Verwendungszweck
Spezielle Siliconharz-Fassadenfarbe einsetzbar auf mineralischen und dispersionsgebundenen Putzen, sowie für Renovierungsanstriche auf festhaftenden Silikatfarben- und matten Dispersionsfarben-Anstrichen.
Einsetzbar auf intakten Wärmedämm-Verbundsystemen und auf denkmalgeschützten Objekten, sowie kalkreichen Putzen.
Die mikroporöse und robuste Oberfläche sorgt für wetterbeständige, wasserabweisende, hoch wasserdampfdurchlässige Fassadenanstriche mit schneller Rücktrocknung nach Niederschlag und Taufeuchte.
Eigenschaften
Geschützt vor Algen- und Pilzbefall
Schnelle Rücktrocknung nach Feuchtebelastung für geringe Verschmutzungsneigung
Robuste, wetterbeständige Oberfläche
Sehr gutes Deckvermögen
Alkaliresistent, daher unverseifbar
CO²-durchlässig
Materialbasis
Bindemittelkombination aus Siliconharz-Emulsion und Polymerdispersion
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware: 12,5 l
ColorExpress: 2,5 l, 7,5 l, 12,5 l
Farbtöne
Weiß.
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar. Werkseitig abgetönt lieferbar bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Bei Auffälligkeiten bzw. Abweichungen zum Liefersoll (z.B. Farbtonabweichungen) oder zur Üblichkeit der Beschaffenheit bitte auch den Leitfaden zu Prüfpflichten bei Anlieferung von Tönware des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. beachten: Broschüren und Merkblätter – VDPM
Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. AmphiSilan ist zudem mit geeigneten AmphiColor-Volltonfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: B
Gruppe: 1
Glanzgrad
Matt, Klasse: G3
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 1062:
Maximale Korngröße
< 100 µm, Klasse: S1
Dichte
ca. 1,5 g/cm³
Trockenschichtdicke
100–200 µm, Klasse: E3
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< 0,14 m, Klasse V1 (hoch)
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): ≤ 0,1 [kg/(m2 · h0,5 )] Klasse: W3 (niedrig)
Ergänzungsprodukte
Capatect AmphiSilan Fassadenputz
OptiSilan TiefGrund
Dupa-Putzfestiger
CapaGrund Universal /-W
Minera Universal
AmphiColor Vollton- und Abtönfarbe
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Spritzfertig eingestellte Spezialspachtelmasse mit erhöhter Feuchtigkeitsbeständigkeit und hoher Haftfestigkeit. Zur rationellen Spritz-Beschichtung für Wände und Decken mit erhöhter Feuchtebelastung im Großflächenauftrag mit gutem Deckvermögen und hoher Füllkraft.
Sehr gut zum Abglätten von Beton wie Ortbeton und Beton-Filigrandecken, mineralischen Putzen, Planblocksteinen und Porenbeton, Gipsplatten (Gipskartonplatten), Gipsbauplatten und auch für die Überarbeitung von Glasfasertapeten und Strukturputzen in der Dünnputz-Methode geeignet.
Verwendbar zur Erzielung von Oberflächenqualitäten der Qualitätsstufen Q3 bzw. Q4 entsprechend den Vorgaben des BVG-Merkblatt Nr. 2 und BFS-Merkblatt Nr. 12.
Eigenschaften
erhöht feuchtigkeitsbeständig
hohe Haftfestigkeit
leicht und sehr geschmeidig aufzuziehen und abzuglätten
rissfrei durchtrocknend
trocken schleifbar
diffusionsfähig
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm AggB-geprüft
Klassifizierung des Brandverhaltens: A2-s1,d nach DIN EN 1351-1
emissionsminimiert und lösemittelfrei
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Eimer
Farbtöne
Naturweiß.
Mit max. 5 % CaparolColor oder AmphiColor® Vollton- und Abtönfarben abtönbar.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei lagern.
Ergänzungsprodukte
Füllspachtel P als Fugenspachtel bei Filigrandecken und gröberen Ausbesserungen.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
–
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten. Je nach vorliegendem Untergrund und dessen Beschaffenheit ist vor dem Spachtelauftrag eine geeignete Grundbeschichtung aufzubringen (siehe hierzu Technische Information Nr. 65 „Grundiermittel von Caparol"). Glänzende, tragfähige Altbeschichtungen vorher anrauen.
Untergrundvorbereitung
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII / Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 2 N/mm2:
Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiGrund, CapaSol oder CapaSol Thix.
Gipsputze der Mörtelgruppe PIV / Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:
Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund. Bei stark saugenden Untergründen Grundierung mit CapaSol oder CapaSol Thix. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB.
Auftragsverfahren
Hand- und Spritzauftrag möglich
Planspachtelung im Handauftrag:
Vor der Verarbeitung gut aufrühren und mit einer rostfreien Glättkelle aufziehen.
Spritzauftrag:
Rationell und wirtschaftlich ist die Beschichtung gerade in Verbindung mit leistungsstarken Spritzgeräten von Wand- und Deckenflächen.
Arbeitsablauf:
Vollflächiger, satter Spritzauftrag mit Akkordspachtel KF, unverdünnt, und sofortiges Planglätten mit einem geeigneten Stahlglätter. Akkordspachtel KF ist nach der Antrocknung schleifbar. Aufgrund der höheren Feuchtigkeitsbeständigkeit sollte Akkordspachtel KF innerhalb 7 Tage geschliffen werden. Während der ersten 2 Tage lässt sich die Spachtelmasse besonders effizient schleifen. Schleifgitter wie Abranet der Firma Mirka oder GranatNet der Firma Festool mit einer Körnung von 12 ermöglichen eine effektivere Arbeitsleistung.
Geeignete Spritzgeräte:
Akkordspachtel KF ist verarbeitbar mit Putzfördergeräten und mit leistungsstarken Airless-Geräten. Bei Airless-Geräten sollten sämtliche Filter entfernt werden. Als Airless-Pistole sollten für Spachtelmassen vom jeweiligen Hersteller empfohlene Spritzpistolen eingesetzt werden. Diese Pistolen besitzen einen höheren Durchlass und erleichtern das Auftragen der Spachtelmasse erheblich.Bei Eimerware empfiehlt sich das Umrühren mit einem Rührgerät.
-Düsengröße: ,35"-,43"
-Fördermenge: >6L\min
-Spritzdruck: 15-18bar
Beschichtungsaufbau
Überarbeitung:
Mit Akkordspachtel KF geglättete Flächen können nach guter Durchtrocknung mit allen geeigneten Caparol-Dispersions- und Latexfarben oder Capacryl-Acryllacken beschichtet werden. Vor einer Weiterbehandlung mit Sylitol® Innenfarben, plastischen Massen oder mit Glasgewebe-Wandbelägen sowie Textiltapeten/Papiertapeten ist ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund, CapaSol oder CapaSol Thix zu empfehlen. Bei nachfolgenden Dispersionsputzen ist eine Grundierung mit Putzgrund 61 erforderlich.
Verbrauch
ca. 1,5 kg/m2/mm Schichtdicke
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung:
+5 °C für Untergrund und Umluft. Materialtemperatur bei der Verarbeitung > +1 °C.
Trocknung/Trockenzeit
Abhängig von Baufeuchte, Temperatur und Schichtdicke in ca. 12–48 Stunden.
Hinweis
Nicht für Flächen mit sehr hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung wie direkter Wasser- bzw. Spritzwasserbelastung oder Dauerluftfeuchtigkeiten > 7 % geeignet. Durch die Verwendung von natürlichen Füllstoffen sind geringe Farbtonunterschiede möglich.
Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen. Um diesen Effekt zu minimieren, empfiehlt sich eine pigmentierte Grundierung mit Caparol- Haftgrund. Diese können nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernt werden. Der Zeitpunkt des Nachglättens ist abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Objekt. Sollten nach dem Nachglätten nochmals Blasen entstehen, wurde etwas zu früh geglättet. Den Glättvorgang dann wiederholen.
Bei rauen, strukturierten Untergründen ist zur Erzielung einer glatten, ebenen Oberfläche evtl. ein Nachspachteln erforderlich. Aufgrund der höheren Festigkeit des getrockneten Materials ist ein erhöhter Schleifaufwand zu berücksichtigen.
Bei der Überarbeitung von gipshaltigen Spachtelmassen kann es aufgrund von langanhaltender Feuchteeinwirkung zu Anquellung, Blasenbildung und Abplatzungen kommen. Deshalb ist für eine rasche Trocknung durch ausreichende Lüftung und Temperatur zu sorgen. Merkblatt Nr. 2 „Verspachtelung von Gipsplatten" Bundesverband der Gips- und Gipsplattenindustrie beachten, ggf. grundieren mit CapaSol Thix oder Caparol-Haftgrund.
Gutachten
Bericht zur Klassifizierung des Brandverhaltens.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden.
Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Hotline für Allergieanfragen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Nähere Angaben: Siehe Sicherheitsdatenblatt.
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
Für diese Produktgruppe existiert kein EU-Grenzwert. Dieses Produkt enthält max. < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW2
Produkt-Code Farben und Lacke
M-DF1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Calciumcarbonate, Silikate, Wasser, Additive, Konservierungsmittel (Methyl-/Benzisothiazolinon).
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Hochwertige, farblose Spezial-Grundierung für Innen- und Fassadenflächen zur Vorbehandlung zur Festigung sandender, poröser Putz- und Betonflächen und für Untergründe mit mechanisch entfernten Altanstrichen.
Eigenschaften
Aromatenfrei
Verfestigung kreidender und sandender Untergründe
Für Polystyrol-WDVS und polystyrolhaltige Putze geeignet
Verfestigung von Altbeschichtungen
Materialbasis
Polymerisatharz, gelöst in organischen Lösemitteln
Farbtöne
Transparent
Lagerung
Kühl, aber frostfrei. Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten.
Dichte
ca. ,9 g/cm3
Hinweis
In bestimmten Anwendungsbereichen ist der Einsatz von lösemittelhaltigem Tiefgrund technisch notwendig. Hierbei ist zur Innenanwendung ausschließlich der aromatenfreie Dupa-Putzfestiger geeignet. Trotz der Aromatenfreiheit kommt es bei der Verwendung im Innenbereich zur Anreicherung von Lösemittel und einer Geruchsbildung. Bei der Verarbeitung ist auf eine ausreichende Durchlüftung und entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen zu achten.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
o
o
o
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Bitte bezüglich der Eignung auf verschiedene Untergründe und deren notwendige Vorbehandlung unsere Technische Information Nr. 65 "Untergründe und deren Vorbehandlungen" beachten.
Verwendung auch auf Wärmedämm-Verbundsystemen mit Polystyrol-Dämmung und auf polystyrolhaltigen Putzen.
Untergrundvorbereitung
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Auftragsverfahren
Mit lösemittelbeständigen Werkzeugen aufgebracht und Streichwerkzeugen in den Untergrund einmassieren.
Verdünnung
Falls erforderlich, ausschließlich mit max.1 % Caparol AF-Verdünner.
Beschichtungsaufbau
Auf normal und schwach saugenden Untergründen unverdünnt, auf stark saugenden Flächen zweimal nass-in-nass verarbeiten. Mit lösemittelbeständigen Streichwerkzeugen gut einreibend auftragen. Die Grundierung darf keinen geschlossenen, glänzenden Film bilden.
Verbrauch
Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes 15–3 ml/m2. Exakten Verbrauch durch Probe am Objekt ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Auch bei Frost zu verarbeiten, wenn der Untergrund trocken und eisfrei ist.
Wartezeiten
Bei niedrigen Raum- und Wandtemperaturen entsprechend längere Trockenzeiten, ggf. mehrere Tage einhalten.
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach frühestens 12 Stunden überarbeitbar.
Werkzeuge
Mit lösemittelbeständigen Streichwerkzeugen gut einreibend auftragen. Spritzauftrag mit geeigneten Airless-Geräten. Keine Druckluftspritzgeräte verwenden.
Airlessauftrag
Spritzwinkel: 6°Düse: ,29"Spritzdruck: 5-6 barArbeitsgeräte nach Gebrauch mit Nitroverdünnung oder Pinselreiniger säubern.
Hinweis
Verträglichkeit mit anderen Werkstoffen: Dupa-Putzfestiger darf nicht mit anderen Werkstoffen vermischt werden.
Sollte für eine Anwendung ein wasserverdünnbarer Tiefgrund geeignet sein, dann ist dieser dem lösemittelhaltigen Tiefgrund vorzuziehen. Dies dient der Reduzierung von Lösemittelbelastung im Innenraum.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Gefahr! Flüssigkeit und Dampf entzündbar. Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen. Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen. Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. Bei Verschlucken: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.Enthält: Decan, 2,2,4,6,6-Pentamethylheptan, Alkane, C9-12-Iso-, 1-Isopropyl-2,2-dimethyltrimethylendiisobutyrat.
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
(Kat. A/h):75 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. < 65 g/l VOC.
Produkt-Code Farben und Lacke
GISCODE: BSL6
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Aliphaten, Ester, Glykolether
Kontakt
SicherheitshinweiseH226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein H361d Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P201 Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/… anrufen P331 KEIN Erbrechen herbeiführen
Verwendungszweck
Spezial-Innenfarbe zur schnellen und umweltschonenden Renovierung nikotinverschmutzter Wand- und Deckenflächen. IsoDeck wirkt absperrend bei Nikotinverfärbungen, die beim Einsatz normaler wasserverdünnbarer Innenfarben angelöst werden und sich fleckig abzeichnen würden. IsoDeck ist lösemittelfrei und trocknet sehr schnell, so dass insbesondere Wohnräume, Büros, Restaurants, Hotels usw. die bevorzugten Einsatzgebiete sind, da keine langen Wartezeiten eingehalten werden müssen und keine Geruchsbelästigung der Benutzer auftritt.
Im Anstrichverbund mit Caparol AquaSperrgrund werden mit IsoDeck auch schwierige und heikle Absperrprobleme, wie die Renovierung von Flächen mit starken Nikotinablagerungen und/oder angetrocknete Wasser-, Ruß- oder Fettflecken, umweltschonend gelöst.
Eigenschaften
lösemittelfrei, weichmacherfrei
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
gute Absperr-Wirkung
diffusionsfähig
sd-Wert < ,1 m
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware: 12,5 l
Farbtöne
Weiß.Mit max. 1 % AmphiColor Vollton- und Abtönfarben oder CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung die benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 3)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 3: Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 2, entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 8 m2/l bzw. 125 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 1 µm)
Dichte
ca. 1,5 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
–
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Ausgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen.
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2:
Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen und saugenden Putzen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat.Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Dupa-PutzfestigerGipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Dupa-Putzfestiger festigen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG, CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.
Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.
Kalksandstein- und Ziegelsichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit Haftgrund EG. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Ungestrichene Raufaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger
Schimmelbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen eine Schlussbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.
Flächen mit Nikotinverfärbungen: Nikotinverschmutzungen mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Anschließend 2 Beschichtungen mir IsoDeck ausführen. Bei sehr tarken Verfärbungen oder bei durchschlagen der Verschmutzungen ist die Beschichtung mit Aqua Inn zu empfehlenFlächen mit Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Aqua-Inn vornehmen.
Holz- und Holzwerkstoffe: Mit den wasserverdünnbaren, umweltschonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.
Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.
Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm: Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Zu verarbeiten mit Pinsel und Rolle sowie geeigneten Spritzgeräten.Airlessauftrag:
Verdünnung
max. 5% mit Wasser
Airless Geräte
Spritzdruck
18 - 2 bar
Spritzwinkel
4° - 5°
Düsengröße in Inch
,19 - ,25"
Pistolensteckfilter in MW
ca. ,31mm
Innengespeiste Rollensysteme
Spritzdruck
8 - 12 bar
Pistolensteckfilter in MW
ca. ,31mm
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Hotline für Allergieanfragen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste können als Abfälle von Farben auf Wasserbasis, eingetrocknete Materialreste als ausgehärtete Farben oder als Hausmüll entsorgt werden.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/a): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW2
Produkt-Code Farben und Lacke
M-DF1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyvinylacetatharz, Silikate, Titandioxid, mineralische Pigmente / Füllstoffe, Calciumcarbonat, Wasser, Additive, Konservierungsmittel.
SicherheitshinweiseP101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Für hochwertige Wand- und Deckenanstriche im gesamten Wohnbereich, in Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden sowie in der Denkmalpflege. Durch den hohen Anteil mineralischer Rohstoffe und die natürliche Alkalität wird das Risiko der Schimmelpilzbildung auf der Oberfläche reduziert.
Eigenschaften
konservierungsmittelfrei
lösemittelfrei
weichmacherfrei
frei von foggingaktiven Substanzen
raumlufthygienisch unbedenklich
umweltschonend und geruchsarm
sehr leichte Verarbeitung
hochdiffusionsfähig, sd H2O < 0,02 m nach DIN EN 1062
Materialbasis
Kaliwasserglas mit (<5%) organischen Zusätzen, nach DIN 18363 Abs. 2.4.1.
Farbtöne
Weiß.Sylitol® Mineral Pro ist mit Volll- und Abtönfarben selbstabtönbar. Durch klassische Abtönung können Konservierungsmittel in die Farbe eingetragen werden. Bei der Verwendung von Histolith Sol-Silikat Volltonfarben (max. 20 %) bleibt die konservierungsmittelfreie Eigenschaft der Sylitol® Mineral Pro weiterhin gewährleistet. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Glanzgrad
G4 - Stumpfmatt (nach DIN EN 13 300)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei. Lagerstabilität ca. 12 Monate. Nur in Kunststoffgebinden lagern.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 300:Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
R-Klasse 2
Kontrastverhältnis
H10-Klasse: 1 bei 7 m2/l
Maximale Korngröße
S1 fein (bis zu 100 µm)
Dichte
ca. 1,5 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
–
–
–
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Verwendungszweck
Für die farbige Gestaltung und den Schutz von begrenzt- und nicht maßhaltigen Holzbauteilen (wie Zäune, Balkonbrüstungen, Fassadenbekleidungen, Carport, Pergolen usw.) geeignet. Anwendbar nur im Außenbereich.Vor der Beschichtung von plattenförmigen Holzwerkstoffen (wie z. B. Massivholzplatten, Furnierschicht-Sperrholz) bitte die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr. 18 Abs. 2.2.3 ff. beachten.
Mit Filmkonservierung zum Schutz der Beschichtungsoberfläche gegen Pilzbefall. Die Filmkonservierung bietet in den meisten Fällen einen jahrelang wirksamen Schutz gegen Schimmelpilzbefall der Beschichtungsoberfläche. Der Einsatz von Filmkonservierungsmitteln ist aber auf ein ökologisch vertretbares Maß begrenzt. Abhängig von der biologischen Belastung kann es daher im Einzelfall, trotz Filmkonservierung, zu einem frühzeitigen Befall kommen. Auf Holzwerkstoffplatten (z. B. Sperrholz, Bau-Furniersperrholz, Furnierschichtholz u. a.) muss grundsätzlich auch vor Ablauf der üblichen Gewährleistungsfristen mit einem Befall gerechnet werden. Dachuntersichten sind, je nach Konstruktion und Ausführung, aufgrund erhöhter Kondensatbelastung ebenfalls sehr anfällig für Pilzbefall, so dass auch hier keine Befallsfreiheit gewährleistet werden kann. Abgesehen von konstruktiven d. h. baulichen Maßnahmen, ist die Verwendung von Filmschutzmitteln aber der einzig mögliche Schutz gegen Pilzbefall der Beschichtungsoberfläche.
Eigenschaften
Sehr gut feuchtigkeitsregulierend
Filmschutz
Wasserabweisend
Tropfgehemmt
Hoher UV-Schutz
Leichte und angenehme Verarbeitung
Ideal für die Renovierung
Blättert nicht ab
Materialbasis
Alkydharz mit aromatenfreien Lösemitteln
Glanzgrad
Matt bis SeidenmattDer Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche variieren.
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ,9 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Saugfähige begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile. Der Untergrund muss sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf im Außenbereich bei Laubhözern im Mittel 12 % und bei Nadelhölzern im Mittel 15 % nicht überschreiten. Die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes sind zu beachten. Diese sind Voraussetzung für einen dauerhaften Holzschutz mit Beschichtungsstoffen.
Untergrundvorbereitung
Neue Holzbauteile:Glatte und gehobelte Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen. Austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen.Altes Holz unbehandelt:Vergraute, verwitterte Holzoberflächen bis auf das gesunde, tragfähige Holz abschleifen, gründlich reinigen.Beschichtetes Holz:Altbeschichtungen wie Lacke und Dickschichtlasuren bis auf die saugfähige Holzoberfläche entfernen. Festhaftende Dünnschichtlasuren anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit Capadur ClassicLasur prüfen.
Auftragsverfahren
Verarbeitung:Capadur ClassicLasur kann in der Regel sofort verarbeitet werden. Nach längerer Standzeit aufrühren. Capadur ClassicLasur wird bevorzugt im Streichauftrag verarbeitet. Beim Auftragen mit der Rolle mit dem Pinsel oder einer Streichbürste nacharbeiten. Capadur ClassicLasur wird unverdünnt verarbeitetDa Capadur ClassicLasur mit einem Filmschutz gegen Pilzbefall ausgerüstet ist, nur in geschlossenen Anlagen unter Beachtung der Arbeitsschutzvorschriften spritzen
Beschichtungsaufbau
Untergrund
Imprägnierung auf bläuegefährdeten Holzbauteilen
Grund- / Zwischenbeschichtung
Schlussbeschichtung
Begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile
Capalac Holz-Imprägniergrund
1 – 2x Capadur ClassicLasur 1)
Capadur ClassicLasur
1)
Für einen optimalen UV-Schutz ist bei hellen Farbtönen eine zweifache Zwischenbeschichtung erforderlich. Bei dunklen Beschichtungen (Farbton Nussbaum und dunkler) genügt eine Zwischenbeschichtung. Das farblose Produkt ist kein UV-Schutz und dient vorrangig als Basismaterial für das Tönen.
Verbrauch
Streichauftrag auf glatten Holzoberflächen:Ca. 8 – 1 ml/m2 je nach Saugfähigkeit des UntergrundesStreichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen:Ca. 2 – 25 ml/m2 je nach Saugfähigkeit des UntergrundesDie Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 5 °C (günstiger Bereich: 1 bis 25 °C)
Relative Luftfeuchte: ≤ 8 %
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit:Nach 12 Std. trocken und überstreichbar. Das Saugvermögen des Holzuntergrundes beeinflußt Trocknung und Glanz. Auf Hölzern mit Holzinhaltsstoffen (z. B. Eiche) können sich Trocknungsverzögerungen einstellen.
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharzverdünnung oder Universalverdünnung reinigen.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden.Enthält Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)sebacat, Propiconazol, 3-Iod-2-propinylbutylcarbamat, Methyl-1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidylsebacat, Fettsäuren, C18-unges., Dimere, Verbindungen mit Kokosalkylamin. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Beratung für Allergiker: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).Dieses Produkt ist eine „behandelte Ware" nach EU-Verordnung 528/212 (kein Biozid-Produkt) und enthält folgende biozide Wirkstoffe: Propiconazol (CAS-Nr. 627-9-1), 3-Iod-2-propinylbutylcarbamat (CAS-Nr. 5546-53-6).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/f): 7 g/l (21). Dieses Produkt enthält < 4 g/l VOC.
Giscode
BSL4
Produkt-Code Farben und Lacke
(veraltet: M-KH2 F)
Deklaration der Inhaltsstoffe
Alkydharz, Silikate, Titandioxid, anorganische Buntpigmente, Aliphaten, Esteralkohol, Glykolether, Aromaten, Ester, Glykole, Additive, Filmschutzmittel
SicherheitshinweiseH412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden
Verwendungszweck
Für die Verklebung von Sockel- und Perimeterdämmplatten auf mineralischen Untergründen, Bitumendickbeschichtungen, abgestreuten Bitumenbahnen und Beton im Spritzwasserbereich und bis zu einer Tiefe von 2 cm unter Geländeoberkante an Fassaden.
Als Armierungsmasse von Sockel- und Perimeterdämmplatten im Spritzwasserbereich und bis zu einer Tiefe von 2 cm unter Geländeoberkante an Fassaden.
Als Oberputz zur Erstellung von feinkörnigen, gefilzten Oberflächen im Sockelbereich von Wärmedämm-Verbundsystemen.
