischenbeschichtung bildet die Basis für eine einwandfreie Schlußbeschichtung. Nach Trocknung des Wandbelages wird die Zwischenbeschichtung passend zur Schlußbeschichtung ausgeführt. Schlußbeschichtung: Die Auswahl der geeigneten Schlußbeschichtung richtet sich nach dem geforderten Beanspruchungs- und Glanzgrad. Beschichtungen grundsätzlich nass in nass ausführen. Dies gilt auch für Beschneidebereiche.
Trocknung/Trockenzeit
Verklebte Bahnen vor Beschichtung durchtrocknen lassen.
Hinweis
Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals auf einer Fläche gestürzt oder seitenverkehrt verkleben. Capaver-Wandbeläge werden stets vor Verlassen des Werks sorgfältig geprüft. Vereinzelte produktionsbedingte Fehler können vorkommen. Diese sind an den Schnittkanten gekennzeichnet und durch entsprechende Zugaben ausgeglichen. Solche Fehler berechtigen nicht zu einer Reklamation. Gundsätzlich ist während des Zuschneidens/Tapezierens der Bahnen auf Fehlerfreiheit des Wandbelages zu achten. Im Falle von möglichen Reklamationen müssen die Chargen-/Kontrollnummer und Artikelnummer/-bezeichnung bereitgehalten werden. Diese befinden sich auf dem Originalkarton des Wandbelages. Beanstandungen nach erfolgter Verklebung von mehr als 10 Bahnen können nicht anerkannt werden.
Gutachten
Prüfzeugnisse und Gutachten
Schwerentflammbarkeit nach DIN 4102, B1
Nichtbrennbarkeit nach DIN 4102, A2
Dekontaminierbarkeit im Verbund mit Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
Übersicht der Brennbarkeitsklassen in Verbindung mit Capaver Glasgewebe VB
Beschichtung
Brennbarkeitsklasse
CapaTrend
A2
Malerit E.L.F.
A2
CapaMaXX
A2
Indeko-plus
A2
CapaSilan
A2
Sylitol Bio-Innenfarbe
A2
Latex Samt 10
A2
Latex Satin 20
A2
Latex Gloss 60
A2
Nespri®Silan
B1
SeidenLatex
B1
Premium Clean
B1
Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
B1
Alle Prüfzeugnisse und Gutachten können unter www.caparol.de im Downloadbereich des jeweiligen Produktes heruntergeladen werden.
Entsorgung
Capaver Glasgewebe und Vliese können als Baustellenabfall entsorgt werden.
Verwendungszweck
Hochwertiger Kunstharzdispersions-Binder zum Selbstansetzen von Fassaden- und Innenfarben, zur Grundierung, Veredelung von Leimfarben, zum Kleben schwerer Tapeten und Gewebe, für Glanzüberzüge, Lasuranstriche, Malereien u.v.a.m.
Anwendungsgebiete:Veredelung von LeimfarbenDurch Zusatz von ca. 5–1 % Binder zu der fertig abgeleimten Farbe wird eine Dauerwischfestigkeit erzielt.
Lasuranstriche2 Teile Binder mit 1 Teil Wasser verdünnen und fertige Dispersions-Volltonfarben wie AmphiColor® Vollton- und Abtönfarben oder CaparolColor Vollton- und Abtönfarben zugeben. Die Mengenzugabe richtet sich nach dem gewünschten Lasureffekt.
Verkleben von Tapeten und GewebenBeim Verkleben schwerer Tapeten oder auch Glasgewebetapeten wird die Klebekraft und Anfangshaftung des Kleisters durch Zugabe von 2 % Binder verbessert.
Selbstangesetzte Farbe:
Bindung
wetterbeständig
waschbeständig
Raumteile
Binder
1
1
Wasserfarbbrei
2
3
Gewichtsteile
Binder
1
1
Farbe
2
3
Wasser
1
1,5
Eigenschaften
Der Anwendungsbereich von Binder als universeller Dispersionsbinder ist sehr groß. Insbesondere auf dem Gebiet der am Bau erforderlichen Nebenarbeiten und Vorleistungen, in der Malerei, bei Restaurierungsarbeiten usw. bewährt sich Binder als unentbehrlicher, vielseitiger Werkstoff.
Farbtöne
Farblos auftrocknend Mit lichtechten und alkalibeständigen Buntpigmenten oder Dispersions-Volltonfarben wie AmphiColor® Vollton- und Abtönfarben oder CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar.
Glanzgrad
Je nach Verdünnung mit Wasser seidenglänzend bis matt.
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Auftragsverfahren
Mit Binder angesetzte Farben können gestrichen, gerollt und gespritzt werden. Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Beschichtungsaufbau
Bei selbstangesetzter Farbe:Eine farblose Grundierung mit Binder, 1 : 5 mit Wasser verdünnt. Zwischen- und Schlussbeschichtung mit der selbstangesetzten Farbe.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:+5 °C für Umluft und Untergrund.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden. Nähere Angaben: Siehe Sicherheitsdatenblatt. Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Beratung für Allergiker: Hotline 18 / 53 89 28 (,14 €/ Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. ,42 €/ Min)
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/a): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. 1 g/l VOC.
Produkt-Code Farben und Lacke
M-GF1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyvinylacetatharz, Wasser, Aliphaten (< ,5 %), Additive, Konservierungsmittel (Methyl-, Benzisothiazolinon)
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P103 Lesen Sie sämtliche Anweisungen aufmerksam und befolgen Sie diese P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Spritz- und spachtelfertig eingestellte pastöse Spachtelmasse mit sehr geringem Eigengewicht und hohem Schichtdickenauftrag, der sich bis auf Null ausziehen lässt. Geeignet zur Erzielung von Oberflächenqualitäten der Qualitätsstufen Q3 bzw. Q4 entsprechend den Vorgaben des BVG-Merkblatt Nr. 2 und BFS-Merkblatt Nr. 12 und zur Überarbeitung von Strukturputzen oder Glasgewebe in der Dünnputz-Methode oder in Verbindung mit geeignetem Malervlies auf Glasfaserbasis wie Capadecor AkkordVlies-SP. Rationell und wirtschaftlich ist die Beschichtung gerade in Verbindung mit leistungsstarken Spritzgeräten von Wand- und Deckenflächen aus z.B. mineralischem Putz, Beton-Fertigbauteilen, Ortbeton, Planblocksteinen und Porenbeton sowie Gipsbauplatten und Gipsplatten (Gipskartonplatten) usw.
Eigenschaften
leicht und sehr geschmeidig aufzuziehen und abzuglätten
hohe Haftfestigkeit
in dickeren Schichten rissfrei durchtrocknend
trocken sehr gut schleifbar oder nass filzbar
diffusionsfähig
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm AgBB-geprüft
emissionsminimiert und lösemittelfrei
Klassifizierung des Brandverhaltens: A2-s1,d nach DIN EN 1351-1
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Farbtöne
Naturweiß.Mit max. 5 % CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor® Vollton- und Abtönfarben abtönbar.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Ergänzungsprodukte
Caparol-Füllspachtel P als Fugenspachtel bei Filigrandecken und gröberen Ausbesserungen.FürFeuchträume:Akkordspachtel KFHistolith RenovierspachtelHistolith FeinputzCapatect-Feinspachtel 195Capatect ArmaReno 7
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
–
–
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Untergrundvorbereitung
Je nach vorliegendem Untergrund und dessen Beschaffenheit ist vor dem Spachtelauftrag eine geeignete Grundbeschichtung aufzubringen (siehe hierzu die Technische Information Nr. 65 „Untergründe und deren Vorbehandlungen"). Glänzende, tragfähige Altbeschichtungen vorher anrauhen.Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 2 N/mm:Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. bzw. CapaSol RapidGrund.
Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:Ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder Caparol Haftgrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB.
Auftragsverfahren
Hand- oder Spritzauftrag möglich.
Planspachtelung im Handauftrag:Vor der Verarbeitung gut aufrühren und mit einer rostfreien Glättkelle aufziehen. Nach der Trocknung annässen und filzen oder trocken schleifen.
Bei Verwendung von einem geeigneten Malervlies auf Glasfaserbasis (ca. 4 g/m2 Gewicht) AkkordLeichtspachtel satt und in ausreichender Menge für 2 bis 3 Bahnen vorlegen, mit einer Edelstahl-Zahnkelle (4 x 6 x 4 mm bzw. 6 x 6 x 6 mm) durchkämmen, Vlies einlegen und gleichmäßig glatt mit einer Edelstahl-Glättkelle andrücken, dabei im Randbereich zur nächsten Bahn hin ca. 5 cm nicht andrücken. Nächste Bahn ca. 5 cm breit überlappend einlegen und bis auf den Nahtbereich andrücken. Im Nahtbereich mit einem Cuttermesser (evtl. auch Gleitfußmesser) einen Doppelnahtschnitt ausführen und anschließend andrücken. Austretendes Spachtelmaterial mit einem feuchten Tuch abwischen. Gering hochstehende Nahtbereiche vor der Weiterbehandlung leicht beischleifen.AkkordLeichtspachtel ist gerade für die flächige Spachtelung auf Gipsplatten geeignet, da dieses Material sich bis auf „Null" ausziehen lässt. Für die Armierung bei abgefasten/abgeschrägten Plattenstöße von Gipsplatten und Gipsbauplatten (GKB nach DIN 1818) kann AkkordLeichtspachtel in Verbindung mit einem Papier- oder Glasfaserarmierungsstreifen eingesetzt werden. Dabei ist zu beachten, dass eine Verspachtelung der Plattenstöße erst erfolgen darf, wenn keine Längenänderungen infolge Temperatur- oder Feuchtebelastung mehr auftreten. Eine Raumtemperatur unter +1 °C darf dabei nicht unterschritten werden (siehe DIN 18181 Abschn. 5). AkkordLeichtspachtel in die Fugenmulde einfüllen, Armierungsstreifen einlegen, andrücken und glätten. Nach erfolgter Trocknung nochmals mit AkkordLeichtspachtel überziehen. Bei Fugen, die breiter als 3 mm sind, sollten diese vorher gefüllt werden.
Spritzauftrag:Vollflächiger, satter Spritzauftrag mit AkkordLeichtspachtel, unverdünnt und sofortiges Planglätten mit einem geeigneten Stahlglätter.Nach der Trocknung annässen und filzen oder trocken schleifen.Geeignete Spritzgeräte:AkkordLeichtspachtel ist verarbeitbar mit Putzfördergeräten und mit leistungsstarken Airless-Geräten. Bei Airless-Geräten sollten sämtliche Filter entfernt werden. Als Airless-Pistole sollten für Spachtelmassen vom jeweiligen Hersteller empfohlene Spritzpistolen eingesetzt werden. Diese Pistolen besitzen einen höheren Durchlass und erleichtern das Auftragen der Spachtelmasse erheblich. Zum Auftragen werden ca. 15–18 bar Druck benötigt. Um eine optimale Verarbeitung mit dem Airless-Gerät zu gewährleisten, muss während der Verarbeitung eine Materialtemperatur von mind. +1 °C sichergestellt werden. Bei Gebinden im Eimer ist das Aufrühren mit einem Rührgerät empfehlenswert.Düsengröße: ,35–,45"Verarbeitungsdruck: 15–18 barFördermenge: >6L/Min.SchleifmittelUm besonders rationell zu schleifen, empfiehlt sich das Produkt Granat Net der Firma Festool und das Abranet der Firma Mirka mit der Körnung 32.
Beschichtungsaufbau
Überarbeitung:Mit AkkordLeichtspachtel geglättete Flächen können nach guter Durchtrocknung (erkennbar durch eine gleichmäßig helle, feste und abriebfreie Oberfläche) wie folgt beschichtet werden:
Nach erfolgtem Grundanstrich, mit Capasol RapiGrund oder Haftgrund EG, kann AkkordLeichtSpachtel mit Caparol Dispersions und Latex Farben oder mit Wasserbasierten Caparol Lacken, sowie mit plastischen Massen, Glasgewebe, Vlies, Papier und Textil Wand Belägen, überarbeitet werden.
Durch einen Grundanstrich mit Caparol Haftgrund EG kann AkkordLeichtSpachtel mit Caparol Sylitol Farben beschichtet werden. Bei der Beschichtung mit Dispersionsputzen ist ein Grundanstrich mit Putzgrund 61 erforderlich.
Verbrauch
Ca. 1,2 kg/m2/mm Schichtdicke
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:+5 °C für Umluft und Untergrund. Materialtemperatur bei der Verarbeitung > +1 °C.
Trocknung/Trockenzeit
Abhängig von Baufeuchte, Temperatur und Schichtdicke in ca. 12–48 Stunden.
Hinweis
AkkordLeichtspachtel ist nicht für Feuchträume geeignet. Durch die Verwendung von natürlichen Füllstoffen sind geringe Farbtonunterschiede möglich. Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen. Diese können nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernt werden. Der Zeitpunkt des Nachglättens ist abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Objekt. Sollten nach dem Nachglätten nochmals Blasen entstehen, wurde etwas zu früh geglättet. Den Glättvorgang dann wiederholen. Um diesen Effekt zu minimieren, ist eine pigmentierte Grundierung mit Caparol Haftgrund EG erforderlich. Bei rauhen, strukturierten Untergründen ist zur Erziehlung einer glatten, ebenen Oberfläche evtl. ein Nachspachteln erforderlich.Vor der Beklebung mit sehr wasserdampfundurchlässigen Wandbelägen empfiehlt es sich eine Probefläche anzulegen, da es bei langanhaltender Feuchteeinwirkung durch den Klebstoff zum Anquellen der Spachtelmasse kommen kann. Bei der Überarbeitung von gipshaltigen Spachtelmassen kann es aufgrund von langanhaltender Feuchteeinwirkung zu Anquellung, Blasenbildung und Abplatzungen kommen. Deshalb ist für eine rasche Trocknung durch ausreichende Lüftung und Temperatur zu sorgen. Merkblatt Nr. 2 „Verspachtelung von Gipsplatten" Bundesverband der Gips- und Gipsplattenindustrie beachten.
Gutachten
Bericht zur Klassifizierung des Brandverhaltens.
Emissionskammermessung in Anlehnung an DIN ISO 16-9.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Spritz- und Sprühnebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden. Nähere Angaben - siehe Sicherheitsdatenblatt.Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Hotline für Allergieanfragen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
Für diese Produktgruppe existiert kein EU-Grenzwert. Dieses Produkt enthält max. < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW2
Produkt-Code Farben und Lacke
(veraltet: M-DF1)
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyvinylacetatharz, Calciumcarbonat, Silikate, Wasser, Additive, Konservierungsmittel (Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon).
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Der Trocknungsbeschleuniger
Für alle Alkydharzlacke als Zusatz von 5 – 15 Vol.-% im Innen- und Außenbereich auf starren und harten Untergründen. Speziell zur Trocknungsbeschleunigung und als Härter für Capalac EffektLack, Capalac Hochglanz-Buntlack und Capalac Seidenmatt-Buntlack im Farbton RAL 9006 und 9007 geeignet.
Eigenschaften
Beschleunigt die Durchtrocknung um bis zu 20 %
Verbesserung der chemischen und mechanischen Belastbarkeit
Materialbasis
Isocyanat
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 0,98 g/cm³
Hinweis
Der Zusatz ist farblos und reduziert je nach Zugabemenge die Deckfähigkeit und gering die Viskosität. Bei Seidenmatt- bzw. Seidenglanz-Lacken wird der Glanzgrad leicht erhöht. Nur für gewerbliche Verarbeitung bestimmtes Produkt!