Ab einer Gesamtschichtdicke aus Armierung von ≥ 7 mm bzw. Armierung und Oberputz von ≥ 7 mm mit integriertem Feuchteschutz.
Für die Sanierung von gerissenen, mineralischen und tragfähigen Untergründen im Sockelbereich.
Eigenschaften
Geprüfte Streusalzverträglichkeit nach IBF-Richtlinie durch OFI
Integrierter Feuchteschutz ab einer Gesamtschichtdicke von ≥ 7 mm
Einsetzbar als gefilzter oder strukturierter Oberputz
Geeignet als Kleber auf bituminösen Untergründen und ideal für mittelschichtige Armierung bei fassadenbündiger Sockelausführung
Faserverstärkt gegen mechanische Einwirkung
Höhere Flexibilität in der Verarbeitung, da exaktes Anzeichnen der Geländeoberkante unnötig ist
Standzeiten werden verkürzt und zusätzliche Anfahrt ans Bauvorhaben entfällt
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Sack
Farbtöne
Grau
Lagerung
Kühl, trocken und vor Feuchtigkeit geschützt.Original verschlossene Gebinde sind ca. 12 Monate lagerstabil.
Größtkorn
ca. 1, mm
Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)
≤ 5 nach DIN EN ISO 7783
Wasserdurchlässigkeitsrate
Wasserdicht in Anlehnung DIN EN 1239-8 (28d, 1,5 bar)
Festmörtelrohdichte
ca. 1,8 g/cm³ nach DIN EN 998-1
Haftzugfestigkeit
≥ ,5 N/mm2 nach ETAG 4
Bindemittelbasis
Zement gemäß DIN EN 197-1, mineralische Zuschläge gemäß DIN EN 13139
Produkt-Nr.
777
Geeignete Untergründe
Mauerwerk, Beton, Bauwerksabdichtungen oder festhaftende Anstriche müssen sauber, trocken und tragfähig sein. Verunreinigungen und trennend wirkende Substanzen (z. B. Schalöl), sowie vorstehende Mörtelgrate sind zu entfernen. Schadhafte, blätternde Altanstriche und Strukturputze sind weitmöglichst zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und flächenbündig beizuputzen. Stark saugende, sandende oder mehlende Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit Sylitol RapidGrund 111 zu grundieren. Fensterbänke und Anbauteile abkleben.
Materialzubereitung
Capatect Sockelmulti 777 kann mit einem kräftigen, langsam laufenden Rührwerk oder Zwangsmischer und sauberem, kaltem Wasser zu einer klumpenfreien Masse angeteigt werden. Wasserbedarf ca. 5,8 l je 25 kg-Sack.Nicht mehr Material anmischen, als innerhalb von 2 Stunden verarbeitet werden kann.Bereits angesteiftes Material keinesfalls mit Wasser wieder gangbar machen.
Verbrauch
Kleber (Punkt-Wulst-Methode): ca. 4,5-6, kg/m2
Kleber (vollflächig): ca. 3-5,5 kg/m2
Armierung: ca. 1,5 kg/m2/mm (Schichtdicke: 5-7 mm)
Oberputz: ca. 1,5 kg/m2/mm (Schichtdicke: 1-2 mm)
Exakter Materialbedarf durch Probebeschichtung am Objekt ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Verarbeitungstemperatur:Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über +3 °C liegen. Vor zu rascher Austrocknung schützen, nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt „Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund.
Trocknung/Trockenzeit
Trocknung:Eine gegebenfalls notwendige Befestigung durch Dübel sollte erst nach ausreichender Verfestigung des Kleberbettes, d.h. nach ca. 1-3 Tagen erfolgen. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.Überarbeitung:Bei der Überarbeitung des Materials sind in Abhängigkeit der Trocknungsbedingungen etwa folgende Wartezeiten einzuhalten:
Überarbeitung mit:
Wartezeit
Capatect Sockelmulti 777
1 Tag
Capatect SockelFlex /Capatect SockelFlex Carbon?
3 Tage
Anstrichsysteme
7 Tage
Pastöse Putze?
5 Tage
Mineralische Putze?
2 Tage
? zusätzlicher Feuchteschutz bei einer Gesamtdicke von < 7 mm oder bei der Überarbeitung mit Oberputzen mit Capatect SockelFlex bzw. Capatect SockelFlex Carbon notwendig.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Applikation
Verwendung als Kleber:Die Mindestklebekontaktfläche beträgt 4 %. Die Stoßbereiche der Dämmplatten müssen kleberfrei bleiben. Die Fugen zwischen den Dämmplatten immer mit Dämmstoffstreifen oder Capatect Füllschaum B1 56/ verschließen. Kleber hierzu nicht verwenden. Dämmplatten versetzt im Verband verlegen und dicht stoßen.
Punkt-Wulst-Methode:Umlaufenden Wulst angeschrägt am Plattenrand auftragen, damit beim Anschlagen der Platten kein Kleber in die Stoß- oder Lagerfuge gepresst wird. Bei ,5 m2 Dämmplattenfläche sind 3-6 Klebepunkte zu setzen. Die Befestigung der Dämmplatten nur durch Punkt-Verklebung ist nicht möglich.Wir empfehlen bei der Punkt-Wulst-Klebemethode auf alten tragfähigen Altputzen und/oder Anstrichen, bituminösen Dickbeschichtungen sowie abgestreuten Polymer-Schweißbahnen eine zusätzliche Verdübelung ≥ 15 mm über Geländeoberkante auszuführen.
Zahnbett-Methode:Die Zahnbett-Methode ist nur bei ebenen Untergründen anzuwenden. Unmittelbar nach Kleberauftrag Dämmplatten am Untergrund ansetzen und anschlagen. Bei vollflächiger Verklebung auf bituminösen Dickbeschichtungen oder bestreuten Polymer-Schweißbahnen ist eine zusätzliche Dübelung ≥ 15 mm über Geländeoberkante nicht notwendig.
Verwendung als Armierungsschicht:Das Material kann in einer Schichtdicke von 5-7 mm aufgetragen werden. Danach mit Zahntraufel R durchkämmen und mit Kartätsche egalisieren. Das Armierungsgewebe Capatect Gewebe 65 in das offene Mörtelbett ca. 1 cm überlappend einlegen und planspachteln. Das Armierungsgewebe muss vollständig in Capatect Sockelmulti 777 eingebettet und im oberen Drittel der Armierungsschichtdicke liegen. Im Eckbereich von Gebäudeöffnungen ist zusätzlich die Capatect Diagonalarmierung 651/ oder ein Gewebestreifen (25 x 25 cm) diagonal in Grundschicht einzubetten.Erfolgt auf die durchgetrocknete Armierungsschicht eine nachfolgende Überarbeitung mit einem organischen oder mineralischen Oberputz muss in Abhängigkeit der Einbausituation ein entsprechender Feuchteschutz ausgeführt werden.Verwendung als Oberputz:Die durchgetrocknete Armierungsschicht aus Capatect Sockelmulti 777 nochmals mit dem gleichen Material in ca. 1-2 mm Schichtstärke überziehen. Bei der Ansteifung mit feinem Schwammbrett abfilzen. Zur Nutzung des integrierten Feuchteschutzes von Capatect Sockelmulti 777 wird empfohlen partiell die Schichtdicken zu kontrollieren, um eine Gesamtschichtdicke von mindestens 7 mm sicherzustellen.Ggfs. Schlussbeschichtung:Nach vollständiger Durchtrocknung beider Schichten kann zur farblichen Gestaltung ein Anstrichsystem (2-facher Anstrich) mit einer für den Sockelbereich geeigneten Fassadenfarbe z.B. ThermoSan NQG oder Muresko ausgeführt werden.
Unter GOK einbindende Putzflächen sind nach Durchhärtung und Austrocknung mit einer davor angeordneten vlieskaschierten Noppenfolie zu schützen.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Zementmörtel mit Kalkhydrat. VOC-Gehalt nach RL 24/42/EG < 1 g/l. Gefahr. Gefahrenhinweise/Sicherheitshinweise: Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Unter Verschluss aufbewahren. Enthält: Zement, Portland-, Chemikalien, Calciumdihydroxid. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Wäßrige Zementaufschlämmungen wirken alkalisch.
Entsorgung
Nur restentleerten Sack (rieselfrei) zum Recycling geben. Ausgehärtete Materialreste als gemischte Bau- und Abbruchabfälle entsorgen. EAK 1794
Giscode
ZP1 Zementhaltige Produkte, chromatarm
Nähere Angaben
Hinweis zur CE-KennzeichnungDie Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen erfolgt auf dem Gebinde. Die Leistungserklärung kann im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden.
SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310
Verwendungszweck
Für füllende, gut verlaufende Zwischenanstriche auf maßhaltigen Holzbauteilen, grundiertem Metall, gespachtelten und geschliffenen Flächen sowie festhaftenden Altanstrichen und Lackierungen vor nachfolgenden Lackierungen mit Capacryl PU-Satin / PU-Gloss. Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Eigenschaften
Hohe Deckkraft
Gut füllend
Kinderspielzeug geeignet
Wasserverdünnbar
Geruchsarm
Leichtgängige, geschmeidige Verarbeitung
Schleifbar wie ein Alkydvorlack
Diffusionsfähig
Gute Haftvermittlung für nachfolgende Lackierungen
Schnelltrocknend
Überlackierbar mit wasserverdünnbaren Acryl- und lösemittelhaltigen Alkydharzlacken
Materialbasis
Polyurethan-Acryldispersion
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware:
750 ml, 2,5 Ltr.
ColorExpress:
700 ml, 2,4 Ltr.
Farbtöne
Weiß
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen (z. B. Rot, Orange, Gelb) empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Capacryl PU-Vorlack ist in Grundiersystemfarbtönen über ColorExpress erhältlich.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,45 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Für Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung (1-Topf-System) zum Schutz und zur Gestaltung von Gebäudeteilen aus Eisen, Stahl, Zink, verzinktem Stahl, Aluminium und Kupfer geeignet. Korrosionsschutz für Eisen und Stahl. Nicht für die Beschichtung von eloxiertem Aluminium und Dachbedeckungen vewenden. Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Eigenschaften
Sehr gute Wetterbeständigkeit
Hohes Deckvermögen
Hervorragende Haftung
Grund-, Zwischen-, Schlussbeschichtung aus einem Topf (1-Topf-System)
Prüfbericht für Korrosivitätskategorie bis C 4 M auf Stahl nach DIN EN ISO 12944 Teil 6 (Institut für Oberflächentechnik GmbH)
Eignung für DGNB Kriterium ENV 1.2 (2012): QS1, QS2; QS3; QS4
Materialbasis
Kunststoffdispersion
Verpackung/Gebindegrößen
Standardfarbton weiß:
750 ml, 2,5 Ltr., 10 Ltr.
ColorExpress Basis W, T, EG:
700 ml, 2,4 Ltr., 9,6 Ltr.
Farbtöne
Standardfarbton Weiß ca. RAL 9016.
Basis EG ca. RAL 9006 bzw. ca. DB 701
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26
Bindemittel: Klasse A
Pigmentierung: Gruppe 1 bis 3 je nach Farbton
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Für hochwertige, glänzende Lackierungen von Warmwasserheizkörpern geeignet.
Eigenschaften
Hitzebeständig bis 125 °C
Schnell trocknend
Sehr gut deckend
Wasserverdünnbar
Geruchsarm
Hohe Vergilbungsbeständigkeit auf Warmwasserheizungsanlagen bei Temperaturen < 60 °C
Elastisch
Beständig gegen übliche Haushaltsreinigungsmittel
Materialbasis
Acryldispersion
Verpackung/Gebindegrößen
750 ml, 2,5 Ltr.
Farbtöne
Weiß
Farbige Lackierungen auf Warmwasserheizkörpern (5 - max. 80 °C) mit Capacryl PU-Satin /
PU-Gloss ausführen (keine Weißfarbtöne verwenden! Vergilbungsgefahr).
Glanzgrad
Glänzend
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Das original verschlossene Gebinde ist 12 Monate lagerstabil.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,2 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
–
–
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Hochdeckende vielseitig einsetzbare Innenfarbe für tuchmatte Wand- und Deckenanstriche mit optimalen Verarbeitungseigenschaften. Optimal für den Einsatz in repräsentativen Arbeits- und Wohnbereichen.
Eigenschaften
emissionsminimiert und lösemittelfrei
frei von foggingaktiven Substanzen
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
hoch ergiebig
weichmacherfrei
diffusionsfähig
sd-Wert < ,1 m
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Mit AmphiColor® Vollton- und Abtönfarben oder mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Bei Bezug von 1 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar.
CapaMaXX ist nach allen gängigen Farbsystemen maschinell über ColorExpress tönbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen wie rot, orange, gelb, empfehlen wir einen Grundanstrich mit CapaMaXX im passenden Grundiersystemfarbton. Die entsprechenden Grundiersystemfarbtöne sind über die ColorExpress Abtöntechnik erhältlich. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 3).
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 3:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 2, entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 8 m2/l bzw. ca. 125 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 1 µm)
Dichte
ca. 1,5 g/cm3
Hinweis
Bei CapaMaXX handelt es sich um eine stumpfmatte, strapazierfähige Kunststoffdispersionsfarbe die nach DIN EN 13 3 in der Nassabriebklasse 2 eingestuft ist. Aufgrund dieser Eigenschaften gilt CapaMaXX als matte Latexfarbe und kann in Bereichen mit entsprechender Anforderung ohne Einschränkungen verwendet werden.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
–
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.
VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3. beachten.
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2:
Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen und saugenden Putzen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat.
Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm2:
Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger
Gipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Dupa-Putzfestiger festigen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG, CapaSol RapidGrund oder CapaSol Konzentrat. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.
Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.
Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.
Kalksandstein- und Ziegelsichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauen. Ein Grundanstrich mit HaftGrund EG.
Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit Haftgrund EG. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Ungestrichene Raufaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten.
Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger
Schimmelbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Grundanstrich je nach Art und Beschaffenheit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen eine Schlussbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Aqua-inn Nº1 vornehmen.
Holz- und Holzwerkstoffe: Mit den wasserverdünnbaren, umweltschonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.
Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren.
Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm: Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Zu verarbeiten mit Pinsel, Rolle und Airlessgeräten.
Airlessauftrag:
Verdünnung
max. 5% mit Wasser
Airless Geräte
Spritzdruck
15 - 18 bar
Spritzwinkel
4° - 5°
Düsengröße in Inch
,19" - ,21"
Pistolensteckfilter in MW
ca. ,31mm
Innengespeiste Rollensysteme
Spritzdruck
8 - 12 bar
Pistolensteckfilter in MW
ca. ,31mm
Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Beschichtungsaufbau
Ein satter, gleichmäßiger Anstrich mit CapaMaXX mit maximal 5 % Wasser verdünnt. Auf kontrastreichen Flächen kann ein vorheriger Grundanstrich, mit max. 1 % Wasser verdünnt, erforderlich sein. Auf unterschiedlich saugenden Untergründen ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund.
Für die Herstellung strukturarmer Oberflächen CapaMaXX gleichmäßig auflegen und nach einer kurzen Ablüftphase mit Caparol FeinRoller sanft nachrollen.
Verbrauch
Ca. 125 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund.
Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:
+5 °C für Umluft und Untergrund.
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar.
Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Hinweis
Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Bei Airless-Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben. Bei Flächen mit ungünstigen Lichtverhältnissen (Streiflicht), empfehlen wir das Produkt CapaSilan zu verwenden. Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung (kratzen) zu hellen Streifen führen. Wir empfehlen für mechanisch beanspruchte Flächen mit intensiven Farbtönen eine zusätzliche farbtongleiche Schutzbeschichtung mit PremiumColor. Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt 25).
Gutachten
Die unbedenkliche Anwendung im Innenbereich wurde von dem Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) bewertet und mit dem TÜV-Gütezeichen „schadstoffgeprüft" ausgezeichnet. Das Gutachten erhalten Sie auf Anforderung.
Prüfung der Desinfektionsmittelbeständigkeit durch das Dr. Robert-Murjahn-Institut.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden. Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Hotline für Allergieanfragen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/a): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW2
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyvinylacetatharz, Titandioxid, Silikate, Wasser, Additive, Konservierungsmittel (Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon)
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Pigmentierte, mineralische Grundierfarbe für innen. Ideal als gut deckende Grundbeschichtung für kontrastreiche Untergründe.
Eigenschaften
sehr gutes Deckvermögen
konservierungsmittelfrei
lösemittel- und weichmacherfrei
hoch wasserdampfdurchlässig
sorptionsfähig
Materialbasis
Kaliwasserglas, mineralische Pigmente, Füllstoffe, organische Zusätze <5% nach DIN 18363.
Verpackung/Gebindegrößen
15 l
Farbtöne
Weiß. Abtönbar mit Histolith Volltonfarben SI.
Glanzgrad
Stumpfmatt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Kontrastverhältnis
hoch deckend, verbleichbar mit Klasse 1 nach DIN EN 133
Maximale Korngröße
< 1 µm, S1
Dichte
ca. 1,5 g/cm³
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< ,14 (,1) m, Klasse V1 (hoch)
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
-
-
-
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.
Untergrundvorbereitung
Neue Putze der Mörtelgruppen PI, PII und PIII:Mind. 1 Woche stehen lassen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen.Alte ungestrichene Putze PI, PII und PIII und alte mineralische Anstriche:Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. An der Oberfläche absandende Putze mit Histolith® Sol-Silikat-Fixativ grundieren, verdünnt 2 : 1 bis 1 : 1 in Wasser.Alte tragfähige, matte Dispersionsfarbenanstriche:Oberfläche gut reinigen.Gipsputze der Mörtelgruppe PIV:Weiche Gipsputze zuvor mit Histolith® Sol-Silikat-Fixativ festigen. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen und entstauben und zuvor mit Histolith® Sol-Silikat-Fixativ grundieren.Gipsplatten (Gipskartonplatten):Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen zuvor mit Histolith® Sol-Silikat-Fixativ festigen. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen eine Grundbeschichtung mit Caparol Aqua-Sperrgrund (BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten).
Gipsbauplatten:Direkt beschichten.Beton:Eventuell vorhandene Trennmittelrückstände entfernen.Ziegelmauerwerk:Oberfläche gut reinigen. Schadhafte Mörtelfugen ausbessern. Bei Ziegeln mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen eine Grundbeschichtung mit Caparol Aqua-Sperrgrund.Leimfarbenanstriche:Grundrein abwaschen und zuvor mit Dupa-Putzfestiger grundieren.Glasgewebe-Wandbeläge:Direkt beschichten.Schimmelbefallene Flächen:Schimmelbefall abwaschen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen. Für den Anstrichaufbau ist eine vorherige Beratung durch einen Außendienstmitarbeiter oder durch unsere technische Abteilung erforderlich.Weitere Hinweise bezüglich der Eignung auf verschiedenen Untergründen und deren notwendige Vorbehandlung sind unserer Technischen Information Nr. 65 "Untergründe und deren Vorbehandlung" zu entnehmen.Hinweis zur Verwendung von lösemittelhaltigen Tiefgründen:
In bestimmten Anwendungsbereichen ist der Einsatz von lösemittelhaltigem Tiefgrund technisch notwendig. Hierbei ist zur Innenanwendung ausschließlich der aromatenfreie Dupa-Putzfestiger geeignet. Trotz der Aromatenfreiheit kommt es bei der Verwendung im Innenbereich zur Anreicherung von Lösemittel und einer Geruchsbildung. Bei der Verarbeitung ist auf eine ausreichende Durchlüftung und entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen zu achten.
Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mm:Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassenbewährt.
Auftragsverfahren
Streichen, rollen oder spritzen mit Airless-Geräten.Beim Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben.Spritzwinkel: 5°Düse: ,21"-,25"Spritzdruck: 15–18 bar
Beschichtungsaufbau
Als deckender Grundanstrich vor nachfolgenden Dispersions-Silikatfarben, Sol-Silikatfarben und Dispersionsfarben. Unverdünnt, mit max. 3 % Wasser verdünnt, auftragen.
Verbrauch
Ca. 15–2 ml/m2 auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung:+8 °C für Untergrund und Umluft.
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und nach 12 Stunden überstreichbar. Bei niedriger Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Beschichtungsstoff ist alkalisch. Haut und Augen vor Farbspritzern schützen.
Entsorgung
Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/a): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW4
Kontakt
SicherheitshinweiseP101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Für Beschichtungen mit guten absperrenden Eigenschaften bei Nikotin, Ruß- und Wasserflecken, verfärbenden Inhaltsstoffen und anilinhaltigen Substanzen aus dem Untergrund. Auch als Absperrbeschichtung vor nachfolgenden Tapezierungen einsetzbar. Absperrwirkung von Holzinhaltsstoffen bei Holz- und Holzwerkstoffen, wenn diese mit einer Dispersionsfarbe beschichtet werden soll.
Eigenschaften
wasserverdünnbar, umweltschonend
hohe Absperrwirkung
Absperrmittel nach VOB
diffusionsfähig
sd-Wert < ,1 m
hohes Haftvermögen
geruchsarm
spannungsarm
alkaliresistent
Materialbasis
Kationisches Polymerisatharz in Lösung.
Verpackung/Gebindegrößen
5 l, 12,5 l
Farbtöne
WeißDas Material kann nicht abgetönt werden, da mit anderen Produkten keine Verträglichkeit gegeben ist.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Dichte
ca. 1,4 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.Bezüglich der evtl. notwendigen Vorbehandlungen unsere Technische Information Nr. 65 „Untergründe und deren Vorbehandlungen" beachten.VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Untergrundvorbereitung
Alle üblichen mineralischen Untergründe (Putze, Beton, Mauerwerk), Faserzement, Holz-, Preß- und Spanplatten, Gips, Gipsplatten, Altanstriche, keramische Beläge sowie Glas, Kunststoffe (vorab Probebeschichtung ausführen) und NE-Metalle. Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Ausgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen.
Auftragsverfahren
Zu verarbeiten mit Pinsel und Rolle. Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Beschichtungsaufbau
GrundanstrichMit unverdünntem Material ausführen. Bei extremer Belastung einen zweiten Auftrag ausführen.WeiterbehandlungMit allen Caparol-Dispersions-Innenfarben unter Beachtung der jeweils gültigen Techn. Information.
Verbrauch
Ca. 9–11 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakten Verbrauch durch Probebeschichtung am Objekt ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:+5 °C für Umluft und UntergrundFür eine optimale Absperrwirkung gilt eine Mindesttemperatur von +16 °C.
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 12 Stunden überstreichbar. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Hinweis
Caparol AquaSperrgrund darf nicht mit anderen Werkstoffen vermischt oder verdünnt werden. Für Flächen, die extreme Verschmutzungen oder Verunreinigungen aufweisen oder Räume, die innerhalb eines Tages renoviert und wieder bezogen oder genutzt werden sollen, empfehlen wir die hochdeckende Schnellrenovierfarbe Dupa-inn Nº1 einzusetzen.Räume in denen Lebensmittel hergestellt, gelagert oder verkauft werden, müssen nach der Beschichtung vor der Weiterbenutzung mindestens 3 Tage gelüftet werden.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Spritz- und Sprühnebel nicht einatmen. Nähere Angaben: Siehe Sicherheitsdatenblatt.
Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Beratung für Allergiker: Hotline 18 / 53 89 28 (,14 €/ Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. ,42 €/ Min)
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/g): 3 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. 2 g/l VOC.
Produkt-Code Farben und Lacke
M-GP1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Titandioxid, Silikate, Wasser, Glykolether, Additive, Konservierungsmittel (Methyl-/Benzisothiazolinon)
Kontakt
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Haftvermittelnde Grundierung für ein- und zweikomponentige Beschichtungen auf nichtsaugenden, starren Untergründen, wie Melaminharzoberflächen, Hart-PVC, Pulverbeschichtungen, 2K-Altbeschichtungen, Aluminium (nicht für Eloxal), Zinkblech, feuerverzinktem Stahl sowie auf vielen anderen Untergründen - nach vorheriger Haftprobe - geeignet. Korrosionsschutzgrundierung für Stahlbauteile. Anwendbar im Außen- und Innenbereich. Nicht als Korrosionsschutzanstrich auf Armierungsstahl bei der Betoninstandsetzung geeignet.