Sicherheitshinweise
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein H315 Verursacht Hautreizungen H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H319 Verursacht schwere Augenreizung H335 Kann die Atemwege reizen H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/… anrufen P331 KEIN Erbrechen herbeiführen P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Gut füllende, strukturgebende und rissverschlämmende Beschichtungen im Innen- und Außenbereich.
Geeignet als Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung. Füllende Fassadenbeschichtungen auf Putzen, tragfähigen matten Silikat-, Siliconharz- und Dispersionsfarben, intaktem WDVS. Minera Universal ist geeignet als Oberflächenschutz von Porenbeton-Wandplatten und erfüllt die Anforderungen der Porenbetonhersteller.
Strukturgebend, zur optischen Egalisierung ungleichmäßig abgescheibter mineralischer Putze oder Strukturangleichung von Nachputzstellen. Gut geeignet zur Verschlämmung feiner putztechnischer Risse.
Speziell als deckende Zwischenbeschichtung vor nachfolgenden Dispersions-, Siliconharz- und Dispersions-Silikatfarben.
Im Innen- und Außenbereich kann Minera Universal als feinstrukturierte Zwischenbeschichtung vor kreativen silikatischen Lasurtechniken eingesetzt werden.
Eigenschaften
Strukturgebend
Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
Verkieselungsfähig für nachfolgende Dispersions-Silikatfarben
Wetterbeständig, wasserverdünnbar
Haarrissverschlämmend
Materialbasis
Kaliwasserglas mit organischen Zusätzen, nach DIN 18363, Abs. 2.4.1.
Verpackung/Gebindegrößen
Eimer: 8 kg, 22 kg
Farbtöne
Weiß.
Minera Universal ist im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 70 Farbtönen abtönbar. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.
Bei der Verwendung von Histolith Volltonfarben (max. 10 %) bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft weiterhin gewährleistet. Bei höherem Zusatz wird die gewünschte Struktur und Fülle nicht erreicht. Bei selbstabgetöntem Material empfiehlt es sich zur Vermeidung von Farbtonunterschieden die benötigte Gesamtmenge untereinander zu vermischen.
Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Bei Auffälligkeiten bzw. Abweichungen zum Liefersoll (z.B. Farbtonabweichungen) oder zur Üblichkeit der Beschaffenheit bitte auch den Leitfaden zu Prüfpflichten bei Anlieferung von Tönware des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. beachten: Broschüren und Merkblätter – VDPM.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: B
Gruppe: 1
Glanzgrad
Matt, Klasse: G3 nach DIN EN 1062-1
Lagerung
Kühl, jedoch frostfrei. Angebrochene Gebinde gut verschlossen halten. Material nur in Kunststoffgebinden lagern.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 1062:
Maximale Korngröße
< 1500 µm, Klasse: S3
Dichte
ca. 1,6 g/cm3
Trockenschichtdicke
200–400 µm, Klasse: E4
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): >0,5 [kg/(m2·h0,5)], Klasse W1 (hoch)
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Rissklassen
Haarrissverschlämmend: Klasse A1 (> 100 µm) nach DIN EN 1062-7
Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-Wert)
< 0,14 m, Klasse: V1 (hoch)
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Ergänzungsprodukte
Histolith® Antik-Lasur
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Oberflächenschutz für Betondachsteine und Tonziegel. Hinweis: DisboROOF 408 ist vor Pilz- und Algenbewuchs geschützt. Von Dachflächen aufgefangenes Regenwasser sollte erst nach einer Wartezeit von 12 Monaten als Gießwasser verwendet werden.
Eigenschaften
hohes Widerstandsvermögen gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse
hohe Glanzerhaltung
hohe Elastizität auch bei niedrigeren Temperaturen
wasserdampfdiffusionsfähig und wasserdicht
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Bewitterte (mind. 10 Jahre alte), saugfähige Betondachsteine und engobierte bzw. glasierte Tonziegel.
Untergrundvorbereitung: Defekte Bedachungsmaterialien und defekte An- und Abschlüsse durch Fachfirmen austauschen bzw. instand setzen lassen. Die Dachdeckung muss ausreichend hinterlüftet sein. Algen-, Moosbewuchs, Schmutz und lose Teile durch Druckwasserstrahlen entfernen. Immer in Ablaufrichtung arbeiten, um ein übermäßiges Eindringen von Feuchtigkeit unter die Dachdeckung zu verhindern. Der Untergrund muss nach der Reinigung fest, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein.
Materialzubereitung: Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Die Grundbeschichtung kann mit bis zu 5 % Wasser verdünnt werden.
Verbrauch
Ca. 330–380 ml/m2 bzw. 360 - 420 g/m2 pro Beschichtung, je nach Art und Oberfläche des Bedachungsmaterials.
Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln.
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Latexfarbe entsprechend der Verordnung für Lebensmittelhygiene. Seidenmatt. Nassabriebklasse 1, entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778. Hoch reinigungsfähig.
Verwendungszweck
Fungitex-W ist eine spezielle Latexfarbe mit fungizider und bakterizider Ausstattung der Beschichtung und eignet sich insbesondere für den Einsatz in gewerblichen Feuchtraumbetrieben wie Brauereien, Schlachthäusern, Molkereien, Krankenhäusern, Sanitärbereichen und Wohnräumen.Fungitex-W ist hoch strapazierfähig (Nassabriebklasse 1) und dadurch auch für Flächen geeignet, die gereinigt oder mit wässrigen Desinfektionsmitteln behandelt werden müssen. Hinsichtlich dieser Eigenschaft entspricht Fungitex-W den Anforderungen der Lebensmittelhygieneverordnung.Fungitex-W ist nach den Richtlinien des Ausschusses für gesundheitliche Bewertung von Bauprodukten (AgBB) auf seine Eignung in Innenräumen getestet. Die strengen Anforderungen gegenüber der Abgabe von flüchtigen Stoffen werden dabei noch unterschritten. Somit wird die unbedenkliche Eignung für Innenräume bestätigt.
Eigenschaften
wasserverdünnbar und geruchsarm
diffusionsfähig
sd-Wert < ,3 m
filmkonservierende Eigenschaften
leicht zu verarbeiten
hoch reinigungsfähig und beständig gegen wässrige Desinfektionsmittel
entspricht den Anforderungen der Lebensmittelhygieneverordnung
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Glanzgrad
Seidenmatt (matt nach DIN EN 13 3)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 3:Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 1 entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 2, bei einer Ergiebigkeit von 7 m2/l bzw. 14 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 1 µm)
Dichte
ca. 1,4 g/cm3
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2:Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen und saugenden Putzen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat.Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Dupa-PutzfestigerGipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Dupa-Putzfestiger festigen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG, CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.
Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.
Kalksandstein- und Ziegelsichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit Haftgrund EG. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Ungestrichene Raufaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger
Schimmelbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen eine Schlussbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Aqua-inn Nº1 vornehmen.
Holz- und Holzwerkstoffe: Mit den wasserverdünnbaren, umweltschonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.
Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm: Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Zu verarbeiten mit Pinsel und Rolle.Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Beschichtungsaufbau
Vorbehandlung
Schimmelbelag durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.Grund- bzw. ZwischenanstrichFungitex-W, mit max. 1 % Wasser verdünnt.SchlussanstrichFungitex-W, mit max. 5 % Wasser verdünnt.
Verbrauch
Ca. 14 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauen Flächen entsprechend mehr.Der exakte Verbrauch ist durch Probebeschichtung zu ermitteln.Die Dicke der Anstrichschicht beeinflusst maßgeblich die fungizide und bakterizide Langzeitwirkung. Deshalb muss Fungitex-W stets satt und gleichmäßig aufgetragen werden. Die angegebenen Verbrauchswerte dürfen nicht unterschritten werden.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:+5 °C für Umluft und Untergrund.
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen.Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Hinweis
In Räumen, in denen Lebensmittel gelagert oder hergestellt werden, dürfen keine lösemittelhaltigen Grundiermittel eingesetzt werden. Deshalb sollten in diesen Räumen nur die wasserverdünnbaren Grundbeschichtungsstoffe wie OptiGrund oder Caparol-Haftgrund zum Einsatz kommen. Diese Räume müssen nach Fungitex-W-Anstrichen vor der Weiterbenutzung mindestens 3 Tage gelüftet werden.
Bei Fungitex-W handelt es sich um ein Produkt, das mit speziellen Wirkstoffen gegen Schimmelwachstum auf der Beschichtung ausgestattet ist. Dieses Depot an Wirkstoffen bietet einen langanhaltenden jedoch zeitlich begrenzten Schutz, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z.B. der Feuchtebelastung sowie Infektionsdruck abhängt. Deshalb kann ein dauerhaftes Verhindern des Schimmelbefalls durch anstrichtechnische Maßnahmen alleine nicht immer gewährleistet werden.
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt 25). Verwendung von Flächendesinfektionsmitteln auf Phenolbasis kann zur Vergilbung der Oberfläche führen.
Gutachten
Wirksamkeit einer fungiziden Innenwandbeschichtung
Bestimmung der VOC-Emission aus einer beschichteten Fläche nach AgBB-Schema
Anforderungen an die Lebensmittelhygieneverordnung
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on, 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on, Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Hotline für Allergieanfragen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).Dieses Produkt ist eine „behandelte Ware" nach EU-Verordnung 528/212 (kein Biozid-Produkt) und enthält folgende biozide Wirkstoffe: Pyrithionzink (CAS-Nr. 13463-41-7), 3-Iod-2-propynylbutylcarbamat (CAS-Nr. 5546-53-6), 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on (CAS-Nr. 2653-2-1).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/a): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW5
Produkt-Code Farben und Lacke
M-DF1F
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharzdispersion, Titandioxid, Silikate, Calciumcarbonat, Wasser, Additive, Konservierungsmittel (Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon), Filmschutzmittel (Octylisothiazolinon, Iodpropinylbutylcarbamat, Zinkpyrithion)
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Dispersionsbeschichtung für mineralische Bodenflächen - innen und außen - mit normaler Gehbelastung. Nicht auf befahrenen sowie auf Fußbodenflächen mit stehendem Wasser und Dauernassbelastung einsetzbar.
Amtlich zugelassene Beschichtung für Auffangwannen und -räume zur Lagerung von Heizöl EL sowie ungebrauchtem Motoren- und Getriebeöl.
Eigenschaften
geruchsarm
wasserverdünnbar
ölbeständig
abriebfest
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Mineralische Untergründe wie Beton, Estrich, Putz, Mauerwerk, Hartasphaltestriche im Innenbereich und Bodenflächen mit festhaftenden Altanstrichen.
Der Untergrund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein. Zementöse, kunststoffvergütete Ausgleichsmassen sind auf ihre Beschichtungsfähigkeit zu prüfen, ggf. sind Probeflächen anzulegen. Die Oberflächenzugfestigkeit des Untergrundes muss ≥ 1,0 N/mm2 betragen.
Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben:
Beton und Zementestrich: max. 5 Gew.-%
Anhydritestrich: max. 1 Gew.-%
Magnesitestrich: 2–4 Gew.-%
Steinholzestrich: 4–8 Gew.-%
Hartasphaltestriche dürfen nur im Innenbereich beschichtet werden. Sie müssen mind. der Härteklasse IC 15 entsprechen und dürfen sich unter den gegebenen Temperaturbedingungen und mechanischen Belastungen nicht verformen. Feuchtebelastete Untergründe müssen ausreichendes Gefälle haben, so dass stehendes Wasser ausgeschlossen ist.
Untergrundvorbereitung: Untergrund durch geeignete Maßnahmen so vorbereiten, dass er die aufgeführten Anforderungen erfüllt. Lose Beschichtungen bzw. nicht festhaftende Farbanstriche entfernen. Nicht tragfähige, stark verschmutzte Oberflächen, die z.B. durch Öle, Fette, Gummiabrieb verunreinigt sind oder mehlenden bzw. glasartigen Zementstein aufweisen, müssen intensiv mechanisch vorbereitet werden. Ölflecken sind mit einem handelsüblichen Ölentferner zu behandeln.
Festhaftende Dispersionsanstriche reinigen. Starre EP-Beschichtungen sind gründlich zu reinigen, anschließend anzuschleifen bzw. matt zu strahlen (bis zum Weißbruch). Alternativ kann die Fläche mit einem Schleifpad mattiert und mit Disbon 481 2K-EP-Universalprimer grundiert werden.
Es dürfen keine Reststoffe, Pflegemittel oder Ähnliches auf der zu beschichtenden Fläche vorhanden sein.
Bei der Überarbeitung von diffusionsfähigen Altbeschichtungen muss ggf. geprüft werden, ob eine ausreichende Diffusionsfähigkeit für den Gesamtaufbau gegeben ist. Ausbruch- und Fehlstellen im Untergrund mit den DisboCRET-PCC-Mörteln oberflächenbündig verfüllen.
Materialzubereitung: Das Material ist gebrauchsfertig. Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren.
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Mineralischer Normalputzmörtel zum Kleben und Armieren von Dämmplatten. Einsetzbar für Schichtdicken von 3-4 mm.
Eigenschaften
Normalputzmörtel nach DIN EN 998-1
hochvergütet
hohe Klebekraft auf nahezu allen Untergründen
wasserabweisend
hoch wasserdampfdurchlässig
lange verarbeitungsoffene Zeit
mineralische Bindemittel mit plastifizierenden Zusätzen
Vergütungszusätze zur Hydrophobierung sowie für die geschmeidige Verarbeitung und gute Haftung
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Sack, 8 kg OneWay-Container, 1,3 t BigBag, Silo
Farbtöne
Hellgrau
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.Silos vor längeren Stillstandzeiten (Winterpause) restlos entleeren. Orginal verschlossene Gebinde sind ca. 12 Monate lagerstabil.
Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)
µ ≤ 25 nach DIN EN 115-19
Wasserdurchlässigkeitsrate
≤ ,5 kg/m2?√h nach ETAG 4
Druckfestigkeit
Klasse CS IV nach DIN EN 998-1
Festmörtelrohdichte
ca. 1,4 g/cm³ nach DIN EN 115-1
Haftzugfestigkeit
≥ ,3 N/mm nach DIN EN 115-12
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1
Bindemittelbasis
Mineralische Bindemittel nach DIN EN 197-1Kunstharzdisperisonspulver
Kapillare Wasseraufnahme
w ≤ ,2 kg/(m2?√min) nach DIN EN 115-18Klasse W2 (niedrig) nach DIN EN 115-18
Produkt-Nr.
19
Untergrundvorbereitung
Mauerwerk, Beton oder festhaftende Anstriche müssen sauber, trocken und tragfähig sein.Verunreinigungen und trennend wirkende Substanzen (z. B. Schalöl) sowie vorstehende Mörtelgrate sind zu entfernen. Schadhafte, blätternde Altanstriche und Strukturputze sind weitmöglichst zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und flächenbündig beizuputzen. Stark saugende, sandende oder mehlende Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit Sylitol-Konzentrat 111 zu grundieren. Fensterbänke und Anbauteile abkleben.
Materialzubereitung
Capatect Klebe- und Spachtelmasse 19 kann mit allen gängigen Durchlaufmischern, Schneckenförderpumpen und Putzmaschinen verarbeitet, aber auch manuell mit einem kräftigen, langsam laufenden Rührwerk mit sauberem, kaltem Wasser zu einer klumpenfreien Masse angeteigt werden. Ca. 1 Minuten reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Falls erforderlich, ist die Konsistenz nach dieser Reifezeit mit etwas Wasser nachzustellen.Wasserbedarf ca. 5–6 l je 25 kg-Sack. Witterungsabhängig beträgt die Verarbeitungszeit ca. 2 bis 2,5 Stunden (Topfzeit). Bereits angesteiftes Material keinesfalls mit Wasser wieder gangbar machen.