Eigenschaften
haftet ausgezeichnet auf einer Vielzahl von nicht saugenden Untergründen
auf entrostetem Stahl- und Zinkflächen als Korrosionsschutz einsetzbar
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Nicht saugende, starre Untergründe, wie feuerverzinkter Stahl, Zinkblech (Titanzinkblech), Aluminium (nicht eloxiert), Fliesen, engobierte Tonziegel, Polyurethan-, Epoxidharz-, Polyester-Altbeschichtungen. Auf Hart-PVC, Pulverbeschichtungen und Coil-Coating-Beschichtungen Probeanstrich und Haftungsprüfung vornehmen. Nicht auf Polyethylen, Polypropylen und eloxiertem Aluminium einsetzen. Der Untergrund muss trocken, tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Reinigungsmitteln, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein.
Untergrundvorbereitung: Tragfähige Oberflächen mit Verunreinigungen (Staub, Schmutz usw.) durch Druckwasserstrahlen so vorbereiten, dass silikonhaltige und andere trennend wirkende Substanzen restlos entfernt werden. Keramische Beläge sollten nach einer Nassreinigung noch mechanisch mit Schleifpapier, Schleifvlies o.Ä. matt angeschliffen werden. Stahl auf den Normreinheitsgrad SA 2 1⁄2 (Strahlen) oder ST 3 (maschinell) gem. DIN EN ISO 12944-4 vorbereiten. Zink, Hart-PVC: Ammoniakalische Netzmittelwäsche mit Kunststoffschleifvlies nach BFS-Merkblatt Nr. 5 u. 22 oder Gescha Multi-Star mit Schleifvlies vorbereiten. Je nach Anforderung sweepstrahlen. Aluminium, Kupfer: Mit hierfür vorgesehenen Reinigungsmitteln, z. B. Gescha Multi-Star, und mit Kunststoffschleifvlies nach BFS-Merkblatt Nr. 6 vorbereiten. Altanstriche: Altanstriche anschleifen und/oder anlaugen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen.
Materialzubereitung: Komp. A aufrühren, Komp. B zugeben, mit langsam laufendem Rührwerk (max. 400 U/min) intensiv mischen, bis ein schlierenfreier und gleichmäßiger Farbton entsteht. Material in ein anderes Gefäß umfüllen (umtopfen) und nochmals gründlich mischen (nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten).
Verbrauch
Nicht saugende Untergründe: ca. 120–170 g/m2
Bei Spritzauftrag kann es zu erhöhtem Verbrauch kommen. Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln.
Mischungsverhältnis
Komp. A : Komp. B = 3 : 2 Gewichtsteile
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H319 Verursacht schwere Augenreizung H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Für glänzende, hochstrapazierfähige Innenanstriche auf Flächen, die starker Belastung durch Berührung oder Verschmutzung ausgesetzt sind. Hervorragend zur Beschichtung von Capaver Glasgewebe-Wandbelägen geeignet, deren ausdrucksvolle textile Strukturen durch eine Beschichtung mit Latex Gloss 60 besonders gut zur Geltung kommen.
Eigenschaften
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
nicht foggingaktiv
geeignet für den Einsatz in Lebensmittelbereichen
diffusionsfähig
sd-Wert < 0,5 m
hoher Weißgrad
strukturerhaltend
leicht zu verarbeiten
emissionsminimiert, lösemittelfrei, weichmacherfrei
hoch reinigungsfähig und beständig gegen wässrige Desinfektions- und Haushaltsreinigungsmittel
hohes Deckvermögen
glanzstabil, nicht gilbend
Materialbasis
Kunststoff-Dispersionsfarbe
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware: 2,5 l , 12,5 l
ColorExpress: 5 l, 12,5 l
Farbtöne
Weiß.
Latex Gloss 60 ist selbstabtönbar mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar.
Latex Gloss 60 ist im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 70 Farbtönen abtönbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen.
Glanzgrad
Glänzend (nach DIN EN 13 300)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 300:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 1
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 2, bei einer Ergiebigkeit von 7 m2/l bzw. 140 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 100 µm)
Dichte
ca. 1,3 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
–
–
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Für haftvermittelnde Grundierungen auf alten Anstrichen, Lackierungen, Holz, Zink, Kupfer, Hart-PVC und vielen anderen Untergründen nach vorheriger Haftungsprüfung geeignet. Absperrend gegen Holzinhaltsstoffe. Korrosionsschutzgrundierung auf Eisen und Stahl. Für nachfolgende Deckbeschichtungen mit Capacryl PU-Satin / PU_Gloss oder Capadur Wetterschutzfarbe NQG. Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Eigenschaften
Grundierung
Absperrgrund
Korrosionsschutz
Wasseremulgiert
Umweltschonend
Sehr gute Haftvermittlung
Materialbasis
Acryldispersion
Verpackung/Gebindegrößen
Weiß:75 ml, 2,5 Ltr., 1 Ltr.RAL 71 Silbergrau:2,5 Ltr.
Farbtöne
Standardware:Weiß, RAL 71 Silbergrau
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,3 g /cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Für Tragfähige Altbeschichtungen, Holz, Holzwerkstoffe, Zink, Kupfer, Eisen, Stahl, Hart-PVC geeignet. Nicht für Edelstahl. Nicht für Beschichtungen im Dachbereich einsetzen. Der Untergrund muss sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchtigkeit darf bei maßhaltigen Holzbauteilen 13 % und bei begrenzt und nicht maßhaltigen Bauteilen 15 % nicht überschreiten.
Das Absperren von Holzinhaltsstoffen kann nicht in jedem Fall zugesichert werden. Im Einzelfall kann es bei größeren Mengen und besonders löslichen Holzinhaltsstoffen auch nach zweimaliger Beschichtung zu Verfärbungen kommen. Eine Testbeschichtung ist daher sinnvoll.
Untergrundvorbereitung
Holzbauteile:Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, reinigen und austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen. Scharfe Kanten brechen (siehe auch BFS-Merkblatt Nr. 18).Zink, Hart-PVC:Amoniakalische Netzmittelwäsche mit Schleifvlies nach BFS Nr. 5 u. 22.Kupfer:Mit Nitroverdünnung oder phosphorsaure Reinigung mit Schleifvlies nach BFS Nr. 6.Eisen, Stahl:Entrosten auf den Reinheitsgrad SA 2½ gemäß DIN EN ISO 12944 Teil 4.Altanstriche:Altanstriche anschleifen und reinigen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen.
Auftragsverfahren
Capalac Aqua Multiprimer unverdünnt verarbeiten. Die Verarbeitung kann mit Orelmix-Pinsel, kurzfloriger Lackierrolle oder dem Airless-Spritzgerät erfolgen.Hinweise für den Spritzauftrag:
Spritzgerät
Ø Düse
Druck
Verdünnung
Airless
,8 – ,11 inch
18 – 2 bar
Liefervisosität
Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Handbuch der Spritztechnologie von Caparol.
Beschichtungsaufbau
Untergrund
Einsatz
Untergrund-vorbereitung
Imprägnierung
Grundierung
Zwischen-beschichtung
Schluss-beschichtung
begrenzt und nicht maßhaltige Holzbauteile
außen
BFS Nr. 18
CapacrylHolzschutz-Grund
1–2 x CapalacAqua Multiprimer
Capadur Wetterschutzfarbe NQG
Capadur Wetterschutzfarbe NQG
maßhaltigeHolzbauteile
außen
BFS Nr. 18
CapacrylHolzschutz-Grund
1–2 x CapalacAqua Multiprimer
Capacryl PU-Satin / PU-Gloss
Capacryl PU-Satin / PU-Gloss
Holzbauteile
innen
schleifen/ reinigen
–
1–2 x CapalacAqua Multiprimer
Eisen, Stahl
außen
entrosten
–
2 x CapalacAqua Multiprimer
innen
entrosten
–
CapalacAqua Multiprimer
Kupfer
innen/außen
Schleifvlies, reinigen, BFS Nr. 6
–
CapalacAqua Multiprimer
Hart-PVC
innen/außen
BFS Nr. 22
–
CapalacAqua Multiprimer
tragfähigeAltanstriche
innen/außen
anschleifen/reinigen
–
CapalacAqua Multiprimer
Zink undverzinkter Stahl
innen/außen
BFS Nr. 5
–
CapalacAqua Multiprimer
Auf Pulverbeschichtungen, Coil-Coating und anderen kritischen Untergründen vorher Probebeschichtung ausführen und Haftung mittels Gitterschnitt gemäß DIN EN 249 prüfen.
Bei schwach deckenden Farbtönen (z.B. Rot-, Gelb- und Orangefarbtöne) ist ggf. eine zusätzliche Deckbeschichtung erforderlich.
Auf Holzbauteilen mit hohem Gehalt von verfärbenden Inhaltsstoffen ist eine zweifache Grundierung mit Capalac Aqua Multiprimer erforderlich. Aststellen immer zweimal grundieren. Für die wirkungsvolle Isolierung der Holzinhaltsstoffe ist eine ausreichende Trockenzeit der einzelnen Grundierungen von mindestens 12 Stunden erforderlich. Nur so können die verfärbenden Stoffe in die Grundierung eingebunden werden.
Verbrauch
Ca. 1 – 13 ml/m2Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 5 °C (günstiger Bereich: 1 bis 25 °C)
Relative Luftfeuchte: ≤ 8 %
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit.
staubtrocken
grifffest
überstreichbar
nach Stunden
1 – 2
8 – 1
12 – 16
Bei niedrigeren Temperaturen, höherer Luftfeuchtigkeit und großen Schichtdicken verzögern sich die Trocknungszeiten.
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden.
Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.Beratung für Allergiker: Hotline 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/i): 14 g/l (27/21). Dieses Produkt enthält max. 8 g/l VOC.
Giscode
BSW3
Produkt-Code Farben und Lacke
M-LW1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Alkydharz, Titandioxid, Silikate, anorganische Buntpigmente, mineralische Pigmente / Füllstoffe, Wasser, Glykolether, Additive, Konservierungsmittel, Filmschutzmittel
Technische Beratung
Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren technische Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.
SicherheitshinweiseP101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Capalac GrundierWeiß ist eine ventilierende und absperrende Grundierung für maßhaltigen bis nicht maßhaltigen Holzbauteilen und ist für nachfolgende Beschichtungen mit Capalac Alkydharzlacken oder Capadur Wetterschutzfarbe NQG geeignet. Anwendbar im Außenbereich.
Eigenschaften
Hohes Deckvermögen
Sehr gute Kantenabdeckung
Ventilierend
Schnell trocknend
Hohes Diffusionsvermögen
Hohes Füllvermögen
Über Kopf verarbeitbar
Aromatenfrei
Materialbasis
Alkydharz mit aromatenfreien Lösemitteln
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware:
750 ml, 2,5 Ltr., 10 Ltr.
ColorExpress:
750 ml, 2,5 Ltr.
Farbtöne
Weiß
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen (z. B. Rot, Orange, Gelb) empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Capalac GrundierWeiß ist in Grundiersystemfarbtönen über ColorExpress erhältlich.
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,2 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
-
-
-
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P303+P361+P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen [oder duschen]
Verwendungszweck
Mineralischer, strukturierbarer Oberputz nach DIN EN 998-1 in den Capatect Fassadensystemen, sowie für Beton, tragfähige mineralische Altputze, Unterputze der Mörtelgruppen PII + III nach DIN 1855-1 / DIN EN 998-1 u. ä. im Innen- und Außenbereich
Eigenschaften
Hoch wasserdampfdurchlässig
Wasserabweisend
Spannungsarm
Abgestufte licht- und wetterbeständige Pigment-Füllstoff-Granulat-Kombination und hochwertige mineralische Leichtzuschlagstoffe nach DIN 4226
Vergütungszusätze zur Hydrophobierung und guten Haftung
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Siloware vor längeren Stillstandzeiten (Winterpause) restlos entleeren. Original verschlossene Gebinde sind ca. 12 Monate lagerstabil.
Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)
µ ≤ 2 nach DIN EN 998-1
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
sd ≤ ,1 m nach DIN ISO 7783Klasse V1 (hoch) nach DIN EN 16
Druckfestigkeit
Klasse CS II nach DIN EN 998-1
Festmörtelrohdichte
ca. 1,6 kg/dm3 nach DIN EN 115-1
Haftzugfestigkeit
> ,8 N/mm2 nach DIN EN 998-1
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1 (Nichtbrennbar)
Konsistenz
Pulverförmig
Kapillare Wasseraufnahme
c ≤ ,2 kg/(m2·min,5)Klasse Wc2 nach DIN EN 998-1
Wasserdurchlässigkeit (w-Wert)
w < ,2 kg/(m2·h,5) nach DIN EN 162-3,Klasse W2 nach DIN EN 162-1
Produkt-Nr.
Produkt
Struktur
Körnung (mm)
ca. Verbrauch (kg/m2)
Capatect Mineralputz K2
Kratzputz-Struktur
2,
2,9
Capatect Mineralputz K3
Kratzputz-Struktur
3,
3,4
Capatect Mineralputz K5
Kratzputz-Struktur
5,
4,8
Capatect Mineralputz R2
Reibeputz-Struktur
2,
2,5
Capatect Mineralputz R3
Reibeputz-Struktur
3,
3,4
Bei den Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte ohne Schütt- und Schwundverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen. Die Umgebung der zu beschichtenden Fläche, insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall, sowie naturbelassenes oder lasiertes Holz sorgfältig abdecken. Putzspritzer sofort mit viel Wasser abwaschen.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Schimmel-, moos-, oder algenbefallene Flächen mittels Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Mit Capatox durchwaschen und die Flächen gut trocknen lassen. Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen mittels Druckwasserstrahlen mit Zusatz geeigneter Reinigungsmittel und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.
Alle Untergründe, insbesondere Unterputze, müssen gleichmäßig abgetrocknet sein, um dadurch bedingte Farbabweichungen im Oberputz zu vermeiden.
Auftragsverfahren
Den Nassmörtel mit einer rostfreien Edelstahlkelle oder mit einer Feinputz-Spritzmaschine vollflächig auftragen und auf Körnung abziehen. Unmittelbar danach mit einem PU- oder Holzbrett bzw. mit einem Kunststoff-Reibebrett gleichmäßig rund abscheiben, die Reibeputze wahlweise waagrecht, senkrecht oder rund strukturieren.
Die Wahl des Werkzeuges beeinflusst das Rauhigkeitsprofil der Oberfläche, deshalb stets mit gleichen Strukturscheiben arbeiten. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Struktur sollten zusammenhängende Flächen stets vom gleichen Handwerker ausgeführt werden, um Strukturabweichungen durch unterschiedliche "Handschriften" zu vermeiden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen. Nass in nass zügig durcharbeiten.
Durch die Verwendung von natürlichen Füllstoffen und Granulaten sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material mit gleicher Prod.-Nummer verarbeiten oder Material unterschiedlicher Prod.-Nummern vorher untereinander mischen.
Capatect Mineralputze sind nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung.
Beschichtungsaufbau
Grund- bzw. Zwischenanstriche müssen vor der weiteren Überarbeitung trocken sein.
Capatect Fassadensysteme:Neue mineralische Unterputze (Armierungsmassen):Bei normalem zügigen Arbeitsablauf keine Grundierung erforderlich.
Bei längerer Standzeit (z. B. Überwinterung) benötigen angewitterte Unterputze prinzipiell einen Grundanstrich mit PutzGrund 61.
Bei der Capatect Klebe- und Armierungsmasse 133 LEICHT und Capatect Klebe- und Armierungsmasse 186M ist nötigenfalls mit Sylitol® RapidGrund 111 verdünnt zu grundieren (abhängig von Witterung und Saugverhalten).
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung- und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei starkem Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. Frischen Putz vor Beregnung und zu rascher Austrocknung schützen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Deutschen Stuckgewerbebund.
Trocknung/Trockenzeit
ca. 2 - 5 Tage, beschichtbar nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 2 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit
Der Putz trocknet durch Hydration und physikalisch, d.h. durch Verdunstung des Anmachwassers und ist abhängig von der Auftragsmenge. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z. B. beinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen der Oberputz beschichtet werden kann.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Ansetzen des Materials
Capatect Mineralputze können mit allen gängigen Durchlaufmischern, Schnecken-Förderpumpen und Putzmaschinen verarbeitet, aber auch manuell mit einem kräftigen, langsam laufenden Rührwerk mit sauberem, kaltem Wasser zu einer klumpenfreien Masse angeteigt werden. Ca. 2 Minuten reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Falls erforderlich, ist die Konsistenz nach dieser Reifezeit mit etwas Wasser nachzustellen.
Kratzputzstruktur:2, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 6, l Wasser3, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 6,5 l Wasser5, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 5,7 l Wasser
Reibeputzstruktur:2, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 6, l Wasser3, mm 25 kg Material (ein Sack) in ca. 5,8 l Wasser
Die Verarbeitungszeit beträgt in Witterungsabhängigkeit ca. 2 Stunden (Topfzeit), bei maschineller Förderung maximal 6 Minuten. Bereits angesteiftes Material keinesfalls mit Wasser wieder gangbar machen.
Anstrich
Auf Grund iher speziellen Eigenschaften sind bei eingefärbten mineralischen Putzen Abweichungen im Farbton und eine Fleckenbildung nicht immer zu vermeiden. Dies stellt keinen technisch-funktionellen Mangel dar und kann nicht beanstandet werden. Um Farbungleichmäßigkeiten zu vermeiden, sind eingefärbte Putzflächen zusätzlich mit Sylitol® Finish 13 oder ThermoSan NQG als Egalisationsanstrich im Putzfarbton zu überarbeiten.
Wird ein weitergehender, vorbeugender Schutz gegenüber Algen und Pilzen gewünscht, ist ein zweifacher Anstrich mit geeigneter Fassadenfarbe z. B. ThermoSan NQG auszuführen.
Werden aus gestalterischen Gründen intensivere Farbtöne mit Hellbezugswert < 2 gewünscht, sind diese durch Überstreichen mit z. B. Sylitol® Finish 13 oder ThermoSan NQG zu erstellen.
Werden aus gestalterischen Gründen intensivere Farbtöne mit Hellbezugswerten < 2 gewünscht, die technische Beratung kontaktieren.
Beispiel für Maschinenausrüstung
Bei maschineller Verarbeitung bitte Sonderinformationen zur Verarbeitung mit Maschinentechnik anfordern.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Unter Verschluss aufbewahren. Enthält: Zement, Portland-, Chemikalien, Calciumdihydroxid. Wäßrige Zementaufschlämmungen wirken alkalisch. Die Technischen Informationen sind zu beachten. Deklaration der Inhaltsstoffe nach VdL-Richtlinie 1: Zement, Calciumhydroxid, Calciumcarbonat, Silikate, Titandioxid, Additive. VOC-Gehalt nach RL 24/42/EG < 1 g/l.
Entsorgung
Kann nach Verfestigung unter Beachtung der örtlichen berhördlichen Vorschriften abgelagert werden. 17 9 4 (gemischte Bau- und Abbruchabfälle)
Giscode
ZP1
Zulassung
Z-33.41-13Z-33.42-131Z-33.43-132Z-33.44-133Z-33.47-859
CE-Kennzeichung
Hinweis zur Leistungserklärung/CE-Kennzeichnung: Die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen nach EN 998-1 erfolgt auf dem Gebinde sowie dem Datenblatt zur Leistungserklärung/CE-Kennzeichnung, das im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden kann.
SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310
Schutzbeschichtung für Wand- und Deckenflächen aus Beton im Außenbereich sowie in Parkhäusern und Tiefgaragen.
Eigenschaften
wetterbeständig
alkalibeständig
UV-beständig
rissüberdeckend bei oberflächennahen Rissen < 0,1 mm
wasserdampfdiffusionsfähig
schadgasbremsend gegenüber CO2 und SO2
tausalzbeständig
bei ganzflächiger Spachtelung mit DisboCRET 505 Feinspachel bereits nach ca. 6 Stunden und ohne Grundierung auftragbar
in Verbindung mit DisboXAN 450 Fassadenhydrophobierung bzw. DisboXAN 451 Hydrophobierungscreme als OS 2 (OS-B) und in Verbindung mit DisboCRET 505 bzw. DisboCRET 510 als OS 4 (OS-C) nach Instandsetzungsrichtlinie/ZTV-ING geprüft
erfüllt die Anforderungen der EN 1504-2 und der DIN V 18026: Oberflächenschutzsysteme für Beton
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Beton, DisboCRET-Spachtelmassen, mineralische Putze und Altbeschichtungen. Die Abreißfestigkeit des Untergrundes muss i.M. ≥ 1,0 N/mm2 betragen, kleinster Einzelwert mindestens 0,5 N/mm2.
Untergrundvorbereitung:
Mineralische Untergründe: Der Untergrund muss sauber und frei von losen Teilen sein. Trennend wirkende Substanzen (z.B. Öl, Fett), starke Verschmutzungen (z.B. Moos-, Algenbewuchs), glasartigen, nicht tragfähigen Zementstein durch geeignete Verfahren (z.B. Strahlen mit festen Strahlmitteln) entfernen. Der Untergrund muss frei von korrosionsfördernden Bestandteilen (z.B. Chloride) sein. .
Beschichtete Untergründe: Altanstriche auf ausreichende Haftung zum Untergrund prüfen. Nicht festhaftende Altanstriche und elastische, rissüberbrückende Dispersionsanstriche durch geeignete Verfahren (z.B. Strahlen mit geeignetem Strahlgut) entfernen. Tragfähige, festhaftende, nicht kreidende Altanstriche reinigen (z.B. mittels Wasser- oder Dampfstrahlen). Da in der Praxis unterschiedliche Altbeschichtungen vorkommen können, muss der geplante Beschichtungsaufbau vorab auf Funktionsfähigkeit durch Musterlegung geprüft werden.
Ausbruchstellen, Poren und Lunker: Um eine gleichmäßige und ausreichend dicke Schutzbeschichtung zu erzielen, müssen Ausbruchstellen, Risse, Unebenheiten, Rautiefen, Poren und Lunker mit Materialien des DisboCRET-Systems gemäß Werksvorschrift ausgebessert werden.
Materialzubereitung: Das Material ist gebrauchsfertig, sollte jedoch vor der Verarbeitung aufgerührt werden.
Je nach Auftragsverfahren, Untergrund und Witterung ist das Material mit max. 5 % Wasser verdünnbar. Zur Spritzapplikation nach Bedarf mit max. 2 % Wasser spritzfähig einstellen.
Verbrauch
Ca. 200 ml/m2 je Auftrag.
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung
gelangen lassen.
P280 Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen.
P302 + P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel
Wasser und Seife waschen.
Verwendungszweck
Kunststoffprofil mit integriertem Gewebestreifen für einen entkoppelten Anschluss zwischen Putz und bauseitigen Verblechungen. Es dient zum Anschluss an Blechteilen wie z. B. Fensterbänken, Dachrand- und Rollladenkastenanschlüssen.
Eigenschaften
Variables Übergangsprofil aus Kunststoff
Entkoppelte Anschlussmöglichkeit für bauseitige Verblechungen
Exakte Aufnahme in einer Flucht durch Steckverbindermontage
Gezielte Wasserführung
Verpackung/Gebindegrößen
Karton mit 25 Stück
Farbtöne
Profilkörper: weiß, Gewebe: orange
Lagerung
Eben und spannungsfrei lagern, vor anhaltender Sonneneinstrahlung, Aufheizung und mechanischer Belastung schützen.
Technische Daten
Länge 2,5 m
Gewebestreifen aus Capatect Gewebe 650 ca. 135 mm breit.
Überdeckungsblende ca. 20 mm
Produkt-Nr.
667/03
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein.
Verbrauch
1,0 m/m
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5° C und über +30° C liegen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Kommentar ATV DIN 18345 Punkt 3.1.3 ungeeignete klimatische Bedingungen.
Montage
Nach ausreichender Erhärtung der Dämmplattenverklebung im Blechanschlussbereich die Armierungsmasse in Breite der Gewebefahne vorlegen. Das Capatect Gewebeanschlussprofil Blech 667/03 in der frischen Armierungsmasse fluchtgerecht ausrichten. Zur Verbindung der Profile die dazugehörigen Steckverbinder verwenden. Die Armierungsmasse über dem Gewebe scharf abziehen.Die Montage des Capatect Gewebeanschlussprofil Blech 667/03 ist so auszuführen, dass ein ausreichender Abstand zwischen Verblechung und Profil vorhanden ist, um temperaturbedingte Bewegungen aufnehmen zu können.Das Glasfasergewebe der nachfolgenden Flächenarmierung bis an die Abzugskante des Capatect Gewebeanschlussprofil Blech 667/03 heranführen und den Gewebestreifen des Profils mindestens 10 cm überlappen. Nach Fertigstellung des Oberputzes die Abknickleiste durch Abknicken entfernen. Als sichtbare Überdeckung der Verblechung bleibt eine ca. 20 mm hohe Blende stehen.
Entsorgung
Materialreste nach EAK 170904 (gemischte Bau- und Abbruchabfälle) entsorgen.
Verwendungszweck
Transparente Grundierung auf Siliconharzbasis
OptiSilan TiefGrund ist aufgrund des besonders feinteiligen Polysiloxan-Hydrosol Bindemittel besonders tief eindringend und hydrophobierend.
Festigend und egalisierend auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen, Mauerwerk und Betonflächen, Gipsplatten (GK-Platten), Gipsputzen, Gipsspachtel und schwach gebundenem Dispersionsspachtel. Nachfolgend beschichtbar mit Dispersions-, Siliconharz- und Polymerisatharzfarben.
Eigenschaften
Tiefeindringende Wirkung durch Polysiloxan-Hydrosol
Hydrophobierend
Sehr gut festigend
Wasserverdünnbar
Materialbasis
Kombination aus Polysiloxan und spezieller Kunststoffdispersion
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware: 2,5 l, 10 l
Farbtöne
Grün-transparent
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Dichte
ca. 1,0 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Wasserverdünnbarer Eintopflack für maßhaltige und begrenzt maßhaltige Holzbauteile wie Fenster und Türen mit alten angeschliffenen Alkydharz- und Dispersionslacken. Lackierung für grundierte Metall- und Hart-PVC-Oberflächen im Außen- und Innenbereich. Capacryl TriMaXX Venti ist ein Bautenlack für nicht begangene, senkrecht angebrachte Baustoffoberflächen im Hochbau. Für Dachuntersichten und nicht maßhaltige Holzbauteile, z. B. an Fassaden, sollte Capadur Wetterschutzfarbe NQG/Capadur Wetterschutzfarbe Matt verwendet werden.
Eigenschaften
Hohes Deckvermögen auf Flächen und Bauteilkanten
Sehr gutes Standvermögen und hohe Lackiersicherheit
Blockfest
Ventilierend
Schnell trocknend
Direkthaftung auf angeschliffenen Alkydharzlacken
Für Kinderspielzeug geeignet gemäß DIN EN 71-3
Materialbasis
Bimodales Reinacrylat
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware
750 ml, 2,5 Ltr.
ColorExpress:
750 ml, 2,5 Ltr.
Farbtöne
Weiß
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Hinweis:
Bei schwach deckenden Fartönen wie Rot, Orange, Gelb, Violett empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Für Capacryl Haftprimer und Capacryl PU-Vorlack sind Grundiersystemfarbtöne über die ColorExpress Abtöntechnik erhältlich.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26
Bindemittel: Klasse A
Pigmentierung: Gruppe 1 bis 3 je nach Farbton
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Verwendungszweck
Eckschiene mit Putzlehre aus Kunststoff und fest verbundenem Gewebe-Anschlussstreifen zur Kantenausbildung.
Eigenschaften
Abzugskante mit Lochung
Kanten können exakt vorgearbeitet werden
Gewebe aus der Fläche braucht nicht um die Ecke gelegt zu werden
Laibungen und Fensterecken können in einem Arbeitsgang ausgebildet werden
Farbtöne
Weiß
Lagerung
Trocken, vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützt.
Untergrundvorbereitung
Die Verlegekante muss fluchtgerecht, eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. Die Dämmplattenverklebung muss ausreichend abgebunden sein.
Auftragsverfahren
Im Kantenbereich die Armierungsmasse in Breite des Gewebestreifens vorlegen. Den Capatect Gewebe-Gewebe Eckschiene Y-Form 658 ansetzen und lot- und fluchtrecht ausrichten. Stöße des Gewebestreifens ca. 10 cm überlappen. Für die Ausbildung von Fensterlaibungen wird ein Schenkel entsprechend der Laibungstiefe zugeschnitten. Bei der Ausführung der Armierungsschicht das Capatect Gewebe 650 oder Capatect Gewebe 666 bis zur Kante führen, nicht um die Kante herum. Capatect Gewebe Eckschiene Y-Form 658 und Flächengewebe überlappen dabei auf beiden Seiten ca. 10 cm.
Verbrauch
1,1 m/m
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5° C und über +30° C liegen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Kommentar ATV DIN 18345 Punkt 3.1.3 ungeeignete klimatische Bedingungen.
Entsorgung
Materialreste nach EAK 101103 (alte Glasfaser-Materialien) oder nach EAK 170904 (gemischte Bau- und Abbruchabfälle) entsorgen.
Verarbeitungsfertige mineralische Fassadenfarbe mit organischen Stabilisatoren. Einsetzbar auf mineralischen Strukturputzen, Natursteinen, Kalksandstein-Sichtmauerwerk sowie alte mineralische Fassadenfarben.
Sylitol® Finish 130 eignet sich als Egalisationsanstrich für eingefärbte Capatect Sylitol® Fassadenputz, Capatect Mineral-Leichtputz und Capatect Mineralputz.
Eigenschaften
Als Egalisationsanstrich geeignet
Sorptionsfähig
Ohne Biozide als Beschichtungsschutz
CO2-durchlässig
Doppeltverkieselnd und quarzverstärkt
Vielseitig tönbar - Wasserverdünnbar
Materialbasis
Bindemittelkombination auf Silikatbasis - Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren
Verpackung/Gebindegrößen
Sylitol® Finish 130
Standardware: 15 l
ColorExpress: 1,25 l, 7,5 l, 12,5 l
Farbtöne
Weiß.
Sylitol® Finish 130 ist als Weißware mit Histolith-Volltonfarben und als Basisware im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen begrenzt abtönbar. Bei Bezug von 100 Liter und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Bei Auffälligkeiten bzw. Abweichungen zum Liefersoll (z.B. Farbtonabweichungen) oder zur Üblichkeit der Beschaffenheit bitte auch den Leitfaden zu Prüfpflichten bei Anlieferung von Tönware des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. beachten: Broschüren und Merkblätter – VDPM
Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: B
Gruppe: 1
Glanzgrad
Matt, Klasse: G3
Lagerung
Kühl, jedoch frostfrei.
Angebrochene Gebinde gut verschlossen halten. Material nur in Kunststoffgebinden lagern.
Lagerstabilität ca. 12 Monate.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 1062:
Maximale Korngröße
< 100 µm, Klasse: S1
Dichte
ca. 1,5 g/cm3
Trockenschichtdicke
100–200 µm, Klasse: E3
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): ≤ 0,1 [kg/(m2 · h0,5)] Klasse: W3 (niedrig)
Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-Wert)
< 0,14 m Klasse: V1 (hoch)
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Ergänzungsprodukte
Sylitol® RapidGrund 111, CapaGrund Universal, Minera Universal
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Verarbeitungsfertige, strukturierbare, organisch gebundene Strukturputze mit Nano-Quarzgitter-Technologie für saubere Fassaden nach DIN EN 15824.
Geeignet für mineralische und organische Wand- und Deckenflächen im Außenbereich und einsetzbar in Verbindung mit den Capatect Fassadensystemen.
Eigenschaften
Geringer Verbrauch
Hoch wasserdampfdurchlässig
Hohe Farbtonbeständigkeit
Wasserabweisend
Wasserverdünnbar
Ausgestattet gegen den Befall durch Algen und Pilze
Verpackung/Gebindegrößen
20 kg Eimer (K15, K20, K30)
Farbtöne
Weiß
Werkseitige Einfärbung ist möglich. Für maschinelle Einfärbung mit Dosieranlagen von ColorExpress geeignet.
Weitere Sondertöne mit Hellbezugswert > 20 auf Anfrage. Werden aus gestalterischen Gründen Farbtöne mit einem Hellbezugswert < 20 gewünscht, sind diese durch zweimaliges Überstreichen mit Fassadenfarbe CoolProtect zu erstelllen.
Die Ausführung bis Hellbezugswert ≥ 5 mit bestimmten Systemaufbau möglich.
Bei dunklen Farbtönen im WDV-System kann, aufgrund vom Kontrastverhältnis zwischen Armierungsschicht und Oberputz, ggf. ein zusätzlicher Egalisationsanstrich mit ThermoSan® Fassadenfarbe NQG® notwendig werden.
Abtönung von Kleinmengen ist durch Zugabe von CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder Amphibolin Vollton- und Abtönfarben möglich. Dabei keinesfalls mehr als 2 % Farbe zusetzen, da sonst die Konsistenz zu dünnflüssig wird.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
In original geschlossenem Gebinde ca. 12 Monate lagerstabil.
Dichte
ca. 1,3 g/cm³
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< 0,14 m nach DIN EN ISO 7783
Klasse V1 (hoch) nach DIN EN 15824
Brandverhalten
A2-s1, d0 nach DIN EN 13501-1 (nichtbrennbar)
Konsistenz
Pastös
Bindemittelbasis
Silikat-Organo-Hybrid-Dispersion und Siliconharz-Emulsion
Wasserdurchlässigkeit (w-Wert)
≤ 0,1 kg/(m2 h0,5) nach DIN EN 1062-3
Klasse W3 (niedrig) nach DIN EN 1582
Produkt-Nr.
628
Hinweis
Angegebene Daten stellen Durchschnittswerte dar, die bedingt durch den Einsatz natürlicher Rohstoffe, von Lieferung zu Lieferung geringfügig abweichen können.
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Klebe- und Armierungsmasse in den Capatect Fassadensystemen mit Putz und speziell geeignet für die Systeme mit Hartbelägen Capatect Keramik, Feinstein und Naturstein
Eigenschaften
Mittelschichtige Armierung (4 - 7 mm bei einlagigem, max. 1 mm bei zweilagigem Auftrag)
Ein Material für Dämmplattenverklebung und -armierung
Normalputzmörtel nach DIN EN 998-1
Wasserabweisend, witterungsbeständig, Hoch wasserdampfdurchlässig
Leichte Verarbeitung
Gute Haftung auf allen mineralischen Untergründen, auf Polystyrol- und Mineralwolle-Dämmplatten
Materialbasis
Mineralische Bindemittel nach DIN EN 197-1 und DIN EN 459-1, Kunstharzdispersionspulver.
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Sack, 8 kg OneWay®Container, 1, t Big-Bag, Silo ab 5, t
Farbtöne
Grau
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei. Original verschlossene Gebinde sind ca. 12 Monate lagerstabil, 12 Monate chromatarm.
Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)
≤ 25 nach DIN EN 998-1
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
(4 mm): sd: < ,1 m nach DIN EN ISO 7783
Druckfestigkeit
Klasse CS III nach DIN EN 998-1
Frischmörtelrohdichte
ca. 1,4 g/cm³ nach DIN EN 998-1
Haftzugfestigkeit
> ,8 N/mm2 nach DIN EN 998-1
Brandverhalten
Klasse A2-s1, d nach DIN EN 1351-1
Haftzugfestigkeit auf Polystyrol-Hartschaumplatte
≥ ,8 N/mm2
Kapillare Wasseraufnahme
C ≤ ,2 kg/(m2·min,5) nach DIN EN 115-18Klasse Wc2 nach DIN EN 998-1
Wasserdurchlässigkeit (w-Wert)
w ≤ ,15 kg/(m2 · h,5) nach DIN EN 162-3
Produkt-Nr.
17
Untergrundvorbereitung
Allgemeine Hinweise: Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden, bzw. haftmindernden Rückständen oder Substanzen sein. Verunreinigungen und trennend wirkende Substanzen (z. B. Schalöl) sowie vorstehende Mörtelgrate sind zu entfernen.
Schadhafte, blätternde Altanstriche und Strukturputze sind weitmöglichst zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und flächenbündig beizuputzen. Stark saugende, sandende oder mehlende Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit geeigneter Grundierung z. B. Sylitol® RapidGrund 111 zu grundieren.
Fensterbänke und Anbauteile abkleben. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, lackierte und eloxierte Flächen sorgfältig abdecken. Die Verträglichkeit eventuell vorhandener Beschichtungen mit dem Klebemörtel oder Unterputz ist sachkundig zu prüfen.
Materialzubereitung
Capatect Klebe- und Armierungsmasse 17 kann mit einem kräftigen, langsam laufenden Rührwerk oder Zwangsmischer und sauberem, kaltem Wasser zu einer klumpenfreien Masse angeteigt werden. Bereits angesteiftes Material keinesfalls mit Wasser wieder gangbar machen.
Wasserbedarf ca. 5,8 l pro 25 kg Sack.
Auftragsverfahren
Armierungsschicht:Eventuell vorhandene Versätze an den Polystyrol-Plattenstößen abschleifen und anhaftenden Schleifstaub entfernen.
Bei unbeschichteten Mineralwolle-Dämmplatten ist die Armierungsmasse in die Oberfläche der Dämmplatte einzuarbeiten (Pressspachtelung). Nach dem Anbringen des Eckschutzes an Fensterlaibungen und Kanten, sowie der Diagonalarmierung an den Ecken von Fassadenöffnungen, ist die Armierungsmasse jeweils in Bahnenbreite des Gewebes auf die Dämmplatten aufzutragen und das systemzugehörige Bewehrungsgewebe mit mindestens 1 cm Überlappung einzudrücken. Nachfolgend nass in nass überspachteln, so dass eine vollflächige Abdeckung des Gewebes sichergestellt ist.
Die Gesamtschichtdicke muss mind. 4 mm betragen. Die max. Schichtdicke beträgt 1 mm. Bei Schichtstärken über 7 mm ist eine zweilagige Verarbeitung notwendig. Dabei muss die zweite Lage dünner sein als die Erste. Vor Auftrag der zweiten Lage muss die erste Lage erstarrt, jedoch nicht durchgetrocknet sein. Gewebeeinbettung bei Armierungsschichtdicken bis 4 mm mittig und bei Armierungsschichtdicken über 4 mm in die äußere Hälfte der Armierungsmasse einarbeiten.
Befestigung:Bei der Befestigung durch das Bewehrungsgewebe ist die Armierungsschicht in zwei Schichten aufzubringen. In die erste Schicht wird das Bewehrungsgewebe eingearbeitet. Danach werden die Dübel gesetzt und die zweite Schicht aufgebracht.
Verbrauch
Verklebung: ca. 4,5-8, kg/m2
Armierung: ca. 1,4 kg/m2 je mm Schichtdicke, Schichtdicke der Armierung: 4-1 mm.
Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen, Wärmedämmen, Spachteln, Beschichten bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Bundesverband Ausbau und Fassade.
Trocknung/Trockenzeit
Eine gegebenfalls notwendige Befestigung durch Dübel sollte erst nach ausreichender Verfestigung des Kleberbettes, d.h. nach ca. 1 Tag erfolgen.
Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Zum Schutz vor Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei der Anwendung und Ausführung die DIN 1855-1 sowie DIN 1835, VOB, Teil C beachten. Bei Container- oder Silo-Ware bitte auch die beigegebenen Anleitungen beachten.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Unter Verschluss aufbewahren. Enthält: Zement, Portland-, Chemikalien, Calciumdihydroxid. Wäßrige Zementaufschlämmungen wirken alkalisch. Die Technischen Informationen sind zu beachten.
Entsorgung
Nur restentleerten Sack (rieselfrei) zum Recycling geben. Ausgehärtete Materialreste als gemischte Bau- und Abbruchabfälle entsorgen. EAK 1794
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
VOC-Gehalt nach RL 24/42/EG < 1 g/l.
Giscode
ZP1 Zementhaltige Produkte, chromatarm
Zulassung
Z-33.43-132Z-33.46-191Z-33.46-1732
CE-Kennzeichung
Die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen erfolgt auf dem Gebinde. Die Leistungserklärung kann im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden. SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310 P405 Unter Verschluss aufbewahren
Zum Reprofilieren von Fehl- und Ausbruchstellen sowie ganzflächigen Auftragen, z.B. zur Erhöhung der Betondeckung.
Eigenschaften
einfache Zubereitung und gute Verarbeitbarkeit
sehr gute Standfestigkeit
hohe Ergiebigkeit
nicht brennbar, A1 nach DIN 4102 (DIN EN 13501-1)
für Schichtdicken von 5–40 mm, Größtkorn: 2 mm
entspricht der Mörtelklasse M1 nach RiLi-SIB
erfüllt die Anforderungen der EN 1504-3
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Beton. Die Abreißfestigkeit des Untergrundes muss i.M. 1,5 N/mm2 betragen, kleinster Einzelwert 1,0 N/mm2.
Untergrundvorbereitung: Bewehrungsstahl mit DisboCRET 502 gemäß Werksvorschrift als Korrosionsschutz vorbehandeln. DisboCRET 502 gemäß Werksvorschrift als Haftschlämme auf den vorbereiteten Beton aufbringen. DisboCRET 504 anschließend nass in nass in die Haftschlämme einbauen. Der Beton muss tragfähig, sauber und frei von losen Teilen sein. Trennend wirkende Substanzen (z.B. Altanstriche, Öl, Fett) durch geeignete Verfahren entfernen. Der Zementstein muss frei von korrosionsfördernden Bestandteilen (z.B. Chloride) sein und ist soweit abzutragen, dass der Feinmörtel am Zuschlag haften kann. Die Kanten der Ausbruchstellen sind 45–60° abzuschrägen. Untergrund vornässen. Vor Einbau des Feinmörtels darf er nur noch matt feucht sein.
Materialzubereitung: Abgemessene Wassermenge in ein Gefäß geben. Die entsprechende Menge Trockenmörtel unter gründlichem Rühren mit geeignetem Rührwerk (max. 400 U/min) nach und nach zugeben, ca. 3 Minuten mischen, bis ein homogener Mörtel entsteht.
Verbrauch
Trockenmörtel ca. 1,8 kg/m2/mm.
SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310 P332+P313 Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen
Verwendungszweck
Ausgewählt noble Grautöne vermitteln von Anfang an den Eindruck einer natürlich und gleichmäßig vergrauten Holzoberfläche, wie sie in der Natur oftmals erst nach vielen Jahren unter günstigen Voraussetzungen entsteht.
Bevorzugtes Einsatzgebiet sind Holzfassaden, die ein natürliches Aussehen erhalten sollen. Capadur GreyWood ist jedoch ebenso geeignet für Zäune, Balkonbrüstungen, Fensterläden, Tore und andere nicht maßhaltige und begrenzt maßhaltige Holzbauteile aber auch für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Außentüren.
Nur im Außenbereich anwendbar! (die Innenseiten von Außenfenstern und Außentüren werden dem Außenbereich zugerechnet). Capadur GreyWood ist mit einem Filmkonservierungsmittel gegen Pilzbefall der Beschichtungsoberfläche ausgerüstet. Das Filmkonservierungsmittel wirkt befallsverzögernd.
In Abhängigkeit von der biologischen Belastung muss auf extrem gefährdeten Holzbauteilen wie z. B. Flachdachuntersichten und plattenförmigen Holzwerkstoffen (z. B. Seekieferplatten) auch vor Ablauf der üblichen Gewährleistungsfristen mit einem erneuten Befall gerechnet werden.
Nicht geeignet für Holz mit dauerhaften Erd- und Wasserkontakt.
Eigenschaften
Hervorragender UV-Schutz durch reflektierende Pigmente
Tropfgehemmte Konsistenz
Licht- und Witterungsbeständig
Edle Grautöne durch Perlglanzpigmente
Mit Filmschutz gegen Schimmelpilzbefall
Renovierungsfreundliche Dünnschichtlasur
Wasserverdünnbar
Blockfest
VOC-richtlinienkonform (2010)
Materialbasis
Acryldispersion
Verpackung/Gebindegrößen
750 ml, 5 Ltr.
Farbtöne
Folgende Farbtöne sind über ColorExpress tönbar:
Tyrol, Toskana, Nordic, Forest, Outback, Island.
Farbton- und Glanzeindruck werden durch die Beschaffenheit der Holzoberfläche sowie die Anzahl der Beschichtungen und der Auftragsmenge beeinflusst.
Glanzgrad
Seidenmatt.
Der Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberflächen variieren.
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Das original verschlossene Gebinde ist 12 Monate lagerstabil.
Technische Daten
Dichte: ca 1,0 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P103 Lesen Sie sämtliche Anweisungen aufmerksam und befolgen Sie diese P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden
Verwendungszweck
Gebrauchsfertiger hoch leistungsfähiger Dispersionsklebstoff zur Verklebung aller Capaver Glasgewebe, Akkordvliese, FantasticFleece sowie vergleichbarer marktüblicher Wandbeläge auf Innenwandoberflächen.
Eigenschaften
E.L.F.
sehr hohe Anfangshaftung
sehr lange Offenzeit
geringer Verbrauch
B1- schwer entflammbar nach DIN 412 im Verbund mit Capaver Glasgeweben, Vlies-Wandbelägen sowie Beschichtungen von Caparol
A2- nichtbrennbar nach DIN 412 im Verbund mit Capaver Glasgeweben, Vlies-Wandbelägen sowie Beschichtungen von Caparol
Verpackung/Gebindegrößen
16 kg
Farbtöne
Transparent, Weiß
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Anbruchgebinde fest verschlossen aufbewahren. Container schonend behandeln und nur tropffrei restentleert zurückgeben.
Technische Daten
sD-Wert in Verbindung mit Capaver Akkordvlies Z15K sD= ,3m = Klasse v1 nach DIN EN 162-1
Dichte
Ca. 1,1 g/cm3
Ergänzungsprodukte
CapaColl VK
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
?
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Für farbige Fassaden- und Innenanstriche nach dem CaparolColor-System, zum Abtönen wäßriger Fassaden- und Innenfarben, Plastiken und Kunstharzputzen sowie für farbkräftige Anstriche, Malereien und Beschriftungen.
Eigenschaften
lösemittelfrei, wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
wetterbeständig
Naßabrieb nach DIN EN 13300 Klasse 2, entspricht „scheuerbeständig" nach DIN 53778
wasserabweisend nach DIN 4108
hoher Regenschutz, Klasse „niedrige Wasserdurchlässigkeit" nach DIN EN 1062
gut wasserdampfdurchlässig, Klasse „mittlere Wasserdampfdiffusion" nach DIN EN 1062
bestmöglich lichtecht, färbekräftig, leicht einzurühren
beständig gegen wäßrige Desinfektions- und Haushaltsreinigungsmittel
alkalisresistent, daher unverseifbar
Schutz gegen aggressive Abgase
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Verpackung/Gebindegrößen
750 ml
Farbtöne
Die Farbtöne sind untereinander in jedem Verhältnis mischbar und mit allen Caparol Dispersions-Werkstoffen verträglich. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Farbtonübersicht und Beständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: B; Gruppe: siehe Tabelle
Amazonas
2
Gobi
3
Mandarin
3
Parma
1
Aprikose
3
Graphit
1
Marone
1
Sanddorn
3
Ara
3
Havanna
1
Meteor
1
Sardinien
2
Basalt
1
Ingwer
1
Mocca
1
Savanne
1
Canari
3
Kiesel
1
Muskat
1
Schiefer
1
Cognac
3
Limette
3
Niagara
2
Terra
1
Donau
2
Madeira
1
Nutria
1
Umbrien
3
Elsass
3
Mais
3
Odenwald
2
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Anbruchgebinde fest verschlossen lagern.
Dichte
ca. 1,25 g/cm3
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Für Decklackierungen auf Holz, Metall und Hart-PVC geeignet. Nicht für Heizungsanlagen geeignet. Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Aufgrund der materialtypischen Geruchsentwicklung von Alkydharzlacken empfehlen wir für großflächige Beschichtungen im Innenbereich Capacryl PU-Gloss.
Eigenschaften
Hoher Weißgrad
Sehr gutes Standvermögen
Sehr gut deckend / Hervorragende Kantenabdeckung
Hohe Vergilbungsresistenz
Brillianter Tiefenglanz
Leichte Verarbeitbarkeit
Hohe Schlag- und Stoßfestigkeit
Lange Offenzeit
Beständig gegen haushaltsübliche Reinigungsmittel und kurzzeitig gegen schwache Säuren und Laugen
Hohe Wetter- und Lichtbeständigkeit
Schnell trocknend
Hervorragender Verlauf
Materialbasis
PU-Alkydharz mit aromatenfreien Lösemitteln
Verpackung/Gebindegrößen
750 ml, 2,5 Ltr.