Verbrauch
Ausgleichsspachtelung:ca. 1,8-2,2 kg/m2Dämmplattenklebung:Wulst-Punkt-Methode: ca. 4,5–5, kg/m2Vollflächenverklebung: ca. 5,5–7, kg/m2Maschinelle Teilflächenverklebung: ca. 5,5–6, kg/m2Armierungsschicht:Je mm Schichtdicke ca. 1,4 kg/m2. Entspricht ca. 4,2 kg/m2 bei 3 mm Schichtdicke.Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung- und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei starkem Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund.
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Armierungsschicht nach 24 Stunden oberflächentrocken. Die Armierungsschicht ist durchgetrocknet und belastbar nach 2–3 Tagen.Eine gegebenfalls notwendige Dübelung sollte erst nach ausreichender Verfestigung des Kleberbettes erfolgen, d. h. nach ca. 1 Tag.Capatect Klebe- und Spachtelmasse 19 trocknet durch Hydratation und physikalisch, d. h. durch Verdunstung des Anmachwassers. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Beispiel für Maschinenausrüstung
Gängige Maschinentechnik:
Durchlaufmischer inoMIX F 21 mit Inotec Förderpumpe inoBEAM F 21 (4 V)
Durchlaufmischer m-tec D 1 mit Standard-Dosier- bzw. Mischwelle und Förderpumpe m-tec P 15/25 (4 V) mit Schneckenteil (1/1 Leistung)
Mischpumpe z. B. inoCOMB M4G, PUTZKNECHT S48.3 oder PFT G4 (½ Leistung)
Des Weiteren kann das Material mit einer Druckförderanlage oder pneumatischen Förderanlagein ein Standgestell mit Übergabehaube und Durchlaufmischer bzw. in eine Mischpumpe mitÜbergabehaube ca. bis 1 m trocken gefördert werden.
Wichtige Daten:Bitte unbedingt die Richtlinien des Maschinenherstellers beachten!Elektroanschluss:Förder-/Mischpumpe: 4 V Drehstrom/32 A (Baustromverteiler mit FI-Schutzschalter)Mischer: 4 V Drehstrom/16 A (Baustromverteiler mit FI-Schutzschalter)Wasseranschluss:Schlauch 3/4? mit GEKA, erforderlicher Wasserdruck bei laufender Maschine mindestens 2,5 bar.Förderschläuche:Anfangsschläuche – Innen Ø 35 mm, je 13,3 m; Endschlauch – Innen Ø 25 mm, 1, m maximaleFörderweite bei Förderpumpen bis ca. 3 m (Material- und temperaturabhängig zu optimieren)Förderweite bei Mischpumpen bis ca. 25 m (Material- und temperaturabhängig zu optimieren)Spritzgerät:Düsen 8 - 12 mmFörderschläuche vor dem regulären Betrieb mit Kalkschlämme oder Kleister vorspülen.Bei Arbeitsunterbrechungen den Förderschlauch nicht in direkter Sonneneinstrahlung stehen lassen,Materialbehälter z. B. mit Folie abdecken und Pistole und Düse unter Wasser aufbewahren. Standzeit max. 3 Minuten bis zum Weiterarbeiten, da sonst das Material im Schlauch erhärten kann. Vor einer Arbeitspause ist der Materialbehälter in der Förderpumpe beim "offenen System"(Durchlaufmischer + Förderpumpe) weitestgehend leer zu fahren, um einer Material-Tunnelbildungbeim Wiederanfahren vorzubeugen. Wird dies nicht beachtet, muss das Material ggf. vor demAnfahren der Maschine (bei ausgeschalteter Maschine) "gangbar" gemacht werden.Nähere Informationen hierzu finden Sie im "Handbuch der Spritztechnologie".
Applikation
Punkt-Wulst-Methode:Den Klebemörtel in der Wulst-Punkt-Methode (am Rand umlaufend ca. 5 cm breite Streifen, plattenmittig 3-6 handtellergroße Batzen) auf die Plattenrückseite auftragen. Die Kleberauftragsmenge und die Steghöhe ist nach den Untergrundtoleranzen so zu variieren, dass ≥ 4 % Klebekontaktfläche gewährleistet ist.
Zahnbett-Methode:Die Zahnbett-Methode ist nur bei ebenen Untergründen anwendbar. Den Klebemörtel vollflächig mit der Zahnkelle auf die Plattenrückseite auftragen. Unmittelbar nach dem Klebemörtelauftrag die Dämmplatten am Untergrund ansetzen, einschwimmen und anschlagen. Maschineller Klebemörtelauftrag:Den Klebemörtel mit geeigneter Mörtelpumpe und Klebepistole auf die Plattenrückseite auftragen. Unmittelbar nach dem Klebemörtelauftrag die Dämmplatten am Untergrund ansetzen, einschwimmen und anschlagen. Die Dämmplatten im Verband von unten nach oben pressgestoßen verkleben und gut andrücken. Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten.Armierungsschicht:Eventuell vorhandene Versätze an den Polystyrol-Plattenstößen abschleifen und anhaftenden Schleifstaub entfernen.Im System Natur+ ist vor dem Aufbringen der Armierungsschicht eine Ausgleichsspachtelung zur Egalisierung der Dämmplattenoberfläche vorzusehen. Bei Systemen mit Mineralwolle-Dämmplatten ist dies ebenfalls zu empfehlen. Nach dem Anbringen des Eckschutzes an Fensterlaibungen und Kanten, sowie der Diagonalarmierung an den Ecken von Fassadenöffnungen ist die Armierungsmasse jeweils in Bahnenbreite des Gewebes auf die Dämmplatten aufzutragen und das Capatect Gewebe 65 mit ca. 1 cm Überlappung einzudrücken. Nachfolgend nass in nass überspachteln, so dass eine vollflächige Abdeckung des Gewebes sichergestellt ist.Die Gesamtschichtdicke muss ca. 3–4 mm betragen. Bei dem System Natur+ (Hanffaserdämmplatte) beträgt die Schichtdicke ca. 5 mm.Gebäudekanten:Bei Verwendung der Capatect Eckschutzschienen das Gewebe ebenfalls 1 cm überlappend um die Kante legen. Beim Einsatz von Capatect Gewebe-Eckschutz die Gewebebahnen lediglich bis zur Kante führen.Oberputz:Vor dem Aufbringen der Strukturputzlage ist die Armierungsschicht je nach Witterung, Saugverhalten und verwendetem Oberputz ggf. mit Putzgrund 61 zu grundieren.
Zum Schutz vor Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei der Anwendung und Ausführung die DIN 1855-1 sowie DIN 1835, VOB, Teil C beachten. Bei Container- oder Silo-Ware bitte auch die beigegebenen Anleitungen beachten.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Unter Verschluss aufbewahren. Enthält Zement.
Entsorgung
Leere Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen zwecks Wiedergewinnung oderEntsorgung.Das Produkt kann nach Verfestigung unter Beachtung der örtlichen behördlichen Vorschriftenabgelagert werden. EAK 1794
Giscode
ZP1
Nähere Angaben
Siehe Sicherheitsdatenblatt
Zulassung
Z-33.41-13Z-33.42-131Z-33.43-132Z-33.44-133Z-33.47-859Z-33.49-171
CE-Kennzeichung
Hinweis zur Leistungserklärung/CE-KennzeichnungDie Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen nach EN 998-1 bzw. EN 15824 erfolgt auf dem Gebinde,sowie dem Datenblatt zur Leistungserklärung/CE-Kennzeichnung, das im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden kann.
SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310 P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Für dauerhafte, rustikale Innenbeschichtungen im Kellen- oder Spritzauftrag. Hervorragend zur rationellen Beschichtung von Großflächen im Spritzverfahren geeignet.
Eigenschaften
lösemittel- und weichmacherfrei
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
waschbeständig
diffusionsfähig
robust und unempfindlich gegen Stoß und Schlag
Klassifizierung des Brandverhaltens nach DIN EN 1351-1: A2-s1,d
konservierungsmittelfrei
Beschichtungsstoff nach DIN 18558 – POrg.2
frei von foggingaktiven Substanzen
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Lieferbare Typen
Rustikputz K15 für innen; Korngröße: ca. 1,5 mm
Rustikputz K2 für innen; Korngröße: ca. 2 mm
Rustikputz K3 für innen; Korngröße: ca. 3 mm
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Eimer
Farbtöne
Weiß.Mit max. 2 % CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor® Vollton- und Abtönfarben abtönbar. (Vor dem Abtönen nicht mit Wasser verdünnen). Selbstabgetöntes Material untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Bei kleineren Flächen empfiehlt es sich, den Rustikputz im Naturton auszuführen und im gewünschten Farbton zu überstreichen. Rustikputze sind im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 7 Farbtönen abtönbar. Durch Abtönung wird die konservierungsmittelfreie Eigenschaft der Rustikputze nicht mehr gewährleistet.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
(sd -Wert): < ,14 m (hoch), V1
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): ≤ ,5 - > ,1 [kg/(m2 · h,5)] (mittel),W2
Ergänzungsprodukte
Putzgrund 61
Hinweis
CE-Kennzeichnung nach EN 15824. Nähere Angaben auf www.caparol.de beim Produkt.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
–
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppen PII u.PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 CS ΙΙ:Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiGrund bzw. CapaSol.
Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppen PIV und PV/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben. Ein Grundanstrich mit Tiefgrund TB.
Gipsbauplatten:Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit OptiGrund oder Tiefgrund TB.
Gipsplatten (Gipskartonplatten):Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Tiefgrund TB festigen. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Filtergrund grob. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.
Beton:Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Porenbeton:Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt. Glattspachteln mit Akkordspachtel.
Hartfaser-, Span- und Sperrholzplatten:Gewachste Platten gründlich anschleifen, entstauben. Ein Grundanstrich mit Filtergrund grob.
Tragfähige Beschichtungen:Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauen.
Nicht tragfähige Beschichtungen:Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen vollständig entfernen. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiGrund bzw. CapaSol. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Tiefgrund TB.
Leimfarbenanstriche:Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Tiefgrund TB.
Tapeten:Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Tiefgrund TB.
Schimmelbefallene Flächen: Feuchtigkeitsursache beseitigen. Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes. Auf Flächen mit weiterhin bestehendem Schimmelbefallsrisiko Schlussbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken:Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit Filtergrund grob.
Kleine Fehlstellen:Nach entsprechender Vorarbeit mit Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm: Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Die Rustikputze können im Glättkellen- oder im Spritzauftrag verarbeitet werden. Glättkellenauftrag ergibt Kratzputzstruktur und Spritzauftrag Spritzputzstruktur.Glättkellenauftrag:Rustikputz, mit max. 2 % Wasser verdünnt, mit einer rostfreien Edelstahlglättkelle in Schichtdicke der Körnung gleichmäßig aufziehen und sofort abscheiben.
SpritzauftragTechnische Daten
Airless-Kolben
Airless-Heavy Duty / Heavy Coat
Putzspritzanlagen
Pistolentyp
Spritzlanze
Stromanschluss
23 Volt
Max. Schlauchlänge
15m
ca. 15m
ca. 3m
Schlauchdurchmesser
1"
1"
DN 27
Schlauchpeitsche
3/4"
3/4"
-
Luftleistung Kompressor
5 l/min; 3 Bar
5 l/min; 3 Bar
5 l/min; 3 Bar
Spritzdaten:
Verdünnung?
max. 5% mit Wasser
Airless-Kolben
Düsengröße in mm
6 - 8mm
Spritzdruck
5 bar
Luftunterstützung
ja
Airless-Heavy Duty / Heavy Coat
Düsengröße in mm
6 - 8mm
Spritzdruck
5 bar
Luftunterstützung
ja
Flächenspritzgerät
Spritzdruck
Geräteabhängig
Luftunterstützung
5l/min bei 3 bar
Düsengröße in Inch
6 - 8 mm
?Abgetöntes Material weniger verdünnen!Zu beachten: Strukturputze sind zum Spritzen immer gut aufzurühren. Nach Spritzauftrag sofort entsprechend der Technischen Information strukturieren. Reinigung der Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser. Bei Arbeitsunterbrechungen Gerät im Putz stehen lassen, Gebinde z. B. mit Folie abdecken und Pistole und Düse unter Wasser aufbewahren. Abdeckmaßnahmen: insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und naturbelassenes oder lasiertes Holz sorgfältig abdecken (siehe allgemeine Hinweise). Spritzer sofort mit sauberem Wasser entfernen.
Beschichtungsaufbau
Grund- bzw. Zwischenanstrich:Putzgrund 61, abgetönt mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor® Vollton- und Abtönfarben im Farbton der Schlussbeschichtung.Schlussbeschichtung:Rustikputz im Glättkellen- oder Spritzauftrag.
Verbrauch
Rustikputz K15 für innen: ca. 2,1–2,5 kg/m2 ; Spritzauftrag: ca. 1,5–1,8 kg/m2
Rustikputz K2 für innen: ca. 3,1–3,4 kg/m2; Spritzauftrag: ca. 1,6 – 2, kg/m2
Rustikputz K3 für innen: ca. 3,4–3,8 kg/m2; Spritzauftrag: ca. 1,7–2,1 kg/m2
Der Verbrauch ist von der gewünschten Struktur abhängig. Bei nicht ausreichendem Aufrühren des Produktes steigt der Verbrauch deutlich an. Daher immer gut aufrühren. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln.
Putzgrund 61: ca. 25–35 g/m2 auf glatten Untergründen.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:+ 8 °C für Untergrund und Umluft
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach ca. 24 Stunden oberflächentrocken. Durchgetrocknet und belastbar nach 2–3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Hinweis
Durch Verwendung von Natursanden sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf durchgehenden Flächen nur Material gleicher Prod.-Nummern verarbeiten. Material mit unterschiedlichen Produktions-Nummern miteinander vermischen. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Bei der Anwendung von Tiefgrund TB im Innenbereich kann ein typischer Lösemittelgeruch auftreten. Deshalb für gute Lüftung sorgen. In sensiblen Bereichen den aromatenfreien geruchsarmen AmphiSilan-Putzfestiger anwenden. Bei der Überarbeitung von gipshaltigen Spachtelmassen kann es aufgrund von langanhaltender Feuchteeinwirkung zu Anquellung, Blasenbildung und Abplatzungen kommen. Deshalb ist für eine rasche Trocknung durch ausreichende Lüftung und Temperatur zu sorgen. Merkblatt Nr. 2 „Verspachtelung von Gipsplatten" Bundesverband der Gips- und Gipsplattenindustrie beachten. Bei Anwendung in Kombination mit Putzgrund 61 wird die Gefahr der Abplatzung dünner Gipsspachtelschichten deutlich verringert.
Gutachten
Rustikputz Prüfung des Brandverhaltens
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen.
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
Für diese Produktgruppe existiert kein EU-Grenzwert. Dieses Produkt enthält max. < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW1
Produkt-Code Farben und Lacke
M-DF1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Alkaliwasserglas, Titandioxid, Calciumcarbonat, Silikate, Wasser, Additive.SicherheitshinweiseP101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Zum Poren- und Lunkerverschluss sowie zum partiellen Spachteln von Fehl- und Ausbruchstellen bis 1 mm Tiefe. Als Ausgleich von Unebenheiten und Rautiefen bei der Instandsetzung. Modelliermasse zum Angleichen und Wiederherstellen von Sicht- und Strukturbeton.
Eigenschaften
gebrauchsfertig
streichfähig
überdeckt oberflächennahe Netzrisse (< 0,2 mm)
rationell und einfach zu verarbeiten
plastoelastisch
alkalibeständig
wasserdampfdiffusionsoffen
schadgasbremsend gegenüber CO2 und SO2
ansatzlos fast auf Null ausziehbar
erfüllt die Anforderungen der EN 1504-2 und der DIN V 18026: Oberflächenschutzsysteme für Beton.