Farbtöne
Weiß, Altweiß
Bei hellen Farbtönen und Weiß kann es durch mangelnden Lichteinfluss (UV Strahlung), Wärme und chemische Einflüsse, wie z. B. Ammoniakdämpfe aus Reinigungsmitteln, Kleb-, Anstrich- oder Dichtstoffen, zu einer Vergilbung der Lackoberfläche kommen. Diese Vergilbung ist materialtypisch und stellt keinen Produktmangel dar.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26
Bindemittel: Klasse B
Pigmentierung: Gruppe 1
Glanzgrad
Hochglänzend
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,2 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
○
○
○
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P303+P361+P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen [oder duschen]
Verwendungszweck
Klebe- und Armierungsmörtel für die Systeme Capatect DESIGN KERAMIK, FEINSTEIN und GLASMOSAIK.
Eigenschaften
Normalputzmörtel nach DIN EN 998-1
Mörtelkategorie Klasse CS IV nach DIN EN 998-1
Ausblühreduziert
Hoch wasserabweisend
Leichte Verarbeitung
Gute Haftung
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Sack, 1, t Big-Bag, Silo ab 5, t
Farbtöne
Grau
Lagerung
Kühl, trocken, frostgeschützt, haltbar in original verschlossener Verpackung mind. 12 Monate.
Diffusionswiderstandszahl µ (H2O)
≤ 25 nach DIN EN 115-19
Wasserdurchlässigkeitsrate
w ≤ ,1 kg/(m2h1/2) nach ETAG 4
Druckfestigkeit
Klasse CS IV nach DIN EN 998-1
Festmörtelrohdichte
ca. 1,4 g/cm³ nach DIN EN 115-1
Haftzugfestigkeit
≥ ,3 N/mm2 nach DIN EN 115-12
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1
Bindemittelbasis
Mineralische Bindemittel nach DIN EN 197-1Kunstharzdispersionspulver
Kapillare Wasseraufnahme
c ≤ ,2 kg/(m2min,5) nach DIN EN 115-18Klasse Wc2 nach DIN EN 998-1
Produkt-Nr.
UNI 19
Untergrundvorbereitung
Mauerwerk, Beton oder festhaftende Anstriche müssen sauber, trocken und tragfähig sein. Verunreinigungen und trennend wirkende Substanzen (z. B. Schalöl) sowie vorstehende Mörtelgrate sind zu entfernen. Schadhafte, blätternde Altanstriche und Strukturputze sind weitmöglichst zu entfernen. Putzhohlstellen sind abzuschlagen und flächenbündig beizuputzen. Stark saugende, sandende oder mehlende Oberflächen sind gründlichst bis zur festen Substanz zu reinigen und mit Sylitol® RapidGrund 111 zu grundieren.
Fensterbänke und Anbauteile abkleben. Glas, Keramik, Klinker, Naturstein, lackierte, lasierte und eloxierte Flächen sorgfältig abdecken.
Materialzubereitung
25 kg Material (ein Sack) in ca. 6, - 6,5 l Wasser.Anmischung mit Elektrorührwerk oder Zwangsmischer.Nach ca. 2 Minuten nochmals durcharbeiten.Nicht mehr Material anmischen, als innerhalb von 2 h verarbeitet werden kann.
Verbrauch
Verklebung: ca. 4,5 - 8 kg/m2Armierung: 1,4 kg/m2 und mm Schichtdicke
Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C absinken und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen, Wärmedämmen, Spachteln, Beschichten bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Bundesverband Ausbau und Fassade.
Trocknung/Trockenzeit
ca. 3 - 5 TageAbhängig von Temperatur, Schichtdicke und relativer Luftfeuchtigkeit.
Verklebung: Je nach Witterung überarbeitbar nach frühestens 24 h. Befestigung und Überarbeiten der Dämmplatten erst im Anschluss.
Armierung: Je nach Witterung eine Wartezeit zur Überarbeitung von 1 Tag je mm Schichtdicke einhalten.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Beispiel für Maschinenausrüstung
Bitte Sonderinformationen zur maschinellen Verarbeitung anfordern.
Armierungsschicht
Minimum: 4 mmMaximum: 8 mm
Applikation
Kleben der Dämmplatten:Den Klebemörtel in der Wulst-Punkt-Methode (umlaufende Wulst am Plattenrand > 5 cm auftragen und plattenmittig 3-6 Klebepunkte) auf die Plattenrückseite auftragen. Die Kleberauftragsmenge und die Steghöhe ist nach den Untergrundtoleranzen so zu variieren, dass ≥ 6 % Klebekontaktfläche gewährleistet ist. Beim Auftrag des Klebemörtels auf den Untergrund werden die Dämmplatten nach dem Kleberauftrag am Untergrund angesetzt und angeschlagen.Vollflächen-Klebetechnik (nur bei ebenen Untergrund und geeigneten Dämmstoffplatten anwendbar): Den Klebemörtel maschinell auf den Untergrund aufspritzen. Unmittelbar vor dem Ansetzen der Dämplatten ist der Klebemötel mit der Zahntraufel (die Zahnbreite und -tiefe richtet sich nach der Beschaffenheit des Untergrundes) aufzukämen. Die Dämplatten sind unverzüglich in das frische Klebemötelbett einzudrücken, einzuschwimmen und anzupressen. Um Hautbildung zu vermeiden, darf nur soviel Kleber vorgelegt werden, wie unmittelbar belegt werden kann. Die Dämmplatten im Verband von unten nach oben pressgestoßen verkleben und gut andrücken. Keine Klebemasse in die Plattenstöße bringen. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten. Armierungsschicht:Eventuell vorhandene Versätze an den Polystyrol-Plattenstößen abschleifen und anhaftenden Schleifstaub entfernen. Bei unbeschichteten Mineralwolle-Dämmplatten ist die Armierungsmasse in die Oberfläche der Dämmplatte einzuarbeiten (Pressspachtelung). Nach dem Anbringen des Eckschutzes an Fensterlaibungen und Kanten, sowie der Diagonalarmierung an den Ecken von Fassadenöffnungen, ist die Armierungsmasse jeweils in Bahnenbreite des Gewebes auf die Dämmplatten aufzutragen und das Capatect Gewebe 65 mit mindestens 1 cm Überlappung einzudrücken. Nachfolgend nass in nass überspachteln, so dass eine vollflächige Abdeckung des Gewebes sichergestellt ist. Die Gesamtschichtdicke muss mind. 4 mm betragen. Die max. Schichtdicke beträgt 8 mm. Gewebeeinbettung bei Armierungsschichtdicken bis 4 mm mittig und bei Armierungsschichtdicken über 4 mm in die äußere Hälfte der Armierungsmasse einarbeiten. Bei höheren Anforderungen an die Ebenheit der Armierungsschicht z. B. resultierend aus den Kantenlängen der keramischen Beläge, empfiehlt sich die Ausführung einer zweiten vollflächigen Lage der Armierungsmasse.Befestigung:Bei der Befestigung durch das Bewehrungsgewebe ist die Armierungsschicht in zwei Schichten aufzubringen. In die erste Schicht wird das Bewehrungsgewebe eingearbeitet. Danach werden die Dübel gesetzt und die zweite Schicht aufgebracht.
Zum Schutz vor Regeneinwirkung während der Trocknungsphase das Gerüst gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei der Anwendung und Ausführung die DIN 1855-1 sowie DIN 1835, VOB, Teil C beachten. Bei Container- oder Silo-Ware bitte auch die beigegebenen Anleitungen beachten.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Kann die Atemwege reizen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. Unter Verschluss aufbewahren. Enthält: Zement, Portland-, Chemikalien. Wäßrige Zementaufschlämmungen wirken alkalisch. Die Technischen Informationen sind zu beachten.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
VOC-Gehalt nach RL 24/42/EG < 1 g/l.
Giscode
ZP1 Zementhaltige Produkte, chromatarm
Zulassung
Z-33.46-191Z-33.46-1732
CE-Kennzeichung
Die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen erfolgt auf dem Gebinde. Die Leistungserklärung kann im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden. SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden H335 Kann die Atemwege reizen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310 P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Durch die Variation von Design, Type, Farbton, Glanzgrad und Technik der Beschichtung können mit Capaver-Vliesen hoch attraktive, wertvolle und individuelle Wandoberflächen erzielt werden. Bei Änderungswunsch von optischem Erscheinungsbild oder neuen Nutzungsanforderungen an Oberflächen können diese einfach, schnell und wirtschaftlich durch bedarfsgerechte Beschichtung realisiert werden.
Eigenschaften
Wasseraktivierbare Kleberrückseite
Vorbeschichtet
Bei Renovierung direkt überarbeitbar
Verrottungsfest, dimensionsstabil
Rissüberbrückend
Materialbasis
Capaver Glasvliese sind aus rein mineralischen und hochwertigen Glasfasern hergestellt.
Lieferbare Typen
Bezeichnung
Vliesstruktur
Gewicht pro m2
Rollenmaß
AkkordVlies G190 AA
fein–mittel
ca. 210 g?
25 x ca. 1 m
AkkordVlies G130 AA
fein
ca. 160 g?
50 x ca. 1 m
?Gewicht des Gewebes mit Klebstoff
Lagerung
Capaver Wandbeläge trocken lagern.
Flächengewicht
Siehe Tabelle "Lieferbare Typen"
Hinweis
Capaver-Glasvliese sind aus Glasfasern mit einem Durchmesser > 5 µm hergestellt und dadurch nicht lungengängig. Trotz höchster Einbindung der Glaspartikel können diese durch Zuschneiden der Vliese in sehr begrenztem Umfang freigesetzt werden und bei hautsensiblen Personen Juckreiz hervorrufen, der nach Beendigung der Klebearbeiten abklingt. Grundsätzlich werden nach der Beschichtung keine Glasfasern mehr freigesetzt. Personen, welche sensibel auf Glasfasern reagieren, empfehlen wir während der Tapezierarbeiten eine Staubmaske P2 zu tragen.
Glasvliese der AquaAktiv-Reihe (AA) sind weiß vorbeschichtet und benötigen bei der Verwendung von matten/seidenmatten Anstrichen im Farbton weiß bis hellgetönt in der Regel nur eine Schlußbeschichtung. Eine Probebeschichtung wird jedoch vorab empfohlen.
Baudynamische Risse können mit Capaver AkkordVlies G130/190 AA nicht beseitigt werden.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
?
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Untergründe
Innenflächen aus mineralischen Putzen der Mörtelgruppe PI, PII und PIII, Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV, Gipskarton, Gipsbauplatten und Betonflächen.Untergründe mit Capadecor DecoGrund oder Caparol HaftGrund EG beschichten.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig, sauber, eben und frei von trennenden Substanzen sein. Dabei VOB, Teil C, DIN 18366, Abs. 3. sowie unsere Technische Information Nr. 650 beachten. Die untere Temperaturgrenze für die Verarbeitung beträgt +5 °C für Objekt- und Umgebungstemperatur.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < 0,5mm
Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/2020 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Bei dem AquaAktiv Glasgewebe/Glasvlies wird kein Kleber auf den Untergrund gerollt oder gespritzt! Die Verarbeitung erfolgt in einem Wasserbadgerät oder einem geeigneten Kleistergerät mit Umrüstsatz:
Füllen Sie das Gerät bis zur Markierung mit sauberem Leitungswasser.
Legen Sie dann die Rolle entsprechend der Gerätbeschreibung ein und stellen Sie, so weit vorhanden, das Zählwerk auf 0.
Das Gewebe wird durch das Gerät gezogen und anschließend im 2/3-1/3-Verfahren je Bahn zusammengelegt.
Der am Gerät befindliche Wasserabstreifermuss aufliegen und darf nicht zurückgebunden oder mit Stellschrauben angehoben werden!
Die Abstreiflippen (Vlies) müssen intakt sein und auf voller Länge funktionieren.
Der Kleber aktiviert sich in kurzer Zeit und entwickelt die optimale Klebkraft je nach Struktur nach ca. 1-3 Minuten. Je nach Objektbegebenheiten (Temperatur und Luftfeuchte) kann sich dieser Zeitwert verschieben.
Für Arbeiten im Deckenbereich empfehlen wir eine Einwirkzeit von mind. 2–3 Minuten.
Überschrittene Einwirkzeiten können dazu führen, dass das Öffnen der Bahnen schwerfällt und die Nahtbereiche verkleben.
Achtung: Wandbeläge deren Einweichzeit > 5 Min. beträgt, dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Solange der Kleber nicht mit dem Untergrund in Verbindung kommt, kann dieser auch nach Trocknung wieder mit Wasser aktiviert werden.
Einbettung/Verklebung von Glasgeweben und Vliesen:
Achten Sie darauf, dass die Rückseitenmarkierung beim Verkleben zur Wand hin zeigt. Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals gestürzt oder seitenverkehrt verkleben.
Wir empfehlen Glasgewebe auf Stoß zu verkleben.
Die Bahnen müssen im Nahtbereich dicht gestoßen sein. Dies darf aber nicht dazu führen, dass es im Stoßbereich zu einer Aufwölbung und damit einem schlechten Nahtbild kommt.
Wichtig! Auf Augenhöhe ist zwingend darauf zu achten, dass der horizontale Garnverlauf (Schussgarn) benachbarter Bahnen aufeinander abgestimmt ist, sonst entsteht ein ungewollter Reißverschlusseffekt.
Einige Gewebetypen besitzen einen Rapport, auf den bei der Verklebung besonders zu achten ist.
Die verklebten Bahnen werden dann mit einem Tapezierspachtel oder einer Andrückwalze unter ausreichendem Druck vollflächig und blasenfrei an den Untergrund angedrückt. Überstände werden unter Fixierung der Kanten mit dem Tapezierspachtel abgeschnitten.
Bei der Verklebung um lotrechte Außenecken ist darauf zu achten, dass die Bahn mindestens 10 cm um diese Ecke herumgeführt wird. Um bei sehr stabilen Glasgeweben/-vliesen ein Anschmiegen an die Kante zu begünstigen, können mit einen Nassschleifpad vom Typ P320 die Fasern auf der Kante leicht angeschliffen (nicht durchschleifen!) und festgedrückt werden.
Bei nicht lotrechten Außenecken ist das Gewebe an der Ecke zu trennen.
Beschichtungsaufbau
Zwischenbeschichtung:Die Zwischenbeschichtung bildet die Basis für eine einwandfreie Schlußbeschichtung. Nach Trocknung des Wandbelages wird die Zwischenbeschichtung passend zur Schlußbeschichtung ausgeführt. Schlußbeschichtung:
Die Auswahl der geeigneten Schlußbeschichtung richtet sich nach dem geforderten Beanspruchungs- und Glanzgrad. Beschichtungen grundsätzlich nass in nass ausführen. Dies gilt auch für Beschneidebereiche.
Trocknung/Trockenzeit
Verklebte Bahnen vor Beschichtung durchtrocknen lassen.
Hinweis
Grundsätzlich soll die gekennzeichnete Innenseite einer Rolle zur Wand hin geklebt werden. Die spätere Sichtseite ist auf der Rolle nach außen gewickelt. Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals auf einer Fläche gestürzt oder seitenverkehrt verkleben.Capaver-Wandbeläge werden stets vor Verlassen des Werks sorgfältig geprüft. Vereinzelte produktionsbedingte Fehler können vorkommen. Diese sind an den Schnittkanten gekennzeichnet und durch entsprechende Zugaben ausgeglichen. Solche Fehler berechtigen nicht zu einer Reklamation. Grundsätzlich ist während des Zuschneidens/Tapezierens der Bahnen auf Fehlerfreiheit des Wandbelages zu achten. Im Falle von möglichen Reklamationen müssen die Chargen-/Kontrollnummer und Artikelnummer/-bezeichnung bereitgehalten werden. Diese befinden sich auf dem Originalkarton des Wandbelages. Beanstandungen nach erfolgter Verklebung von mehr als 10 Bahnen können nicht anerkannt werden.
Gutachten
Prüfzeugnisse und Gutachten
Schwerentflammbarkeit nach DIN 4102, B1
Nichtbrennbarkeit nach DIN 4102, A2
Dekontaminierbarkeit im Verbund mit Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
Übersicht der Brennbarkeitsklassen in Verbindung mit Capaver Akkordvlies G190/130 AA
Beschichtung
Brennbarkeitsklasse
CapaTrend
A2
Malerit E.L.F.
A2
CapaMaXX
A2
Indeko-plus
A2
CapaSilan
A2
Sylitol Bio-Innenfarbe
A2
Latex Samt 10
A2
Latex Satin 20
A2
Latex Gloss 60
A2
Nespri®Silan
B1
SeidenLatex
B1
PremiumClean
B1
Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
B1
Alle Prüfzeugnisse und Gutachten können unter www.caparol.de im Downloadbereich des jeweiligen Produktes heruntergeladen werden.
Entsorgung
Capaver Glasgewebe und Vliese können als Baustellenabfall entsorgt werden.
Technische Beratung
Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren technische Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten.
Verwendungszweck
Capaver VB Gewebe mit wasseraktivierbarer Kleberrückseite zur rationellen Verarbeitung im Wasserbadgerät.Durch die Variation von Design, Type, Farbton, Glanzgrad und Technik der Beschichtung können mit Capaver Glasgeweben hoch attraktive, wertvolle und individuelle Wandoberflächen erzielt werden. Bei Änderungswunsch von optischem Erscheinungsbild oder neuen Nutzungsanforderungen an Oberflächen können diese einfach, schnell und wirtschaftlich durch bedarfsgerechte Beschichtung realisiert werden.
Eigenschaften
Geeignet für alle gängigen Benetzungsgeräte mit aufliegendem Wasserabstreifer
Homogene ausgeprägte Strukturoptik
Hoch nassbeständig
Kleberbett gut korrigierbar
Verrottungsfest, dimensionsstabil
Rissüberbrückend
Materialbasis
AquaAktiv Glasgewebe (AA) sind aus rein mineralischen Glasfasergarnen hergestellt.
Lieferbare Typen
Bezeichnung
Gewebestruktur
Gewicht pro m2
Rollenmaß
Rapport
1100 AA
fein
ca. 170 g
50 x ca. 1 m
1132 AA
fein-mittel
ca. 185 g
50 x ca. 1 m
2165 AA
Fischgrät mittel
ca. 245 g
25 x ca. 1 m
>l 1,6 cm
2180 AA
Doppelkette grob
ca. 250 g
25 x ca. 1 m
2410 AA
mittel
ca. 240 g
25 x ca. 1 m
Verpackung/Gebindegrößen
Liefereinheit: Einzelkarton
Lagerung
Capaver Wandbeläge trocken lagern.
Hinweis
AquaAktiv Glasgewebe (AA) sind aus Glasfasern mit einem Durchmesser > 5 µm hergestellt und dadurch nicht lungengängig. Trotz höchster Einbindung der Glaspartikel können diese durch Zuschneiden der Gewebe in sehr begrenztem Umfang freigesetzt werden und bei hautsensiblen Personen Juckreiz hervorrufen, der nach Beendigung der Klebearbeiten abklingt. Grundsätzlich werden nach der Beschichtung keine Glasfasern mehr freigesetzt. Personen, welche sensibel auf Glasfasern reagieren, empfehlen wir während der Tapezierarbeiten entsprechende Schutzvorkehrungen zu treffen.
Die innere Struktur der Garne führt in Verbindung mit einer umweltfreundlichen Appretur zu hoher Nassbeständigkeit, einer geschlossenen Gewebeoberfläche und hoher Geschmeidigkeit während der Verarbeitung.AquaAktiv Glasgewebe (AA) sind weiß vorbeschichtet und benötigen bei der Verwendung von matten/seidenmatten Anstrichen sowie weißen oder hellen Farbtönen in der Regel nur eine Schlußbeschichtung.
Untergründe
Innenflächen aus mineralischen Putzen der Mörtelgruppe PI, PII und PIII, Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV, Gipskarton, Gipsbauplatten, Betonflächen.Kontrastreiche Untergrnde mit Capadecor DecoGrund oder Caparol Haftgrund EG beschichten.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss fest, trocken, tragfähig, sauber, eben und frei von trennenden Substanzen sein. Dabei VOB, Teil C, DIN 18366, Abs. 3 sowie unsere Technische Information Nr. 860 beachten. Die untere Temperaturgrenze für die Verarbeitung beträgt +5 °C für Luft und Untergrund.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < 0,5mm
Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/2020 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.
Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Bei den AquaAktiv Glasgeweben wird kein Kleber auf den Untergrund aufgetragen! Die Verarbeitung erfolgt in einem Wasserbadgerät oder geeigneten Kleistergerät mit Umrüstsatz:
Füllen Sie das Gerät bis zur Markierung mit sauberem Leitungswasser.
Legen Sie dann die Rolle entsprechend der Gerätbeschreibung ein und stellen Sie, so weit vorhanden, das Zählwerk auf 0.
Das Gewebe wird durch das Gerät gezogen und anschließend im 2/3-1/3-Verfahren je Bahn zusammengelegt.
Der am Gerät befindliche Wasserabstreifer muss aufliegen und darf nicht zurückgebunden oder mit Stellschrauben angehoben werden!
Die Abstreiflippen (Vlies) müssen intakt sein und auf voller Länge funktionieren.
Der Kleber aktiviert sich in kurzer Zeit und entwickelt die optimale Klebkraft je nach Struktur nach ca. 1-3 Minuten. Je nach Objektbegebenheiten (Temperatur und Luftfeuchte) kann sich dieser Zeitwert verschieben.
Für Arbeiten im Deckenbereich empfehlen wir eine Einwirkzeit von mind. 2–3 Minuten.
Überschrittene Einwirkzeiten können dazu führen, dass das Öffnen der Bahnen schwerfällt und die Nahtbereiche verkleben.
Achtung: Wandbeläge deren Einweichzeit > 5 Min. beträgt, dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Solange der Kleber nicht mit dem Untergrund in Verbindung kommt, kann dieser auch nach Trocknung wieder mit Wasser aktiviert werden.
Einbettung/Verklebung von Glasgeweben und Vliesen:
Achten Sie darauf, dass die Rückseitenmarkierung beim Verkleben zur Wand hin zeigt. Zur Vermeidung von Strukturunterschieden niemals gestürzt oder seitenverkehrt verkleben.
Wir empfehlen Glasgewebe auf Stoß zu verkleben.
Die Bahnen müssen im Nahtbereich dicht gestoßen sein. Dies darf aber nicht dazu führen, dass es im Stoßbereich zu einer Aufwölbung und damit einem schlechten Nahtbild kommt.
Wichtig! Auf Augenhöhe ist zwingend darauf zu achten, dass der horizontale Garnverlauf (Schussgarn) benachbarter Bahnen aufeinander abgestimmt ist, sonst entsteht ein ungewollter Reißverschlusseffekt.
Einige Gewebetypen besitzen einen Rapport, auf den bei der Verklebung besonders zu achten ist.
Die verklebten Bahnen werden dann mit einem Tapezierspachtel oder einer Andrückwalze unter ausreichendem Druck vollflächig und blasenfrei an den Untergrund angedrückt. Überstände werden unter Fixierung der Kanten mit dem Tapezierspachtel abgeschnitten.
Bei der Verklebung um lotrechte Außenecken ist darauf zu achten, dass die Bahn mindestens 10 cm um diese Ecke herumgeführt wird. Um bei sehr stabilen Glasgeweben/-vliesen ein Anschmiegen an die Kante zu begünstigen, können mit einen Nassschleifpad vom Typ P320 die Fasern auf der Kante leicht angeschliffen (nicht durchschleifen!) und festgedrückt werden.
Bei nicht lotrechten Außenecken ist das Gewebe an der Ecke zu trennen.
Beschichtungsaufbau
Zwischenbeschichtung:Die Zwischenbeschichtung bildet die Basis für eine einwandfreie Schlußbeschichtung. Nach Trocknung des Wandbelages wird die Zwischenbeschichtung passend zur Schlußbeschichtung ausgeführt. Dies ist vorab durch eine Probebeschichtung zu prüfen.
Schlußbeschichtung: Die Auswahl der geeigneten Schlußbeschichtung richtet sich nach dem geforderten Beanspruchungs- und Glanzgrad. Beschichtungen grundsätzlich nass in nass ausführen. Dies gilt auch für Beschneidebereiche.