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Beton, DisboCRET-Spachtelmassen, mineralische Putze und Altbeschichtungen. Die Abreißfestigkeit des Untergrundes muss i.M. ≥ 1,0 N/mm2 betragen, kleinster Einzelwert 0,5 N/mm2.
Untergrundvorbereitung:
Mineralische Untergründe: Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von losen Teilen sein. Trennend wirkende Substanzen (z.B. Öl, Fett), starke Verschmutzungen (z.B. Moos- und Algenbewuchs) sowie glasartigen, nicht tragfähigen Zementstein durch geeignete Verfahren (z.B. Strahlen mit festen Strahlmitteln) entfernen. Der Untergrund muss frei von korrosionsfördernden Bestandteilen (z.B. Chloride) sein. Normal saugendende Untergründe vornässen. Vor dem Auftragen der Füllschicht dürfen sie nur noch matt feucht sein. Stark saugende mineralische Untergründe mit CapaSol Konzentrat gemäß Werksvorschrift grundieren.
Beschichtete Untergründe: Altanstriche auf ausreichende Haftung zum Untergrund prüfen. Nicht festhaftende Altanstriche entfernen. Tragfähige, festhaftende, nicht kreidende Altanstriche reinigen. Eine Grundierung ist in der Regel nicht erforderlich. Da in der Praxis unterschiedlichste Altbeschichtungen vorkommen können, muss der geplante Beschichtungsaufbau vorab auf die Funktionsfähigkeit durch Musterlegung geprüft werden.
Ausbruchstellen (Fehlstellen) und Poren und Lunker: Um eine gleichmäßige und ausreichend dicke Schutzbeschichtung zu erzielen, müssen Ausbruchstellen, Risse, große Unebenheiten und Rautiefen mit Materialien des DisboCRET-Systems gemäß Werksvorschrift ausgebessert werden. Kleinere Poren und Rautiefen können mit DisboCRET 510 verschlossen bzw. ausgeglichen werden.
Materialzubereitung: Das Material ist gebrauchsfertig, sollte jedoch vor der Verarbeitung aufgerührt werden. Je nach Auftragsverfahren, Untergrund und Witterung ist das Material mit max. 5 % Wasser verdünnbar. Um die Trocknung zu beschleunigen, kann bei manueller Verarbeitung vorher angeteigter Zement (CEM I/PZ 35), bis zu 20 %, zugesetzt werden. Zur Spritzapplikation nach Bedarf mit max. 2 % Wasser spritzfähig einstellen.
Verbrauch
Ca. 400–700 ml/m2 je Auftrag.
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Im Innenbereich:
Für Lackierungen auf unbehandelten und lasierten Holzoberflächen sowie geeigneten Lackoberflächen wie z. B. Capalac Dickschichtlack Glimmer zur Verbesserung der mechanischen Oberflächenbelastbarkeit, Reinigungsfähigkeit und Wetterbeständigkeit. Als transparente Lackierung für Eisen, Stahl, Aluminium (kein Eloxal) und Kupfer ebenfalls geeignet (Achtung: Kein Korrosions- und Oxidationsschutz!). Aufgrund der materialtypischen Geruchsentwicklung von Alkydharzlacken empfehlen wir für großflächige Beschichtungen im Innenbereich Capadur Parkett- und SiegelLack.
Im Außenbereich:
Für zusätzliche transparente Lackierungen auf lasierten oder farbig lackierten, maßhaltigen Holzoberflächen.
Eigenschaften
Stoß- und schlagfest
Hohe Wetterbeständigkeit
Guter Verlauf
Aromatenfreie Lösemittel
Sehr gute Verarbeitbarkeit
Vielseitig einsetzbar
Beständig gegen haushaltsübliche Reinigungsmittel und kurzzeitig gegen schwache Säuren und Laugen
Materialbasis
Alkydharz mit aromatenfreien Lösemitteln
Verpackung/Gebindegrößen
375 ml, 750 ml, 2,5 Ltr.
Farbtöne
Transparent
Durch die leicht gelbliche Tönung des Alkydharzes entsteht bei Lackierungen auf weißen und farbigen Oberflächen eine geringfügige Farbtonveränderung.
Glanzgrad
Glänzend, seidenmatt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 0,91 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
○
○
○
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Vielseitig verwendbare emissionsminimierte und lösemittelfreie Fassaden- und Innenfarbe mit außergewöhnlich guter Haftfähigkeit auf fast jedem Untergrund. Die besondere Zusammensetzung vermindert den Schreibeffekt/Weißbruch bei farbigen Beschichtungen.
Universalfarbe für außen, auf mineralischen Putzen ab der Klasse CS II, Beton, Ziegelsichtmauerwerk, Faserzementplatten, tragfähigen Altanstrichen, verzinkten Flächen, Hart-PVC, nicht maßhaltigem Holz. Nicht für WDVS geeignet.
Im Außenbereich für wetterbeständige Beschichtungen auf glatten und feinstrukturierten Untergründen mit hoher Schutzwirkung gegen aggressive Luftschadstoffe.
Im Innenbereich für hoch strapazierfähige, scheuerbeständige, strukturerhaltende Anstriche, insbesondere auch für Beschichtungen mit hohem Beanspruchungsgrad auf Capaver Glasgewebe-Wandbelägen sowie wegen der hohen Lichtreflexion in schwach beleuchteten Fluren, Treppenhäusern, Lagerräumen, Werkshallen und Tiefgaragen geeignet.
Eigenschaften
Starke Haftung auf vielen Untergründen
Hoher Reflexionsgrad
Desinfektionsmittelbeständig
Emissionsminimiert und lösemittelfrei
Schlagregendicht, wasserabweisend
Materialbasis
100 % Reinacrylat-Kunststoffdispersion nach DIN 55945 mit Nass-Adhäsions-Promotor zur Erreichung optimaler Haftfestigkeit.
Verpackung/Gebindegrößen
Amphibolin: 2,5 l, 5 l, 12,5 l. Airfix: 25 l Hobbock
ColorExpress: 1,25 l, 2,5 l, 5 l, 7,5 l, 12,5 l
Farbtöne
Weiß.
Amphibolin ist selbstabtönbar mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben
Bei Anwendung auf nicht saugfähigen Untergründen wie Hart-PVC oder verzinkten Flächen max. 10 % AmphiColor oder CaparolColor Abtönfarbe zusetzen
Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress maschinell tönbar
Bei Bezug von > 100 Litern in einem Farbton & Auftrag ist eine werkseitige Abtönung machbar
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Bei Auffälligkeiten bzw. Abweichungen zum Liefersoll (z.B. Farbtonabweichungen) oder zur Üblichkeit der Beschaffenheit bitte auch den Leitfaden zu Prüfpflichten bei Anlieferung von Tönware des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. beachten: Broschüren und Merkblätter – VDPM
Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Einen Hinweis dazu erhalten Sie bei Abtönung über Color Express. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: A
Gruppe: 1–3, je nach Farbton
Glanzgrad
seidenmatt, Klasse: G2 nach DIN EN 1062
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 300:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb: Klasse 1 Kontrastverhältnis: Deckvermögen Klasse 2, bei einer Ergiebigkeit von 8 m2/l
Kenndaten nach DIN EN 1062:
Maximale Korngröße
fein (< 100 µm)
Dichte
ca. 1,4 g/cm3< p/> Trockenschichtdicke
50–100 µm, Klasse: E2
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdCO2 > 50 m, Klasse: C1
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): ≤ 0,1 [kg/(m2 · h0,5)], Klasse: W3 (niedrig)
Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-Wert)
(sd-Wert): (≥ 0,14 m–≤ 1,4), Klasse: V2 (mittel)
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Ergänzungsprodukte
CapaSol RapidGrund, OptiSilan TiefGrund, CapaGrund Universal, HaftGrund EG
Amphibolin:
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Die mineralische Fassadenfarbe
Eigenschaften
schwundrissverschlämmend
strukturegalisierend
hoch wetterbeständig
lichtbeständige anorganische Pigmentierung
mit Zusatz von Mineralfasern (Glasfasern)
hoch alkalisch, ph-Wert > 11
nicht brennbar
Verbrauch
Ca. 250–300 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauen Flächen entsprechend mehr. Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
Konzentration
ca. 1,4 g/cm³
Glanzgrad
Stumpfmatt
Farbtöne
Weiß
Werksabtönung in vielen Farbtönen auf Anfrage. Selbstabtönung mit Histolith Volltonfarben SI möglich. Maschinell abtönbar im ColorExpress-System mit anorganischen Farbpasten.
Verwendungszweck
Spritzfertige, gut füllende Spachtelmasse für die professionelle Verarbeitung, besonders auf Ortbeton, Kalksandstein-Planblock- und Porenbetonelementen, Gipsplatten (Gipskartonplatten). Geeignet zur Erzielung von Oberflächenqualitäten der Qualitätsstufen Q3 bzw. Q4 entsprechend den Vorgaben des BVG-Merkblatt Nr. 2 und BFS-Merkblatt Nr. 12.
Eigenschaften
geschmeidig aufzuziehen und abzuglätten
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm AgBB-geprüft
hohe Haftfestigkeit
gut durchtrocknend, geringer Volumenschwund
trocken schleifbar, nass filzbar
diffusionsfähig
emissionsminimiert und lösemittelfrei
Klassifizierung des Brandverhaltens: A2-s1,d nach DIN EN 1351-1
Materialbasis
Mineralische Bestandteile (Calciumcarbonat, Silikate) und Kunststoffdispersion
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg PE-Sack, 25 kg Eimer
Farbtöne
Naturweiß. Mit max. 5 % CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei lagern.
Ergänzungsprodukte
Caparol-Füllspachtel P als Fugenspachtel bei Gipsplatten Q1-Q2 und für Filigrandecken.Für Feuchträume: Histolith Renovierspachtel, Histolith Feinputz, Capatect-Feinspachtel 195, Capatect ArmaReno 7.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
–
–
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten. Je nach vorliegendem Untergrund und dessen Beschaffenheit ist vor dem Spachtelauftrag eine geeignete Grundbeschichtung aufzubringen. Technische Information Nr. 65 „Untergründe und deren Vorbehandlung" beachten. Glänzende, tragfähige Altbeschichtungen vorher anrauhen.
Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 2 N/mm2:Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan Tiefgrund bzw. CapaSol RapidGrund.Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:Ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder Caparol Haftgrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Caparol-TiefGrund TB.
Auftragsverfahren
Hand und Spritzauftrag möglich:Planspachtelung im Handauftrag: Vor der Verarbeitung gut aufrühren und mit einer rostfreien Glättkelle aufziehen.Spritzauftrag mit Sprenkelung: Rationell und wirtschaftlich ist die Beschichtung und die Sprenkelung von Wand- und Deckenflächen aus z.B. Beton-Fertigbauteilen, glatt geschaltem Ortbeton, und Porenbeton sowie Gipsbauplatten und Gipsplatten (Gipskartonplatten) in der Dünnputz-Methode mit leistungsstarken Spritzgeräten.
Arbeitsablauf: Vollflächiger, satter Spritzauftrag mit Caparol-Akkordspachtel SXL, unverdünnt, und sofortiges Planglätten mit einem geeigneten Stahlglätter. Caparol- Akkordspachtel SXL ist nach Trocknung durch Annässen filzbar bzw. trocken schleifbar. Nach guter Durchtrocknung der plangespachtelten Flächen kann ein Sprenkelauftrag mit Caparol-Akkordspachtel SXL in feiner bis grober Struktur erfolgen. Das Strukturbild kann je nach Verdünnungsgrad und verwandter Düsenweite variiert werden. Der Sprenkelauftrag empfiehlt sich insbesondere für Deckenflächen, die unbehandelt stehen bleiben sollen.Besondere Verarbeitungshinweise für die Planspachtelung und Sprenkelung:Bei größeren Räumen ist erst die Decke abzuglätten bevor die Wandflächen gespritzt werden können. In diesem Fall soll jedoch der obere Teil der Wandflächen (der sog. Kopf) bis zu einer vom Boden erreichbaren Höhe mitgespritzt und geglättet werden. Anschließend wird der untere Teil der Wandfläche gespritzt und ebenfalls geglättet. Alle Ecken nach Glättung und leichter Antrocknung mit einem nassen Heizkörperpinsel nachziehen. Nach der Trocknung vorhandene Nester und Blasen nachspachteln. Rostdurchschläge nach guter Durchtrocknung der Spachtelmasse mit geeigneter Korrosionsschutzgrundierung z.B. Capalac Aqua Multiprimer im Stupfauftrag absperren. Bei sehr glatten, grat- und lunkerfreien Beton-Deckenflächen kann ohne vorhergehende Abglättung ein deckender Sprenkelauftrag direkt ausgeführt werden.Arbeitsteam und Leistung: Eine Spritzkolonne besteht aus 2–3 Mann. 1 Mann legt mit dem Spritzgerät das Material in gleichbleibender Schichtstärke vor, 1 Mann zieht das aufgetragene Material gleichmäßig ab und glättet anschließend die Fläche. 1 Mann ist für die Materialversorgung des Spritzgerätes verantwortlich.Abdeckvorrichtungen: Zum Abdecken der Fenster- und Türöffnungen haben sich passgenau gefertigte Holzrahmen, bespannt mit Plastikfolie, bewährt. Bodenabdeckungen sollten mit schweren Abdeckmaterialien erfolgen.
Geeignete Spritzgeräte: Caparol-Akkordspachtel SXL ist verarbeitbar mit Putzfördergeräten und mit leistungsstarken Airless-Geräten. Bei Airless-Pistolen sämtliche Filter entfernen. Als Airless-Pistole sollten für Spachtelmassen vom jeweiligen Hersteller empfohlene Spritzpistolen mit einem höheren Durchlass eingesetzt werden.Düsengröße ,39–,52″,Druck ca. 15–18 bar Förderleistung: >6l/Min.Um eine optimale Verarbeitung mit dem Airless-Gerät zu gewährleisten, muss während der Verarbeitung eine Materialtemperatur von mind. +1 °C sichergestellt werden. Bei dem Eimer Gebinde empfiehlt sich das umrühren mit einem Rührgerät.Als Schleifmittel haben sich das Abranet der Firma Mirka und das Granatnet der Firma Festool in der Körnung 18 bewehrt.
Beschichtungsaufbau
Überstreichbarkeit: Vor einer Überarbeitung mit Sylitol Bio-Innenfarbe ist eine Grundierung mit Caparol HaftGrund EG erforderlich. Mit Caparol-Akkordspachtel geglättete Flächen können nach guter Durchtrocknung ohne Grundierung mit allen geeigneten Caparol-Dispersions- und Latexfarben überstrichen werden. Vor einer Weiterbehandlung mit plastischen Massen oder der Tapezierung mit Glasgewebe-Wandbelägen sowie Textiltapeten ist ein Grundanstrich mit Caparol HaftGrund EG erforderlich. Bei der Beschichtung mit Dispersionsputzen ist eine Grundierung mit Putzgrund 61 erforderlich.
Verbrauch
Spritzauftrag: ca. 1.6 g/m2/mm SchichtdickeStruktur-Sprenkelung: 5–8 g/m2, je nach gewünschter Struktur.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung: +5 °C für Untergrund und Umluft. Materialtemperatur bei der Verarbeitung > +1 °C.
Trocknung/Trockenzeit
Abhängig von Baufeuchte, Temperatur und Schichtdicke in ca. 12–48 Stunden.
Werkzeugreinigung
Mit Wasser
Hinweis
Caparol-Akkordspachtel SXL ist nicht für Feuchträume geeignet. Durch die Verwendung von natürlichen Füllstoffen sind geringe Farbtonunterschiede möglich. Wird ein Sprenkelauftrag ausgeführt, der ungestrichen stehenbleiben soll, so empfehlen wir bei der Spachtelung und beim Sprenkelauftrag auf gleiche Produktionsnummern zu achten. Bei Verwendung von Putzfördergeräten kann, vor allem bei neuen Förderschnecken und Schläuchen, ein Abrieb stattfinden. Bitte die Herstellerangaben der Putzfördergeräte beachten. Bei der Verwendung als Sprenkelung an Wandflächen sollte die Beschichtung mit Caparol-Dispersionsfarben überarbeitet werden. Dadurch kann eine höhere Beständigkeit, die bei Wandflächen oft notwendig ist, erreicht werden. Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen (um diesen Effekt zu minimieren, ist eine Grundierung mit Caparol-Haftgrund EG erforderlich). Diese können nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernt werden. Der Zeitpunkt des Nachglättens ist abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Objekt. Sollten nach dem Nachglätten nochmals Blasen entstehen, wurde etwas zu früh geglättet. Den Glättvorgang dann wiederholen.Vor der Beklebung mit sehr wasserdampfundurchlässigen Wandbelägen empfiehlt es sich eine Probefläche anzulegen, da es bei langanhaltender Feuchteeinwirkung durch den Klebstoff zum Anquellen der Spachtelmasse kommen kann.Bei rauhen, strukturierten Untergründen ist zur Erziehlung einer glatten, ebenen Oberfläche evtl. ein Nachspachteln erforderlich. Bei der Überarbeitung von gipshaltigen Spachtelmassen kann es aufgrund von langanhaltender Feuchteeinwirkung zu Anquellung, Blasenbildung und Abplatzungen kommen. Deshalb ist für eine rasche Trocknung durch ausreichende Lüftung und Temperatur zu sorgen. Merkblatt Nr. 2 „Verspachtelung von Gipsplatten" Bundesverband der Gips- und Gipsplattenindustrie beachten, Gegebenenfalls ist eine Grundierung mit Caparol Haftgrund EG oder Capasol RapidGrund auszuführen.
Gutachten
Bericht zur Klassifizierung des Brandverhaltens.
Emissionsprüfung AgBB in Anlehnung an DIN ISO 16-9.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Hotline für Allergieanfragen und technische Beratungen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
Für diese Produktgruppe existiert kein EU-Grenzwert. Dieses Produkt enthält max. <1 g/l VOC.
Giscode
BSW2
Produkt-Code Farben und Lacke
(veraltet M-DF1)
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyvinylacetatharz, Calciumcarbonat, Silikate, Wasser, Additive, Konservierungsmittel (Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon).
Kontakt
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Dispersions-Silikatfarbe nach DIN 18 363, Abs. 2.4.1 mit sehr guten Haftungseigenschaften auf mineralischen Untergründen, auf matten Dispersions- und Siliconharz-Altanstrichen und -putzen und Wärmedämm-Verbundsystemen. Das hochwertige Lithiumwasserglas vermindert die Gefahr von Pottasche-Ausblühungen deutlich. Hervorragend zu verarbeiten und mit einem Filmschutz der Beschichtung gegen Befall durch Pilze und Algen ausgestattet.
Eigenschaften
Schnelle Rücktrocknung nach Niederschlag und Taufeuchte
Reduzierte Verschmutzungsneigung
Langlebig und kreidungsstabil
Frühe Regenfestigkeit
Hoch wetter- und lichtbeständig
Nicht filmbildend, hoch CO2-durchlässig
Materialbasis
Kombination aus hochwertigen Litiumwasserglas und Hybrid-Bindemittel.
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware: 12,5 l
Farbtöne
Weiß.
Selbstabtönung mit Histolith-Volltonfarben möglich. Werksabtönung in vielen Farbtönen auf Anfrage. Maschinell abtönbar im ColorExpress-System mit anorganischen Farbpasten.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: A
Gruppe: 1
Glanzgrad
Matt, Klasse: G3
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Angebrochene Gebinde gut verschlossen halten. Material nur in Kunststoffgebinden lagern. Lagerstabilität ca. 12 Monate.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 1062:
Maximale Korngröße
< 100 µm, Klasse: S1
Dichte
ca. 1,44 g/cm³
Trockenschichtdicke
100 – 200 µm, Klasse: E3
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< 0,01 m (hoch), Klasse: V1
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): 0,09 [kg/(m2 · h0,5)] (niedrig), Klasse: W3
Ergänzungsprodukte
Sylitol® RapidGrund 111, Minera Universal
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Zur hydrophobierenden Imprägnierung saugfähiger, mineralischer Wandflächen aus Klinkermauerwerk, Kalksandstein, Sandstein, Beton, Betonwerkstein sowie mineralischer Putze und Anstriche im Außenbereich. Zur hydrophobierenden Grundierung und Erhöhung des Frost-Tausalz-Widerstandes unter Beschichtungen. Das Material ist nicht filmbildend. Eine Verfestigung mürber oder angewitterter Oberflächen wird nicht erreicht.
Eigenschaften
ausgezeichnetes Eindringvermögen
lösemittelfrei, wässrig und umweltschonend
thixotrop und damit verlustfrei applizierbar
reduziert Wasser- und Chloridaufnahme
erhöht den Frost-Tausalz-Widerstand
keine Beeinträchtigung der Wasserdampfdiffusionsfähigkeit
minimiert Algen- und Moosbewuchs, Feuchtigkeitsflecken und Ausblühungen
geprüftes Oberflächenschutz-System OS 1 (OS A) nach Instandsetzungs-Richtlinie des DAfStb./ZTV-ING; in Verbindung mit DisboCRET 515 1K-Acryl-Betonanstrich als OS 2 (OS B)
erfüllt die Anforderungen der EN 1504-2 Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Klinkermauerwerk, Kalksandstein, Sandstein, Beton, Betonwerkstein, Zement und Kalkputz sowie saugfähige, mineralische Anstriche. Auf hellen Untergründen ist eine Farbtonvertiefung möglich. Der Untergrund muss sauber, trocken, frostbeständig und frei von Fremdeinschlüssen sein. Eine Hinterfeuchtung durch Risse, Fugen, grobe Poren u.a.m. ist auszuschließen.
Untergrundvorbereitung: Den Untergrund durch geeignete Verfahren so vorbereiten, dass keine losen Teile und trennenden Substanzen mehr vorhanden sind. Bei nachfolgenden Beschichtungen auf eine ausreichende Tragfähigkeit des Untergrundes achten.
Materialzubereitung: Das Material ist gebrauchsfertig
Verbrauch
Imprägnierung/Grundierung: ca. 150–300 g/m2 je Auftrag, abhängig vom Saugvermögen des Untergrundes. Bei gering saugfähigen Untergründen sollten nicht mehr als 200 g/m2 pro Auftrag appliziert werden. Vor einem nachfolgenden Auftrag muss DisboXAN 451 oberflächig trocken in den Untergrund eingedrungen sein. Bei der Verwendung als OS 1 (OS A) oder im OS 2 (OS B) System sind die Verbrauchswerte aus den Angaben zur Ausführung zu beachten.
Verwendungszweck
Für die farbige Gestaltung und den Schutz von maßhaltigen Holzbauteilen (wie Fenster und Türen), begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen (wie Nut- und Federverbretterungen, Fensterläden, Tore, Fachwerk u.ä.) und nicht maßhaltigen Holzbauteilen (wie Verbretterungen, Zäunen, Schindeln, Balkonbrüstungen, Schalungen, Pergolen) geeigenet. Anwendbar im Außen- und Innenbereich. Vor der Beschichtung von plattenförmigen Holzwerkstoffen (wie z. B. Massivholzplatten, oder Furnierschicht-Sperrholz) bitte die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr. 18 Abs. 2.2.3 ff. beachten. Capadur DecorLasur kann für die Anwendung im Außenbereich mit Caparol-Fungizid ausgerüstet werden. Damit wird die Beschichtungsoberfläche temporär gegen den Befall von Pilzen und Algen geschützt. Caparol-Fungizid wirkt als Filmschutzmittel befallsverzögernd. In Abhängigkeit von der biologischen Belastung muss auf extrem gefährdeten Holzwerkstoffen (wie Sperrholz (z. B. Seekieferplatten), OSB) ggf. auch vor Ablauf der üblichen Gewährleistungsfristen mit einem erneuten Befall gerechnet werden. Capadur DecorLasur zusammen mit Caparol-Fungizid nicht im Innenbereich einsetzen.
Eigenschaften
Blockfest
Sehr hohe Farbtonstabilität
Für Kinderspielzeug geeignet
Wasserverdünnbar
Umweltschonend
Hoch elastisch
Hoch diffusionsfähig
Materialbasis
PU-Acryldispersion
Glanzgrad
Seidenglänzend Der Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche variieren.
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Dichte
ca. 1,5 g/cm3
Festkörpergehalt
ca. 35 %
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Maßhaltige, begrenzt maßhaltige und nicht maßhaltige Holzbauteile. Der Untergrund muss sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf bei maßhaltigen Holzbauteilen 13 % und bei begrenzt und nicht maßhaltigen Holzbauteilen 15 % nicht überschreiten. Die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes sind zu beachten. Diese sind Voraussetzung für einen dauerhaften Holzschutz mit Beschichtungsstoffen. Bei weiß getönter Lasur kann es unter ungünstigen Voraussetzungen zu sichtbaren Gelbverfärbungen durch Holzinhaltsstoffe kommen.
Untergrundvorbereitung
Neue Holzoberflächen:Glatte Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen, austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen. Im Außenbereich 1x mit Capacryl Holzschutz-Grund imprägnieren.Altes Holz unbehandelt:Vergraute, verwitterte Holzoberflächen bis auf das gesunde, tragfähige Holz abschleifen, gründlich reinigen. Im Außenbereich 1x mit Capacryl Holzschutz-Grund grundieren.Beschichtetes Holz:Nicht tragfähige Altbeschichtungen bis auf das Holz vollständig entfernen. Im Außenbereich ein Grundanstrich mit Capacryl Holzschutz-Grund. Festhaftende Altbeschichtungen anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit Capadur DecorLasur prüfen.Pilz- und algengefährdete Holzflächen im Außenbereich (vorbeugender Schutz):Pilz- und Algenbefall gründlich abwaschen. Oberflächen mit Capatox nachbehandeln. Untergrundvorbereitung wie vorstehend. Der Capadur DecorLasur 6 Vol.-% Caparol-Fungizid zugeben und gründlich einrühren. Bitte Technische Information von Caparol-Fungizid beachten.
Auftragsverfahren
Capadur DecorLasur vor Gebrauch aufrühren. Capadur DecorLasur kann gestrichen oder gespritzt werden. Für den Spritzauftrag mit Wasser verdünnen. Capadur DecorLasur zusammen mit Caparol-Fungizid nicht im Spritzauftrag verarbeiten.
Hinweise für den Spritzauftrag:
Düse
Arbeits-/Spritzdruck
Zerstäuberdruck
Verdünnung
Airless
,9 - ,11 inch
16 - 18 bar
Airmix/Aircoat
,9 - ,11 inch
16 - 18 bar
1 - 2,5 bar
max. 5 %
Niederdruck
1,3 -1,8 mm (3-4)
,5 - 1, bar
1 - 25 %
Hochdruck
1,5 mm
2 - 4 bar
1 - 25 %
Beschichtungsaufbau
Untergrund
Einsatz
Grundierung
Zwischenbeschichtung
Schlussbeschichtung
Maßhaltige, begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile
außen 1)
Capacryl Holzschutz-Grund
2x Capadur DecorLasur
Capadur DecorLasur
Maßhaltige, begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile
innen
Capadur DecorLasur
i. d. R. nicht erforderlich
Capadur DecorLasur
1) Für einen optimalen UV-Schutz muss mindestens 3x „farbig" lasiert werden.
Verbrauch
Streichauftrag auf glatten Holzoberflächen:Ca. 8 - 1 ml/m2Streichauftrag auf sägerauhen Holzoberflächen:Ca. 2 - 25 ml/m2Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 5 °C (günstiger Bereich: 1 bis 25 °C)
Relative Luftfeuchte: ≤ 8 %
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit.
staubtrocken
grifffest
überstreichbar
nach Stunden
,3 - ,5
2 - 3
6 - 8
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden. Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Hautreaktionen verursachen.Hotline für Allergiker: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste können als Abfälle von Farben auf Wasserbasis, eingetrocknete Materialreste als ausgehärtete Farben oder als Hausmüll entsorgt werden.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/e): 13 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. 3g/l.
Giscode
BSW2
Produkt-Code Farben und Lacke
M-KH1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Polyurethan- / Polyacrylatharz, Polysiloxane, Silikate, anorganische Buntpigmente, Wasser, Glykole, Esteralkohol, Additive, Konservierungsmittel
SicherheitshinweiseP101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Durch die Variation von Design, Type, Farbton, Glanzgrad und Technik der Beschichtung können mit Capaver Vliesen hochattraktive, wertvolle und individuelle Wandoberflächen erzielt werden. Bei Änderungswunsch von optischem Erscheinungsbild oder neuen Nutzungsanforderungen an Oberflächen, können diese einfach, schnell und wirtschaftlich durch bedarfsgerechte Beschichtung realisiert werden.
Eigenschaften
Bei Renovierung direkt überarbeitbar
Nicht quellbar, verrottungsfest, dimensionsstabil
Rissüberbrückend
Umweltfreundliche Appretur
Hohe Nassbeständigkeit
Brandverhalten nach DIN 4102 je nach Beschichtung A2 oder B1
Materialbasis
Capaver Glasvliese sind aus speziell entwickelten rein mineralischen Glasfasern hergestellt.
Lieferbare Typen
Bezeichnung
Vliesstruktur
Gewicht pro m2
Rollenmaß
AkkordVlies G130 VB
fein–mittel
ca. 130 g
50 x ca. 1 m
AkkordVlies G190 VB
fein–mittel
ca. 190 g
25 x ca. 1 m
Lagerung
Capaver Wandbeläge trocken lagern.
Flächengewicht
Siehe Tabelle "Lieferbare Typen"
Ergänzungsprodukte
Capaver CapaColl VK
Capaver CapaColl GK
Hinweis
Capaver Glasvliese sind aus Glasfasern mit einem Durchmesser > 5 µm hergestellt und dadurch nicht lungengängig. Trotz höchster Einbindung der Glasfasern können diese durch Zuschneiden der Vliese in sehr begrenztem Umfang freigesetzt werden und bei hautsensiblen Personen Juckreiz hervorrufen, der nach Beendigung der Klebearbeiten abklingt. Grundsätzlich werden nach der Beschichtung keine Glasfasern mehr freigesetzt.
Baudynamische Risse können mit Capaver AkkordVlies G130 VB und G190 VB nicht beseitigt werden.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
?
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Untergründe
Innenflächen aus mineralischen Putzen der Mörtelgruppe PI, PII und PIII, Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV, Gipskarton, Gipsbauplatten, Betonflächen.Kontrasteiche Untergründe wie z.B. Beton Filigrandecken mit Caparol HaftGrund EG beschichten. Andere Untergründe sind vorab zu prüfen.Wird auf die Grundbeschichtung mit Caparol HaftGrund EG verzichtet, muss in jedem Fall eine zweifache Beschichtung des Wandbelages erfolgen.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig, sauber, eben und frei von trennenden Substanzen sein. Dabei VOB, Teil C, DIN 18366, Abs. 3. sowie unsere Technische Information Nr. 650 beachten. Die untere Temperaturgrenze für die Verarbeitung beträgt +5 °C für Objekt- und Umgebungstemperatur.
Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < 0,5mm Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/2020 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Kleber:
Rollenauftrag:
CapaColl VK bzw. GK gleichmäßig mit einer 18 mm Flor-Rolle auftragen und je nach örtlichen Temperaturverhältnissen 1–2 Bahnen vorlegen.
Achtung! Achten Sie besonders darauf, dass der Kleber möglichst gleichmäßig verteilt ist, da Anhäufungen von Kleber unter dem Gewebe das abschließende Oberflächenbild negativ beeinflussen können.
Spritzverarbeitung:
Das Spritzverfahren eignet sich nur beim Einsatz von mindestens 3 Personen.
CapaColl VK kann direkt mit Airlessgerät auf die Wand gebracht werden.
CapaColl GK sollte hierzu je nach örtlicher Gegebenheit mit 20 % Wasser verdünnt werden.
Wichtig! Beim Spritzverfahren ist besonders auf den empfohlenen Materialverbrauch und die gleichmäßige Verteilung zu achten, so dass nicht zu viel Kleber auf den Untergrund gebracht wird.
Tipp! Für detaillierte Informationen zum Spritzen von CapaColl beachten Sie unser „Handbuch der Spritztechnologie".
Einbettung/Verklebung von Glasgeweben und Vliesen:
Achten Sie darauf, dass die Rückseitenmarkierung soweit vorhanden beim Verkleben zur Wand hin zeigt. Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals gestürzt oder seitenverkehrt verkleben.
Für die Vliese empfehlen wir eine Stoßverklebung, wobei alle Glasvliese auch im Doppelnahtschnitt verarbeitet werden können.
Achtung! Die Bahnen müssen im Nahtbereich dicht gestoßen sein. Dies darf aber nicht dazu führen, dass es im Stoßbereich zu einer Aufwölbung und damit einem schlechten Nahtbild kommt.
Die verklebten Bahnen werden dann mit einem Tapezierspachtel oder einer Andrückwalze unter ausreichendem Druck vollflächig und blasenfrei an den Untergrund angedrückt. Überstände werden unter Fixierung der Kanten mit dem Tapezierspachtel abgeschnitten.
Tipp! Bei der Verklebung um Außenecken ist darauf zu achten, dass die Bahn mindestens 10 cm um diese Ecke herumgeführt wird. Die Ausbildung von Außenecken kann durch den Einsatz von speziellen Kunststoff-Eckprofilen, die den Schlagschutz entscheidend verbessern, erheblich erleichtert werden (z.B. handelsübliche Profile von HoBus, DLW, Protector, etc.). Die Verklebung erfolgt mit Montageklebern, die die Korrigierbarkeit gewährleisten. Die entstandenen Höhenunterschiede sollten mit Dispersionsspachtelmasse (gipshaltige Spachtelmassen sind nicht geeignet) ausgeglichen werden. Hier empfiehlt sich der Einsatz von Caparol-Akkordspachtel fein bzw. mittel oder AkkordLeichtspachtel. Kunststoffprofile und Spachtelstellen grundsätzlich mit Capadecor DecoGrund oder Caparol HaftGrund EG nachgrundieren.
Beschichtungsaufbau
Zwischenbeschichtung:Die Zwischenbeschichtung bildet die Basis für eine einwandfreie Schlußbeschichtung. Nach Trocknung des Wandbelages wird die Zwischenbeschichtung passend zur Schlußbeschichtung ausgeführt.
Schlußbeschichtung: Die Auswahl der geeigneten Schlußbeschichtung richtet sich nach dem geforderten Beanspruchungs- und Glanzgrad. In der unten aufgeführten Tabelle „Beschichtungsaufbau" sind je nach Belastung die geeigneten Werkstoffe aufgeführt. Beschichtungen grundsätzlich nass in nass ausführen. Dies gilt auch für Beschneidebereiche.
Detaillierte Informationen zu den oben genannten Beschichtungsstoffen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Technischen Informationen der einzelnen Produkte.Wird im Vorfeld auf die Grundbeschichtung mit Caparol HaftGrund EG verzichtet, ist in jedem Fall ein zweifacher Anstrich notwendig.
Trocknung/Trockenzeit
Verklebte Bahnen vor Beschichtung durchtrocknen lassen.
Hinweis
Capaver Wandbeläge werden stets vor Verlassen des Werks sorgfältig geprüft. Vereinzelte produktionsbedingte Fehler können vorkommen. Diese sind an den Schnittkanten gekennzeichnet und durch entsprechende Zugaben ausgeglichen. Solche Fehler berechtigen nicht zu einer Reklamation. Grundsätzlich ist während des Zuschneidens der Bahnen auf Fehlerfreiheit des Wandbelages zu achten.
Beanstandungen nach erfolgter Verklebung von mehr als 10 Bahnen können nicht anerkannt werden.
Grundsätzlich soll die gekennzeichnete Innenseite einer Rolle zur Wand hin geklebt werden. Die spätere Sichtseite ist auf der Rolle nach außen gewickelt. Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals auf einer Fläche gestürzt oder seitenverkehrt verkleben. Im Falle von möglichen Reklamationen müssen die Chargen-/Kontrollnummer und Artikelnummer/-bezeichnung bereitgehalten werden.
Gutachten
Prüfzeugnisse und Gutachten
Schwerentflammbarkeit nach DIN 4102, B1
Nichtbrennbarkeit nach DIN 4102, A2
Dekontaminierbarkeit im Verbund mit Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
Übersicht der Brennbarkeitsklassen in Verbindung mit Capaver Akkordvlies G 130/190 VB
Beschichtung
Brennbarkeitsklasse
CapaTrend
A2
Malerit E.L.F.
A2
CapaMaXX
A2
Indeko-plus
A2
CapaSilan
A2
Sylitol Bio-Innenfarbe
A2
Latex Samt 10
A2
Latex Satin 20
A2
Latex Gloss 60
A2
Nespri®Silan
B1
SeidenLatex
B1
Premium Clean
B1
Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
B1
Alle Prüfzeugnisse und Gutachten können unter www.caparol.de im Downloadbereich des jeweiligen Produktes heruntergeladen werden.
Entsorgung
Capaver Glasgewebe und Vliese können als Baustellenabfall entsorgt werden.
Technische Beratung
Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren technische Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.
Verwendungszweck
RF-RaumFinish eignet sich aufgrund spezieller Zusammensetzung besonders für die Beschichtung von neuen Raufasertapeten und mittel bis grob strukturierten Wandbelägen aus Glasgewebe. Durch die höhere Füllkraft werden Tapetenstöße bestens gefüllt und egalisiert. Aufgrund überzeugender Verarbeitungseigenschaften liefert die Farbe auch auf Gipsplatten, Putzen und allen anderen innenraumüblichen Untergründen hervorragende Beschichtungsergebnisse.
Eigenschaften
lösemittel- und weichmacherfrei
hohe Deckkraft, so dass in vielen Fällen nur ein Anstrich notwendig ist
diffusionsfähig
sd-Wert < 0,1 m
optimal ausbesserungsfähig
leicht zu verarbeiten
wasserverdünnbar
egalisiert Raufaserstöße
frei von foggingaktiven Substanzen
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Farbtöne
RF-RaumFinish: ca. RAL 9016 Verkehrsweiß.
Mit AmphiColor Vollton- und Abtönfarben oder CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
RF-RaumFinish ist im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 70 Farbtönen abtönbar. Bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 300)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 300:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 3, entspricht waschbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 6 m2/l bzw. 150 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 100 µm)
Dichte
ca. 1,5 g/cm3
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Histolith® LithoSil ist eine besonders leichtgängige Sol-Silikat-Innenfarbe. Hervorragend geeignet für die Herstellung von stumpfmatten, raumklimatisch vorteilhaften Beschichtungen in Innenräumen.
Eigenschaften
Nassabriebklasse 2 nach DIN EN 13300
lösemittel- und weichmacherfrei
konservierungsmittelfrei
hoch alkalisch
hohes Deckvermögen
hoch wasserdampfdurchlässig sd < 0,01 m
erfüllt die Anforderungen der VOB DIN 18363 an Dispersionssilikatfarben
Materialbasis
Bindemittelkombination aus hochwertigem Alkaliwasserglas und Kieselsol sowie mineralische Pigmente und Füllstoffe, org. Anteil < 5 %.
Verpackung/Gebindegrößen
Gebindegröße Standardware + ColorExpress: 12,5 l, 5 l
Gebindegröße Airfix: 25 l Hobbock
Roll- und spritzfertig eingestellt für die wirtschaftliche Verarbeitung mit geeigneten Airlessgeräten
Farbtöne
Weiß
Maschinell abtönbar im ColorExpress-System mit anorganischen Farbpasten.
Werksabtönung in vielen Farbtönen auf Anfrage. Selbstabtönung mit Histolith® Volltonfarben SI möglich. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen.
Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 300)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Lagerstabilität ca. 12 Monate.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 300:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 2, entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 7 m2/l bzw. 140 ml/m2 für einen Anstrich
Maximale Korngröße
fein (< 100 µm)
Dichte
ca. 1,5 g/cm³)
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
–
–
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Vorbemerkung:Diese Rezeptur-Variante ist nicht dafür konzeptiert, eine Grundierung bei ungeeigneten Witterungsverhältnissen zu ermöglichen. Nicht mit Normalware mischen.
Verwendungszweck
Kunstharzdispersionsfarbe als Grundanstrich und Haftbrücke für Strukturputz-Beschichtungen:für Capatect-WDV-Systemefür Capatect-VHF-System,auf Beton, unbeschichtet,auf mineralischen Altputzen, Unterputze der Mörtelgruppen PII und III nach DIN 1855 u.ä.,auf matten, tragfähigen Dispersionsfarben-Beschichtungen,auf tragfähigen mineralischen Beschichtungen.
Eigenschaften
Brandverhalten „nichtbrennbar" bzw. „schwerentflammbar" entsprechend dem Aufbau des jeweiligen Capatect-WDV-Systems bzw. des Capatect-VHF-Systems
wasserabweisend
oberflächenverfestigend
haftverbessernd
saugfähigkeits-egalisierend
leicht zu verarbeiten
wasserverdünnbar
umweltfreundlich
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Verpackung/Gebindegrößen
2 kg
Farbtöne
Weiß
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Dichte
ca. 1,4 g/cm3
Putzgrund 61 gründlich aufrühren und unverdünnt mit Pinsel oder Rolle verarbeiten. Zur Konsistenz-Regulierung kann bis zu 1 % Wasser zugegeben werden.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sowie reif- und eisfrei sein. Neue Grundputze mindestens 2–4 Wochen durchhärten lassen. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten. Bezüglich der Eignung auf verschiedene Untergründe und deren notwendige Vorbehandlung unsere Technische Information Nr. 65 „Untergründe und deren Vorbehandlungen" beachten.
Verbrauch
Auf glatten Untergründen ca. 35 g/m2 je nach Untergrund und Anwendung. Auf rauhen Untergründen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probeanstrich am Objekt ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:Während der Verarbeitung muss die Umgebungs- und Untergrundtemperatur zwischen +1 °C und +15 °C betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit darf nicht mehr als 9 % betragen. Diese Grenzwerte müssen in der Trocknungsphase mindestens 4 Stunden gegeben sein. Erst danach ist die Grundierung frühregenfest und unempfindlich gegen leichten Frost bis –5 °C.
Werkzeuge
Putzgrund 61 kann gerollt, gestrichen und mit geeigneten Geräten gespritzt werden. Arbeitsgeräte in Pausen unter Farbe oder Wasser aufbewahren.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Hinweis
Putzgrund 61 ist nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Spritznebel nicht einatmen: Kombifilter A2/P2 verwenden. Nähere Angaben - Siehe Sicherheitsdatenblatt.
Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 247-5-7] und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 22-239-6] (3:1), 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Hotline für Allergieanfragen und technische Beratungen:8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/h): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. 25 g/l VOC.
Produkt-Code Farben und Lacke
GISCODE BSW2 veraltet: M-GP1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Silikate, Calciumcarbonat, Titandioxid, Aluminiumhydroxid, Wasser, Glykolether, Additive, Konservierungsmittel (Methyl-/Benzisothiazolinon, Gemisch aus Chlormethyl-/Methylisothiazolinon (CIT/MIT 3:1). SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Zum Reprofilieren von Fehl- und Ausbruchstellen in Stahlbeton ohne Korrosionsschutz und Haftbrücke. Es muss mind. 1 cm Betondeckung vorhanden sein oder hergestellt werden.
Wenn die Betondeckung < 1,0 cm ist, ist DisboCRET 502 als Korrosionsschutz zu verwenden. Anschließend muss ein DisboCRET Schutzsystem mit (mind. partieller) Spachtelung oder ein Wärmedämm-Verbundsystem aufgebracht werden.
Eigenschaften
Verwendungszweck
Armierungsgewebe für Bossennuten innerhalb der Capatect-WDVS A und B, vorgeformt nach den 3 Standard-Nutenformen A, B und C.
Zum Einbetten in: Capatect-Klebe- und Spachtelmasse 190
Capatect-Klebe- und Armierungsmasse 186M
Capatect-ZF-Spachtel 699
Capatect-ArmaReno 700
Eigenschaften
schiebefest
zugfest
weichmacherfrei
alkalibeständig
Maschenweite 4 x 4 mm
Appreturauflage
20–30 %, organisch
Ausgangs-Reißfestigkeit
(in Kette und Schuß): 1750 N/5 cm
Flächenbezogene Masse
165 g/m2 ±5 % nach DIN 53854
Reißfestigkeitsverlust nach Alkalilagerung
< 50 % (28 d NaOH 5 %-ig bzw. 24 h alkal. Lösung pH 12,5, 60 °C)
Ergänzungsprodukte
Capatect-Bossenkelle 695
Verpackung
Nutenformen (Maße in mm)
Form A
Form B
Form C
Prod.-Nr.
Prod.-Nr.
Prod.-Nr.
Stab 2 m lang Karton mit 10 St.
043/01
043/02
043/03
Formteil Innenecke Karton mit 10 St.
043/11
043/12
043/13
Formteil Außenecke Karton mit 10 st.
043/21
043/22
043/23
Untergründe
Capatect-Fassadendämmplatten aus Polystyrol oder Mineralwolle mit werkseitig gefrästen oder vor Ort eingeschnittenen Bossen-Nuten.
Auftragsverfahren
Die Armierungsmasse in den Nuten und auf den beidseits angrenzenden Bereichen ca. 10 cm breit auftragen. In den feuchten Mörtel das Capatect-Bossengewebe 043 unter Verwendung der Capatect-Bossenkelle 695 eindrücken, Stoßüberlappung ca. 10 cm. Im Bereich der Nuten nochmals Armierungsmasse auftragen und zur Gewebeabdeckung plan abziehen.
Auf der Fläche zwischen den Nuten wird der Mörtel scharf abgezogen. Nachfolgend diese Felder in üblicher Arbeitstechnik beschichten, d. h. Armierungsmasse auftragen, das in entsprechender Breite zugeschnittene Capatect-Gewebe 650 mit 10 cm Überlappung einbetten und naß in naß überspachteln.
Entsorgung
Materialreste nach EAK 101103 (alte Glasfaser-Materialien) oder nach EAK 170904 (gemischte Bau- und Abbruchabfälle) entsorgen.
Mineralmatte Fassadenfarbe in spezieller Siliconharz-Bindemittelkombination mit einer kapillar-hydrophoben Oberfläche für saubere, schnell abtrocknende Fassaden.
Verwendungszweck
Fassadenfarbe mit spezieller Siliconharz-Bindemittelkombination.