Detaillierte Informationen zu den oben genannten Beschichtungsstoffen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Technischen Informationen der einzelnen Produkte.
Verarbeitungsbedingungen
Bei der Verwendung von Wasserbadgeräten ist auf die ordnungsgemäße Verwendung des Wasserabstreifers zu achten. Zu viel Wasser auf der Gewebebahn kann zu übermäßigem Anquillen des Klebstoffes führen und setzt die Klebkraft herab. Wandbeläge deren Einweichzeit länger 5 Min. beträgt, dürfen nicht mehr verarbeitet werden.
Trocknung/Trockenzeit
Verklebte Bahnen vor Beschichtung durchtrocknen lassen.
Hinweis
Capaver-Wandbeläge werden stets vor Verlassen des Werks sorgfältig geprüft. Vereinzelte produktionsbedingte Fehler können vorkommen. Diese sind an den Schnittkanten gekennzeichnet und durch entsprechende Zugaben ausgeglichen. Solche Fehler berechtigen nicht zu einer Reklamation. Gundsätzlich ist während des Zuschneidens/Tapezierens der Bahnen auf Fehlerfreiheit des Wandbelages zu achten. Im Falle von möglichen Reklamationen müssen die Chargen-/Kontrollnummer und Artikelnummer/-bezeichnung bereitgehalten werden. Diese befinden sich auf dem Originalkarton des Wandbelages. Beanstandungen nach erfolgter Verklebung von mehr als 10 Bahnen können nicht anerkannt werden.
Gutachten
Prüfzeugnisse und Gutachten
Schwerentflammbarkeit nach DIN 4102, B1
Nichtbrennbarkeit nach DIN 4102, A2
Dekontaminierbarkeit im Verbund mit Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
Übersicht der Brennbarkeitsklassen in Verbindung mit Capaver Glasgewebe AA
Beschichtung
Brennbarkeitsklasse
CapaTrend
A2
Malerit E.L.F.
A2
CapaMaXX
A2
Indeko-plus
A2
CapaSilan
A2
Sylitol Bio-Innenfarbe
A2
Latex Samt 10
A2
Latex Satin 20
A2
Latex Gloss 60
A2
Nespri®Silan
B1
SeidenLatex
B1
Premium Clean
B1
Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid
B1
Alle Prüfzeugnisse und Gutachten können unter www.caparol.de im Downloadbereich des jeweiligen Produktes heruntergeladen werden.
Entsorgung
Capaver Glasgewebe und Vliese können als Baustellenabfall entsorgt werden.
Verwendungszweck
Schiebefestes Glasfasergewebe für den Einsatz im Caparol-Grundputzsystem und den Caparol Armierungsmassen:-Capatect Klebe-und Armierungsmasse 133 Leicht und-Capatect Klebe-und Armierungsmasse 131 SLin der Anwendung auf tragfähigen mineralischen Putzflächen oder den Capatect WDVS A und B.
Eigenschaften
schiebefest
hoch zugfest
weichmacherfrei
alkalibeständig
Maschenweite 6 x 6 mm
Kante geschnitten
Verpackung/Gebindegrößen
Gewebe 666/110:50 m Rolle, 1,1 m breit = 55 m2
Farbtöne
Orange-dunkelanthrazit
Lagerung
Trocken
Ausgangs-Reißfestigkeit
(in Kette und Schuß): ≥ 1750 N / 5 cm
Flächenbezogene Masse
160 g/m2 ± 5 % nach DIN 53854
Reißfestigkeitsverlust nach Alkalilagerung
< 50 % (28 d NaOH 5 %ig bzw. 24 h alkal. Lösung pH 12,5 / 60 °C)
Produkt-Nr.
666/110
Verbrauch
1,1 m2/m2
Applikation
Caparol-Grundputzsystem:Den Unterputz vorlegen, abziehen und das Capatect-Gewebe 666/110 mit 10 cm Überlappung in das obere Drittel des Unterputzes einbetten. 20 cm Überlappung zu angrenzenden Bauteilen. Nachfolgend Material bis zur notwendigen Gesamtschichtdicke nachlegen. Bei Ecken an Gebäudeöffnungen etc. Diagonalbewehrung einbetten.Tragfähige mineralische Putzflächen und Capatect WDVS A und B:Die jeweilige Armierungsmasse in Bahnenbreite des Gewebes auf den Untergrund vollflächig in etwa 2/3 der Soll-Schichtdicke auftragen und das Capatect-Gewebe 666/110 faltenfrei eindrücken. Benachbarte Bahnen 10 cm überlappen. Nachfolgend naß in naß überspachteln so das eine vollflächige Abdeckung des Gewebes sichergestellt ist. Die einzuhaltende Armierungsschichtdicke richtet sich nach der jeweiligen Armierungsmasse.Die Gewebeeinbettung ist im oberen Drittel der Armierungsmasse vorzunehmen. Bei Ecken an Gebäudeöffnungen etc. Diagonalbewehrung einbetten.
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Sicherheitshinweise bitte in den Technischen Informationen des jeweiligen Produkts nachschlagen.
Entsorgung
Materialreste nach EAK 101103 (alte Glasfaser-Materialien) oder nach EAK 170904 (gemischte Bau- und Abbruchabfälle) entsorgen.
Zulassung
Z-33.43-132
Verwendungszweck
Für die farbige Gestaltung und den Schutz von begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen (wie Holzverkleidungen, Fensterläden, Tore, Fachwerk u. ä.) und nicht maßhaltigen Holzbauteilen (wie Verbretterungen, Zäunen, Schindeln, Balkonbrüstungen, Pergolen usw.) sowie für Fallrohre und Regenrinnen aus Hart-PVC und Zinkblech. Im Außenbereich anwendbar.
Vor der Beschichtung von plattenförmigen Holzwerkstoffen wie z. B. Massivholzplatten oder Furnierschicht-Sperrholz bitte die Hinweise im BFS-Merkblatt Nr. 18 Abs. 2.2.3 ff. beachten. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an unseren Beratungsservice.
Mineralisierte Polymeroberfläche durch Nanoquarzgitter-Technologie für langanhaltend saubere Oberflächen ohne Verlust der Elastizität des Beschichtungsfilms.
Mit Filmkonservierung zum Schutz der Beschichtungsoberfläche gegen Pilz- und Algenbefall.
Die Filmkonservierung bietet in den meisten Fällen einen jahrelang wirksamen Schutz gegen Schimmelpilz- und Algenbefall der Beschichtungsoberfläche. Der Einsatz von Filmkonservierungsmitteln ist aber auf ein ökologisch vertretbares Maß begrenzt. Abhängig von der biologischen Belastung kann es daher im Einzelfall, trotz Filmkonservierung, zu einem frühzeitigen Befall kommen. Auf Holzwerkstoffplatten (z. B. Sperrholz, Bau-Furniersperrholz, Furnierschichtholz
u. a.) muss grundsätzlich auch vor Ablauf der üblichen Gewährleistungsfristen mit einem Befall gerechnet werden. Dachuntersichten sind, je nach Konstruktion und Ausführung, aufgrund erhöhter Kondensatbelastung ebenfalls sehr anfällig für Pilzbefall, so dass auch hier keine Befallsfreiheit gewährleistet werden kann. Abgesehen von konstruktiven d. h. baulichen Maßnahmen, ist die Verwendung von Filmschutzmitteln aber der einzig mögliche Schutz gegen Pilz- und Algenbefall der Beschichtungsoberfläche.
Eigenschaften
Hohe Wetterbeständigkeit
Reduzierte Verschmutzungsneigung
Sehr gute Farbstabilität
Elastisch
Leichtgängige, geschmeidige Verarbeitung
Tropfgehemmt
Wasserdampfdiffusionsfähig
Oberfläche temporär gegen Pilz- und Algenbefall geschützt
Materialbasis
NQG-modifizierte Kunststoffdispersion, speziell für Holzbauteile.
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware:
750 ml, 2,5 Ltr., 5 Ltr., 10 Ltr.
(Nicht alle Standardwaren sind in jeder Gebindegröße verfügbar - siehe GH-Preisliste)
ColorExpress:
700 ml, 2,4 Ltr., 4,8 Ltr., 9,6 Ltr
Farbtöne
RAL 7035 Lichtgrau, RL 8017 Schokoladenbraun, RAL 9005 Tiefschwarz, Schwedenrot, Weiß
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Bei Wasserbelastung der Beschichtungsoberfläche kommt es zu einer temporären Farbtonaufhellung. Dieses Erscheinungsbild ist materialtypisch und beeinträchtigt nicht die Funktionalität der Beschichtung. Das gilt ebenso für einen bei starker Scheuerbeanspruchung auftretenden Pigmentabrieb an der Beschichtungsoberfläche.
Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen (z. B. Rot, Orange, Gelb) empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Capadur Wetterschutzfarbe NQG ist in Grundiersystemfarbtönen über ColorExpress erhältlich.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Bindemittel: Klasse A
Pigmentierung: Gruppe 1 bis 3 je nach Farbton
Glanzgrad
Seidenmatt
Der Glanzgrad kann in Abhängigkeit von der Holzoberfläche variieren.
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Umweltschonende, absperrende Grundbeschichtung für innen gegen Nikotin-, Wasser-, Ruß- und Fettflecken vor nachfolgenden Struktur-Beschichtungen.
Verwendungszweck
Pigmentierter Beschichtungsstoff auf Dispersions-Basis zur Absperrung und Bindung von Nikotin-, Wasser-, Ruß- und Fettflecken vor nachfolgenden Beschichtungen. Filtergrund grob ist weiß-transparent eingestellt, er bindet verfärbende oder durchschlagende Verschmutzungen und Flecken sichtbar, aber unlöslich ein. Eine hohe Griffigkeit und gutes Haftvermögen für nachfolgende Struktur-Beschichtungen zeichnen dieses Produkt zusätzlich Filtergrund grob dient als Grundanstrich vor nachfolgender Schlussbeschichtung mit Caparol-Dispersionsputzen, dem Capa-stone Buntsteinputz sowie dem Capadecor VarioPutz, Capafloc Vario und vielen anderen Beschichtungsstoffen.
Eigenschaften
wasserverdünnbar, umweltschonend
hohe Absperrwirkung
Absperrmittel nach VOB
bindet Verschmutzungen und Verfärbungen sichtbar ein
diffusionsfähig
hohes Haftvermögen
leichte und einfache Verarbeitung
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Verpackung/Gebindegrößen
12,5 l
Farbtöne
Weiß-transparent.Mit max. 5 % CaparolColor Abtönfarben oder AmphiColor® Voll- und Abtönfarben ohne Beeinträchtigung der Absperrwirkung abtönbar.
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Dichte
ca. 1,2 g/cm3
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.
Untergrundvorbereitung
Nicht tragfähige Beschichtungen:
Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen zunächst ein Grundanstrich mit CapaSol RapidGrund. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Nicht festhaftende Tapeten:Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger zur Bindung des Restkleisters. Ein Anstrich Filtergrund grob zur Vermeidung von Verfärbungen durch Kleisterreste.
Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken:Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen.
Holz- und Holzwerkstoffe:Mit den wasserverdünnbaren, umweltschonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.Vergilbte Gipsplattenoberflächen:Gipsspachtelstellen zunächst mit CapaSol RapidGrund grundieren, anschließend Grundbeschichtung mit Filtergrund grob ausführen.Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < 0,5mm
Bei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/2020 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz.Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Auftragsverfahren
Zu verarbeiten mit Pinsel und Rolle sowie geeigneten Spritzgeräten.Airlessauftrag:
Verdünnung
max. 5% mit Wasser
Airless Geräte hydraulisch
Spritzdruck
Geräteabhängig
Spritzwinkel
40° - 50°
Düsengröße in Inch
0,029 - 0,035"
Pistolensteckfilter in MW
-
Innengespeiste Rollensysteme
Spritzdruck
80 - 120 bar
Pistolensteckfilter in MW
ca. 0,31mm
Schneckenfördergerät
Düsengröße
4mm
Betriebsdruck
Geräteabhängig
Luftunterstützung
ja
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Für die Gestaltung und Pflege von Holzbauteilen im Gartenbereich (wie Gartenhäuser, Zäune,
Pergolen, Verbretterungen, Pflanzgerüste und Gartenmöbel) geeignet. Ebenso für Holzoberflächen
im Innenbereich (wie Möbel und Holzvertäfelungen) geeignet.
Plattenförmige Holzwerkstoffe (wie z. B. OSB, Sperrholz-, Holzspan- und Holzfaserplatten) sind im
Außenbereich nicht für eine Behandlung mit Holz-ÖlGeo geeignet. Nicht für Holzteile im Wasser, mit
Erdkontakt und statischer Beanspruchung verwenden.
Eigenschaften
Wasserverdünnbar
Umweltschonend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt
UV-Schutz
Wasseremulgiertes Pflanzenöl
Feuchtigkeitsregulierend
Offenporig
Farbtonvertiefend
Tropfgehemmt
Leichte angenehme Verarbeitung
Materialbasis
Leinöl-, PU- und Acrylharz-Bindemittel
Das enthaltene Leindotteröl wird besonders nachhaltig und biodiversitätsfördernd erzeugt. Diese
Herstellungsweise wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bis 31.12.2022 vom Bundesamt für
Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
gefördert.
Verpackung/Gebindegrößen
750 ml, 2,5 Ltr.
Farbtöne
Bangkirai
Teak
Glanzgrad
Seidenmatt. Der Glanzgrad kann in Abhängigkeit der Holzobefläche variieren.
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Eignung gemäß
Technischer Information Nr. 606
Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Der 1-Topf-Dickschichtlack ist zum Schutz und zur Gestaltung von Gebäudeteilen aus Eisen, Stahl, Zink, verzinktem Stahl, Aluminium, Kupfer, Hart-PVC, Holzbauteilen im Innenbereich und maßhaltigen Holzbauteilen im Außenbereich geeignet. Korrosionsschutz für Eisen und Stahl. Nicht für die Beschichtung von Dachflächen und eloxiertem Aluminium. Weißfarbtöne nicht auf Heizungsanlagen vewenden, da es zu Vergilbungen kommen kann (Alternative: Capalac oder Capacryl Heizkörperlack).
Eigenschaften
Hohe Deckkraft
Glimmerfarbtöne
Korrosivitätskategorie C4 Prüfbericht für Korrosivitätskategorie C4, Schutzdauer lang auf Stahl u. verzinkten Stahl nach DIN EN ISO 12944 Teil 6 (Institut für Oberflächentechnik GmbH)
Hervorragende Haftung
Langlebiger Schutz durch sehr gute Wetterbeständigkeit
Hohe Trockenschichtdicken durch großen Festkörpergehalt möglich
Grund-, Zwischen-, Schlussbeschichtung aus einem Topf (1-Topf-System)
Als Lack und Glimmervariante erhältlich
Materialbasis
Epoxiester mit aromatenfreien Lösemitteln
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware Weiß, Glimmer:75 ml, 2,5 Ltr., 1 Ltr.
ColorExpress:75 ml, 2,5 Ltr., 1 Ltr.
Farbtöne
Lackfarbton: WeißGlimmerfarbtöne: Glimmer ca. DB 71 / Glimmer ca. RAL 96
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen (z. B. Rot, Orange, Gelb) empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Capalac Dickschichtlack ist in Grundiersystemfarbtönen über ColorExpress erhältlich.
Bei hellen Farbtönen und Weiß kann es durch mangelnden Lichteinfluss (UV Strahlung), Wärme und chemische Einflüsse (wie z. B. Ammoniakdämpfe aus Reinigungsmitteln, Kleb-, Anstrich- oder Dichtstoffen) zu einer Vergilbung der Lackoberfläche kommen. Diese Vergilbung ist materialtypisch und stellt keinen Produktmangel dar.
Bei intensiven und dunklen Farbtönen kann an der Beschichtungsoberfläche ein temporärer Pigmentabrieb entstehen.
Bei Glimmerfabtönen kommt es in der Regel zu Farbtonabweichungen:- Im Vergleich zu drucktechnisch hergestellten Farbtonkarten - Bei Ausbesserungsarbeiten- Bei unterschiedlichen Beschichtungsverfahren (z. B. Streichen, Rollen, Spritzen, Pulverbeschichtung, Nasslackierung)
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26Bindemittel: Klasse C.Pigmentierung: Gruppe 1 bis 3 je nach Farbton
Glanzgrad
Lackvariante:Seidenmatt
Glimmerfarbtöne:Matt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Für maßhaltige Holzbauteile, Eisen, Stahl, Zink, Aluminium, Kupfer, Hart-PVC und tragfähige Altanstriche geeignet. Nicht auf Dachflächen und eloxiertem Aluminium anwendbar!Der Untergrund muss sauber, tragfähig, trocken und frei von trennenden Substanzen sein. Die Holzfeuchte darf bei maßhaltigen Holzbauteilen 13 % nicht überschreiten.
Untergrundvorbereitung
Holzbauteile:Holzoberflächen in Faserrichtung schleifen, gründlich reinigen und austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen. Scharfe Kanten brechen (siehe auch BFS-Merkblatt Nr. 18).Eisen, Stahl:Auf den Reinheitsgrad SA 2 1/2 (Strahlen) gem. DIN EN ISO 12944-4 vorbereiten. Bei geringer Korrosionsbelastung, z. B. im Innenraum ohne Kondenswasserbelastung und ohne aggressive Einflüsse ist auch eine gründliche maschinelle oder Handendrostung auf den Reinheitsgrad ST 3 möglich.Zink, Hart-PVC:Ammoniakalische Netzmittelwäsche mit Kunststoffschleifvlies nach BFS-Merkblatt Nr. 5 u. 22 oder Gescha Multi-Star mit Schleifvlies vorbereiten. Je nach Anforderung sweepstrahlen.Aluminium:Mit Nitroverdünnung oder hierfür vorgesehenen Reinigungsmitteln, z. B. Gescha Multi-Star, und mit Kunststoffschleifvlies nach BFS-Merkblatt Nr. 6 vorbereiten.Kupfer:Mit Gescha Multi-Star im Mischungsverhältnis 1:5 und Kunststoffschleifvlies vorbereiten.Altanstriche:Altanstriche anschleifen und/oder anlaugen. Nicht tragfähige Altanstriche entfernen.
Auftragsverfahren
Capalac Dickschichtlack kann gestrichen, gerollt oder gespritzt werden. Vor Gebrauch gut aufrühren und bei Bedarf mit Caparol AF-Verdünner (aromatenfrei) verdünnen. Bei Glimmerfarben sind optisch gleichmäßige Flächen nur im Spritzauftrag möglich. Auf großen Flächen ist aber auch im Spritzauftrag eine Wolkigkeit, z. B. durch Aufteilung der Flächen in Arbeitsabschnitte, nicht immer vermeidbar.Hinweis für den Spritzauftrag:
Ø Düse
Druck
Hinweise
Airless
Lack
,9 – ,13 inch
18 – 2 bar
Membranpumpe und Kolbenpumpe
Glimmer
,15 – ,19 inch
18 – 2 bar
Nur mit Kolbenpumpe
Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Handbuch der Spritztechnologie von Caparol.
Beschichtungsaufbau
Untergrund
Einsatz
Untergrund-vorbereitung
Imprägnierung
Grundierung
Zwischen-beschichtung
Schluss-beschichtung
Holz, Holzwerkstoffe
innen
anschleifen
–
CapalacDickschichtlack
falls erforderlichCapalacDickschichtlack
Capalac Dickschichtlack
maßhaltige Holzbauteile
außen
BFS Nr. 18
Capalac Holz-Imprägniergrund
Eisen, Stahl
innen/außen
entrosten/entfetten
–
Zink
innen/außen
BFS Nr. 5
–
Aluminium
innen/außen
BFS Nr. 6
–
Kupfer
innen/außen
BFS Nr. 6Gescha Multi-Star 1:5 mit Schleifvlies
-
Hart-PVC
innen/außen
BFS Nr. 22
–
Tragfähige Altanstriche1)
innen/außen
anschleifen/anlaugen
1) Schadstelle in Altanstrichen entsprechend des jeweiligen Untergrunds vorbehandeln.
Hinweis: Auf Pulverbeschichtungen, Coil-Coating-Beschichtungen und anderen kritischen Untergründen vorab Probeflächen anlegen und Haftung prüfen.
Korrosionsschutz auf Stahl mit Capalac Dickschichtlack:Beschichtungssysteme für die Korrosivitätskategorie C2, C3, C4 in Anlehnung an DIN EN ISO 12944-5 Oberflächenvorbereitung: Strahlen auf Reinheitsgrad SA 21/2 (DIN EN ISO 12944-4).
Nr.
Grund-beschichtung
µm1)
Zwischen-beschichtung
µm1)
Deck-beschichtung
µm1)
insg. µm1)
Korrosivitätskategorien
C22)
C32)
C42)
L
M
H
L
M
H
L
M
H
1
Capalac-Dickschichtlackz. B. RAL 736
6
Capalac-Dickschichtlackz. B. RAL 736
6
12
2
Capalac-DickschichtlackGlimmer
8
Capalac-DickschichtlackGlimmer
8
16
33)
Capalac-Dickschichtlackz. B. RAL 736
6
Capalac Dickschichtlack z. B. RAL 736
6
Capalac-Dickschichtlackz. B. RAL 736
6
18
43)
Capalac-DickschichtlackGlimmer
8
Capalac Dickschichtlackz. B. RAL 736
6
Capalac-Dickschichtlackz. B. RAL 736
6
2
53)
Capalac-DickschichtlackGlimmer
8
CapalacDickschichtlackGlimmer
8
Capalac-DickschichtlackGlimmer
8
24
1)
Sollschichtdicke
2)
Erläuterungen zu den Korrosivitätskategorien siehe unten.
3)
Mit Eignungsnachweis (Prüfbericht) nach DIN EN ISO 12944 Teil 6 für System Nr. 3, 4 und 5.
Blau =
geeignet
Weiß =
nicht geeignet
Korrosionsschutz auf verzinktem Stahl mit Capalac Dickschichtlack (Duplex-System):Beschichtungssystem für die Korrosivitätskategorie C2, C3, C4 in Anlehnung an DIN EN ISO 12944-5 Oberflächenvorbereitung: Sweepen (DIN EN ISO 12944-4).
Nr.
Grundbeschichtung
µm1)
Zwischenbeschichtung
µm
Deckbeschichtung
µm
insg. µm
Korrosivitätskategorien
C2
C3
C4
L
M
H
L
M
H
L
M
H
1?
Capalac-Dickschichtlackz. B. RAL 51
6
Capalac-Dickschichtlackz. B. RAL 51
6
12
2?
Capalac-DickschichtlackGlimmer
8
Capalac-DickschichtlackGlimmer
8
16
? Mit Eignungsnachweis (Prüfbericht) nach DIN EN ISO 12944 Teil 6.
ErläuterungenKorrosivitätskategorien (siehe DIN EN ISO 12944 Teil 2)
Kategorie/Belastung
Beispiele für typische Umgebungsbedingungen bzw. Belastungen in gemäßigtem Klima.
außen
innen
C2 gering
Atmosphären mit geringer Verunreinigung.Meistens ländliche Bereiche.
Ungeheizte Gebäude, wo Kondensation auftreten kann, z.B. Lager, Sporthallen.
C3 mäßig
Stadt- und Industrieatmosphäre, mäßige Verunreinigung durch Schwefeldioxid. Küstenbereiche mit geringer Salzbelastung.
Produktionsräume mit hoher Feuchte und etwas Luftverunreinigung, z.B. Anlagen zur Lebensmittelherstellung, Wäschereien, Brauereien, Molkereien.
C4 stark
Industrielle Bereiche und Küstenbereiche mit mäßiger Salzbelastung.
Chemieanlagen, Schwimmbäder, Bootsschuppen über Meerwasser.
Schutzdauer(siehe DIN EN ISO 12944 Teil 1 und 5)Die Schutzdauer ist die erwartete Standzeit eines Beschichtungssystems bis zur ersten Instandsetzung. Bei den angegebenen Zeitspannen handelt es sich um Erfahrungswerte die dem Auftraggeber helfen können, ein Instandsetzungsprogramm nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten festzulegen. Die Schutzdauer ist keine Gewährleistungszeit!