Einsetzbar auf mineralischen und dispersionsgebundenen Putze, sowie für Renovierungsanstriche auf festhaftenden Silikatfarben- und matten Dispersionsfarben-Anstrichen, einsetzbar auf intakten Wärmedämm-Verbundsystemen und auf denkmalgeschützten Objekten sowie kalkreichen Putzen.
Die mikroporöse und robuste Oberfläche sorgt für wasserabweisende, hoch wasserdampfdurchlässige Fassadenanstriche mit schneller Rücktrocknung nach Niederschlag und Taufeuchte für wetterbeständige und geringe Verschmutzungsneigung an der Fassade.
Eigenschaften
Ohne Biozide als Beschichtungsschutz
Schnelle Rücktrocknung nach Feuchtebelastung für geringe Verschmutzungsneigung
Robuste, wetterbeständige Oberfläche
Sehr gutes Deckvermögen
Alkaliresistent, daher unverseifbar
CO²-durchlässig
Materialbasis
Bindemittelkombination aus Siliconharz-Emulsion und Polymerdispersion
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware: 12,5 lColorExpress: 2,5 l, 7,5 l, 12,5 l
Farbtöne
Weiß.
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar. Werkseitig abgetönt lieferbar bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Bei Auffälligkeiten bzw. Abweichungen zum Liefersoll (z.B. Farbtonabweichungen) oder zur Üblichkeit der Beschaffenheit bitte auch den Leitfaden zu Pru?fpflichten bei Anlieferung von To?nware des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. beachten: Broschüren und Merkblätter – VDPM.
Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. AmphiSilan ist zudem mit geeigneten AmphiColor-Volltonfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:Klasse: BGruppe: 1
Glanzgrad
Matt, Klasse: G3
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 1062:
Maximale Korngröße
< 100 µm, Klasse: S1
Dichte
ca. 1,5 g/cm³
Trockenschichtdicke
100–200 µm, Klasse: E3
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< 0,14 m, Klasse V1 (hoch)
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): < 0,1 [kg/(m2 · h0,5)], Klasse W3 (niedrig)
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Ergänzungsprodukte
AmphiSilan FREE NespriCapatect AmphiSilan Fassadenputz FREECapaGrund UniversalMinera UniversalOptiSilan TiefGrundAmphiColor Vollton- und Abtönfarbe
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten. Für die Untergrundvorbehandlung bitte auch unsere Technische Information Nr. 650 "Untergründe und deren Vorbehandlung" beachten.
Untergrundvorbereitung
Neue und bestehende, intakte Wärmedämm-Verbundsysteme mit Oberflächen aus Kunstharz-, Siliconharz-, Kalk-Zementputz / Festmörtelklasse nach DIN EN 998-1 Klasse CS II 1,5 - 5,0 N/mm2:Altputze mit geeigneter Methode nass reinigen. Bei Reinigung mit Druckwasserstrahlen mit einer max. Temperatur von 60° C und einem Druck von max. 60 bar. Nach der Reinigung ausreichende Trockenzeit einhalten. Beschichtung mit Caparol-Werkstoffen entsprechend der vorhandenen Oberputzart nach den nachfolgenden Untergrundangaben ausführen.
Oberputze nach DIN EN 998-1 Klasse CS II 1,5 - 5,0 N/mm2:Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen bei ca. 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.B. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen bei alkalischen Oberputzen, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen beschichtet werden kann.
Alte Putze:Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Neue Silikat-Oberputze:Mit Produkten aus unserem silikatischen Sylitol® Programm beschichten. Alte mineralische Farben und Putze: Festhaftende Beschichtungen mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Nicht festhaftende, verwitterte Beschichtungen durch Abschaben, Abschleifen, Abkratzen entfernen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Tragfähige Dispersionsputz- und Siliconharzputz-Beschichtungen:Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal bzw. Dupa-Putzfestiger. Neue Kunstharz- bzw. Siliconharzputze ohne Vorbehandlungen beschichten.
Tragfähige Dispersions,-Dispersions-Silikat oder Siliconharzfarben-Beschichtungen:Altbeschichtungen durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Untergrundprüfung nach BFS-Merkblatt Nr. 20 beachten.
Altbeschichtung mit folgenden Eigenschaften :Schwach saugend, fest, trocken, tragfähig:siehe Beschichtungsaufbau.
Mittelmäßig saugend:CapaGrund Universal bis max.3% Wasser verdünnt.
Stark saugend:OptiSilan TiefGrund oder Dupa-Putzfestiger.
Altbeschichtung auf WDVS: Stark saugend, fest haftend, feine Haarrisse:Dupa-Putzfestiger.
Kreidend oder mehlend:(auch unter Wasserbelastung in Anlehnung an BFS Nr. 20, B.13 „Oberflächenfestigkeit, Kreidung"):Grundbeschichtung mit Dupa-Putzfestiger.
Glänzende und wasserabperlende (hydrophobe) Oberflächen:Mechanisch anrauen. Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal. Sollte nach dem mechanischen anrauen noch immer ein Wasserabperlen vorhanden sein empfehlen wir eine Grundbeschichtung mit Dupa-HaftGrund.
Nicht tragfähige Farben- und Putz-Beschichtungen:Restlos entfernen mit geeigneter Methode, z.B. durch Abschleifen, Abbürsten, Abschaben, Abbeizen und Nachreinigen mit Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahme. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Bei mehlenden, sandenden, saugenden Flächen mit Dupa-Putzfestiger grundieren.
Ziegel-Sichtmauerwerk:Nur frostbeständige Vormauersteine oder Klinker ohne Fremdeinschlüsse für Anstriche geeignet. Das Mauerwerk muss rissfrei verfugt und salzfrei sein. Grundieren mit Dupa-Putzfestiger. Zwischenanstrich mit Minera Universal. Treten nach der Zwischenbeschichtung mit Minera Universal Braunverfärbungen auf, ist die Schlussbeschichtung mit Duparol auszuführen. Kalksandstein-Mauerwerk: Nur frostbeständige Vormauersteine, die keine treibenden oder verfärbenden Fremdeinschlüsse wie Sand oder Lehm beinhalten, sind anstrichtauglich. Die Verfugung muss rissfrei ausgeführt sein. Kreidende/mehlende Oberflächen reinigen. Salzausblühungen trocken abbürsten. Bitte BFS-Merkblatt Nr. 2 beachten. Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Zwischenanstrich mit Minera Universal.
Pilz- oder algenbefallene Flächen:Pilz- oder algenbefallene Flächen: Mit der fungiziden und algiziden Spezialfarbe AmphiSilan beschichten.Flächen mit Salzausblühungen:Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.
Fehlstellen:Kleine Fehlstellen mit Caparol Fassaden-Feinspachtel ausbessern. Große Fehlstellen bis 20 mm sind vorzugsweise mit Histolith-Renovierspachtel zu reparieren. Spachtelstellen nachgrundieren.
Auftragsverfahren
Verarbeitung erfolgt mit Pinsel und Rolle. Für die Airless-Anwendung von AmphiSilan FREE empfehlen wir AmphiSilan FREE in Nespri-Einstellung, verarbeitet im Nespri-Spritzverfahren.
Beschichtungsaufbau
Grundbeschichtung:Entsprechend den Vorgaben unter Punkt "Untergrundvorbereitung".
Grund- bzw. Zwischenbeschichtung:AmphiSilan FREE mit max. 5 % Wasser oder OptiSilan TiefGrund verdünnt.
Schlussbeschichtung:AmphiSilan FREE mit max. 5 % Wasser oder OptiSilan TiefGrund verdünnt.
Verbrauch
Ca. 150–200 ml/m2 für einen Anstrich auf glattem Untergrund.
Auf rauen Flächen erhöht sich der Verbrauch entsprechend. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: Mind. + 5° C bis max. + 30°C
Trocknung/Trockenzeit
Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 2–3 Std. oberflächentrocken, nach 12 Std. überstreichbar. Durchgetrocknet nach 2–3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte längere Trocknungszeiten einhalten.
Werkzeugreinigung
Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften.
Hinweis
Zur Vermeidung von Ansätzen größere Flächen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht auf waagerechten Flächen mit Wasserbelastung einsetzen. Bei Fassadenflächen, die unter speziellen Objektbedingungen oder durch natürliche Witterungseinflüsse stärker als üblich feuchtebelastet werden, besteht ein erhöhtes Risiko der Pilz und Algenbildung.
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Schreibeffekt) führen. AmphiSilan vermindert diese bei allen matten Fassadenfarben produktspezifische Eigenschaft.
Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachteilig beeinflusst. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung mit CapaGrund Universal ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf.
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt Nr. 25 beachten).
Kupferabläufer (CU-Ionen in Regenwasser) reagieren mit Inhaltsstoffen von AmphiSilan zu bräunlichen Verfärbungen. Daher müssen entsprechende Kupferflächen vor Oxidation geschützt werden. Alternativ können unsere Produkte ThermoSan NQG oder Muresko eingesetzt werden.
Verwendungszweck
Klebemörtel, ausschließlich zum Kleben von Dämmplatten in den Capatect WDV-Systemen A und B.
Eigenschaften
nichtbrennbar
hoch wasserdampfdurchlässig
lange verarbeitungsoffen
gutes Standvermögen
umweltfreundlich
optimale Kornzusammensetzung
mineralische Bindemittel mit plastifizierenden Zusätzen
abgestufte und ausgewogene Kombination von Quarz- und Calcit-Füllstoffen sowie rein mineralische Leichtzuschläge
Vergütungszusätze zur Hydrophobierung sowie für die geschmeidige Verarbeitung und gute Haftung
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. 12 Monate chromatarm.
Druckfestigkeit
Klasse CS IV nach DIN EN 998-1
Festmörtelrohdichte
1,7 g/cm³ nach DIN EN 998-1
Haftzugfestigkeit
auf Beton: ≥ 1, N/mm2
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1
Kapillare Wasseraufnahme
Klasse W2 nach DIN EN 998-1
Produkt-Nr.
185
Untergrundvorbereitung
Mauerwerk, Beton oder festhaftende Anstriche müssen sauber, trocken und tragfähig sein. Verunreinigungen und trennend wirkende Substanzen (z. B. Schalöl) sowie vorstehende Mörtelgrate sind zu entfernen. Schadhafte, blätternde Altanstriche und Strukturputze sind soweit möglich zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und flächenbündig beizuputzen. Stark saugende, sandende oder mehlende Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit Sylitol-Konzentrat 111 zu grundieren. Fensterbänke und Anbauteile abkleben.
Verbrauch
Ca. 4, - 4,5 kg/m2Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Verarbeitungsbedingungen
Verarbeitungstemperatur:Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt „Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund.
Trocknung/Trockenzeit
Eventuell notwendige Dübel sind erst nach ausreichender Verfestigung des Kleberbettes – d. h. nach ca. 1 Tag – zu setzen. Der Kleber ist durchgetrocknet und belastbar nach 2 - 3 Tagen. Der Capatect Dämmkleber 185 trocknet durch Hydratation und physikalisch, d. h. durch Verdunstung des Anmachwassers. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Ansetzen des Materials
Capatect Dämmkleber 185 kann mit allen gängigen Durchlaufmischern verarbeitet, aber auch manuell mit einem kräftigen, langsam laufenden Rührwerk mit sauberem, kaltem Wasser zu einer klumpenfreien Masse angeteigt werden, ca. 1 Minuten reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Falls erforderlich ist die Konsistenz nach dieser Reifezeit mit etwas Wasser nachzustellen. Wasserbedarf ca. 5, - 6, l je 25 kg Sack. Witterungsabhängig beträgt die Verarbeitungszeit ca. 2 Stunden (Topfzeit). Bereits angesteiftes Material keinesfalls mit Wasser wieder gangbar machen.
Beispiel für Maschinenausrüstung
Durchlaufmischer Berö Calypso 15 mit Standard-Dosier- bzw. Mischwelle. Wichtige Daten:Bitte unbedingt die Richtlinien des Maschinenherstellers beachten!Elektro-Anschluß:Jeweils 4 V Drehstrom/16 A (Baustromverteiler mit FI-Schutzschalter)Wasseranschluß:Schlauch 3/4? mit GEKA, erforderlicher Wasserdruck bei laufender Maschine mindestens 2,5 barWasserdurchfluß:Ca. 2 l/h Die gewünschte Konsistenz ist am Feinregulierventil der Wasserarmatur des Mischers einzustellen.
Kleben der Dämmplatten
Den angeteigten Klebemörtel in der Wulst-Punkt-Methode (am Rand umlaufend ca. 5 cm breite Streifen, plattenmittig 3 - 6 handtellergroße Batzen) auf die Plattenrückseite auftragen. Die Kleberauftragsmenge und die Steghöhe ist nach den Untergrundtoleranzen entsprechend so zu variieren, dass je nach Dämmplattentyp, mind. ≥ 4 % Klebekontaktfläche erreicht werden. In Abhängigkeit des ausgeführten Capatect WDVS können sich höhere Mindestklebekontaktflächen ergeben. Hierzu die jeweilige Zulassung des Capatect WDVS beachten.Unebenheiten bis ± 1 cm können im Klebebett ausgeglichen werden. Die Dämmplatten im Verband von unten nach oben preßgestoßen kleben und gut andrücken.Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten.
Zum Schutz vor Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei der Anwendung und Ausführung die DIN 1855-1 sowie DIN 1835, VOB, Teil C beachten.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Dieses mineralische Pulverprodukt reagiert alkalisch. Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. BEI VERSCHLUCKEN: Sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Entsorgung
Nur restentleerten Sack (rieselfrei) zum Recycling geben. Ausgehärtete Materialreste als gemischte Bau- und Abbruchabfälle entsorgen. EAK 1794
Sicherheitsbezogene Daten / Gefahren- und Transportkennzeichnung
Enthält: Zement, siehe Sicherheitsdatenblatt
Giscode
ZP1
Zulassung
Z-33.41-13Z-33.43-132Z-33.44-133Z-33.46-191
SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310 P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
CapaSilan ist eine emissionsminimierte und lösemittelfreie, mineralmatte, scheuerbeständige Innenfarbe mit herausragenden Eigenschaften. CapaSilan stellt eine neue Generation von Innenfarben dar, die durch die exzellente Verarbeitbarkeit mit langer Offenzeit auch auf Flächen mit äußerst ungünstigen Lichtverhältnissen (Streiflicht) ein ansatzfreies Arbeiten ermöglicht. Bei Einhaltung der vorgegebenen Sanierungsanleitung auch als Renovierfarbe auf Akustikdeckenplatten und Akustikputzen geeignet.
Eigenschaften
emissionsminimiert und lösemittelfrei
frei von foggingaktiven Substanzen
lange Offenzeit – ermöglicht dadurch auch auf großen Flächen ansatzfreie Verarbeitung
hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
sd-Wert < ,1 m
optimal ausbesserungsfähig
leicht zu verarbeiten
wasserverdünnbar
Materialbasis
Kombination aus Siliconharz-Emulsion und spezieller Kunststoffdispersion.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 3)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 3: Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 1, entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 7 m2/l bzw. 14 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 1 µm)
Dichte
ca. 1,45 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
–
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2:Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen und saugenden Putzen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat.Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Dupa-PutzfestigerGipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Dupa-Putzfestiger festigen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG, CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.
Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.
Kalksandstein- und Ziegelsichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit Haftgrund EG. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Ungestrichene Raufaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger
Schimmelbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen eine Schlussbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Aqua-inn Nº1 vornehmen.
Holz- und Holzwerkstoffe: Mit den wasserverdünnbaren, umweltschonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.
Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm: Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Zu verarbeiten mit Pinsel, Rolle und AirlessGeräten.Airlessauftrag:
Verdünnung
max. 5% mit Wasser
Airless Geräte
Spritzdruck
15 - 18 bar
Spritzwinkel
4° - 5°
Düsengröße in Inch
,19" - ,21"
Pistolensteckfilter in MW
ca. ,31mm
Innengespeiste Rollensysteme
Spritzdruck
8 - 12 bar
Pistolensteckfilter in MW
ca. ,31mm
Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Beschichtungsaufbau
Grund- bzw. Zwischenbeschichtung: CapaSilan mit max. 1 % Wasser verdünnt.Schlussbeschichtung: CapaSilan mit max. 5 % Wasser verdünnt verarbeiten.
Verbrauch
Ca. 14 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung: +5 °C für Umluft und Untergrund.
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4 – 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Hinweis
Bei Airless-Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben. Zur Minimierung der Rollstreifigkeit und –struktur empfehlen wir ein sofortiges Nachrollen der frisch aufgebrachten Farbe mit einer mittelflorigen Walze, die nicht zu Materialansammlung im Randbereich führt (z.B. Rotanyl 18 von Rotaplast). Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt 25).
Gutachten
Messung der Schallabsorption gemäß DIN EN 2354. Prüfbericht Nr. 4869, schalltechnisches Beratungsbüro Müller-BBM, Planegg.
Die unbedenkliche Anwendung im Innenbereich wurde von dem Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) bewertet und mit dem TÜV-Gütezeichen „schadstoffgeprüft" ausgezeichnet.
Prüfung der Desinfektionsmittelbeständigkeit durch das Dr. Robert-Murjahn-Institut.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Hotline für Allergieanfragen und technische Beratungen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).Ergänzend ist die aktuelle Technische Information zu diesem Produkt und dessen Verarbeitung auf www.caparol.de zu beachten.
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste können als Abfälle von Farben auf Wasserbasis, eingetrocknete Materialreste als ausgehärtete Farben oder als Hausmüll entsorgt werden.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/a): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW2
Produkt-Code Farben und Lacke
M-SF1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyvinylacetatharz/Polysiloxan, Titandioxid, Silikate, Wasser Additive, Konservierungsmittel (Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon)
SicherheitshinweiseP101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Für die farbige Gestaltung sowie Feuchte- und UV-Schutz von maßhaltigen Holzbauteilen (wie Fenster und Türen) und begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen (wie Nut- und Federverbretterungen, Fensterläden, Tore u. ä.) geeignet. Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Vor der Beschichtung von plattenförmigen Holzwerkstoffen (wie z. B. Massivholzplatten oder Furnierschicht-Sperrholz) bitte die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr. 18 Abs. 2.2.3 ff. beachten.
Aufgrund der materialtypischen Geruchsentwicklung von Alkydharzlasuren empfehlen wir für großflächige Beschichtungen im Innebereich Capadur DecorLasur.
Eigenschaften
Hervorragender UV-Schutz
Biozidfrei
Tropfgehemmt
Hoher UV-Schutz durch transparente Eisenoxidpigmente
Zusätzlicher UV-Schutz durch UV-Schutz-Filter
Langlebiger Feuchteschutz
Hoch diffusionsfähig
Auch bei großflächigen Arbeiten durch lange Offenzeit ein gleichmäßiges, ansatzfreies Lasurbild
Materialbasis
Alkydharz mit aromatenarmen Lösemitteln.
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware:
750 ml, 2,5 Ltr., 5 Ltr.
(Nicht alle Standardfarbtöne in jeder Gebindegröße verfügbar - siehe GH-Preisliste)
ColorExpress:
375 ml, 750 ml, 2,5 Ltr., 5 Ltr.
Farbtöne
Farblos, Kiefer, Eiche, Nussbaum, Walnuss, Mahagoni, Teak, Palisander, Ebenholz
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar. Das Basismaterial ist der Farbton "Farblos"
Hinweis:
Einige Farbtöne sind nur bedingt im Außenbereich einsetzbar. Informationen hierüber sind an den ColorExpress-Stationen erhältlich. Capadur F7-LangzeitLasur „farblos" im Außenbereich nur als Grundanstrich unter farbiger Lasur oder als Deckanstrich auf dunkelfarbiger Lasur verwenden, da sonst kein ausreichender UV-Schutz gewährleistet ist. Im freibewitterten Außenbereich keine farblose Lasur verwenden.
Glanzgrad
Seidenglänzend
Der Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche variieren.
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Dichte
ca. 0,95 g/cm3
Festkörpergehalt
ca. 60 Gew.-%
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
○
○
○
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P303+P361+P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen [oder duschen]
Eigenschaften
Korngröße 0-4 mm
Mörtelgruppe P II a
Druckfestigkeit > 2,0 N/mm2
Hoch wasserdampfdurchlässig µ ca. 10
Frostbeständig
Hand- und maschinenverarbeitbar
Verbrauch
Ca. 1,4 kg/m2 pro mm Schichtdicke.
Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
Farbtöne
Hellgrau
Sicherheitshinweise
H315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310
Verwendungszweck
Mineralischer Leichtputz nach DIN EN 998-1 in den Capatect Fassadensystemen, sowie auf allen tragfähigen mineralischen Wand- und Deckenflächen im Innen- und Außenbereich z. B. die Capatect Innendämmsysteme oder die Putzsysteme für monolithische Bauweisen.Nicht an mechanisch extrem stark beanspruchten Flächen einsetzen.
Eigenschaften
Geschmeidige und leichte Verarbeitung durch Leichtzuschlagstoffe
Hoch wasserdampfdurchlässig
Frei von Fungiziden und Algiziden
Besonders wirtschaftlich durch sehr günstige Verbrauchswerte, sowie schnelle Verarbeitung
Spannungsarm
Wasserabweisend
Farbtöne
Naturweiß und als werkseitige Einfärbung
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Bei Siloware-Container und Silos vor längeren Stillstandzeiten (Winterpause) restlos entleeren. Original verschlossene Gebinde sind ca. 12 Monate lagerstabil.
Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)
µ ≤ 2 nach DIN EN 998-1
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
sd ≤ ,1 m nach DIN EN ISO 7783
Festmörtelrohdichte
ca. 1,1 - 1,3 kg/dm³ nach DIN EN 115-1
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1
Konsistenz
Pulverförmig
Bindemittelbasis
Mineralische Bindemittel nach DIN EN 197-1 und DIN EN 459-1 mit Silikatzusätzen
Kapillare Wasseraufnahme
c ≤ ,2 kg/(m2·min,5)Klasse Wc2 nach DIN EN 998-1
Wasserdurchlässigkeit (w-Wert)
w < ,2 kg/(m2·h1/2) nach DIN EN 162-3
Klasse W2 nach DIN EN 162-1
Produkt-Nr.
Produkt
Struktur
Körnung(mm)
ca. Verbrauch(kg/m2)
R3
Reibeputz-Struktur
3,
2,8
R5
Reibeputz-Struktur
5,
3,5
K1
Kratzputz-Struktur
1,
1,5
K15
Kratzputz-Struktur
1,5
1,9
K2
Kratzputz-Struktur
2,
2,5
K3
Kratzputz-Struktur
3,
3,1
K4
Kratzputz-Struktur
4,
3,8
K5
Kratzputz-Struktur
5,
5,
Bei den Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte ohne Schütt- und Schwundverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen. Die Umgebung der zu beschichtenden Fläche, insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall, sowie naturbelassenes oder lasiertes Holz sorgfältig abdecken. Putzspritzer sofort mit viel Wasser abwaschen.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein.Schimmel-, moos-, oder algenbefallene Flächen mittels Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Mit Capatox durchwaschen und die Flächen gut trocknen lassen.Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen mittels Druckwasserstrahlen mit Zusatz geeigneter Reinigungsmittel und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen.VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.
Alle Untergründe, insbesondere Unterputze, müssen gleichmäßig abgetrocknet sein, um dadurch bedingte Farbabweichungen im Oberputz zu vermeiden.
Auftragsverfahren
Den Nassmörtel mit einer rostfreien Edelstahlkelle oder mit einer Feinputz-Spritzmaschine vollflächig auftragen und auf Körnung abziehen. Unmittelbar danach mit einem PU- oder Holzbrett, einer Moosgummi-Scheibe bzw. mit einem Kunststoff-Reibebrett gleichmäßig rund abscheiben, die Reibeputze wahlweise waagrecht, senkrecht oder rund strukturieren. Die Wahl des Werkzeuges beeinflusst das Rauhigkeitsprofil der Oberfläche, deshalb stets mit gleichen Strukturscheiben arbeiten. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Struktur sollten zusammenhängende Flächen stets vom gleichen Handwerker ausgeführt werden, um Strukturabweichungen durch unterschiedliche „Handschriften" zu vermeiden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen. Nass in nass zügig durcharbeiten.Durch die Verwendung von natürlichen Füllstoffen und Granulaten sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material mit gleicher Prod.-Nummer verarbeiten oder Material unterschiedlicher Prod.-Nummern vorher untereinander mischen.Capatect Mineral-Leichtputze sind nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung.
Beschichtungsaufbau
Grund- bzw. Zwischenanstriche müssen vor der weiteren Überarbeitung trocken sein.Capatect Fassedensysteme:Neue mineralische Unterputze (Armierungsmassen):Bei normalem zügigen Arbeitsablauf keine Grundierung erforderlich.
Bei längerer Standzeit (z. B. Überwinterung) benötigen angewitterte Unterputze prinzipiell einen Grundanstrich mit PutzGrund 61.
Bei der Capatect Klebe- und Armierungsputz 133 LEICHT und Capatect Klebe- und Armierungsmasse 186M ist nötigenfalls mit Sylitol® RapidGrund 111 verdünnt zu grundieren (abhängig von Witterung und Saugverhalten).
Capatect Innendämmsysteme:Bei neuer mineralischer Armierung und zügigem Arbeitsablauf in der Regel keine Grundierung erforderlich.Unterputze der Mörtelgruppe PII und PIII, sowie mineralische Altputze und Beton:
Neue Unterputze, sofern nicht anderweitige Angaben vorliegen:2 - 4 Wochen unbehandelt stehen lassen, Grundanstrich mit PutzGrund 61
Beton, Oberfläche fest und tragfähig:Grundanstrich mit PutzGrund 61
Putze und Beton, Oberfläche grob porös, leicht sandend, saugend:Grundanstrich mit OptiSilan Tiefgrund, Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Putze und Beton, Oberfläche stark saugend, mehlend:Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger, Zwischenanstrich mit PutzGrund 61
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung- und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei starkem Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. Frischen Putz vor Beregnung und zu rascher Austrocknung schüzen.In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund.
Trocknung/Trockenzeit
ca. 2 - 5 Tage, beschichtbar nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 2 °C und 65 % rel. LuftfeuchtigkeitDer Putz trocknet durch Hydration und physikalisch, d.h. durch Verdunstung des Anmachwassers und ist abhängig von der Auftragsmenge. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z. B. beinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen der Oberputz beschichtet werden kann.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Ansetzen des Materials
Capatect Mineral-Leichtputze können mit allen gängigen Durchlaufmischern, Schnecken-Förderpumpen und Putzmaschinen verarbeitet, aber auch manuell mit einem kräftigen, langsam laufenden Rührwerk mit sauberem, kaltem Wasser zu einer klumpenfreien Masse angeteigt werden, reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Falls erforderlich, ist die Konsistenz nach dieser Reifezeit mit etwas Wasser nachzustellen.Kratzputzstruktur:1, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 6,5 l Wasser1,5 mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 6,5 l Wasser2, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 7, l Wasser3, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 7,5 l Wasser4, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 7, l Wasser5, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 7, l WasserReibeputzstruktur:3, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 7, l Wasser5, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 6,5 l Wasser
Die Verarbeitungszeit beträgt in Witterungsabhängigkeit ca. 1 bis 11/2 Std. (Topfzeit), bei maschineller Förderung beträgt die max. Standzeit im Schlauch 3 Minuten.Bereits angesteiftes Material keinesfalls mit Wasser wieder gangbar machen.
Anstrich
Auf Grund iher speziellen Eigenschaften sind bei eingefärbten mineralischen Putzen Abweichungen im Farbton und eine Fleckenbildung nicht immer zu vermeiden. Dies stellt keinen technisch-funktionellen Mangel dar und kann nicht beanstandet werden. Um Farbungleichmäßigkeiten zu vermeiden, sind eingefärbte Putzflächen zusätzlich mit SylitolFinish 13 oder ThermoSan NQG als Egalisationsanstrich im Putzfarbton zu überarbeiten.Wird ein weitergehender, vorbeugender Schutz gegenüber Algen und Pilzen gewünscht, ist ein zweifacher Anstrich mit geeigneter Fassadenfarbe z. B. ThermoSan NQG auszuführen.Werden aus gestalterischen Gründen intensivere Farbtöne mit Hellbezugswert < 2 gewünscht, sind diese durch Überstreichen mit z. B. Muresko CoolProtect zu erstellen.
Beispiel für Maschinenausrüstung
Bei maschineller Verarbeitung bitte Sonderinformationen zur Verarbeitung mit Maschinentechnik anfordern.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
VOC-Gehalt nach RL 24/42/EG < 1 g/l. Gefahrenhinweise/Sicherheitshinweise: Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Unter Verschluss aufbewahren. Enthält: Zement, Portland-, Chemikalien, Calciumdihydroxid. Wäßrige Zementaufschlämmungen wirken alkalisch. Die Technischen Informationen sind zu beachten. Deklaration der Inhaltsstoffe nach VdL-Richtlinie 1: Zement, Calciumhydroxid, Calciumcarbonat, Silikate, Titandioxid, Additive.
Entsorgung
Kann nach Verfestigung unter Beachtung der örtlichen behördlichen Vorschriften abgelagert werden.
Gebrauchtes Produkt:1794, gemischte Bau- und Abbruchabfälle mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 9 1, 17 9 2 und 17 9 3 fallen.
Nicht gebrauchtes Produkt:1793?, sonstige Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich gemischter Abfälle), die gefährliche Stoffe enthalten.
Sicherheitsbezogene Daten / Gefahren- und Transportkennzeichnung
Kein Gefahrgut
Giscode
ZP1
Zulassung
Z-33.41-13Z-33.43-132Z-33.44-133Z-33.47-859Z-31.1-171
CE-Kennzeichung
Hinweis zur Leistungserklärung/ CE-Kennzeichnung:Die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen nach EN 998-1 erfolgt auf dem Gebinde, sowie dem Datenblatt zur Leistungserklärung/CE-Kennzeichnung, das im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden kann.
SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310 P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Für rationelle Anstriche auf allen üblichen Innenflächen. Eignet sich hervorragend für Neu- und Renovierungsbeschichtungen bei Großprojekten. Durch die Nassabriebbeständigkeit Klasse 2 auch in höher frequentierte Bereichen wie Hotel- und Büroräume einsetzbar.
Eigenschaften
leicht zu verarbeiten
gute Ausbesserungsfähigkeit
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
weichmacherfrei
diffusionsfähig
sd-Wert < 0,1 m
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Farbtöne
Weiß
Altweiß 10 (entspricht RAL 9010)
Lichtweiß 16 (entspricht RAL 9016)
Mit AmphiColor® Vollton- und Abtönfarben oder mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
OptiFinish ist im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 70 Farbtönen abtönbar. Bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 300).
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 300:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 2, entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 6 m2/l
Maximale Korngröße
fein (< 100 µm)
Dichte
ca. 1,4 g/cm3
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verbrauch
Ca. 2 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln. SicherheitshinweiseH304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/… anrufen P331 KEIN Erbrechen herbeiführen P405 Unter Verschluss aufbewahren