Zeitspanne
Schutzdauer in Jahren
Low (L)
2 – 5
Middle (M)
5 – 15
High (H)
über 15
Verbrauch
Verbrauch/Schichtdicken:
Verwendetes Werkzeug
Materialtyp
Verbrauch/m2
mittlerer Verbrauch/m2
mittlereNassschichtdicke
mittlereTrockenschichtdicke
Pinsel/Rolle
Lackvariante (Unifarbtöne)
1 – 125 ml
ca. 115 ml
ca. 115 µm
ca. 65 µm
Glimmer und DB-Farbtöne
125 – 16 ml
ca. 14 ml
ca. 14 µm
ca. 8 µm
RAL 96 und Kupfer
1 – 125 ml
ca. 115 ml
ca. 115 µm
ca. 6 µm
Spritzen
Lackvariante (Unifarbtöne)
1 – 125 ml
ca. 115 ml
ca. 115 µm
ca. 65 µm
Glimmer und DB-Farbtöne
15 – 18 ml
ca. 16 ml
ca. 16 µm
ca. 8 µm
RAL 96 und Kupfer
125 – 15 ml
ca. 135 ml
ca. 135 µm
ca. 7 µm
Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 5 °C (günstiger Bereich: 1 bis 25 °C)
Relative Luftfeuchte: ≤ 8 %
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit
staubtrocken
grifffest
überstreichbar
durchgetrocknet
nach Stunden
4
8
24
nach ca. 5 Tagen
Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit verzögern sich die Trocknungszeiten. Durch Zugabe von 5 Vol.-% Capalac PU-Härter kann eine schnellere Belastbarkeit und Durchtrocknung des Beschichtungsfilmes erreicht werden.
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharzverdünnung oder Universalverdünnung reinigen.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Capalac Dickschichtlack Basis Weiß und TransparentFlüssigkeit und Dampf entzündbar. Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. Dampf/Aerosol nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Unter Verschluss aufbewahren. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden.Enthält Naphtha (Erdöl), mit Wasserstoff behandelte schwere, Naphtha, wasserstoffbehandelt, niedrigsiedend, n-Butylacetat.Capalac Dickschichtlack Glimmer ca. RAL 96, Glimmer ca. DB 71 und EisenglimmerFlüssigkeit und Dampf entzündbar. Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. Dampf/Aerosol nicht einatmen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. Unter Verschluss aufbewahren. Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Spritznebel nicht einatmen. Kombifilter A2/P2 verwenden.Enthält:
Naphtha (Erdöl), mit Wasserstoff behandelt, schwere; Naphtha, wasserstoffbehandelt, niedrigsiedend, Lösungsmittelnaphtha (Erdöl), leichte, aromatische; Naphtha, niedrigsiedend, nicht spezifiziert, n-Butylacetat.
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produkt (Kat. A/i): 5 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. 5 g/l VOC.
Giscode
BSL4
Produkt-Code Farben und Lacke
veraltet: M-LL1
Deklaration der Inhaltsstoffe
Epoxidharzester, Titandioxid, Buntpigmente, Metallpigmente, mineralische Füllstoffe, Aliphaten, Glykolether, Additive
SicherheitshinweiseH226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Zur Vorlackierung von Holz- und Metallflächen geeignet. Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Aufgrund der materialtypischen Geruchsentwicklung von Alkydharzlacken empfehlen wir für großflächige Beschichtungen im Innenbereich Capacryl PU-Vorlack.
Eigenschaften
Hoch füllend
Hervorragend schleifbar
Schnell trocknend
Sehr gut deckend / Hohe Kantenabdeckung
Hohe Standfestigkeit
Sehr gute Haftungseigenschaften
Hervorragender Verlauf
Thixothrope, tropfgehemmte Viskositätseinstellung
Blei- und chromatfrei
Farbton auf Weißlacke (Capalac) optimal abgestimmt
Materialbasis
Alkydharz mit aromatenfreien Lösemitteln
Verpackung/Gebindegrößen
Standardware:
375 ml, 750 ml, 2,5 Ltr.
ColorExpress:
375 ml, 750 ml, 2,5 Ltr.
Farbtöne
Weiß
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen (z. B. Rot, Orange, Gelb) empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Capalac Vorlack ist in Grundiersystemfarbtönen über ColorExpress erhältlich.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,5 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
○
○
○
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten
Verwendungszweck
Der Trocknungsbeschleuniger
Für alle Alkydharzlacke als Zusatz von 5 – 15 Vol.-% im Innen- und Außenbereich auf starren und harten Untergründen. Speziell zur Trocknungsbeschleunigung und als Härter für Capalac EffektLack, Capalac Hochglanz-Buntlack und Capalac Seidenmatt-Buntlack im Farbton RAL 9006 und 9007 geeignet.
Eigenschaften
Beschleunigt die Durchtrocknung um bis zu 20 %
Verbesserung der chemischen und mechanischen Belastbarkeit
Materialbasis
Isocyanat
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Dichte: ca. 0,98 g/cm³
Hinweis
Der Zusatz ist farblos und reduziert je nach Zugabemenge die Deckfähigkeit und gering die Viskosität. Bei Seidenmatt- bzw. Seidenglanz-Lacken wird der Glanzgrad leicht erhöht. Nur für gewerbliche Verarbeitung bestimmtes Produkt!
Sicherheitshinweise
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein H315 Verursacht Hautreizungen H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H319 Verursacht schwere Augenreizung H335 Kann die Atemwege reizen H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/… anrufen P331 KEIN Erbrechen herbeiführen P405 Unter Verschluss aufbewahren
Verwendungszweck
Verarbeitungsfertiger, strukturierbarer Fassadenputz für mineralische und organische Wand- und Deckenflächen im Außenbereich. Einsatzbar in Verbindung mit den Capatect Fassadensystemen.
Eigenschaften
Hoch wasserdampfdurchlässig
Farbtonvielfalt durch SilaCryl®-Technologie
Gute Farbtonbeständigkeit
Erhöhter Schutz gegenüber Pilz- und Algenbefall
Wasserverdünnbar
Geschmeidige Verarbeitung
Farbtöne
Weiß
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, trocken und frostfrei. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Dichte
ca. 1,8 g/cm³
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sdH2O
< 1,4 m nach DIN ISO 7783Klasse V2 (mittel) nach DIN EN 15824
Brandverhalten
A2-s1, d nach DIN EN 1351-1 (nichtbrennbar)
Konsistenz
Pastös
Bindemittelbasis
Siliconharzmodifizierte Kunstharz-Dispersion auf SilaCryl®-Basis
Wasserdurchlässigkeit (w-Wert)
≤ ,5 kg/(m2h1/2) nach DIN EN 162-3Klasse W2 (mittel) nach DIN EN 15824
Produkt-Nr.
Produkt-Nr. / Bezeichnung
Struktur
Körnung(mm)
ca. Verbrauch(kg/m2)
Capatect Muresko Fassadenputz
K15, Kratzputz-Struktur
1,5
2,7
K2, Kratzputz-Struktur
2,
3,5
K3, Kratzputz-Struktur
3,
4,2
Bei den Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte ohne Schütt- und Schwundverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss eben, sauber, trocken, fest, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein. VOB, Teil C, DIN 18 363, Abs. 3 beachten.
Nicht tragfähige Lack- Dispersionsfarben- oder Kunstharzputzbeschichtungen sowie nicht tragfähige mineralische Anstriche sind restlos zu entfernen. Festhaftende Anstriche trocken oder nass reinigen.
Schimmel-, moos- oder algenbefallene Flächen mittels Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Mit Capatox durchwaschen und die Flächen gut trocknen lassen. Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen mittels Druckwasserstrahlen mit Zusatz geeigneter Reinigungsmittel und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen.Bei Korngrößen < 2, mm kann eine zusätzliche Vorbehandlung des Unterputzes notwendig sein.
Auftragsverfahren
Den Putz mit einer Edelstahlkelle oder mit einer geeigneten Feinputz-Spritzmaschine vollflächig auftragen und auf Körnung abziehen. Unmittelbar danach mit einer Kunststofftraufel oder mit einem PU-Brett die Kratzputze gleichmäßig rund abscheiben, die Reibeputze wahlweise waagrecht, senkrecht oder rund strukturieren. Die Wahl des Werkzeuges beeinflusst das Rauhigkeitsprofil der Oberfläche, deshalb stets mit gleichen Strukturscheiben arbeiten.
Beim Spritzauftrag ist die zu wählende Düse abhängig von der Korngröße. (Düsengröße = Korngröße x 4) Der Arbeitsdruck sollte ,3–,4 MPa (3–4 bar) betragen. Beim Spritzauftrag ist besonders sorgfältig darauf zu achten, dass ein gleichmäßiger Materialauftrag erfolgt und Überlappungen an den Gerüstlagen vermieden werden.
Zur Erzielung einer gleichmäßigen Struktur sollten zusammenhängende Flächen stets vom gleichen Handwerker ausgeführt werden, um Strukturabweichungen durch unterschiedliche „Handschriften" zu vermeiden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass in nass zügig durchzuarbeiten.
Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummern verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern vorher untereinander mischen. Capatect Muresko Fassadenputze sind nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Beschichtungsaufbau
Der als Grund- oder Zwischenbeschichtung einzusetzende PutzGrund 61 ist bei nachfolgender Verarbeitung von eingefärbtem Putz im Putzfarbton abzutönen. Grund- bzw. Zwischenanstriche müssen vor der weiteren Überarbeitung trocken sein.
Capatect WDVS:Neue mineralische Unterputze (Armierungsmassen): Mit PutzGrund 61 grundieren. Neue zementfreie Armierungsmasse: Keine Grundierung erforderlich. Durch längere Standzeit (z.B. Überwinterung) angewitterte Unterputze mit PutzGrund 61 grundieren.
Putze der Mörtelgruppen PII u. PIII:Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen, bei ca. 2 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.B. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen der Oberputz beschichtet werden kann. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Alte Putze:Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzbefestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Beton:Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Tragfähige, matte Dispersionsfarben-Beschichtungen:Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Bei anderer Reinigungsart (abwaschen, abbürsten, abspritzen), ein Grundanstrich mit Dupa-Putzbefestiger. Zwischenanstrich mit PutzGrund 61.
Tragfähige Silikat-Farben:Mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten.
Verarbeitungsbedingungen
Während der Verarbeitung und in der Trocknungsphase dürfen die Umgebungs- und Untergrundtemperaturen nicht unter +5 °C und über +3 °C liegen. Nicht unter direkter Sonneneinwirkung, bei starkem Wind, Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit verarbeiten. Bei starker Luftbewegung auf der Bauteiloberfläche zum Zeitpunkt der Ausführung und Trocknung besteht das Risiko von Schwundriss- und Porenbildung im Oberputz. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Merkblatt "Verputzen, Wärmedämmen, Spachteln, Beschichten bei hohen und tiefen Temperaturen" vom Bundesverband Ausbau und Fassade.
Trocknung/Trockenzeit
Bei 2 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist der Putz nach 24 Stunden oberflächentrocken. Durchgetrocknet, belastbar und überstreichbar nach 2–3 Tagen.
Der Putz trocknet physikalisch, d.h. durch Filmbildung der Dispersion und durch Verdunstung der Feuchtigkeit. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.Falls erforderlich, ist die fertig gestellte Oberfläche des Oberputzes bis zum Erreichen einer ausreichenden Witterungsbeständigkeit zu schützen.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Vorbereiten des Materials
Gebindeinhalt mit einem langsam laufenden Rührwerk gründlich aufrühren. Erforderlichenfalls zur Konsistenzregulierung mit Wasser verdünnen; beim Handauftrag max. 1 %, beim Spritzauftrag max. 2 %.
Hinweis
Beim Capatect Muresko Fassadenputz handelt es sich um ein Produkt, dass mit speziellen Wirkstoffen gegen Pilz- und Algenbildung auf der Beschichtung ausgestattet ist. Dieses Depot an Wirkstoffen bietet einen langanhaltenden, zeitlich begrenzten Schutz, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z.B. der Stärke des Befalls und der Feuchtebelastung, abhängt. Deshalb ist ein dauerhaftes Verhindern von Pilz- und Algenbewuchs nicht möglich.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Achtung. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen. Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on, 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on, Reaktionsmasse aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 247-5-7] und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on [EG Nr. 22-239-6] (3:1). Hotline für Allergiker: 8/1895 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz)Dieses Produkt ist eine „behandelte Ware" nach EU-Verordnung 528/212 (kein Biozid-Produkt) und enthält folgende biozide Wirkstoffe: 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on (CAS-Nr. 2653-2-1), Pyrithionzink (CAS-Nr. 13463-41-7), Terbutryn (CAS-Nr. 886-5-). Hotline für Allergieanfragen und technische Beratungen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Bitte beachten (Stand bei Drucklegung)
Fassadenharzputz, wässrig, mit Filmschutz. EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt dieses Produktes (Kat. A/c): <4 g/L. Dieses Produkt enthält max. 2 g/l VOC.Deklaration der Inhaltsstoffe nach VdL-Richtlinie 1: Polyvinylacetatharz, Silikonharz, Calciumcarbonat, Silikate, Titandioxid, Wasser, Glykole, Aliphaten, Additive, Konservierungsmittel, Filmschutzmittel.
Entsorgung
Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen. EAK 8112
Giscode
BSW5
Zulassung
Z-33.43-132Z-33.44-133Z-33.41-13
CE-Kennzeichung
Die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen nach DIN EN 15824 erfolgt auf dem Gebinde sowie dem Datenblatt zur CE-Kennzeichnung, das im Internet unter www.caparol.de abgerufen werden kann.
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Oberflächenschutz für Betondachsteine und Tonziegel. Hinweis: DisboROOF 408 ist vor Pilz- und Algenbewuchs geschützt. Von Dachflächen aufgefangenes Regenwasser sollte erst nach einer Wartezeit von 12 Monaten als Gießwasser verwendet werden.
Eigenschaften
hohes Widerstandsvermögen gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse
hohe Glanzerhaltung
hohe Elastizität auch bei niedrigeren Temperaturen
wasserdampfdiffusionsfähig und wasserdicht
Verarbeitung
Geeignete Untergründe: Bewitterte (mind. 10 Jahre alte), saugfähige Betondachsteine und engobierte bzw. glasierte Tonziegel.
Untergrundvorbereitung: Defekte Bedachungsmaterialien und defekte An- und Abschlüsse durch Fachfirmen austauschen bzw. instand setzen lassen. Die Dachdeckung muss ausreichend hinterlüftet sein. Algen-, Moosbewuchs, Schmutz und lose Teile durch Druckwasserstrahlen entfernen. Immer in Ablaufrichtung arbeiten, um ein übermäßiges Eindringen von Feuchtigkeit unter die Dachdeckung zu verhindern. Der Untergrund muss nach der Reinigung fest, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen sein.
Materialzubereitung: Vor der Verarbeitung gründlich aufrühren. Die Grundbeschichtung kann mit bis zu 5 % Wasser verdünnt werden.
Verbrauch
Ca. 330–380 ml/m2 bzw. 360 - 420 g/m2 pro Beschichtung, je nach Art und Oberfläche des Bedachungsmaterials.
Exakte Verbrauchswerte durch Musterlegung am Objekt ermitteln.
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Deckender Grundanstrich vor nachfolgenden Dispersions-, Siliconharz- und Dispersions-Silikatfarben auf mineralischen Flächen sowie alten Kunstharzputz-Beschichtungen und WDV-Systemen.
Auch als Grundbeschichtung bei lösemittelhaltigen Polymerisatharzfarben einsetzbar.
CapaGrund Universal vermindert auf alkalischen Oberputzen der Putzgruppen CSI - CSIII nach DIN EN 998-1 sowie Beton das Risiko von Kalkausblühungen.
CapaGrund Universal-W ist mit einer Konservierung der Beschichtung gegen Befall und Schädigung durch Pilze und Algen ausgestattet.
Eigenschaften
Alkalibremse bei mineralischen Putzen
Nespri-Spritzverfahren
Verkieselungsfähig für nachfolgende Dispersions-Silikatfarben
Haftvermittelnd auf schwach saugenden Untergründen
CapaGrund Universal-W verzögert Befall und Schädigung durch Pilze und Algen
Materialbasis
Siliconmodifizierte Kunststoffdispersion
Verpackung/Gebindegrößen
CapaGrund Universal: 5 l, 12,5 l25 l Hobbock & 12 l Fass (Nespri und Airless)CapaGrund Universal-W: 12,5 l
Farbtöne
Weiß.
CapaGrund Universal / CapaGrund Universal-W ist mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar.
CapaGrund Universal ist im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 7 Farbtönen abtönbar.
Intensivere Farbtöne werden näherungsweise aus der Weißware hergestellt und eignen sich als Grundbeschichtung für die jeweiligen brillanten, intensiven Farbtöne der gewünschten Deckbeschichtung. Bei entsprechenden Farbtönen der Deckbeschichtung wird im ColorExpress-System auf diese Möglichkeit hingewiesen und bei gleicher Farbtonbezeichnung ist unter CapaGrund Universal eine entsprechende Rezeptierung hinterlegt.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Bei Auffälligkeiten bzw. Abweichungen zum Liefersoll (z.B. Farbtonabweichungen) oder zur Üblichkeit der Beschaffenheit bitte auch den Leitfaden zu Pru¨fpflichten bei Anlieferung von To¨nware des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. beachten: Broschüren und Merkblätter – VDPM.
Glanzgrad
Matt, Klasse: G3 nach DIN EN 162-1
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Dichte
ca. 1,4 g/cm3
Ergänzungsprodukte
Caparol Trocknungsbeschleuniger - Winteradditiv zur Verarbeitung und Frühregenfestigkeit von CapaGrund Universal/CapaGrund Universal-W bei niedrigen Temperaturen von +1 °C bis ca. +1 °C.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
CapaGrund Universal:
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Capagrund Universal-W:
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
–
–
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten. Für die Untergrundvorbehandlung bitte auch unsere Technische Information Nr. 65 "Untergründe und deren Vorbehandlung" beachten.
Untergrundvorbereitung
Hinweis Q2/Q3 Spachtelung / dünne Gipsschichten < ,5mmBei Verwendung gipshaltiger, hydraulisch abbindender Spachtelmassen in der Qualitätsstufe Q2/Q3 wird eine transparente, wässrige Grundierung empfohlen. Hierzu verweisen wir auf das Maler&Lackierer Merkblatt Nr. 2 -9/22 "Haftfestigkeitsstörungen von Beschichtungen auf verspachtelten Gips(karton)platten" des Bundesverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz und des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz. Alternativ zur gipshaltigen Q3 Spachtelung haben sich Spachtelungen mit pastösen Spachtelmassen bewährt.
Oberputze nach DIN EN 998-1 Klasse CS II 1,5 - 5, N/mm2:Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen bei ca. 2 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.B. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen bei alkalischen Oberputzen, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen beschichtet werden kann.
Auftragsverfahren
CapaGrund Universal kann gerollt, gestrichen und gespritzt werden.CapaGrund Universal-W (mit Filmkonservierung) nur im Außenbereich einsetzen.
Nespri Spritzauftrag:Spritzauftrag mit Nespri-Düsen für die Fassadenbeschichtung (Spritzen & Nachrollen):• 2° Doppeldüse 215 (für Beschneidearbeiten) • 3° Doppeldüse 317 (für glatte Untergründe) • 3° Doppeldüse 319 (für raue Untergründe)
Nespri-Düsen für die Innenanwendung (Spritzen & Nachrollen):• 2° Spezial-Einzeldüse 213 (für Beschneidearbeiten)• 3° Doppeldüse 316 (für glatte Untergründe)• 3° Doppeldüse 317 (für raue Untergründe)
Materialtemperatur wird automatisch geregelt.Der Spritzdruck (geöffnete Spritzpistole) beim Nespri-Airlessgerät liegt im grün gekennzeichneten Bereich des Manometers.Bei der NespriKIT-Schlauchtrommel ist dieses in Eigenverantwortung am jeweiligen Airlessgerät einzustellen.
Airlessauftrag:Spritzwinkel: 5°Düse: ,19–,21"Spritzdruck: 15–18 bar
Verdünnung
Ausschließlich mit max. 3% Wasser verdünnen.
Beschichtungsaufbau
Speziell als deckender Grundanstrich vor nachfolgenden Dispersions-, Siliconharz- und Dispersions-Silikatfarben und lösemittelhaltiger Polymerisatharzfarben einsetzbar.
Verbrauch
Je nach Saugfähigkeit und Beschaffenheit des Untergrundes ca. 15–2 ml/m2. Exakten Verbrauch und Verdünnungsgrad durch Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: Mind. + 5° C bis max. + 3°C.
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach ca. 12 Stunden überarbeitbar. Bei niedrigeren Temperaturen entsprechend längere Trockenzeiten einhalten.
Werkzeugreinigung
Arbeitsgeräte nach Gebrauch mit Wasser auswaschen.
Hinweis
CapaGrund Universal / CapaGrund Universal-W ist nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung.
Bei CapaGrund Universal-W handelt es sich um ein Produkt, das mit speziellen Wirkstoffen gegen Pilz- und Algenbildung auf der Beschichtung ausgestattet ist. Dieses Depot an Wirkstoffen bietet einen langanhaltenden, zeitlich begrenzten Schutz, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z.B. der Stärke des Befalls und der Feuchtebelastung, abhängt. Deshalb ist ein dauerhaftes Verhindern von Pilz- und Algenbewuchs nicht möglich. Zur Untergrundvorbehandlung bei algen- und pilzbefallenen Flächen kann nach erfolgter Reinigung FungiGrund eingesetzt werden.
CapaGrund Universal-W darf nur im Außenbereich eingesetzt werden.
Verträglichkeit: Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, CapaGrund Universal / CapaGrund Universal-W nur mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben oder über ColorExpress abtönen. Keine anderen Werkstoffe zusetzen.
SicherheitshinweiseH412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden
Verwendungszweck
RF-RaumFinish eignet sich aufgrund spezieller Zusammensetzung besonders für die Beschichtung von neuen Raufasertapeten und mittel bis grob strukturierten Wandbelägen aus Glasgewebe. Durch die höhere Füllkraft werden Tapetenstöße bestens gefüllt und egalisiert. Aufgrund überzeugender Verarbeitungseigenschaften liefert die Farbe auch auf Gipsplatten, Putzen und allen anderen innenraumüblichen Untergründen hervorragende Beschichtungsergebnisse.
Eigenschaften
lösemittel- und weichmacherfrei
hohe Deckkraft, so dass in vielen Fällen nur ein Anstrich notwendig ist
diffusionsfähig
sd-Wert < 0,1 m
optimal ausbesserungsfähig
leicht zu verarbeiten
wasserverdünnbar
egalisiert Raufaserstöße
frei von foggingaktiven Substanzen
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Farbtöne
RF-RaumFinish: ca. RAL 9016 Verkehrsweiß.
Mit AmphiColor Vollton- und Abtönfarben oder CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
RF-RaumFinish ist im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 70 Farbtönen abtönbar. Bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.
Glanzgrad
Stumpfmatt (nach DIN EN 13 300)
Lagerung
Kühl, aber frostfrei.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 13 300:
Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.
Nassabrieb
Klasse 3, entspricht waschbeständig nach DIN 53778
Kontrastverhältnis
Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 6 m2/l bzw. 150 ml/m2
Maximale Korngröße
fein (< 100 µm)
Dichte
ca. 1,5 g/cm3
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Kalk-Feinputz für die Oberflächengestaltung von Histolith® Trass-Sanierputz und Histolith® Trass-Kalkputz sowie für sonstige mineralische Unterputze außen und innen. Nicht geeignet als Sockelputz.
Eigenschaften
hand- und maschinenverarbeitbar
filzbar
feinkörnige Oberfläche
maximale Korngröße ,4 mm
hoch wasserdampfdurchlässig µ ca. 8
Druckfestigkeit < 2,5 N/mm2
Mörtelgruppe: PIc
Materialbasis
Mineralische Bindemittel nach DIN EN 459-1, DIN EN 197-1 und mineralische Zuschläge nach DIN EN 13139.
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Sack
Farbtöne
Naturweiß
Lagerung
Trocken mind. 9 Monate ab Herstelldatum, 9 Monate chromatarm.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Geeignet als Oberputz für Histolith® Trass-Sanierputz und Histolith® Trass-Kalkputz sowie für mineralische Unterputze außen und innen nach DIN 18 55 Putzmörtelgruppen PI, PII, PIII.Weiterhin geeignet im Innenbereich auf Gipsputzen und Gipsplatten sowie auf tragfähigen Altanstrichen und Kunstharzputzen nach vorherigem Grundanstrich mit Histolith® Strukturgrund.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muß fest, tragfähig, frostfrei sowie frei von haftmindernden Substanzen sein. Unterputze müssen gut abgebunden und aufgeraut sein. Untergrund gründlich reinigen.
Materialzubereitung
Histolith® Feinputz mit einem Rührquirl in verarbeitungsgerechter Konsistenz knollenfrei anrühren. Wasserbedarf: ca. 6,5 l/SackVerarbeitungszeit: ca. 12 Minuten
Auftragsverfahren
Material von Hand oder mit einer gängigen Mischpumpe verarbeiten (z. B. Inotec, PFT). Schlauchlänge max. 25 m. Schlauchdurchmesser mind. 25 mm.Oberfläche nach dem Anziehen strukturieren oder filzen.
Beschichtungsaufbau
Im Außenbereich ist eine Beschichtung notwendig. Beschichtung nur mit hoch wasserdampfdurchlässigen Beschichtungsstoffen, empfohlen werden Histolith® Fassadenfarben oder AmphiSilan-/ThermoSan-Siliconharzfarben.
Verbrauch
Ca. 1,5 kg/m2 pro mm Schichtdicke. Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Verarbeitungstemperatur:Temperatur bei der Verarbeitung für Umluft und Untergrund ≥ + 5 °CNicht bei direkter Sonneneinstrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten oder die Flächen entsprechend schützen.
Trocknung/Trockenzeit
Vor nachfolgenden Beschichtungen eine Standzeit von wenigstens 7 Tagen einhalten. Während der Trockenzeit sind die behandelten Flächen vor raschem Austrocknen zu schützen.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Hinweis
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz. DIN 18 55, VOB Teil C DIN 18 35 und WTA-Merkblatt 2-9-4/D beachten.
Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren Vorbereitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die hier nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder mit unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie objektbezogen zu beraten.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Verursacht schwere Augenschäden. Verursacht Hautreizungen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub oder Nebel nicht einatmen. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Nach Gebrauch Hände gründlich waschen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt anrufen.
Entsorgung
Leere Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen zwecks Wiedergewinnung oder Entsorgung.Kann nach Verfestigung unter Beachtung der örtlichen behördlichen Vorschriften abgelagert werden.
Giscode
ZP 1
Kontakt
SicherheitshinweiseH315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310
Verwendungszweck
Für hochwertige Zwischen- und Schlusslackierungen auf grundierten maßhaltigen Holzbauteilen sowie auf grundiertem Metall und Hart-PVC. Weißfarbtöne nicht auf Heizungsanlagen verwenden, da Vergilbung möglich (Capacryl Heizkörperlack verwenden). Anwendbar im Außen- und Innenbereich.
Eigenschaften
Geruchsarm
Leichtgängige, geschmeidige Verarbeitung
Blockfest
Hohe Kratz- und Stoßfestigkeit
Diffusionsfähig
Beständig gegen haushaltsübliche Reinigungsmittel
Nassabrieb nach DIN EN 13300: Klasse 1 (entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778)
Für Kinderspielzeug geeignet gemäß DIN EN 71-3
Desinfektionsmittelbeständig
Materialbasis
Polyurethan-Acryldispersion
Verpackung/Gebindegrößen
Capacryl PU-Satin
Capacryl PU-Gloss
Standardware:
375 ml, 750 ml, 2,5 Ltr.,10 Ltr.
375 ml, 750 ml, 2,5 Ltr.
ColorExpress:
350 ml✱, 700 ml, 2,4 Ltr., 9,6 Ltr.✱
350 ml✱, 700 ml✱, 2,4 Ltr.
✱nicht bei Basis Y und R
Farbtöne
Weiß
Weitere Farbtöne sind über ColorExpress tönbar.
Bei Capacryl PU-Satin kann an der Beschichtungsoberfläche bei dunklen und intensiven Farbtönen ein temporärer Pigmentabrieb entstehen – ggf. ist im Innenbereich eine transparente Versiegelung mit Capadur Parkett- und SiegelLack erforderlich.
Bei Verwendung von schwach deckenden Farbtönen wie Rot, Orange, Gelb, empfehlen wir eine Grundbeschichtung im passenden Grundiersystemfarbton. Für Capacryl PU-Satin und PU-Gloss, Capacryl Haftprimer und Capacryl PU-Vorlack sind Grundiersystemfarbtöne über die ColorExpress Abtöntechnik erhältlich.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Bindemittel: Klasse A
Pigmentierung: Gruppe 1 bis 3 je nach Farbton
Glanzgrad
Capacryl PU-Gloss: Glänzend
Capacryl PU-Satin: Seidenmatt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Das original verschlossene Gebinde ist 12 Monate lagerstabil.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
Verwendungszweck
Für füllende Fassadenbeschichtungen mit hoher Schutzwirkung gegen aggressive Luftschadstoffe. Geeignet für füllende Anstriche und zur optischen Egalisierung ungleichmäßig abgescheibter Putze.
Eigenschaften
diffusionsfähig und wasserabweisend
gut deckend und leicht füllend
einfache Verarbeitung
wetterbeständig
wasserabweisend nach DIN 418
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Farbtöne
Weiß.
Mit AmphiColor Vollton- und Abtönfarben oder CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen.
Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung verwenden.
Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.
Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26:
Klasse: C
Gruppe: 1–3, je nach Farbton
Glanzgrad
Matt, G3
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Technische Daten
Kenndaten nach DIN EN 162:
Maximale Korngröße
< 1 µm , S1
Dichte
ca. 1,5 g/cm3
Trockenschichtdicke
1–2 µm, E3
Wasserdurchlässigkeitsrate
(w-Wert): > ,5 [kg/(m2· h,5)] (hoch), W1
Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-Wert)
(sd-Wert): < ,14 m (hoch), V1
Durch Abtönung sind Abweichugnen bei den technischen Kenndaten möglich.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
–
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten. Grundbeschichtung entsprechend unserer Technischen Information Nr. 65 "Untergründe und deren Vorbehandlung"
Untergrundvorbereitung
Putze der Mörtelgruppen PII u. PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/mm2:
Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen bei ca. 2 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar.
Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.B. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden.
Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen bei alkalischen Oberputzen der Putzgruppe PII bzw. PIII, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen beschichtet werden kann.
Alte Putze: Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund bzw. CapaSol RapidGrund. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Mineralische Leichtputze der MG PII mit Sylitol- oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten.
Beton:
Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Auf grob porösen, leicht sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiSilan TiefGrund. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Zementgebundene Holzspanplatten:
Aufgrund der hohen Alkalität zementgebundener Holzspanplatten, muss zur Vermeidung von Kalkausblühungen eine Grundierung mit Disbon 481 EP-Uniprimer ausgeführt werden.
Ziegel-Sichtmauerwerk:
Nur frostbeständige Vormauersteine oder Klinker ohne Fremdeinschlüsse für Anstriche geeignet. Das Mauerwerk muss rissefrei verfugt, trocken und salzfrei sein. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Zeigen sich im Zwischenanstrich Braunverfärbungen, ist mit der wasserfreien Fassadenfarbe Duparol weiterzuarbeiten.
Tragfähige Dispersions,-Dispersions-Silikat oder Siliconharzfarben-Beschichtungen:
Altanstriche durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Nach Trocknung den Untergrund auf folgende Merkmale prüfen:
Schwach saugend: Eine Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal max. 3 % Wasser verdünnt.
Mittel bis stark saugend: Eine Grundbeschichtung mit Caparol OptiSilan-TiefGrund unverdünnt.
Kreidend oder mehlend (auch unter Wasserbelastung in Anlehnung an BFS Nr. 2, B.13 „Oberflächenfestigkeit, Kreidung"):
Grundbeschichtung mit Dupa-Putzfestiger.
Glänzende und Wasserabperlende Oberflächen: Mechanisch oder chemisch anrauen.
Grundbeschichtung mit Capagrund Universal. Sollte nach dem mechanischen oder chemischen anrauen noch immer ein Wasserabperlen vorhanden sein empfehlen wir eine Grundbeschichtung mit Dupa-Haftgrund.
Tragfähige Kunstharzputz-Beschichtungen:
Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Neue Putze ohne Vorbehandlung beschichten.
Alte, tragfähige Silikat-Farben und -Putze:
Mit Sylitol-NQG oder Thermosan NQG beschichten.
Nicht tragfähige, mineralische Anstriche:
Restlos entfernen durch Abschleifen, Abbürsten, Abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben- oder Dispersionsputz-Beschichtungen:
Restlos entfernen mit geeigneter Methode, z.B. mechanisch oder durch Abbeizen und Nachreinigen durch Hochdruckheißwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal. Auf mehlenden, sandenden, saugenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger.
Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen:
Mit der wasserfreien Fassadenfarbe Duparol beschichten.
Pilz- und algenbefallene Flächen:
Mit der fungiziden und algiziden Spezial-Fassadenfarbe Amphibolin-W beschichten.
Rissige Putz- oder Betonflächen:
Mit Cap-elast-System, FibroSil oder PermaSilan beschichten.
Ungestrichenes Kalksandstein-Mauerwerk:
Mit Sylitol NQG oder Thermosan NQG beschichten.
Flächen mit Salzausblühungen:
Salzausblühungen trocken durch Abbürsten entfernen. Ein Grundanstrich mit Dupa-Putzfestiger. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.
Fehlstellen:
Kleine Fehlstellen mit Caparol Fassaden-Feinspachtel ausbessern. Große Fehlstellen bis 2 mm sind vorzugsweise mit Histolith Renovierspachtel zu reparieren. Spachtelstellen nachgrundieren.
Auftragsverfahren
Zu verarbeiten mit Pinsel, Rolle und Spritzgeräten.
Airlessauftrag:
Spritzwinkel: 5°
Düse: ,21–,27"
Spritzdruck: 15–18 bar
Beschichtungsaufbau
Grund- bzw. Zwischenanstrich
Acryl-Fassadenweiß, mit max. 5 % Wasser verdünnt. Durch Beimischung von max. 5 % CapaSol kann als Überholungsbeschichtung in den meisten Fällen auf eine zusätzliche Grundbeschichtung verzichtet werden.
Schlussanstrich
Acryl-Fassadenweiß.
Verbrauch
Ca. 15–2 ml/m2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Bei feinplastischen Beschichtungen den Verbrauch durch Probebeschichtung ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:
+5 °C für Untergrund und Umluft.
Trocknung/Trockenzeit
Bei +2 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.
Werkzeugreinigung
Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweis
Bei Airless-Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung.
Bei Fassadenflächen, die unter speziellen Objektbedingungen oder durch natürliche Witterungseinflüsse stärker als üblich feuchtebelastet werden, besteht ein erhöhtes Risiko der Pilz- und Algenbildung. Wir empfehlen deshalb für gefährdete Flächen unsere Spezialprodukte, z.B. ThermoSan, Amphibolin-W oder Duparol-W, einzusetzen. Diese Produkte enthalten Wirkstoffe, die das Wachstum von Pilzen und Algen zeitlich verzögern.
Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachteilig beeinflusst. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung mit CapaGrund Universal ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf.
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind unvermeidbar (BFS-Merkblatt Nr. 25).
Entsorgung
Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
dieses Produktes (Kat. A/c): 4 g/l (21). Dieses Produkt enthält max. 2 g/l VOC.
Produkt-Code Farben und Lacke
GISCODE: BSW2
(veraltet: M-DF2)
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyacrylatharz, Titandioxid, Calciumcarbonat, Silikate, Wasser, Filmbildehilfsmittel, Additive, Konservierungsmittel (Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon)
Sicherheitshinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Zur rationellen Spritz-Beschichtung, Abglättung und Sprenkelung von Wänden und Decken im Großflächenauftrag, besonders auf Fertig- und Ortbeton, Kalksandstein-Planblock- und Porenbetonelementen, Gipsplatten (Gipskartonplatten), tragfähigen Altbeschichtungen usw.. Geeignet zur Erzielung von Oberflächenqualitäten der Qualitätsstufen Q3 bzw. Q4 auf Gipsplatten (Gipskartonplatten) entsprechend den Vorgaben des BVG-Merkblatt Nr. 2 und BFS-Merkblatt Nr. 12.
Eigenschaften
emissionsminimiert und lösemittelfrei
wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm
hohe Haftfestigkeit
hornhart durchtrocknend, nicht einsackend
trocken schleifbar, nass filzbar
diffusionsfähig
geschmeidig aufzuziehen und abzuglätten
Klassifizierung des Brandverhaltens: A2-s1,d nach DIN EN 1351-1
Materialbasis
Kunststoffdispersion nach DIN 55945.
Farbtöne
Naturweiß.Mit max. 5 % CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar.
Glanzgrad
Matt
Lagerung
Kühl, aber frostfrei lagern.
Ergänzungsprodukte
Anschluss für den OneWay-Container (OWC):
Um die ausgewählte Maschinentechnik anzuschließen sind zusätzlich Adapter für einen B-Rohr oder C-Rohr-Anschluß erforderlich. Um einen B-Rohr-Anschluß zu erhalten wird die "B-Kupplung mit Innengewinde 3 Zoll" benötigt, für einen C-Rohr-Anschluß zusätzlichder "Adapter Übergangsstück B-C Kupplung". Beides ist über die DAW-Silo- und Maschinentechnik bestellbar. Die Entnahme des Materials aus dem OWC lässt sich ausschließlich mit einem geeigneten Fördergerät (InoBEAM F3 Schneckenumpe) aus dem Behälter herausfördern. Airlessgeräte sind hierfür ungeeignet! Notwendiges Zubehör InoBEAM F3: Inobeam Monopastös Aufsatz (auch als Leihgerät verfügbar)
Vorab für Vertiefungen und Fugen:Caparol Füllspachtel PFür Feuchträume:Histolith RenovierspachtelHistolith Feinputz Capatect-Feinspachtel 195Capatect ArmaReno 7
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 66 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
–
–
–
–
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet
Geeignete Untergründe
Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.Je nach vorliegendem Untergrund und dessen Beschaffenheit ist vor dem Spachtelauftrag eine geeignete Grundbeschichtung aufzubringen. Technische Information Nr. 65 „Untergründe und deren Vorbehandlung" beachten. Glänzende, tragfähige Altbeschichtungen vorher anrauhen.
Auftragsverfahren
Planspachtelung im Handauftrag:Vor der Verarbeitung gut aufrühren und mit einer rostfreien Glättkelle aufziehen.Spritzauftrag mit Sprenkelung:Rationell und wirtschaftlich ist die Beschichtung und die Sprenkelung von Wand- und Deckenflächen aus z.B. Beton-Fertigbauteilen, glatt geschaltem Ortbeton und Porenbeton sowie Gipsbauplatten und Gipsplatten in der Dünnputz-Methode mit leistungsstarken Spritzgeräten.Arbeitsablauf:Vollflächiger, satter Spritzauftrag mit Caparol-Akkordspachtel SF „plus", unverdünnt, und sofortiges Planglätten mit einem geeigneten Stahlglätter. Caparol-Akkordspachtel SF „plus" ist nach Trocknung durch Annässen filzbar bzw. trocken schleifbar. Nach guter Durchtrocknung der plangespachtelten Flächen kann ein Sprenkelauftrag mit Caparol-Akkordspachtel SF „plus" in feiner bis grober Struktur erfolgen. Das Strukturbild kann je nach Verdünnungsgrad und verwandter Düsenweite variiert werden. Der Sprenkelauftrag empfiehlt sich insbesondere für Deckenflächen, die unbehandelt stehen bleiben sollen.Besondere Verarbeitungshinweise für die Planspachtelung und Sprenkelung:Bei größeren Räumen ist erst die Decke abzuglätten bevor die Wandflächen gespritzt werden können. In diesem Fall soll jedoch der obere Teil der Wandflächen (der sog. Kopf) bis zu einer vom Boden erreichbaren Höhe mitgespritzt und geglättet werden. Anschließend wird der untere Teil der Wandfläche gespritzt und ebenfalls geglättet. Alle Ecken nach Glättung und leichter Antrocknung mit einem nassen Heizkörperpinsel nachziehen. Nach der Trocknung vorhandene Nester und Blasen nachspachteln. Rostdurchschläge nach guter Durchtrocknung der Spachtelmasse mit geeigneter Korrosionsschutzgrundierung, z.B. Capalac AllGrund, im Stupfauftrag absperren.Bei sehr glatten, grat- und lunkerfreien Beton-Deckenflächen kann ohne vorhergehende Abglättung ein deckender Sprenkelauftrag direkt ausgeführt werden.Arbeitsteam und Leistung:Eine Spritzkolonne besteht aus 2–3 Mann. 1 Mann legt mit dem Spritzgerät das Material in gleichbleibender Schichtstärke vor, 1 Mann zieht das aufgetragene Material gleichmäßig ab und glättet anschließend die Fläche. 1 Mann ist für die Materialversorgung des Spritzgerätes verantwortlich.Abdeckvorrichtungen:Zum Abdecken der Fenster- und Türöffnungen haben sich passgenau gefertigte Holzrahmen, bespannt mit Plastikfolie, bewährt. Bodenabdeckungen sollten mit schweren Abdeckmaterialien erfolgen.Geeignete Spritzgeräte:Caparol-Akkordspachtel SF „plus" ist verarbeitbar mit Putzfördergeräten und mit leistungsstarken Airless-Geräten.Beim OWC (Oneway Einweg-Container 8 kg) lässt sich das Material ausschließlich mit einem geeigneten Fördergerät (InoBEAM F3 Schneckenpumpe) aus dem Behälter herausfördern. Airlessgeräte sind hier zur Entnahme ungeeignet!Notwendiges Zubehör InnoBEAM F3: Inobeam Monopastös Aufsatz. Weitere Informationen unter www.inobeam-gmbh.com Geräteeinstellung Airlessauftrag:
Filter
alle Filter entfernen
Düsengröße
,35 - ,43 inch
Spritzdruck
15 - 18 bar
Als Airless-Pistole sollten für Spachtelmassen vom jeweiligen Hersteller empfohlene Spritzpistolen mit einem höheren Durchlass eingesetzt werden.Um eine optimale Verarbeitung mit dem Airless-Gerät zu gewährleisten, muss während der Verarbeitung eine Materialtemperatur von mind. +1 °C sichergestellt werden.
Beschichtungsaufbau
Überstreichbarkeit:Vor einer Überarbeitung mit Sylitol Bio-Innenfarbe ist eine Grundierung mit Caparol-Haftgrund erforderlich. Mit Caparol-Akkordspachtel SF "plus" geglättete Flächen können nach guter Durchtrocknung ohne Grundierung mit allen geeigneten Caparol-Dispersions- und Latexfarben oder Capacryl-Acryllacken überstrichen werden. Vor einer Weiterbehandlung mit plastischen Massen oder der Tapezierung mit Glasgewebe-Wandbelägen sowie Textiltapeten ist ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund und vor Kunstharzputzen mit Putzgrund 61 erforderlich.
Verbrauch
Spritzauftrag:Ca. 167 g/m2/mm SchichtdickeStruktur-Sprenkelung:4–7 g/m2, je nach gewünschter Struktur.
Verarbeitungsbedingungen
Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung:+5 °C für Untergrund und Umluft. Materialtemperatur bei der Verarbeitung > +1 °C.
Trocknung/Trockenzeit
Abhängig von Baufeuchte, Temperatur und Schichtdicke in ca. 12–48 Stunden.
Werkzeugreinigung
Mit Wasser
Hinweis
Caparol-Akkordspachtel SF "plus" ist nicht für Feuchträume geeignet. Durch die Verwendung von natürlichen Füllstoffen sind geringe Farbtonunterschiede möglich. Wird ein Sprenkelauftrag ausgeführt, der ungestrichen stehen bleiben soll, so empfehlen wir bei der Spachtelung und beim Sprenkelauftrag auf gleiche Produktionsnummern zu achten. Bei Verwendung von Putzfördergeräten kann, vor allem bei neuen Förderschnecken und Schläuchen, ein Abrieb stattfinden. Bitte die Herstellerangaben der Putzfördergeräte beachten.Bei der Verwendung als Sprenkelung an Wandflächen sollte die Beschichtung mit Caparol-Dispersionsfarben überarbeitet werden. Dadurch kann eine höhere Beständigkeit, die bei Wandflächen oft notwendig ist, erreicht werden.
Auf dichten, wenig saugenden Untergründen können feine Luftblasen entstehen. Diese können nach kurzer Ablüftzeit durch nochmaliges Glätten entfernt werden. Der Zeitpunkt des Nachglättens ist abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Objekt. Sollten nach dem Nachglätten nochmals Blasen entstehen, wurde etwas zu früh geglättet. Den Glättvorgang dann wiederholen. Bei rauhen, strukturierten Untergründen ist zur Erziehlung einer glatten, ebenen Oberfläche evtl. ein Nachspachteln erforderlich.
Bei der Überarbeitung von gipshaltigen Spachtelmassen kann es aufgrund von langanhaltender Feuchteeinwirkung zu Anquellung, Blasenbildung und Abplatzungen kommen. Deshalb ist für eine rasche Trocknung durch ausreichende Lüftung und Temperatur zu sorgen. Merkblatt Nr. 2 „Verspachtelung von Gipsplatten" Bundesverband der Gips- und Gipsplattenindustrie beachten.
Gutachten
Bericht zur Klassifizierung des Brandverhaltens.
Emissionskammermessung in Anlehnung an DIN ISO 16-9.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung)
Achtung! Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz tragen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. Enthält: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Hotline für Allergieanfragen: 8/1895 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).
Entsorgung
Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen.
EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt
Für diese Produktgruppe existiert kein EU-Grenzwert. Dieses Produkt enthält max. < 1 g/l VOC.
Giscode
BSW2
Produkt-Code Farben und Lacke
M-DF1 (veraltet)
Deklaration der Inhaltsstoffe
Polyvinylacetatharz, Calciumcarbonat, Silikate, Wasser, Additive, Konservierungsmittel.
SicherheitshinweiseH317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser/… waschen
Verwendungszweck
Universell einsetzbarer Kalkspachtel zum Abglätten von Putzoberflächen, als Glätt- und Modellierputz und als Renovier- und Sanierspachtel. Wegen der bauphysiklisch und baubiologisch vorteilhaften Eigenschaften auch sehr gut geeignet im ökologischen Wohnungsbau.
Eigenschaften
edelweiße tuchmatte Kalkoberfläche
hoch wasserdampfdurchlässig, sd-Wert = 0,01 m bei 1 mm Schichtdicke
sorptionsfähig, begünstigt ein angenehmes Raumklima
hoch alkalisch, ph-Wert = 13 (nach dem Anmischen)
behindert das Wachstum von Schimmelpilzen aufgrund der natürlichen Alkalität
ohne Konservierungsstoffe
für Allergiker geeignet
geschmeidig aufzuziehen und abzuglätten
modellierbar
Materialbasis
Mineralische Bindemittel und ausgesuchte hochwertige mineralische Füllstoffe.
Verpackung/Gebindegrößen
20 kg Sack
Farbtöne
Weiß.
Selbstabtönung mit Histolith Volltonfarben SI sowie mit kalkbeständigen Abtönfarben und Trockenpigmenten möglich. Die Pigmentverträglichkeit ist anhand einer Probe zu prüfen.
Lagerung
Trocken mind. 9 Monate ab Herstelldatum.
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
+
+
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
H315 Verursacht Hautreizungen H318 Verursacht schwere Augenschäden P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz/ tragen P305+P351+P338+P310
Verwendungszweck
Speziell für die weiße Grund-, Zwischen- und Schlusslackierung von alten Holzdecken geeigenet. Anwendbar im Innenbereich.
Eigenschaften
Tropfgehemmt
Absperrend
Umweltschonend
Wasseremulgiert
Eintopfsystem - Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung
Materialbasis
Acryldispersion
Verpackung/Gebindegrößen
750 ml, 2,5 Ltr.
Farbtöne
Weiß
Glanzgrad
Seidenmatt
Lagerung
Bitte kühl lagern und Gebinde dicht verschlossen halten.
Das original verschlossene Gebinde ist 12 Monate lagerstabil.
Technische Daten
Dichte: ca. 1,3 g/cm³
Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche
innen 1
innen 2
innen 3
außen 1
außen 2
+
+
+
-
-
(–) nicht geeignet / (○) bedingt geeignet / (+) geeignet
Sicherheitshinweise
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen